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 Zwischenspeicher

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Endstation Sehnsucht
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BeitragThema: Re: Zwischenspeicher   Mi Jul 13, 2016 12:49 am

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Endstation Sehnsucht
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BeitragThema: Re: Zwischenspeicher   Do Sep 01, 2016 10:05 pm

»Wir möchten dir jemanden vorstellen.«

Iwan Wood wünscht sich nicht besonders viel - nur in der Öffentlichkeit zu seinem Verlobten stehen zu können. Und vielleicht, dass die Quidditch-Mannschaft, die sein Vater trainiert, dieses Jahr den Brit-Cup gewinnt. Doch das Leben als „Einflussreichster Zauberer der Neuzeit Nummer 22“ gestaltet sich nicht immer nach seinen Wünschen. Diese Erkenntnis trifft ihn umso härter, als seine Agentur ihm seine feste Freundin vorstellt.
Odile Fetchburgh ist ein Fake-Girlfriend, angeworben um zu verdecken, dass er homosexuell ist. Während Iwan davon träumt, endlich ein ruhigeres Familienleben zu führen und sich nicht mehr vor der Welt verstecken zu müssen, zerrt ihn seine angebliche Liebschaft mit Odile immer weiter in das Licht der Öffentlichkeit. Doch wo dieses scheint, tun sich auch Schatten auf – und von genau diesen macht Odile Gebrauch. Die Zaubererwelt, in der er sein Leben lang zuhause war, ist plötzlich erfüllt von Unbekanntem: Magerwurz, Blitzlichtgewittern, finsteren Zaubern, verbotenen Flüchen, magisch veränderten Instagram-Profilseiten.
Und der Enttäuschung des Mannes, den er seit sechs Jahren bedingungslos liebt.

»Bei Merlins Bart noch mal, ich ertrag das nicht mehr. Muss sie jeden scheiß Tag twittern, wie glücklich sie mit dir ist?« Er richtete seinen Zauberstab auf den Kamin, die Flammen schossen ungewöhnlich hoch aus dem Holz. Iwan versuchte, ihn nicht anzusehen. »Sie macht nur ihren Job. Und sie macht ihn ziemlich gut.«
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Endstation Sehnsucht
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BeitragThema: Re: Zwischenspeicher   Mi Sep 07, 2016 11:35 pm

» i will deny you for years

then i'll make you
raise me

from the dead.«
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Endstation Sehnsucht
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BeitragThema: Re: Zwischenspeicher   Fr Sep 09, 2016 6:48 pm

Iwan Wood ist mittlerweile fünfundzwanzig, verheiratet, noch immer Laufstegmodel und das, was man umgangssprachlich als "in the closet" bezeichnet - er führt im geheimen eine homosexuelle Beziehung.

HUNTING FOR WITCHES # POST POTTER RPG

Zeichen: 3000 mit Leerzeichen

EPILOG

Der Lichtschalter funktionierte nicht. „Großartig“, murmelte Iwan und schob sich durch die Tür, ehe er ein „Lumos“ hinzufügte. Vor ihm breitete sich ihr Wohnzimmer aus, dunkel und scheinbar verlassen. Im Kamin brannte kein Feuer – was wohl erklären würde, wieso seine Flohnetz-App ihn davor gewarnt hatte, dass die Verbindung instabil war. Bevor Iwan seinen Umhang ablegen konnte, entdeckte er auf dem hinteren Sofa seinen Mann, zusammengekauert und reglos. Der ehemalige Slytherin seufzte leise, ehe er das Licht seines Zauberstabs wieder löschte und langsam auf die Gestalt zuging.
„Lew.“ Er sah nicht auf. „Lew, warum ist es so dunkel?“ Herzschlag um Herzschlag rammte ihm der Anblick kalte Nadeln ins Herz, bis sich der Ältere regte. „Hab die Sicherungen rausgedreht“, flüsterte er. Iwan, der mittlerweile vor Lewis stand, konnte nicht anders als zu lächeln. Er drückte dem Muggelstämmigen einen Kuss aus Haar und hockte sich vor ihn. „Per Hand? Alle?“ Ein Nicken. „Wie alt musst du werden, bis du für sowas deinen Zauberstab benutzt, hm?“
Ohne eine Antwort abzuwarten, richtete sich Iwan auf und wandte sich zum Sicherungskasten um. Er stand noch offen. „Reparo“. Als die Lampen um sie herum wieder leuchteten, erblickte Iwan den Grund dieser Aktion. Lewis hatte geweint.
Es gab viele Beweise für ihre geheime Hochzeit vor vier Monaten – Iwans Ring, den er problemlos zwischen seinen anderen tragen konnte. Lewis‘ Ring, der in einer Schublade aufbewahrt wurde, weil er es nicht konnte. Bewegliche Fotos, die in den oberen Zimmern hingen, falls sie hier unten Besuch bekamen. Und Lews Tränen, jedes Mal, wenn seine Verzweiflung ihren Höhepunkt erreichte.
„Ich hab Magerwurz im Kühlschrank gefunden“, sagte Lew mit kratzender Stimme, bevor Iwan das Wort ergreifen konnte. „Dachte Niles hätte vielleicht was in den unteren Fächern versteckt, und… ich… versteh nich, warum du das immer noch isst.“
„Tue ich nicht. Ich hatte keine Ahnung“, erwiderte Iwan ruhig. Er strich über Lews Chaos von Frisur. „Vermutlich ist es Odiles.“
Der Name seiner Ex-Fake-Freundin ließ Lew den Kopf hochreißen, seine rot geweinten Augen blitzten verächtlich.
„Lew. Du hast keine Ahnung, wie es für sie ist. Sie kann nicht ohne.“
„Nein, du hast keine Ahnung.“ Und er deutete auf den Brief, den Iwan erst in diesem Moment registrierte. Er lag neben ihm auf dem Sofa. Während der Jüngere danach griff, wischte sich Lew sein Gesicht ab. „Ein schwuler Quidditch-Profispieler? Wohl kaum. Verdammte Scheiße. Ich weiß nich was ich mir vorgemacht hab.“ Er murmelte weiter, doch Iwans Blick huschte immer wieder über die drei kalten, klaren Sätze des Chudley Cannons Management.

»Mr. Clare Lewison, bitte finden Sie sich morgen im Verwaltungskomplex ein. Wir möchten Ihnen Ms. Elianna Conrad vorstellen, Ihre zukünftige Freundin. Mit Grüßen, V. Syko.«

Der Brief segelte aus seinen Händen. Das Rad hatte sich weiter gedreht.
Und sie waren noch lange nicht frei.

--Ende Buch eins. Lesen Sie weiter in »INTO THE WOODS II«.
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Endstation Sehnsucht
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BeitragThema: Re: Zwischenspeicher   Sa Sep 17, 2016 10:07 am

M O M E N T S - O N - M A R S /// D I E - E I N Z I G E - F R E I E - B E R I C H T E R S T A T T UN G  /// U  N P O L I T I S C H /// U N I V E R S U M S F R E U N D L I C H

ANKUNFT VON AUSSERIRDISCHEN– BILDVERBOT DER KONDAKTEURE – KOMMENDE PRESSETERMINE MIT FREMDER SEPZIES
Née-Y’chée-City, Sturmtag, Nähe der Brachfelder – Mit einem gewaltigen Radau stürzte gestern ein gigantisches weißes Wrack auf die Brachfelder Nähe der Outer Ree’ches. Es handelte sich um ein ähnliches Unbekannten Flug-Objekt wie das bruchgelandete Gefährt, das vor einigen Sturmtagen auf der anderen Seite des Mars nähe Véedschinn-Y’qée-City bruchlandete (MOMENTS ON MARS berichtete). Bei dem damaligen Sturz starben vier Marsianer, die von den Trümmern erschlagen worden waren, sowie die Insassen des UFOs.
Bei dem gestrigen Sturz wurde laut bisherigem Informationsstand niemand verletzt, allerdings zeigen sich die Ree’searches sehr beunruhigt, was die Flora und Fauna der Brachländer angeht. Laut Aussage der Zentrale hatte man vor Kurzem begonnen, dort Wasserbahnen zu ziehen und wollte versuchen, auch diesen Teil des Planeten bewohnbar zu machen. „Wir haben etliche Sturmtage gebraucht, um das H2O überhaupt in einen Zustand zu bringen, in dem wir damit arbeiten können“, beklagte sich Myyshin Née Yée (geboren im Rot), Oberster Ree’searcher. „Die Kondakteure haben viele Hoffnungen in uns gesetzt, die nun alle durch den Absturz des UFOs zerschlagen wurden.“
Bisher scheint es allerdings so, als wären die Kondakteure hauptsächlich an den Insassen des Wracks interessiert. Mit sofortiger Wirkung wurde es MOMENTS ON MARS und allen weiteren Zeitungen verboten, Bilder von den Aliens zu veröffentlichen. Es handelte sich laut Zeugenaussagen um vier große, längliche Wesen. „Sie waren weiß und sahen aus, als hätten sie eine sehr weiche Hülle“, beschrieb Nivvish-Y’éeérit, der gerade auf den Brachlanden gearbeitet hatten, als der Absturz geschah. „Nur ihre Köpfe waren schwarz und hart, größer als der Rest, sehr rund.“
Ob der Rée’searcher sich richtig erinnert oder seine Erinnerungen durch den Schock verzerrt wurden, wird sich in den nächsten Tagen herausstellen. In einer offiziellen Kundgebung der Kondakteure wurde bekannt gegeben, dass die Aliens nun medizinisch versorgt werden würden und festgestellt werden muss, wie man mit ihnen kommunizieren kann. Weiterhin haben die Kondakteure Hilfe von den Mondsiedlungen angefordert, die sich mit der fremden Spezies – welche angeblich von der Erde stammt – schon besser auskennen. Als offizieller Pressetermin wurden bisher die Roten Tage angekündigt, unter der Bedingung, dass es den fremden Besuchern bis dahin gut genug geht.
MOMENTS ON MARS wird live für Sie dabei sein und berichten.

Berichterstattung und Zeugeninterviews: Syybin Y’chuúdschinn-D‘yf


- - - für Theorien rund um den Grund der Ankunft der Aliens lesen Sie auf Seite 7 und 8 - - -
- - - »Beweise dafür, dass die Aliens von der Erde stammen: eine Sammlung« lesen Sie auf Seite 12 - - -
- - - Kommentare zum Absturz und das gesamte Interview mit Nivvish-Y’éeérit auf Seite 13 - - -


M O M E N T S - O N - M A R S /// D I E - E I N Z I G E - F R E I E - B E R I C H T E R S T A T T UN G  /// U  N P O L I T I S C H /// U N I V E R S U M S F R E U N D L I C H
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BeitragThema: Re: Zwischenspeicher   Mi Sep 21, 2016 3:36 pm

Er hatte es sich schwieriger vorgestellt, wieder Anschluss zu finden – aber das hier waren die Bronx, und darin, genau die zu vergessen, hatte sein Fehler gelegen. Vielleicht, weil er in Manhattan so schlecht neue Freunde gefunden hatte und diese soziale Abgeschiedenheit jetzt auf sein ganes Selbst zu beziehen begann. Dabei war der Siebzehnjährige nicht mal schüchtern oder verklemmt – ganz im Gegenteil, den Manhattan-Gören war er zu großkotzig, zu unnahbar und zu schmutzig vorgekommen. Hier, in den Bronx waren Helens erste Worte fuck man, du siehst aus wie sauber geleckt gewesen.
Sie hatte ihn aufgesucht, nicht anders rum. Möglicherweise weil ihr Vater mal was mit Belle am Laufen hatte, obwohl nicht einmal Butch so genau wusste, wie viel da dran war. Helen verneinte es schließlich vehement; er erinnerte sich noch undeutlich daran, sie hatte ihm sogar mit einer geballten Faust gedroht, als er das Gerücht in die Runde warf – woraufhin Butch natürlich nur gelacht hatte. Dumme, stolze, und heute einfach ungemein dankbar empfangene, praktische Helen. Es konnte auch an Stacy liegen, die Helen ihm unbedingt vorstellen wollte – ein ziemlich kleines, dünnes Ding mit aschblondem Haar und beiden Armen voller Narben. Stacy war in Manhattan geboren worden, erinnerte sich aber kaum noch daran. Helen dachte, dass die beiden vielleicht Freunde sein würden. Sie hob ihre buschigen Augenbrauen, als sie das vorschlug. Freunde, genau.
Es hatte nicht lange gedauert, da hatten beide das wenige, das er in den letzten zwei Jahren an Verhaltensweisen aus Manhattan adaptiert hatte, aufgesogen wie zwei schmutzige Schwämme. Seine Art, sich sortierend durch die drapierten Locken zu fahren. Seine Gesten, die irgendwie mysteriös wirkten (glücklicherweise dachten die beiden tatsächlich fließend und nicht so etwas wie feminin). Das Heben einer Augenbraue, wenn er eine von Helens bescheuerten Schläger-Storys anzweifelte, ohne einen Ton zu sagen. Sein schiefes Lächeln. Sein schnelles Französisch in Richtung von Belle, als sie das Loch namens Wohnung verließen und er den Schlüssel lieber doppelt umdrehte.
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Endstation Sehnsucht
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BeitragThema: Re: Zwischenspeicher   Mo Sep 26, 2016 8:03 pm

Jeery Oz ist siebenundzwanzig, arbeitet als Sekretärin und trifft ihren schwulen besten Freund Kael viel zu wenig - nämlich nur ein Mal im Monat zum Bett-Frühstück.
Kael Jean Schreiber ist dreiundzwanzig, arbeitet auf einer Bohrinsel und ist überhaupt nicht schwul. Aber ziemlich verliebt.

Zeichen: 5022 ohne Leerzeichen

„Okay, aber hast du es mittlerweile gelesen?“
Er reichte ihr die Marmelade, doch sie griff nicht richtig danach, und beinahe landete alles in ihren Laken. Bettwäsche, die nach Pflaumenmus schmeckt - eigentlich nicht der Sinn und Zweck eines Frühstücks im Bett, aber wahrscheinlich würde sich Jeery trotzdem nicht beschweren. Sie hatten nur diese ersten Sonntage im Monat, in denen Kael frei hatte und sie besuchen konnte. Ihr bester Freund – seinerseits gerade dabei, seinen Pancake mit einer Mischung aus gesalzener Butter und Ketchup zu vergewaltigen – hob den Blick und fing ihr Lächeln auf, welches er mit einem prompten Strahlen beantwortete.
„Hast du?“
„Warum beharrst du so auf dieses Buch?“, lachte Jeery und schüttelte den Kopf. „Wenn ich alles lesen würde was du mir empfiehlst, dann würd ich ja zu gar nichts mehr kommen.“ Als er betroffen die Brauen zusammen schob, winkte sie ab. „Nein, ernsthaft, außerdem war dein letzter Buchtipp das Grauen. Wie hieß das? Himmelfahrts…- …irgendwas? Keine Ahnung, jedenfalls waren es zu viele Personen. Und der Maincharacter war ein Arschloch.“
Sie schüttelte nochmals den Kopf und fuhr sich über das raspelkurze Haar. Mochte ja sein, dass Kael viel Zeit zu lesen hatte, wenn er auf Arbeit war – sie jedenfalls konnte sich vor Telefonaten kaum retten, wenn sie ein Mal das Büro betreten hatte. Da war es eben nicht so leicht, mal eben zwischen zwei Seiten zu spicken und sich in einen Tagtraum aus Buchstaben zurück zu ziehen. Sie konnte sich allerdings durchaus vorstellen, dass Kael das viel einfacher hatte, weit draußen auf der wütenden See, ziemlich allein mit einem Haufen Kerle, die er nebenbei natürlich noch anschmachten konnte.
„Aber dieses Buch solltest du lesen. Ehrlich“, erwiderte er beharrlich; und in seiner sonst so ruhigen Stimme schwang ein seltener Anflug von Aufregung mit, der Jeery blinzeln ließ. Nanu? Wenn es Kael derartig bewegte, dann sollte sie doch vielleicht mal einen Blick hinein werfen? Ihr bester Freund war normalerweise nicht der Typ Mann, der schnell in Begeisterungsstürme ausartete – sicher, er empfahl ihr Bücher und riet ihr von anderen ab, aber meistens ging das doch recht leidenschaftslos vor sich. Ganz im Gegensatz zum weiten Ozean, den Kael meistens sein Zuhause nannte, war er ein ruhiger Mensch.
Still und unbewegt wie die Tiefsee.

Sie betrachtete ihn nachdenklich, während er ungerührt die abartigsten Frühstücks-Kombinationen in sich hinein schaufelte – Zwiebelkuchen mit weißer Schokolade und Gurkenscheiben mit Erdnussbutter waren da nur der Anfang. Das war es, was sie hauptsächlich mit ihm verband – Wasser und Bücher und ihre gemeinsamen Frühstück-Sessions im Bett, bei denen er seltsames Zeug miteinander kombinierte und dann tatsächlich aß. Was dachte Kael von ihr? Auch nach sechs Jahren Freundschaft wusste Jeery nicht wirklich etwas über der Innere des Blonden. Genau der sah sie jetzt wieder an und nickte ihr aufmunternd zu.
„Na komm schon, du könntest wenigstens die erste Seite aufschlagen.“
„Du willst, dass ich das Buch jetzt anfange zu lesen? Beim Frühstück?“, erwiderte sie verdutzt und griff trotzdem nach dem Wälzer. Leicht zögernd strich sie mit den Fingern über den schweren Einband, der nicht einmal den Titel verriet. Ihr Blick flackerte zu Kael, welcher sie ansah und dabei… irgendwie nervös wirkte? Jeery legte das Buch vor sich auf die Bettdeckte und kuschelte sich etwas tiefer in ihr Kissen.
„Ist alles in Ordnung?“, fragte sie mit einem Anflug von Sorge. So kannte sie ihn ja gar nicht.
„…mach einfach das Buch auf, Jeery“, drängte Kael sie jetzt.
Schon gut, von mir aus. Sie griff nach dem Wälzer, blätterte ihn auf und erkannte sofort Kaels Handschrift in einer Widmung.

Hollows of the Sea von Kael Jean Schreiber… für meine einzig wahre Liebe… J-eery- …“, las sie also laut vor, und bemerkte im gleichen Augenblick, dass das ein Fehler gewesen war. Ein grober, schrecklicher Fehler. Sie brachte es nicht einmal fertig, die Widmung zu Ende zu lesen – da stand einzig wahre Liebe… … einzig… wahre… LIEBE-…!!

„Entschuldige, dass ich so gedrängelt hab – aber ich hatte Angst, dass du es sonst nie anfängst. Ich habe dieses Buch geschrieben.“ Wirklich?! Oh, das wäre ihr bei der fetten Überschrift mit seinem Namen jetzt gar nicht aufgefallen. Jeery bemerkte, wie ihre Hände leicht zitterten und sich Übelkeit wie ein großer Knoten zwischen Hals und Brust zu verknäueln begann. Da stand Liebe, EINZIG WAHRE LIEBE, und er hatte die Nerven hier über sein Autoren-Debut zu sprechen?
„Äh – Kael…“, machte sie umständlich und schob das Buch zugeklappt auf der Decke von sich weg. Weit weg. So weit, dass es hoffentlich irgendwann von der Bettkante fallen und im Nichts verschwinden würde. „Das… ist das irgendwie… n Witz?“
Kael blinzelte verständnislos. Himmel, dass er blonde Locken und große blaue Augen hatte, half ihr gerade jetzt wirklich nicht weiter! Sie kam sich vor als würde sie einen Engel abknallen!
„Ein Witz?“, wiederholte er verständnislos. Seine langen Hände griffen nach dem Buch, schlugen es auf und lasen seine eigenen Zeilen. „Nein. Hier steht es doch. Einzig wahre Liebe. Damit meine ich natürlich dich, Jeery.“
Sie schluckte. Na toll. Sie hatte es ja irgendwie noch nett versucht, oder? Fein, aber wenn er hier Captain Obvious spielen konnte, würde sie auch mal eine Wahrheit auf den Tisch knallen. Oder eben zwischen sie aufs Bett. „Chrm. Ich – äh – ich dachte du bist schwul?“ Mein Fehler.
Plötzlich kam sie sich schäbig vor, nur in weitem Pyjama und so nahe bei ihm in einem Bett zu sitzen. Himmelherrgott, was hatte sie sich dabei gedacht?! Kael wirkte… erschrocken? Pikiert? Wütend? Sie konnte es nicht mal genau sagen. Bevor er Luft holen konnte, sprang Jeery aus dem Bett.
„Es tut mir Leid, Kael, ich – äh … das… ist mir jetzt…. Glückwunsch zu deinem Buch!!“
Mehr Liebe konnte sie ihm gerade irgendwie nicht zurück erklären. Und damit rannte sie aus dem Schlafzimmer und weg vor der Scham, die wie Flutwellen über ihrem Kopf zusammenschlug.    
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BeitragThema: Re: Zwischenspeicher   Fr Okt 07, 2016 11:40 pm

Scheiße, sie hatte sich schon wieder abartig hochgeschaukelt, und sie waren noch nicht mal seit einer Stunde im Club. Bowie war kurz davor ihr Glas an die Wand zu werfen, aber der Schnaps hier war abartig teuer, und sie musste betrunkener sein, um diese testosterongesteuerten Affen zu ertragen. Besonders dieses Exemplar hier. Meinte ihr an die Titten zu grapschen. „Erzähl mir nicht, dass das Thema kalter Kaffee ist“, blaffte sie Engel an, dessen herablassende Art sie mental die Fäuste ballen ließ. Traute sich dieser Arsch doch echt sie nur müde anzulächeln. „Oh Gott, kommt jetzt die Feminismus-Schiene? Riz, du hast mir nich gesagt, dass deine Freundin ne verkappte Kampflesbe is.“ Er musterte Bowie missbilligend. „Ziehst dich an wie ne Schlampe und wunderst dich dann, dass du angefasst wirst oder was.“ Jemand sollte ihr einen Revolver geben. Oder besser; eine Sense, dann legte sie gleich alle um. „Ich glaube nicht, dass mein Körper deine Sache ist“, zischte sie und baute sich so bedrohlich wie möglich vor Engel auf. „Und noch was: ich glaube nicht daran, dass mein Geschlecht das Schwache ist.“ Viel deutlicher hätte sie noch ein Wort und ich polier dir die Fresse wohl nicht rüber bringen können. Engel jedenfalls zog Leine, Bowie kippte ihren überteuerten Schnaps runter. Was sollte sie denn bitte machen? Kein Ausschnitt gleich verklemmte Jungfrau; Ausschnitt gleich Hure?! Es ist seit Hunderten von Jahren dieselbe Leier. Sie spuckte aus und gesellte sich zu Riz, der ein bisschen bedröppelt aussah. Er hasste es, wenn sie sich mit seinen Freunden anlegte, aber wenn das solche Pfeifen waren, selber Schuld. „Bevor du was sagst – er ist VIP. Die sind halt irgendwie so“, versuchte er es so umgänglich wie möglich. War ja süß. „Very Important Penises oder was? Ey ehrlich… wo man auch hintritt…“ Vielleicht sollte sie einfach nicht mehr in Clubs gehen. Überall diese Macker. „Dann tritt doch einfach nich um dich?“, schlug Riz vor. Und er meinte es gut, wirklich. Wusste Bowie. Konnte aber nicht. Sie würde diese Ungerechtigkeit und diese Herabwürdigung nicht hinnehmen. Ich bin kein Herdentier, nur weil ich kein Hengst bin.

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BeitragThema: Re: Zwischenspeicher   Di Okt 11, 2016 9:57 am

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BeitragThema: Re: Zwischenspeicher   Fr Okt 14, 2016 3:39 pm

Es legte sich Stille um sie beide und auf ihn. Auf ihr schien sie nicht zu lasten, ihre Schultern waren gerade, ihr Blick war standhaft. Sein Blick war… abwartend, vielleicht etwas fragend. Die Besorgnis, die ihn samt der Stille umfing, schien er gerade noch aus seinem Ausdruck heraushalten zu können. Worauf er wartete, konnte Jorah nicht bestimmen – darauf, dass Daenerys antwortete, oder darauf, dass ihre Handlungen es taten. Er musste nicht fest sein, denn alles an Jorah sprach von seiner Überzeugung und seinem Vertrauen gegenüber der Frau, die er nach wie vor ansah. Eine Frau, ja, das war sie geworden. Sie wusste, dass er stark war, wie stark er war sagte doch allein der Umstand aus, dass er nach wie vor bei ihr war. Dass er ihr gedient hatte. Sie beschützt hatte. Ihr vertraute.
Während die Stille sie umwob, spürte der Ritter die Veränderung um sie herum. Dass sich etwas in ihr verändert hatte, stand außer Frage, aber… was war mit ihm? War er immer noch der gleiche, nachdem er sie hatte verbrennen sehen? Nachdem die Flammen ihr das Haar genommen hatten, welches ihn schon immer an ihm fasziniert hatte? Er machte sich nichts aus Äußerlichkeiten, eigentlich. Er wollte, dass sie es wusste, vielleicht ein bisschen zu sehr. Also sah er sie immer noch an, als sie schließlich einen der Drachen von ihrer Brust nahm – Jorah blickte vehement in ihr Gesicht. Es war seltsam, all die Zeit in Essos; die halbnackten Frauen von Quarth, die Huren, das Elend, die dothrakischen Frauen der Freude und das körperbezogene Zusammenleben mit den Männern des Khalasaar – und er konnte sich noch immer nicht seiner Befangenheit ihrer Nacktheit wegen entbehren. Bei allen anderen interessierte es ihn nicht, bei ihr… kamen seine alten Gepflogenheiten aus Westeros auf unerwartete Reise zurück. Er blinzelte nicht.

„Natürlich, Khaleesi“, bestätigte er ihren Tatendrang. Davon einmal abgesehen, dass es sie nach der Welt und ihrem recht dürstete – sie konnten nicht mehr hier bleiben. Was fruchtbar gewesen war, hatte das Feuer verschlungen, als hätte es einen Tribut dafür gefordert, dass es die Sturmtochter nicht bekommen hatte.
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BeitragThema: Re: Zwischenspeicher   Fr Okt 21, 2016 1:58 pm

Der Aufschub – die Gnadenfrist, die man ihm erteilt hatte. Sie ließ ihn sich sicher fühlen. Unberechtigter und unverdienter Weise. Natürlich war Butch nicht auf den Kopf gefallen, er wusste selbst, wie intensiv er diese Zeit nutzen musste, jedoch… war es so viel leichter, einfach zu tun, als hätte sich nie etwas verändert. Butch versuchte es, versuchte auf die Reaktionen der anderen zu achten, sie einzuschätzen, sie gedanklich zu hinterfragen und herauszufinden, wer ihm am wenigsten in den Rücken fallen würde. Die Art und Weise wie Helen ihn umschmeichelte machte sie zu einem attraktiven Ziel, aber Butch war nicht blöd genug zu glauben, dass Isaac ihn damit durchkommen lassen würde. Außerdem war Helen, wenn man es auf null runter rechnete, immer noch allen voran Isaacs Anhängerin. Sie gehörte schon so lange zu der Gruppe, dass sie sicher irgendwann mit der Sprache herausrücken würde, um ihren Rang zu behalten und nicht mit ihren Freunden zu brechen. Sein Blick wanderte zu Stanley und Nugget – beide hatten noch keine so enge Bindung zu Isaac, und sie kannten Butch kaum. Sie wussten nur, dass er einmal hell geleuchtet hatte, und dass er dann gegangen war. Jetzt stand er vor ihnen, flackernd und verstaubt. Konnte er sie trotzdem blenden?
Wen er nicht täuschen konnte, war Isaac. Natürlich nicht. Dabei hatte es viele Male geklappt, früher, als er sich in Sicherheit gewogen und nicht jeden Schritt oder Blick hinterfragte, der von Butch ausging. Isaac war… jetzt beobachtender geworden. Wie viel er von dem verstand, was er sah, konnte der Ältere jedoch nicht sagen. Während ihres Marsches – Francis und Isaac zogen voran wie Anführer, dabei wirkte es eher, als wären sie diejenigen, die den Müll aus dem Weg räumten, bevor der König ihn beschritt – wurde Butch klar, dass seine Funktion als „rechte Hand“ dem Jüngeren gefehlt haben mussten. Plötzlich war niemand mehr da, der die Psyche ihres Qualopfers der Wahl aus eben diesem heraus kitzelte, während Isaac es zu Brei schlug. Und niemand war mehr da gewesen, der ihn mit einer gewitzten Lüge aus den bestrafungswütigen Klauen des Hausmeisters befreit hatte. Keine Rückendeckung, keine Ausreden, keine zweite Meinung. Seine Abwesenheit hatte Isaac scharfsinniger gemacht. Und diktatorischer.

„Stuart, hm?“, fing Butch den Faden auf, den Helen am fallen lassen war und Nugget – ihrer Gesichtsfarbe nach zu urteilen – am liebsten gerade verbrennen würde. Er seufzte leise. „Den gibt’s also auch noch.“ Seine beinahe friedliche Bemerkung ließ das schamrote Mädchen in leichter Hoffnung den Kopf heben. „Du kennst ihn?“, wollte sie leise wissen. Butch wackelte so irgendwie mit dem Kopf und grinste sie dann schief an. „Ich glaube nicht, dass man sich viel mit ihm beschäftigen muss, um ihn zu kennen.“ Es gab eben Leute, die noch viel unter ihrer Oberfläche verbargen – wie Isaac – und dann gab es Leute wie Stuart. Nugget schien die Antwort jedenfalls nur zu verwirren, und sie kratzte sich immer noch ratlos und verschüchtert das Kinn, als sie am Loch ankamen.

Butch blieb stehen, noch bevor sie das Ufer erreichten. Es war nicht schön im Sinne von erholsam, aber trotzdem hatte der Anblick etwas. Ihm kam es vor, als erblickte er das erste Mal seit Jahren wieder ein kleines Stückchen der Freiheit, die er in Manhattan zu besitzen geglaubt hatte. Das Lächeln auf den Lippen des Siebzehnjährigen verblasste, Erinnerungen kamen in ihm hoch. Sie waren so unendlich oft hier gewesen. Im Sommer, im Frühjahr, in der kältesten Winternacht. Er wünschte sich plötzlich, sie wären nicht hierhergekommen und er hätte das erste Mal zurück sein für sich allein gehabt, so wie auf dem Dach. Nur die ersten paar Minuten sein friedliches Selbst sein, existieren und erinnern und vermissen. Er verbot sich selbst, den Blick in Richtung Isaac zu schwenken; er wollte den feindselig-lauernden Gesichtsausdruck nicht den Moment zerstören lassen, dessen Ursprung er vor zwei Jahren selbst so gedankenlos in einem See, tiefer als dieser hier, versenkt hatte. Stattdessen betrachtete er die andere Gruppe, in dessen Mitte sich irgendwo Stuart


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BeitragThema: Re: Zwischenspeicher   Mi Okt 26, 2016 12:24 am

Er konnte übrigens wahnsinnig überzeugend sein – also, wenn man einnehmend und nicht diskussionsfähig damit gleichzusetzen verstand. Sein Grinsen, das immer noch an seinen Mundwinkeln fest getackert zu sein schien, trübte sich auch nicht durch die unsicheren vibes, die er von Resa empfing. Er kannte sie nicht gerade als Partytier, und selbst wenn sie sich gehen lassen wollte, musste sie sich erst mal dazu überreden und räumte dem Ganzen dann nicht halb so viel Zeit ein, wie ihm zustehen sollte. Zeit, dass sie das änderten. Am besten mit flüssiger Hilfe.
Roter Apfel war kein besonders gutes Codewort – es war zu lang und zu umgangssprachlich – aber er hatte nichts davon, sie
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BeitragThema: Re: Zwischenspeicher   Do Nov 03, 2016 12:25 am

http://www.horoskop-2017.com/

Widder [21. März bis 20. April]
Produzieren, produzieren, produzieren!! Die Widder packt im Jahr 2017 die plötzliche Muse und es wird eine Arbeit nach der anderen vom Stapel gelassen; egal ob man ein Grafiker, ein Coder, ein Writer oder ein Suchender ist. Die Postingzahl der Widder schießt in überstürmische Höhen und sorgt eventuell auch dafür, dass der Stormgroupie Januar 2017 ein paar gebogene Hörner hat. Natürlich lasst ihr es euch da nicht nehmen, die Leitung eines Projekts oder einer Gruppen-Competition zu übernehmen, denn Initiative und Engagement sind die Dinge, die einen Widder bei Laune halten. Doch Vorsicht, liebe Widder - manchmal ist es nicht so gut, immer mit dem Kopf durch die Wand zu wollen. Eure Produktivität könnte um den April herum auch schnell für ein plötzliches Tief in Sachen Kreativität oder Sauberkeit bedeuten - wer immer etwas erzwingt, lässt manchmal auch weniger Gutes entstehen. Trotz des guten Starts ins neue Jahr kann es nicht das ganze Jahr so wunderbar für euch laufen, und spätestens im Mai sorgt der Uranus dafür, dass die Widder sich etwas gestresst und abgespannt fühlen. Denkt daran, euren Posting- oder Battlepartnern rechtzeitig Bescheid zu geben, dass es auch mal länger dauern konnte, und verhindert so das anschließende schlechte Gewissen. Wir raten allen Widdern gerade in dieser Zeit etwas kürzer zu treten und vielleicht auch mal eine Runde in den Grafik-Bewertungen auszusetzen, um nicht völlig frustriert an der erhaltenen Kritik zu verzweifeln. Ab Juni wird es wieder etwas einfacher für die Widder; Saturn sorgt dafür, dass die Ruhe und die Sachlichkeit zu den Widdern zurück kehrt. Wenn ihr dann auf euer halbes Jahr zurück blickt, betrachtet vor allem dessen Anfang und nehmt euren kleinen Tiefpunkt ab April nicht so ernst. Außerdem sei den Widdern geraten, abzuwägen, was sich wirklich lohnt - vielleicht ein paar weniger neue Projekte anfangen und dafür versuchen, in einem aktuellen Forum aktiver zu werden? Spätestens ab September erwartet Saturn die Widder erneut und sorgt dieses Mal dafür, dass sie vieles in Frage stellen. Trefft keine kurzfristigen Entscheidungen und denkt darüber nach, was ihr an dem Battle oder dem RPG-Charakter habt, von dem ihr euch eigentlich trennen wollt.
Insgesamt steht den Widdern ein gutes Jahr voll erfüllter Träume und erreichter Ziele bevor. Wenn es ein Jahr gibt, in dem sich die Widder für einen Teamposten bewerben oder eine Head for Heights starten sollten, dann ist es 2017. Als Battlepartner empfehlen wir besonders Wassermänner, denn die beiden stärken sich ausgezeichnet. Eher abgeraten wird von den Stieren; hier könnte schnell ein richtiger Konkurrenzkampf entstehen, der nicht mehr sachlich bleibt.
Motivationssong des Jahres: Matchbox Twenty - Let's see how far we've come
Besonders empfohlen: Head for Heights (Rainfall), Chasing the Wind Gruppenleitung

Stier [21. April bis 20. Mai]
Durch die günstige Stellung des Jupiters starten auch die Stiere energiegeladen und motiviert in das Jahr 2017. Teilnahmen an Challenges, Charakterübernahmen und Annahmen von Requests? Hier mal dem Team aushelfen und da mal ein Tutorial schreiben? Alles kein Problem für die Stiere, stürzt euch ruhig vollständig in neue Herausforderungen, eure Motivation wird anhalten! Jedoch solltet ihr etwas vorsichtig werden, wenn es um Teamwork geht – euer übertriebener Tatendrang könnte mögliche Postingpartner oder Battlepartner leicht verschrecken. Dadurch, dass ihr immer wie aus der Pistole geschossen antwortet, könnte sich euer Partner schnell überfordert fühlen – so werdet ihr eher zur Belastung, als dass ihr beide Spaß an dem Hin und Her habt. Gerade zwischen März und Juni könnten sich genau solche Missverständnisse schnell zu einem ernsthaften Streit entwickeln; selbst wenn ihr euer Gegenüber versteht und euch die Wut überraschend trifft – in diesen Monaten wandelt sich eure positive Ausstrahlung schnell in eine Art unkontrollierbare Wut. In solchen Momenten wird euch Stieren geraten, dass ihr euch erst mal für ein paar Tage oder Stunden abwesend oder afk meldet; eure Antworten überdenkt und einfach insgesamt einen Gang runter schaltet – denn wie das immer so ist, nach dem großen Knall tut es euch sehr schnell leid. Um den Sommer und Spätsommer herum stehen die Stiere im Einfluss des Saturn, der dafür sorgt, dass sich alles ein wenig beruhigt und ordnet. Nehmt euch ein bisschen weniger vor, denn prinzipiell stehen für euch Neptun und Jupiter so günstig, dass sie einen sehr positiven Einfluss auf eure Fantasie haben werden und somit eure Kreativität fördern. Wichtig ist also nur, dass ihr euch nicht übernehmt – sonst sorgen genau diese beiden Planeten für Chaos und einen Verlust eurer Übersicht auf eure Aufgaben und Verpflichtungen, was sonst eher untypisch für Stiere ist. Solltet ihr in dieser Zeit Probleme mit einem Admin oder über euch gestellten Moderator / Gruppenleiter haben, ist die Zeit der Aussprache definitiv gekommen.
Insgesamt müssen die Stiere 2017 vor allem darauf achten, dass sie mit sich selbst eins sind und sicherer werden. Was ihr schaffen werdet, liebe Stiere, wird genug sein – seid also nicht so unzufrieden und zu hart mit euch selbst. Wer sich einen anderen Stier als Battlepartner sucht, landet damit definitiv die richtige Partie. Für langfristige Postingpartner können wir den Stieren besonders Waagen ans Herz legen, während wir von Löwen und Krebsen eher abraten würden.  
Motivationssong des Jahres: Paramore - Interlude: Moving On
Besonders empfohlen: Head for Heights (Tempest), Last Man Standing

Zwilling [21. Mai bis 21. Juni]
Die Zwillinge gehören zu dem Element Luft – hoch oben fühlen sie sich einfach wohl. Die Zwillingsgeborenen streben in dem Jahr 2017 nach oben und an die Spitze, ohne sich dabei viele Gedanken um Hindernisse zu machen. Uranus spielt ihnen dabei nur in die Hände und sorgt durch seine günstige Stellung für genau das Maß an Kreativität, welche die Zwillinge ausschöpfen können und andere begeistern. Ihre Challengebeiträge, Posts oder neu gelernten Anwendungen in Sachen Coding finden viel positive Resonanz. Mit ihrer guten Laune und ihrer Motivation stecken sie auch andere an und sind damit besonders beliebte Partner für Gruppenbattles, Partner-Challenges und das Chasing the Wind (besonders zwischen März und Juni). Gegen Sommer verschiebt sich der Uranus und sorgt mit seinem Einfluss dafür, dass die Zwillinge schlechter zur Ruhe kommen, was darin enden könnte, dass sie sich unüberlegt für ein Head for Heights oder die Registrierung an einem neuen Board entscheiden – da lieber zwei Mal drüber nachdenken, liebe Zwillinge! Schließlich sorgt doch der Neptun dafür, dass ihr – wenn ihr es langsam angehen lasst – endlich die Früchte eurer Arbeit ernten könnt. Alte Charaktere entdecken neue Seiten an sich, oder viel Arbeit an euren Grafiken wird endlich mit einer Hochstufung eurer Gallery gelohnt. Für genug Energie dafür sorgt der Pluto, zumindest bis der Winter einbricht. Ab November sollten sich die Zwillinge auf jeden Fall zügeln, sonst könnten sie Entscheidungen treffen, die sie später bereuen. Bei all dem Überfluss an Motivation und neuen Ideen das ganze Jahr über ist den Zwillingen zwar geraten, ihre Mitmenschen zu inspirieren, aber nicht zu überfordern. Mit etwas Geduld in den eigenen Reihen und einer gesunden Portion Sachlichkeit werden es die Zwillinge jedoch schaffen, sich genau das vorzunehmen, was sie auch schaffen können. Dabei dürfen sie nicht vergessen, dass nicht jeder um sie herum so durchhaltevermögend ist wie sie selbst und sollten einige Nachsicht mit Battle- oder Postingpartnern beweisen können.
Das Jahr für die Zwillinge wird wie im Flug verlaufen. Gerne könnt ihr euch zwischendurch etwas zurücklehnen und Stolz auf das sein, was ihr schon geschafft habt – und genau diese Erfolge gleich als Motivation für neu gesteckte Ziele benutzen. Als ideale Partner für Battles und für Rollenspielcharaktere schlagen wir andere Zwillinge, Schütze oder Fische vor. Mit den Löwen wird es nicht ganz so produktiv, doch auf jeden Fall unterhaltsam und lustig. Von Krebsen und ganz besonders von Jungfrauen wird abgeraten – sie sind eindeutig zu verbohrt für die Zwillinge.
Motivationssong des Jahres: Satellite Stories - The Trap
Besonders empfohlen: Galleryeröffnung (alle Bereiche), Gruppenbattles

Krebs [22. Juni bis 22. Juli]
2017 ist das Jahr für die Krebse, um endlich mal mit Altem abzuschließen und zu neuen Horizonten aufzubrechen. Da gibt es ein Battle, das schon lange keinen Spaß mehr macht, oder ein Charakter in einem Forum, der eher schleppend gepostet wird? Anfang des Jahres ist der perfekte Zeitpunkt gekommen, um sich dieser zu entledigen und sich stattdessen neuen Ideen zu widmen. Der Saturn sorgt bei den Krebsen für eine Art Unruhe, auf die sie sich aber deutlich einlassen dürfen – sogar sollten. So kommen die Krebse auf eine eher unbekannte Überholspur und legen endlich alte Laster – langsames Postingverhalten, unangekündigte Abwesenheiten und unbeendete Head for Heights – endlich ab. Dass ihr dabei etwas ins Schwitzen kommt, liebe Krebse, soll euch aber nicht aufhalten, sondern stattdessen lieber motivieren. Außerdem muss euch klar werden, dass nicht immer alles an euch hängen bleiben kann: engagiert euch dafür, dass eure Contest- und Postingpartner mit euch zusammen produktiv blieben, und ihr werdet die Früchte dieser Zusammenarbeit ernten dürfen. 2017 selbst bleibt, vorsichtig gesagt, eher durchwachsen. Während Jupiter Anfang des Jahres für gute Laune sorgt, passt die Stellung des Neptun darauf auf, dass ihr Krebse nicht zu oberflächlich und abgehoben wirkt. Gleichzeitig seid ihr anfälliger für kleine Krankheiten – wenn euch also nicht der Sinn nach den Foren steht, meldet euch ab – ansonsten stehen nämlich schnell Zwistigkeiten zwischen euch und euren Mitmembern. Für wirkliche Langzeitaufgaben sind die Krebse also im Jahr 2017 nicht geschaffen. Das ganz große Pech wird sie übrigens nicht ereilen, wenn sie auf sich aufpassen. Für alle anderen wirken die Krebse das Jahr über sehr ausgeglichen, während sie in ihrem Inneren doch häufig mit Unruhe zu kämpfen haben. Daraus folgen – nach den gezielten Loskettungen von einigen alten Pflichten im Frühjahr – doch eher unüberlegte Entscheidungen ab dem Sommer. Frei nach dem Prinzip, immer an irgendwas arbeiten zu müssen, lassen sich die Krebse aus so einigen Boards löschen und bereuen dann ihre Entscheidung – das muss nicht sein, wenn ihr, liebe Krebse, mehr an eure innere Ausgeglichenheit denkt.
Wenn diese gefunden wird, kann 2017 durchaus ein positives Jahr für euch werden. Durch die Entlastungen am Jahresanfang erhalten die Krebse eine neue Freiheit, die für viele tolle neue Möglichkeiten sorgt. Für besonders langlebige Battles sollten sich die Krebse andere Krebse suchen. Weniger stabil, aber dafür sehr kreativ, geht es mit Jungfrauen, Waagen und Steinböcken zu. Weniger furchtbar werden Situationen zwischen Wassermännern und Widdern. Besonders bei letzterem können Meinungsverschiedenheiten schnell in einen echten Streit ausarten.
Motivationssong des Jahres: Jennifer Rostock - Irgendwas ist Immer
Besonders empfohlen: Head for Heights (Drizzle), Partnerchallenges

Löwe [23. Juli bis 23. August]
Würde es im Jahr 2017 so etwas wie einen Gewinner geben, wären es eindeutig die Löwen. Ja, es gibt viele Hindernisse zu überwinden und ja, das Jahr beginnt vielleicht nicht so optimal für euch – doch ab Februar ändert sich einfach alles. Mögliche Head for Heights, Challengeteilnahmen oder Charakterneuschöpfungen empfehlen wir den Löwen erst ab diesem Monat – dann werden Jupiter und Uranus gemeinsam dafür sorgen, dass einfach alles, was die Löwen erarbeiten, glanzvoll wird. Wenn ein Löwe sein Lieblingsboard noch nicht gefunden hat, dann wird er es jetzt eindeutig finden. An dem Sommer müsst ihr Löwen dann allerdings aufpassen, mit all eurem Erfolg nicht zu abgehoben zu wirken – dafür sollte jedoch eigentlich die günstige Stellung des Saturn sorgen. Während die Gabe, seine Werke sonst eher sachlich und objektiv zu betrachten, sonst eher nicht zu den Löwen passt, ereilt diese sie im Jahr 2017 – was dafür sorgt, dass sich die Löwen noch mehr verbessern und an sich selbst arbeiten können, wie kein anderer. Außerdem hilft es den Löwen, sich bei beispielsweise einem Gesuch oder einem neuen Board nicht nur vom Äußeren blenden zu lassen. Ab Herbst erkennen  die Löwen, dass sie sich nicht mehr unbedingt an anderen orientieren müssen, sondern für ihr eigenes Glück verantwortlich sind. Sie fangen an, sich von ihren Vorbildern loszusagen und stattdessen einen eigenen Stil zu finden (ob nun in Grafiken, im Schreiben oder in anderen Dingen). Diese Neuentdeckung an sich selbst bereichert jeden Löwen; sie stellen sich neuen Herausforderungen pragmatisch und fleißig und nehmen sich dem ein oder anderen vielversprechenden Requests an.
Ja, insgesamt sind die Löwen 2017 zu beneiden – Pech haben sie wahrlich keines! – denn alle wichtigen Sterne, allen voran der Uranus, begleitet die Löwen das ganze Jahr über. Manchmal wirkt sich genau das allerdings darauf aus, dass die Löwen das Gefühl haben, irgendwie festgefahren zu sein – muss es aber nicht. Die Löwen müssen sich einfach auf Neues einlassen, dann wird genau das sie bereichern – genau wie es Zwillinge und Waagen (besonders gut für harmonische Kreativität!) tun werden. Komplizierter wird es da, wenn ein Löwe mit einem anderen arbeiten will, ebenso unglücklich könnte es zwischen ihnen und Jungfrauen enden.
Motivationssong des Jahres: Eskimo Callboy - Kill Your Idols
Besonders empfohlen: Last Man Standing, Head for Heights (Tempest)

Jungfrau [24. August bis 23. September]
Am Anfang des Jahres packt die Jungfrauen eine ungewohnte Art von Konkurrenzdrang – sie wollen sich mit anderen in Challenges und Battles messen, und haben sogar Erfolg damit. In dem ersten Quartal von 2017 haben die Jungfrauen also durchaus Glück mit ihren Entscheidungen, doch ab April könnte es dann ungemütlich werden. Plötzlich wirken all diese Herausforderungen beängstigend und einschränkend und die Jungenfrauen verlieren nicht nur die Motivation am Kräftemessen, sondern sind auch schnell beleidigt, wenn sie jemand darauf anspricht. Dadurch hervor gehoben versuchen sie dann erstrecht, aus sich heraus zu kommen und es allen anderen zu zeigen, verteilen allerdings oft ihre Prioritäten falsch. Oft neigen die Jungfrauen dazu, Wichtiges lange liegen zu lassen, und es dann im Eiltempo nachholen zu wollen – was garantiert nicht gut geht und sogar zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Deshalb, liebe Jungfrauen, denkt daran: es ist keine Schande, die eigene Gallery für eine Weile ins Archiv schieben zu lassen oder einen Charakter auf Eis zu legen. Viele Jungfrauen hatten für 2017 große Pläne und müssen dann leider einsehen, dass nicht alle davon aufgehen werden. Wer es krampfhaft übertreibt, den holt das schnelle Aus ein – andere Erfolge, auf die schon lange hingearbeitet wurden, erreichen die Jungfrauen im Herbst und unter Plutos Einfluss dann endlich und sind eine wahre Belohnung für den ganzen Kampf. Das zweite Halbjahr fühlt sich insgesamt besser für die Jungfrauen an, jetzt können sie sich ein wenig zurück lehnen und auch mal auf eine Pause einlassen, die sich in den ersten beiden Quartalen eher wie ein Aufgeben angefühlt hätte. Es fällt ihnen nun leichter, sich bewusst zu werden, dass sie eben nicht alles machen können – nicht jede Challenge mitmachen, nicht zu viele Battles aktiv halten und nicht jedes LMS gewinnen können. Jede Jungfrau sollte sich einfach auf das Wesentliche konzentrieren und Fäden, die ihr aus der Hand geglitten sind, einfach loslassen.
Der Saturn wird den Jungfrauen dabei helfen, sich von den Anstrengungen der ersten Hälfte des Jahres 2017 zu erholen – doch dafür dürft ihr Jungfrauen vorher nicht darin versinken. Versucht also, eure gute Laune auf das erste Halbjahr zu erhalten. Dabei helfen können euch Battle- und Postingpartner wie Krebse und Stiere, besonders aber bei Skorpionen, welche die Jungfrauen verstehen und Nachsicht walten lassen können. Diese Empfindung fehlt den Wassermännern und Waagen; sie empfinden die Jungfrauen als zu angestrengt, zu langweilig oder schlichtweg als nervig.
Motivationssong des Jahres: Walking on Cars - I Took a Pill in Ibiza Cover
Besonders empfohlen: neue Tutorials ausprobieren, Teilnahme an Mentoring / Coding School

Waage [24. September bis 23. Oktober]
Ihr Waagen wisst euch ja eigentlich immer schon ganz gut zu beschäftigen, doch im Jahr 2017 ist Langeweile für euch das absolute Fremdwort geworden. Das ganze Jahr über steht der Jupiter, der als richtiger Aufreiber bekannt ist, für euch Waagen günstig.  Ihr startet in das neue Jahr mit einer frischen Energie und einer positiven Gesamtausstrahlung, die auch andere anstecken kann. Für das erste halbe Jahr stellen die Waagen sich in den Mittelpunkt – eine Head for Heights, die bis zum Sommer geht, passt zu keinem besser als zu den Waagen. Auch neue Posting- oder Battlepartner werden sich leicht finden lassen, und die Waagen müssen sich wirklich nicht zurück nehmen: für das erste halbe Jahr schaffen sie alles, was sie sich vornehmen, und stecken mit ihrem Schwung auch noch andere an. Nach dem Sommer allerdings schiebt sich der Saturn zwischen die Waage und ihre Erfolgskette und ruft zur Besinnung. Jetzt wird den Waagen geraten, inne zu halten und darüber nachzudenken, was und wen man wirklich braucht. Viele Waagen werden sich von einigen Forenbekanntschaften, Boards, Battles oder Charakteren trennen – so schnell, wie am Anfang des Jahres neue Verpflichtungen dazu gekommen sind, werfen die Waagen diese  nun über Bord. Es schadet nicht, sich auf den eigenen Mut zu verlassen, doch den Waagen ist vor allem geraten, gut auf ihr Bauchgefühl zu achten. Eine wahre Welle der Kreativität ereilt die Waagen übrigens auch von Frühling bis Herbst, erst danach sollten sie es wirklich etwas ruhiger angehen lassen und können sich auch gerne mal für eine oder zwei Wochen „einfach so“ aus ihren Boards zurück ziehen, um durchzuatmen. Um den Unterschied zwischen Veränderungen und kopflosem Aufgeben zu erkennen, helfen den Waagen der Uranus und das Saturn. Das ist nicht ganz einfach, weshalb ihnen vor allem geraten wird, keine Angst vor den Konsequenzen ihrer Entscheidungen zu haben.
Insgesamt haben die Waagen ein sehr spannendes, produktives Jahr vor sich. Der wundervolle Start ins 2017, die neuen Partner und die vielen frischen Ideen könnten in dem ein oder anderen Forum mit einer Aufnahme ins Team oder einer Hochstufung der Grafik-Gallery belohnt werden. Als Battlepartner empfehlen wir unbedingt andere Waagen oder Fische, da diese besonders zur Kreativität anregen. Mit den Zwillingen wird es etwas sanfter von statten gehen, da hier ein Verständnis auf beiden Seiten herrscht, falls es mit dem Repost mal länger dauert. Auf keinen Fall sollten sich Waagen in 2017 mit Widdern oder Wassermännern herumschlagen wollen, dort wachsen Spannungen und Probleme, wo eigentlich keine sind.
Motivationssong des Jahres: Shingeki No Kyojin OST - Counterattack Mankind
Besonders empfohlen: Head for Heights (Rainfall oder Squall), Last Man Standing

Skorpion [24. Oktober bis 22. November]
Diejenigen unter den Skorpionen, die im Jahr 2017 noch viel vorhaben, werden von den kommenden zwölf Monaten möglicherweise enttäuscht werden – alle anderen, denen Beständigkeit liegt, steht ein gutes Jahr bevor. Der Jupiter versetzt die Skorpione in Aufbruchsstimmung, der sie allerdings bis März widerstehen sollten. Erst ab diesem Monat, bis etwa zum Juni, ist die erfolgreichste Zeit und es werden sich auch einige Chancen – ob nun ein frei gewordener Platz in einem Board mit Aufnahmestopp oder einige sich lohnende Challenges – auftun, welche die Skorpione unbedingt ergreifen sollten, denn anschließend ergibt sich nicht mehr so viel für sie. Danach könnte es übrigens mit einem langjährigen Posting-, Team- oder Battlepartner kriseln, sogar richtig krachen. Die Skorpione sehen sich vor der Entscheidung stehend, der alten Bekanntschaft Adieu zu sagen und zu neuen Ufern aufzubrechen, doch ob sich das wirklich lohnt, müssen sie selber abschätzen können. Dafür nimmt ihre Kreativität gegen Ende des Jahres endlich wieder zu, zumindest wenn die Flaute im  Herbst einigermaßen unbeschadet überstanden wird. Alle anderen werden nicht schlecht staunen, dass die Skorpione plötzlich wieder so intensiv an etwas arbeiten, und versuchen, sie am Boden zu halten. Hier täten die Skorpione dann auch tatsächlich gut daran, auf alle anderen zu hören und lieber nur eine neue Verpflichtung, statt vieren, anzunehmen; statt undankbar zu sein.
Insgesamt müssen die Skorpione das ganze Jahr 2017 über wachsam sein und dürfen nicht zu viel auf ihren Bauch oder ihr Herz hören. Sie müssen ständig daran arbeiten sich zu zügeln und sich auf sich selbst zurückbesinnen zu können. Spontane Entscheidungen führen meistens zu den falschen Ergebnissen. Diese Überforderung an Gefühlen sorgt schnell dafür, dass ihr Skorpione euch überfordert fühlt – doch keine Sorge, Saturn und Jupiter passen auf euch auf. Wer einen Krebs oder eine Waage für Teamwork Aufgaben wählt, hat definitiv keinen Grund, sich zu stressen. Auch mit anderen Skorpionen werden die Ergebnisse sehr kreativ und fantasievoll. Weniger Verständnis für die schnell ausgebrannten Skorpione haben 2017 Stiere und Löwen, hier könnten richtige Streitereien entbrennen.
Motivationssong des Jahres: NICO Touches the Walls - Mashi Mashi
Besonders empfohlen: Teilnahme an Mentoring / Coding School, Battle-Neueröffnung (alle Bereiche)

Schütze [23. November bis 21. Dezember]
Gäbe es ein Jahresmotto unter den Schützen, wäre es für 2017 definitiv: „Keine Kompromisse!“ Mit alten Regeln, Boards und Bekanntschaften machen die Schützen kurzen Prozess und sagen sich, nicht zuletzt dank dem heftigen Einfluss von Uranus, schnell von bisher Bewährtem los. Charaktere, die sich schon lange nicht mehr richtig schreiben lassen; hinkende Battles, nur mäßig aktive Foren oder nicht gänzlich zufriedenstellende Gallerys werden kurzerhand abgesägt. Diese Phase hält die Schützen zwischen April und Juni besonders in Atem, doch insgesamt wirbeln sie das ganze Jahr über kräftig in ihrem und dem Leben anderer herum. Einige Mitmenschen könnten die Fähigkeit, sich so glasklar von Belastungen loszusagen und Entscheidungen zu treffen wirklich beneidenswert finden, doch die Schützen sollten auch darauf achten, nicht zu übertreiben – sonst stehen sie bald alleine da. Durch all diese Veränderungen finden die Schützen auch schnell Wege in neue Boards oder entdecken sogar eine Sparte wie das Coding komplett neu für sich. Da Schützen ohnehin zu Selbstüberschätzung neigen, ist an dieser Stelle allerdings Vorsicht geboten: es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Es ist wichtig, dass die Schützen also nicht zu hart mit sich selbst und ihren Mitmenschen – die nicht so leicht „nein“ oder „adieu“ sagen können – umgehen. Wer darauf aufpasst, wird dank Venus‘ Einfluss die Früchte von neuem Teamwork und Partnerarbeiten schnell ernten können. Die beste Zeit, um nach neuen Posting- oder Motivationspartnern zu suchen, finden die Schützen zwischen Juni und Juli, sowie im November.
Für euch Schützen hält das Jahr 2017 also viele Veränderungen bereit – wie positiv diese werden, hängt ganz davon ab, wie heftig ihr selbst auf sie reagiert und wie sehr ihr euer Leben und eure Onlinepräsenz verändern wollt. Als guten Partner würden den Schützen auf jeden Fall die Widder zur Seite stehen, denn sie sind ähnlich flexibel und lassen sich gerne mitreißen. Auch mit Fischen, Wassermännern und Löwen können die Schützen nichts falsch machen. Abzuraten ist ihnen eindeutig von den Stieren – die überhaupt nicht  mit den Veränderungen umgehen können – und von den Krebsen, welche sich durch diese schnell betrogen fühlen.
Motivationssong des Jahres: His Statue Falls - Give it up! Give it up!
Besonders empfohlen: Last Man Standing, Head for Heights (Brash oder Squall)

Steinbock [22. Dezember bis 20. Januar]
Oft habt ihr Steinböcke das Vergnügen hinter die Arbeit angestellt und damit selbst zurückstecken müssen – das ist spätestens 2017 endlich vorbei. In diesem Jahr kümmert ihr Steinböcke euch vorerst um euch selbst und macht endlich mal, was euch gefällt, ohne viel an die Folgen denken zu müssen – dass keine Katastrophe geschieht, dafür sorgen Neptun und Venus schon. Bis Juni hält diese Umstellung an und sorgt auch für einige Erfolge – für neue Charaktere, Battles oder ein spannendes Head for Heights sind die ersten beiden Quartale also genau richtig geeignet. Die Steinböcke lernen dadurch, dass man nicht immer alles so verkrampft und verbissen angehen muss, was sie auch für ihre Mitmenschen viel umgänglicher und sympathischer macht. Diese neue Ausstrahlung könnte dafür sorgen, dass einige andere nun plötzlich mit den Steinböcken zusammenarbeiten wollen – Partnerchallenges und Chasing the Winds sind also ebenso ideal, wie frische Gruppenplanungen zwischen Rollenspielcharakteren. Nach dem Sommer wendet sich Saturn dann allerdings ab und macht es den Steinböcken ein bisschen schwer, an ihrer Leichtigkeit festzuhalten. Sie haben plötzlich wieder für nichts mehr Zeit und müssen vor allem auf sich selbst achten. Wer es da schafft, das richtige Maß zwischen sozialer Aktivität und Onlineleben zu halten, sollte spätestens im Dezember wieder auf der vorherigen Höhe angekommen sein. Ansonsten müssen die Steinböcke sich merken, dass es keine Schande ist, auch mal eine Abmeldung für einen ganzen Monat zu verfassen. In dieser Zeit wird eher davon abgeraten, schwerwiegende Entscheidungen zu treffen.
Das Jahr 2017 lässt die Steinböcke endlich mal in dem Licht erstrahlen, in dem sie sich schon so lange gerne sehen wollen. Wenn es jemanden gibt, der stolz auf sich sein kann, dann definitiv ihr Steinböcke. Erkennt eure Qualitäten, damit es auch endlich andere tun – nur so könnt ihr euch tatsächlich entwickeln und werdet möglicherweise mit einer Hochstufung im Gallery-Bereich oder der Aufnahme in ein Team belohnt. Gute Partner findet ihr in Jungfrauen, mit denen ihr gut darüber reden könnt, wenn ihr es mal nicht rechtzeitig schafft. Auch Skorpione und Fische sind gute Ergänzungen für Steinböcke, während es zwischen Widdern und Schützen schnell zum Streit oder Missverständnissen kommen kann.
Motivationssong des Jahres: Bullet For My Valentine - You want a Battle? (Here's a War)
Besonders empfohlen: Head for Heights (Brash), Chasing the Wind

Wassermann [21. Januar bis 19. Februar]
Das letzte Jahr lief für die Wassermänner insgesamt nicht ganz so gut – im neuen 2017 versuchen Neptun und Jupiter wieder dafür zu sorgen, dass sie ihre Lebensfreude zurück finden. Damit geht natürlich einher, dass es ab und auch mal für Wassermänner stressig werden kann – doch dank neuer Posting- oder Battlepartnern empfinden sie selbst daran eine gewisse Betriebsamkeit, die sie motiviert hält. Im ersten Quartal sorgen diese beiden Faktoren für die Wassermänner dafür, dass sie sich ihre Onlinezeiten endlich richtig einteilen und tatsächlich produktiv sind, wenn sie es sich vorgenommen haben. Gegen Anfang des Sommers mischt sich aber der Einfluss des Saturns in diese Ordnung; viele neue Bekanntschaften verschieben die Prioritäten der Wassermänner und sorgen dafür, dass der ein oder andere Partner sich hintenan gestellt oder sogar ersetzt fühlt. Jetzt müssen die Wassermänner auf ihre Intuition  hören – Neptun wird dafür sorgen, dass sie dieser trauen können – und trotzdem versuchen, realistisch zu bleiben. Durch ihre neu aufkeimende Kreativität kann das den Wassermännern schnell schwer fallen, zumal auch noch Uranus im Spiel ist, der für halsbrecherische Entscheidungen und Unsicherheiten sorgen könnte. Ist der April allerdings erst mal überstanden, können auch die Wassermänner sich ein wenig zurück lehnen und müssen sich nicht mehr so sehr auf ihre Wirkung auf andere oder die Konsequenzen ihrer Entscheidungen konzentrieren. Bis November wird der Stress für die Wassermänner dann immer weniger; zwischen Sommer und Herbst ist also der beste Moment gekommen, um an alten Grafik-Lasten zu arbeiten oder die Steckbriefe und Beziehungsbögen einiger Charaktere mal wieder einer Generalüberholung zu unterziehen. Danach könnte es gut passieren, dass den Wassermännern etwas langweilig wird – doch übernehmt euch nicht! Eine oder zwei neue Verpflichtungen sollten reichen, sonst seid ihr für 2018 völlig blockiert.
Das erste Quartal ist für die Wassermänner ein fröhliches, aber auch reichlich arbeitsaufwändiges Kapitel, bei dem sie sehr auf sich und ihre Wirkung nach außen achten müssen. Erst nach April können die Wassermänner sich ein wenig zurück lehnen und Spaß ohne Sorgen um Folgen haben. Besonders gut eignet sich diese Zeit dann auch für die Weiterentwicklung – ob nun allein oder mit Battle- oder Postingpartnern wie Fischen, Zwillingen oder Widdern. Eher absehen sollten Wassermänner von Zusammenarbeiten mit Stieren – die zu schnell eifersüchtig auf die Vielseitigkeit der Wassermänner werden – und auch von Skorpionen, die sich schnell benachteiligt oder vergessen vorkommen.
Motivationssong des Jahres: Bleachers - I Wanna Get Better
Besonders empfohlen: Teilnahme an Mentoring / Coding School, Head for Heights (Tempest)

Fische [20. Februar bis 20. März]
2017 steht für die Fische unter dem Stern des richtigen Timings. Mit der richtigen Geduld und einem gesunden Maß an Intuition erwischen die Fische genau die Challenges, die sie weiter nach vorne; Treffen die richtigen Entscheidung in eigenen Arbeiten, um sich schnell zu verbessern und arbeiten genau mit den richtigen Leuten zusammen, um in Foren oder Gruppenarbeiten auf Erfolg zu stoßen. Im März könnte es ein wenig holprig für die Fische werden – dort keinen Head for Heights-Start legen und zur Not mal eine Woche away melden – doch ab April läuft dann alles wieder wie geschmiert. Für die Fische öffnen sich viele Türen; vielleicht ein bisher ungeahnter Talentbereich wie das Coding oder Lyrisches Schreiben, aber auch durch neue Bekanntschaften, welche die Fische mit Kreativität und Motivation ausstatten. Auch in der zweiten Hälfte von 2017 sind sie sehr produktiv und können sich besten Gewissens auch in neuen Foren registrieren oder alte Accounts und Charaktere wieder aufleben lassen. Dabei müssen die Fische ein bisschen auf ihre Mitmenschen  achten, denn nicht jeder kann mit ihrer hohen Motivation und ihrem Tatendrang umgehen, ohne sich überrumpelt zu fühlen. Gegen Mitte des Jahres bemerken die Fische neben all ihrer Kreativität auch den entsprechenden Preis und fühlen sich langsam aber sicher etwas ausgelaugt. Ab Herbst sollten sie also keine Langzeitprojekte mehr beginnen und beispielsweise mit einigen RPG-Charakteren ein paar Szenen kürzen, um sich nicht zu überanstrengen – dabei helfen Jupiter und Pluto. So entwickelt sich der Herbst zu einer der erfolgreichsten Zeiten für die Fische und winkt mit einer Gallery-Hochstufung oder einem Team-Angebot in einem Forum. Es empfiehlt sich hier für die Fische schon an das Jahr 2018 zu denken und ein wenig voraus zu planen, um nicht völlig entkräftet in das nächste Jahr zu starten und noch alle neuen Verpflichtungen gut unter einen Hut zu bekommen.
Bei all dem Veränderungswillen und dem Wunsch zur Weiterentwicklung müsst ihr Fische darauf achten, dass ihr es nicht übertreibt. Denkt auch an eure Partner, gerade an solche, mit denen ihr schon lange zusammen schreibt. Pluto wird den Fischen zwar helfen, alten und belastenden Bekanntschaften adieu zu sagen, doch dürfen die Fische sich auf keinen Fall von allen alten Freunden trennen, da sie sonst schnell einsam und zu verbissen werden. Gut dagegen wirken lässt es sich mit Krebsen und mit Waagen, die besonders gut für die Kreativität sind. Ein Skorpion versteht sich für die Fische nicht immer als Nummer eins, was auch sehr hilfreich sein kann, wenn man so viel vor hat. Weniger Verständnis bringt dafür ein Widder auf, und auch von Jungfrauen wird eher abgeraten.
Motivationssong des Jahres: Bry - Your Life Over Mine
Besonders empfohlen: Head for Heights (Drizzle), Teilnahme an Mentoring / Coding School


Zuletzt von Endstation Sehnsucht am Mo Nov 14, 2016 10:54 pm bearbeitet; insgesamt 7-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Zwischenspeicher   So Nov 13, 2016 9:11 pm

1 A.M.
2 History
3 She’s Not Afraid
4 Last First Kiss
5 Strong
6 Moments
7 Half A Heart
8 More Than This
9 Rock Me
10 Little Things
11 Night Changes
12 Over Again
13 Kiss You
14 One Way or Another
15 Perfect
16 Right Now
17 I Want
18 Ready to Run
19 Happily
20 Act my Age

21 Something Great
22 Through the Dark
23 They Don’t Know About Us
24 What makes you beautiful
25 Steal my Girl
26 Truly Madly Deeply
27 Clouds
28 Where do Broken Hearts Go
29 Infinity
30 Home
31 Walking In The Wind
32 Magic
33 End of the Day
34 Drag me Down
35 18
36 If I Could Fly
37 Story Of My Life
38 Still The One
39 Fool’s Gold
40 Olivia
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BeitragThema: Re: Zwischenspeicher   Fr Dez 16, 2016 3:51 pm

Er lernte jetzt also ihren… Onkel kennen. Gut. Wenn das ihr Wunsch war. War das gut? Seine Mutter würde ausrasten, so viel stand fest - du hast den VORMUND deines MÄDCHENS kennengelernt, oh SIXIE, das ist ja WUNDERVOLL - Hilfe, wahrscheinlich ließ sie gerade irgendwo in ihrer und Phils neuer Wohnung eine Tupperschüssel fallen und starrte mit runden Augen in die Spüle, weil sie irgendwas ahnte. Dabei hatte sie eigentlich Recht – bis auf die Sache, dass Marla nicht sein Mädchen war – für den Herzensamerikaner war es eindeutig ein Fortschritt, über einen Menschen einen anderen kennen zu lernen. Und das nicht
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BeitragThema: Re: Zwischenspeicher   Mo Jan 16, 2017 1:20 am

Er wusste es noch nicht, aber bald würde er diese See erneut befahren. Er wusste es noch nicht, aber bald würde er sich das Herz brechen lassen. Er wusste es noch nicht, aber bald…
Jorah Mormont holte einen tiefen Zug Atem, starrte über das Wasser hinaus und fragte sich, wann er das letzte Mal etwas gewusst hatte. Gewusst, nicht vermutet. Seit sie geflohen waren – eine Nacht und Nebelaktion, die der Ritter durchaus besser hätte planen können, wenn man ihm mehr Zeit gegeben hätte -
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BeitragThema: Re: Zwischenspeicher   Do Jan 26, 2017 4:59 pm

War er nicht der beste Freund der Welt? Niles‘ Grinsen wurde merklich breiter, als er den entschlossenen Blick von Lewie auffing. Was für einen großartigen, liebevollen Kumpanen er sich da ausgesucht hatte. Er wusste ganz genau, warum der Muggelstämmige sogar von Morgan einen Vertraulichkeitszuspruch mit Brief und Siegel bekommen würde – und das innerhalb nur eines Tages. Wieder einmal wurde dem Australier etwas klar, das seine Mutter nie verstanden hatte. Nicht, dass sie darüber geredet hatten, doch Niles‘ Ma und er hatten schon immer anders getickt, wenn es um Gesellschaft ging. Dem Sohn der jungen Hexe war dabei nur eben viel eher aufgegangen, dass es völlig egal war, wie viele Menschen man kannte – solange man die ausgewählte Anzahl von guten Menschen als seine Freunde bezeichnete. Er pfiff mit dem breiten Lachen eines Lebenslustigen auf jeden Schüler in diesem Schloss; selbst wenn sie ihn alle kennen würden, er bräuchte sie nicht – er bräuchte nur seine Freunde, seine wirklichen, loyalen Freunde. Niles
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BeitragThema: Re: Zwischenspeicher   Fr Feb 10, 2017 5:05 pm

Er empfand es nicht als Zeitverschwendung. Zeit hatte er sowieso jede Menge zu verschwenden, jetzt, wo niemand mehr etwas von ihm erwartete. Seltsam war, dass Jorah nie besonders gut darin gewesen war, seine Zeit bewusst auszufüllen. Oh, sie war ausgefüllt gewesen, das auf jeden Fall – und er hatte sich mit Bravur an seinen Zeitplan gehalten, seine Pflichten erledigt, war seine Turniere geritten und hatte seine Lehren gelernt. Dennoch war all das ihm irgendwie vorbeigezogen. Er hatte umgesetzt, was von dem künftigen Herrn der Bäreninsel erwartet worden war, ohne es tatsächlich zu verinnerlichen. Vielleicht hatte Jorah im Grunde immer gewusst, dass er niemals das Oberhaupt seines Volks werden würde. Dass er irgendwann, völlig ohne Pflichten und ohne den nagenden Zahn der Zeit, in Lys stehen und all das, was geschehen war, sich als bedeutungslos herausstellen würde.
Der Mann, den sie einmal den Andalen nennen würden, langeweilte sich nicht. Während seine Frau aufgeregt mit ihren neuen Freundinnen über die Kurtisane und den Mann, den sie begleitete, tuschelte, stand er einfach nur zwischen den festlichen Massen und betrachtete seine Mitmenschen. Obwohl die Lyseni sich äußerlich nicht so sehr von den Nordmännern unterschieden – beide gehörten eher zu der blassen Sorte – war ihre Art, miteinander umzugehen, doch eine völlig andere. Es fiel Jorah nicht besonders schwer, sich anzupassen, jedoch fielen ihm die Unterschiede von Minute zu Minute mehr auf. Unübersehbar für ihn war die bloße Art, wie die Menschen um ihn herum miteinander umgingen. Ihre Leichtigkeit. Ihr Lächeln. Ein Mann von der Bäreninsel wie ein Priester unter Freudenmädchen. Er wusste nichts mit sich anzufangen.
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BeitragThema: Re: Zwischenspeicher   Fr Feb 17, 2017 4:21 pm

Heute: schrecklicher Tag. Diese Gören sind eine Plage. Ich bin immer noch nicht über das eine Mal hinweg, das Juniper mich angekotzt hat. Meiner Meinung nach ist ein Kindermädchen für diese drei Plagegeister eindeutig zu wenig. Es ging schon damit los, dass mich Mrs. Price viel zu früh geweckt hat – mit einem verdammten sprechenden Kartoffelschäler! Ich habe keine Ahnung wo sie den schon wieder her hat oder ob sie sich einfach ab und an abreagiert und dafür ihre Haushaltsgegenstände verhext. Dieser verdammte Schäler jedenfalls hat mich richtig angeschrien, dass ich sofort aufstehen und mich um Sage kümmern soll. Zugegeben, von allen Kindern ist Sage noch meine liebste. Sie ist jetzt fünf, das ist schon wenigstens ein Alter, in dem man mit ihr reden kann. Ich hatte mir noch nicht mal die Haare gemacht, bin aufgeschreckt und aus meinem Zimmer (das ich liebe, der einzige Grund warum ich immer noch hier wohne) in Sagies gerannt. Natürlich hat sie geschrien wie am Spieß. Keine Ahnung warum. Irgendwann hatte ich sie beruhigt und dann ging es runter, Frühstück vorbereiten. Mrs. Price – verzeihung, Miss Rose – stand auch schon in der Küche. Ich frage mich, warum sie nicht ihre Fähigkeiten als Hexe nutzt, um aus ihren Besen eine zweite Haushaltshilfe zu zaubern. Sie sah fürchterlich verquollen aus, aber sie hat mich trotzdem angelächelt. Zugegeben, seit der Scheidung ist sie ein bisschen weniger Hausdrachen und es bisschen mehr Mensch. Und wir bekommen keine Anrufe auf das Festnetztelefon mehr, nachts um halb drei, wenn Leon Price wieder nicht an Zeitverschiebung denkt und der Meinung ist, genau jetzt sei der richtige Moment, um sich bei seiner ehemaligen Frau zu entschuldigen. Das, die Scheidung und der Besuch der Wood Zwillinge vorgestern hat sie schon wahnsinnig aufgeheitert. Ich bin übrigens immer noch nicht über diese Zwillinge hinweg. Sie sind sich so unglaublich ähnlich! Der eine ist der Stylist von Leon Price, ich kannte ihn schon. Er war auch oft zugegen, wenn ich die Kinder zu Leon Price bringen musste, aber gestern hab ich ihn ja das erste Mal aus nächster Nähe gesehen. Der andere, der Modeltyp mit der Modelfreundin, hat nicht so viel geredet. Er wirkte irgendwie die ganze Zeit genervt von dieser Miss Fetchburgh, die sich dann auch noch mit Mrs. Pr Miss Rose gestritten hat, weil sie vor den Kindern geflucht hat. Ich habe nicht wirklich verstanden, warum… Miss Rose flucht auch immer vor den Kindern, und Leon Price sowieso.
Miss Rose ging es heute also viel besser als die vergangenen Tage, aber natürlich hat sie mir kein Milligramm Arbeit abgenommen. Rosemary kann sich mittlerweile selber anziehen, aber für die anderen musste ich sorgen. Bis wir unten beim Tisch waren, hatte Sage schon wieder zwei Mal angefangen zu heulen. Juniper hat während des Frühstücks andauernd das Geschirr klirren lassen – wenigstens hat Miss Rose noch nicht angefangen, allen zu erzählen, wie überaus magisch begabt ihre Jüngste ist. Ich krieg noch einen Tinnitus davon, irgendwann.
Den Tag über sollte ich mich mit allen drei Kindern beschäftigen, während Miss Rose letzte Gespräche mit ihren Anwälten führt und dann anfängt, mit denen darüber zu reden, wie wenig Leon Price seine Töchter jetzt überhaupt noch sehen darf. Aber kurz bevor Miss Rose in den Kamin gestiegen ist, hat sie einen Anruf erhalten, der sie zum Heulen gebracht hat. Also, sie hat nicht so richtig vor mir geheult, das würde sie nie machen. Dafür ist sie dann schon zu stolz. Aber sie hat mir ihrer Wanduhr befohlen, die Termine mit den Anwälten abzusagen und ist in den Garten und in den Wald dahinter gelaufen, und dann war’s mir eigentlich ziemlich klar. Vor den Mädchen weint sie nicht. Dafür weinten dann die Mädchen wieder, Rosemary hatte sich mit Juniper gestritten und meine Hände waren noch voller Flugswegmalfarbe, die aber irgendwie schon älter ist. Der Zauber hat nicht richtig funktioniert. Ich hab die Hände geschüttelt und anstatt dass das Zeug sich auflöst, spritzt es in alle Richtungen. Natürlich auch auf Sagies Kleid, eigentlich soll der Mist ja auch wieder rausgehen, aber ich hatte meinen Zauberstab oben, weil Rosemary ihn mir doch letzte Woche beim Spielen geklaut hat und es zu unsicher ist, ihn rumliegen zu lassen. Dann war überall Farbe und alle Mädchen haben geheult wie Werwölfe.
Der Poltergeist oben hat dann auch noch von sich hören lassen – ich hoffe Miss Rose schließt in ihren Vertrag mit Leon Price ein, dass er ihr ein neues Haus kaufen soll, auch wenn ich mein Zimmer liebe, dieser Poltergeist in Form eines Hundes ist der Tod für alle meine verbliebenen Nerven, sein Gejaule ist furchtbar – und ich brauchte Stunden, um alle Mädchen zu beruhigen und wieder sauber zu kriegen. Später saßen sie dann vor dem Fernseher (sie sind dann endlich beschäftigt), aber Junipers magische Fähigkeiten sind wieder ein bisschen mit ihr durchgegangen und sie hat den Kanal von selber gewechselt. Dadurch hatten wir dann plötzlich ein NYLO Konzert mitten im Wohnzimmer. Miss Rose ist auch reingekommen und hat mit zugeguckt, NYLOs Show ist ja auch einfach toll, aber dann kam der Part an dem Leon Price für einen Song dazu kam, und sie hat den Fernseher ausgeschaltet. Das hat wiederrum die Mädchen aufgeregt und… jedenfalls wurde heute viel zu viel geheult. Ich wünschte es wäre wieder so wie an dem Tag, den dem die Wood Zwillinge hier war (nur abzüglich dieser nervigen Modeltante, die sowieso nach einer Stunde wieder disappariert ist). Der Stylist hat sich mehrfach bei mir bedankt (mach Miss Rose nie) und hat mir sogar angeboten, ich könnte mich ja mal bei ihm melden, wenn die Kinder nach ihrem Onkel Niles verlangen. Ich spiele ernsthaft mit dem Gedanken, ihn morgen einfach anzurufen… es wäre mal gut für die Kinder, wieder aus dem Haus zu kommen. Wir waren
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Endstation Sehnsucht
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BeitragThema: Re: Zwischenspeicher   Mi Apr 05, 2017 3:10 pm

Akte: Elda Duesterdiek, Taktikerin, unter Verschluss
Sicherheitsstufe: 12

Geburtsname: Eldrid Dyfterdik
Klassifizierung: Hexerin
Magische Begabung: Elementarmagie [kaum], Mentalmagie [sehr stark], Corpusmagie [stark], Dualmagie [sehr stark]
geschätztes Alter: etwa 1500 Jahre
Herkunft: Wilzen / Obotriten
Hexenmale: maximale Auslastung

Abspaltung des Großfranzischen Hexenzirkels, der sich ca. 600 nach Wilzen, Sorben, Awaren und Serben verteilte. Als der Fränkische Hexenzirkel im Jahre 1041 zerschlagen wurde, blieben die abgespaltenen Hexen – die Siiben – als einzig lebende ihrer Klassifizierung zurück. Den Siiben ist die sehr starke Mentalmagie vorbehalten, weshalb vermutet wird, dass sie als einzige die Hexenvertreibung und -vernichtung vorhersehen konnten.
Die Siiben bestanden aus:

Tilrun Dulo, das Orakel von Awaren
Elementarmagie [kaum], Mentalmagie [extrem], Corpusmagie [stark], Dualmagie [stark]
Verhalf Awaren zum Aufstieg. Es wird vermutet, dass sie für den Frieden mit den Baiern und den Langobarden verantwortlich war. Schließt sich ca. 830 dem bulgarischen Khan Omurtag an. Nachdem Omurtag stirbt, verführt sie seinen Sohn Enravota, der zum Christentum übertritt. Versucht völlige Kontrolle über Omurtags jüngsten Sohn, Malamir, zu erlangen. Es wird davon ausgegangen, dass sie den mittleren Sohn, Zwiniza, tötet. Khan Malamir ist während der Krönung noch ein Kind; sie hetzt ihn gegen Enravota, der einen festeren Geist besitzt, auf, und lässt Malamir seinen eigenen Bruder hinrichten. Verhilft dem anschließenden Khan Presian zum Aufstieg des bulgarischen Reichs. Sie wendet sich von Bulgarien ab, als Boris I. zum Christentum konvertiert (Jahr 863) und versucht später, Boris‘ Sohn Wladamir Rassate zu verführen. Hier gerät sie an den Heiligen Naum. Sie töten einander im Jahr 910 bei dem Versuch der gegenseitigen Läuterung.

Vrederun Gouled und Ingrun Dyfterdik, die Liutizienzwillinge
Elementarmagie [kaum], Mentalmagie [stark], Corpusmagie [schwach], Dualmagie [kaum]
Wandern gemeinsam mit Eldrid und Kunna nach Wilzen aus. Als das wilzische Territorium zerfällt, bilden die Zwillinge aus den entstandenen Einzelstämmen den Liutizenbund. Ca. 1060 kommt es zu Unruhen innerhalb der Stämme; die durch eine Zusammenarbeit der Zwillinge mit ihrer Schwester Kunna wieder beruhigt werden. Ingrun stirbt durch einen Angriff Bischoff Burchard II. von Halberstadts, Heinrich IV hatte seine Armee durch einen christlichen Magier verstärkt. Vrederun entkommt und hält zu Liutizen, bis es ca. 1150 seine Unabhängigkeit verliert. Sie flieht in den Süden. Ihre Spur verliert sich in Almohaden. Sie wird 1960 von Spähern der Loge im Sudan entdeckt. Lebt aktuell unter dem Namen Violetta Gouled unter Beschattung von Spähern der Loge als Beraterin der Truppen Dschibutis in Dschibuti.

Kunna, Fürstin des Abodritenreichs
Elementarmagie [stark], Mentalmagie [stark], Corpusmagie [schwach], Dualmagie [stark]

Isantrud
Asbirg



D.
Akte: Elda Duesterdiek
Unter Verschluss | Sicherheitsstufe 12




Akte: Elda Duesterdiek, Taktikerin

Geburtsname: Eldrid Dyfterdik
Klassifizierung: Hexerin (Sybille)
Magische Begabung: Elementarmagie [kaum], Mentalmagie [sehr stark], Corpusmagie [stark], Dualmagie [sehr stark]

Abspaltung des Großfranzischen Hexenzirkels, der sich ca. 600 nach Wilzen, Sorben, Awaren und Serben verteilte. Als der Fränkische Hexenzirkel im Jahre 1041 zerschlagen wurde, blieben die abgespaltenen Hexen – die Sybillen – als einzig lebende ihrer Klassifizierung zurück. Den Sybillen ist die sehr starke Mentalmagie vorbehalten, weshalb vermutet wird, dass sie als einzige die Hexenvertreibung und -vernichtung vorhersehen konnten.
Die Sybillen bestanden aus:

Tilrun Dulo, das Orakel von Awaren
Elementarmagie [kaum], Mentalmagie [extrem], Corpusmagie [stark], Dualmagie [stark]
Verhalf Awaren zum Aufstieg. Es wird vermutet, dass sie für den Frieden mit den Baiern und den Langobarden verantwortlich war. Schließt sich ca. 830 dem bulgarischen Khan Omurtag an. Nachdem Omurtag stirbt, verführt sie seinen Sohn Enravota, der zum Christentum übertritt. Versucht völlige Kontrolle über Omurtags jüngsten Sohn, Malamir, zu erlangen. Es wird davon ausgegangen, dass sie den mittleren Sohn, Zwiniza, tötet. Khan Malamir ist während der Krönung noch ein Kind; sie hetzt ihn gegen Enravota, der einen festeren Geist besitzt, auf, und lässt Malamir seinen eigenen Bruder hinrichten. Verhilft dem anschließenden Khan Presian zum Aufstieg des bulgarischen Reichs. Sie wendet sich von Bulgarien ab, als Boris I. zum Christentum konvertiert (Jahr 863) und versucht später, Boris‘ Sohn Wladamir Rassate zu verführen. Hier gerät sie an den Heiligen Naum. Sie töten einander im Jahr 910 bei dem Versuch der gegenseitigen Läuterung.

Vrederun Gouled und Ingrun Dyfterdik, die Liutizienzwillinge

Elementarmagie [kaum], Mentalmagie [stark], Corpusmagie [schwach], Dualmagie [kaum]
Wandern gemeinsam mit Eldrid und Kunna nach Wilzen aus. Als das wilzische Territorium zerfällt, bilden die Zwillinge aus den entstandenen Einzelstämmen den Liutizenbund. Ca. 1060 kommt es zu Unruhen innerhalb der Stämme; die durch eine Zusammenarbeit der Zwillinge mit ihrer Schwester Kunna wieder beruhigt werden. Ingrun stirbt durch einen Angriff Bischoff Burchard II. von Halberstadts, Heinrich IV hatte seine Armee durch einen christlichen Magier verstärkt. Vrederun entkommt und hält zu Liutizen, bis es ca. 1150 seine Unabhängigkeit verliert. Sie flieht in den Süden. Ihre Spur verliert sich in Almohaden. Sie wird 1960 von Spähern der Loge im Sudan entdeckt. Lebt aktuell unter dem Namen Violetta Gouled unter Beschattung von Spähern der Loge als Beraterin der Truppen Dschibutis in Dschibuti.

Kunna von Wallenstein, Fürstin des Abodritenreichs
Elementarmagie [stark], Mentalmagie [stark], Corpusmagie [schwach], Dualmagie [stark]
Wandert gemeinsam mit den Liutizienzwillingen und Eldrid nach Wilzen aus. Als Vrederun und Ingrun den Bund bilden, halten sich Kunna und Eldrid im Hintergrund. Bis zu ihrer Hochzeit mit Niklot (um 1125) ist kaum etwas bekannt. Laut eigener Aussage entscheidet sich Kunna für „den Großen des Abodritenlandes“ aus Liebe. Sie sorgt dafür, dass die Herrschaft Niklots unerschüttert bleibt und ermordet deshalb unter anderem Lothar von Supplinburg (1137), um der deutschen Tributherrschaft zu entgleiten. Als durch den Slawenkreuzzug die Christianisierung der Abodriten droht, sorgt Kunna dafür, dass Niklot ein Vasall Heinrich des Löwen wird (1147). Die Verbindung funktioniert, nicht zuletzt dank Kunna, jahrelang sehr gut, bis sich Heinrich im Jahr 1158 in den abodritisch-dänischen Krieg einmischt und Niklot gegen ihn aufbegehrt. Sie kann ihren Geliebten nicht davor retten, ein Geächteter zu werden, und flieht in den Osten. Dennoch ist Kunnas und Niklots Verbindung Grund dafür, dass sich ihre Nachkommen (darunter Lothar, Hexer von Mecklenburg [siehe Kartei]) dauerhaft als Herren von Mecklenburg etablieren. Kunna lässt sich im indischen Subkontinent nieder und gründet um 1330 herum die südindische Sangama-Dynastie. Sie fördert und verbreitet den Hinduismus und bekommt zwei weitere Nachkommen, darunter die Hexe Gangadevi, die Telugu Prinzessin [siehe Kartei]. Nach dem Untergang von Vijayanagar (1565) kehrt sie zurück nach Europa [siehe Kartei: Kunna, Herzogin von Mecklenburg-Güstrow].
Kunna lebt heute unter dem Namen Korinna von Wallenstein im Güstrower Schloss und unterstützt die Loge als Trainerin für Jäger. Eldrid und Kunna wissen nichts vom Gegenseitigen Verbleib.

Isantrud Dyfterdik
Elementarmagie [?], Mentalmagie [extrem], Corpusmagie [??], Dualmagie [?]
Setzt sich nach dem Zerfall des Großfrankischen Hexenzirkels nach Serben ab. Es ist nicht viel bekannt [Vermutungen und Analysen siehe Kartei: Isabyll von Raszien]. Stirbt vermutlich Ende 800 bei einem Aufeinandertreffen zwischen ihr und einem Mutanten der späteren G.R.A.U.S.A.M.K.E.I.T.

Asbirg Hault, genannt „Goldrausch“
Elementarmagie [sehr stark], Mentalmagie [extrem], Corpusmagie [stark], Dualmagie [sehr stark]
Setzt sich nach dem Zerfall des Großfrankischen Hexenzirkels gemeinsam mit Isantrud nach Serben ab, bleibt doch allerdings nicht bis Mitte 850. Setzt ca. 1800 nach Amerika über. Lebt aktuell als amerikanische Senatorin und amtierende Senatspräsidentin in Kapitol, Washington. Für gesamte, umfassende Aufzeichungen siehe Kartei: Alaine Hault, The Honorable. Es wird vermutet, dass sie über den Verbleib von Eldrid und Kunna weiß. Bisher bemühte sich die Loge erfolglos um eine Zusammenarbeit.

Eldrid Duesterdiek, die Unantastbare
Elementarmagie [kaum], Mentalmagie [sehr stark], Corpusmagie [stark], Dualmagie [sehr stark]
Wandert gemeinsam mit den Liutizienzwillingen und Eldrid nach Wilzen aus. Im Gegensatz zu ihren Schwestern hat Eldrid keine maßgeblichen Einflüsse auf die politischen Werdegänge zwischen 600 und 1500. Sie interessiert sich nicht für Heirat oder Machtanschaffung und lebt Jahrhunderte lang in Mecklenburg. Durch Verbindung zu Kunna genießt sie einen absoluten Vorrechtsstatus. Erst durch dein Eintritt Mecklenburgs in den Rheinbund wird sie in ihrem „ruhigen Leben“ bedroht und zettelt 1813 mit einigen Freundinnen und Wohlgefälligen die Befreiungskriege gegen die napoleonischen Besatzungen an. Sie kämpft 1848 gegen die Revolution von Mecklenburg und verhindert durch die Bestärkung der Rittschaft den Erfolg der ersten freien Wahlen. Im Jahr 1877 trifft sie auf Brvell, den damaligen „Macht“ der G.R.A.U.S.A.M.K.E.I.T. [siehe Kartei: Brvell Totenhaupt]. Die anfängliche Freundschaft endet in einem fürchterlichen Streit über Weltanschauung, Verrat und Moralprinzipien. Elda tötet Brvell 1916. Es kommt zu erstem Kontakt mit der Loge. Als die Monarchie Mecklenburgs 1918 gestürzt wird, schließt sich Eldrid der Loge an. Heute lebt sie unter dem Namen Elda Duesterdiek als Taktikerin der Loge auf Imogrible.

Spezifizierung Elda Duesterdiek
Position: Unterstützer / Innendienst / Äußerer Kreis / Taktikerin
geschätztes Alter: etwa 1500 Jahre
Herkunft: Wilzen / Obotriten
Hexenmale: maximale Auslastung

Augenfarbe: wechselnd
Haarfarbe: schwarz
Größe: 180 Zentimeter
Gewicht: 58 Kilogramm
Statur: dünn, lang, sehnig

Moral: ☐ ausgezeichnet
☑ rechtschaffend gut
☐ neutral
☐ rechtschaffend böse
☐ chaotisch

Gesundheit: ☑ mental (Aushalten v. Druck / Stress)
☑ psychisch (Aushalten v. Erwartungen / emotionalen Belastungen / Verlusten)
☑ physisch (Körperlichkeiten / Verletzungen)
☑ sozial (Umgang mit Personal / Kollegen)

Charakterisierung Elda Duesterdiek
Frage I – Antwort 1
Frage II – Antwort 4
Frage III – Antwort 2
Frage IV – Antwort 3
Frage V – Antwort 4
Frage VI – Antwort 3
Frage VII – Antwort 2
Frage VIII – Antwort 4
Frage IX – Antwort 3
Frage X – Antwort 2
Frage XI – Antwort 4
Frage XII – Antwort 1
Frage XIII – Antwort 3
Frage XIV – Antwort 3
Frage XV – Antwort 1
Frage XVI – Antwort 2
Frage XVII – Antwort 4
Frage XVIII – Antwort 3
Frage XIIX – Antwort 4
Frage XIX – Antwort 2
Frage XXX – Antwort 2

leichte Tendenz zum zwanghaften Charakter
hasst Überraschungen und Zufälle
überdenkt und plant
eigenbrötlerisch, kritisch, zynisch, herablassend
kreativ und vielseitig
unspontan
effektiv
Abneigung gegen Neues, Widerwille gegen Veränderungen, Hang zur Pedanterie

Bindungen innerhalb der Loge
Blutsschwester von Kunna von Wallenstein [unter Verschluss]
Blutstante von Gangadevi Mukerji [unter Verschluss]
ehemalige Beziehung zu Mikael Heckgarris, Taktiker der Loge (bis 1930)
ehemalige Beziehung zu Corinne Bardot, Jägerin der Loge (bis 1943)
ehemalige Beziehung zu Ivan Nazargozhayev, Trainer der Loge (2010-2011)

die Loge beobachtet die anbahnende Beziehung zu Erez Jerusha, der Schwingende Widerstand, Wächter der Zwölf, Februar [unter Verschluss]



E.
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BeitragThema: Re: Zwischenspeicher   Mo Jun 12, 2017 10:33 pm

Er hatte nicht erwartet, dass er neben Isaac sitzen musste – das Konfliktpotenzial, das seine bloße Anwesenheit in diesem Klassenzimmer zusammenbringen würde, hätte ihm eigentlich schon gereicht. Für seinen Plan - der, wie Butch später feststellen musste, kein besonders guter gewesen war. Er hatte sich ausgerechnet, dass ihn die Schule beschützen würde. Ihn, beschützen, ja. Natürlich hatten sie sich auch in der Vergangenheit schon einiges zwischen diesen Mauern geleistet, aber in den Klassenzimmern oder auf dem Schulhof war zumindest, so wie Butch sich erinnern konnte, noch nie jemand so brutal verprügelt worden, wie er bei ihrem ersten Aufeinandertreffen auf ihrem Dach. Selbstverständlich konnte er nicht wissen, was sich Hodges während seiner Abstinenz alles nicht mehr hatte gefallen lassen, weil ihm die kluge Stimme gefehlt hatte. Weil seine Ruhe sich nach Manhattan verdünnisiert hatte. Und wahrscheinlich hatte er auch unterschätzt, was für eine Wirkung seine Provokationen auf den Jüngeren hatten. Er
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BeitragThema: Re: Zwischenspeicher   Do Jun 15, 2017 11:55 am

#200

Der Fremdling und das Mädchen

Lass den fremden Gast vorüberziehn,
gleich der fernen Wolke Abendglühn
an dem heiligen Schauen deiner Seele.

Einer tiefen Deutung kurzer Spruch,
eines wirren Wanderns weher Fluch,
ist sein Leben, das vorbei dir gleitet.

Er ist schuldig von den Vätern her,
er ist von der eignen Sünde schwer -
Dulde nicht, dass dich sein Schicksal quäle.

Nur damit du ahnen magst, wie tief
und wie unschuldsvoll dein Leben schlief,
ist sein Schatten deinem Tag bereitet.

Gib dem Wandrer einmal noch die Hand.
Sieh, der fernen Wolke glühnder Rand
schmilzt im blauen Licht der ersten Sterne.

Fremdlings Weg heißt überall Verzicht.
Du jedoch mit sehnendem Angesicht
siehst ihm nach in die verhüllte Ferne.

Josef Weinheber

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BeitragThema: Re: Zwischenspeicher   Di Jun 20, 2017 3:22 pm

Sie wünschte sich wirklich, sie hätte gestern Abend nicht so viel getrunken. Nicht auf diese Kater-Art und Weise, bei der man einfach nur bedauerte, dass man am Vorabend zu tief ins Glas geschaut hatte und deshalb jetzt alles wehtat und der Kopf explodierte. Auch nicht auf diese heftige Gewissensbiss-Art und Weise, bei der man wusste, dass man etwas getan hatte, zu dem man sich nur des Alkohols wegen hatte verleiten lassen (obwohl, wenn sie ganz ehrlich war, dann vielleicht ein bisschen – sie fummelte nach ihrem Handy und löschte die Stories, obwohl die noch für 12 Stunden uploaded sein sollten). Nein, sie ärgerte sich hauptsächlich, weil die Nachwirkungen der Party verhinderten, dass sie klar denken konnte. Sie wollte sich hinsetzen, Eni alles erklären und dabei sicher stellen können, dass er nichts in den falschen Hals bekam. Aber wie soll das gehen, wenn mein Hirn die ganze Zeit nur Aua, Wasser und Schlaf weiter schreit….
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BeitragThema: Re: Zwischenspeicher   Do Jun 22, 2017 4:16 pm

„Worüber lachst du so?“ Javier lehnte sich ein Stück weiter nach links, die Augenbrauen leicht zusammen gezogen. Er war ein unendlich schöner Mann, das dunkle Haar noch etwas feucht von der Dusche, der Blick aus den leuchtenden Augen auf seinen Freund gerichtet. „Icarus?“
Für Icarus klang es wie sanfter Regenfall, wenn Javier seinen Namen aussprach. In seiner Version dieses Namens kamen keine Flammen vor, kein Wachs, kein Absturz, keine Lehre. Nur das sanfte Geräusch von Wasser, das gegen eine Fensterscheibe tropfte. „Gar nichts“, perlte es von seinen Lippen. Er hob den Kopf und betrachtete Gottes Antwort auf Daedalus‘ Sohn. „Ich habe nur Kommentare gelesen.“
Es waren die Kommentare unter seinem letzten Instagram-Bild, das er ausnahmsweise auch auf seinem Twitteraccount geteilt hatte. Normalerweise machte sich der Jüngste der drei Lewison-Wood Kinder nichts aus breit gefächertem social media Auftreten – nach Lust und Laune bediente er mal diese, mal jene App. Er hatte immer darauf geachtet, nie zu viel von sich preis zu geben. Man hatte mehr über ihn auf den Accounts seiner Zwillingsschwester gefunden, denn auf seinen eigenen. Nur gestern Abend…
„Kritik?“
Icarus hob den Kopf und lächelte Javier an. Kritik. Genau deshalb hatte er sich diesen Mexikaner ausgesucht. Von allen Männern, Mädchen, Jungen und Damen, die er bisher kennen gelernt hatte, war Javier der Einzige, der genau so dachte wie Icarus selbst. Er dachte an Kreativität, an Fortschritt, an Verwirklichung, an Verbesserung. Verglichen dazu war die Wahrheit beinahe beschämend – aber in den Adern des blassen, jungen Mannes floss das Blut eines Woods, und die vergossen keine Scham.
„Ich würde es eher als Aufregung bezeichnen.“ Icarus‘ Lächeln wurde breiter, als er den verständnislosen Blick seines Freundes weiter auf sich ruhen spürte. Genau das. Genau diese Reaktion. Er senkte das Kinn ein wenig, um die letzten Zeilen zu lesen, die ihn zum Lachen gebracht hatten – ein undefinierbares, unleserliches Gewirr aus Buchstaben unter seinem Bild, abgesendet von niemand geringerem als der Freundin seiner Schwester (@pricelessrose) – denn das war die Welt, in der er aufgewachsen war. In der jeder Fingerzeig seiner Väter, jede Friseurbesuch seines großen Bruders, jede Starbucksbestellung seines Onkels und jeder neue Nagellack seiner Zwillingsschwester bis in das kleinste Detail auseinader genommen worden war. Seiner Meinung nach gingen Iveta und er damit am besten um – jeder auf ihre Weise. Iveta lieferte ihren Jüngern so viele Informationen, dass sie überhaupt nicht kompensiert werden konnten. Icarus achtete darauf, jeden Aufschluss auf seine Person und sein Leben derartig zu beschränken und zu kontrollieren, dass jetzt – nach heute Abend – alle förmlich daran erstickten. Dabei waren es nicht einmal viele Dinge gewesen. Nur ein Detail, dessen Veröffentlich er so beiläufig wie möglich die reißende Flut an Reaktionen hatte losbrechen lassen.
Javier schüttelte leicht den Kopf, stand auf und suchte nach einer Hose, um sie gegen sein Handtuch zu tauschen. Völlig überflüssig, wenn man Icarus fragen würde. Tat er aber nicht. Stattdessen zog er sich die Hose an. Und fragte nach etwas anderem. „Ist es so, wie du es wolltest?“

Das Ganze war Javiers Idee gewesen. Das Video (das Instagram nur für 24 Stunden behalten hatte), die Fotos, die Erwähnung. „Aber dann werden sie unter allen anderen Bildern Fragen stellen. Das hat dann nichts mehr mit Kunst zu tun. Es wird dann nur genau so, wie ich es nicht habe will.“ Icarus legte eine seiner Kameras auf den Tisch ab und schüttelte den Kopf, als Javier ihm einen Schluck aus seiner Teetasse anbot. Schweigen. Manchmal war es nicht so leicht, dass er es nicht verstehen konnte. Dabei liebte Icarus ihn genau für dieses simple Muster. Dafür, dass er sich seine Interpretationen für die Kunstwerke aufsparte, deren Galerien sie zusammen besuchten.
„Und kannst du nicht so ein… Abschlussbild zu deinem Video posten? Dann kommentieren sie darunter. Dann weißt du es vorher. Dann musst du es nicht lesen, wenn du nicht willst.“
Und dafür.

Bevor Icarus antworten konnte, klingelte plötzlich sein Telefon. Angezeigt wurde nur ein Schaf-Emoji. „Das ist meine Schwester.“ Javier – immer noch halb nackt – schmunzelte. „Dann musst du wohl ran gehen.“ Musste er.
„Warum reden wir Englisch? Ist er bei dir? Steht er neben dir? Willst du, dass er uns versteht? Gib ihn mir mal.“
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BeitragThema: Re: Zwischenspeicher   Fr Jun 30, 2017 3:07 pm

Hätte er nur gewusst, wie sehr er diesen Ort einmal vermissen würde. Hätte er nur gewusst, wie sehr er seine Familie einmal vermissen würde. Oh, hätte er nur gewusst, in welches Unglück die Frau ihn stürzen würde, an dessen Gesicht er sich lächelnd erinnerte, während er seinen Blick über die Küste hinaus auf die grauen Wellen gleiten ließ – irgendwo dort, weiter im Süden, auf dem Festland, wartete sie auf ihn. Und mit ihr wartete das Unheil; wartete seine Verzweiflung und seine Angst – doch davon wusste er noch nichts. Jetzt stand er einfach nur hier, betrachtete das karge Land, das er erben würde, atmete die frische Luft, welche sich nicht entscheiden konnte, ob sie salzig vom Meer oder dicht und kräftig vom Wald sein wollte. Sie war kalt, und sie war frisch, und er liebte alles an ihr – so wie er sein Zuhause liebte. Damals.
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