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 MEMORIAL OF SPIRITS - Elizabeth Perdita of Bethan

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Endstation Sehnsucht
An der Endstation Angekommene
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BeitragThema: MEMORIAL OF SPIRITS - Elizabeth Perdita of Bethan   Di Mai 17, 2011 8:36 pm



Copyright des Bogens bei Marielle F. - Macht euch euren eigenen Bogen!
Ich habe mir hier echt dermaßen viel Mühe gegeben, also Pfoten weg.




»Eine Hand schwebt über'm Wasser, ein Engel spannt die Flügel weit.
Fällt im Himmel heut Regen? Soll ich weinen um dich?«

»Und all die Menschen voll Verzweiflung,
zu hoffnungslos zum glücklich sein.
Du kamst zu ihnen. Du ganz allein.«



» NAME;
Der Name des Mädchens lautet Elizabeth Perdita of Bethan. Das ist natürlich kein gewöhnlicher Name, wie man sicherlich schon festgestellt hat - zumindest der Nachname ist es nicht. Die Bethans sind ein englisches Adelsgeschlecht, welches auf indirektem Wege mit dem des englischen Königshauses verwandt ist. Der Name Perdita entsprang aus Shakespeares Feder, ist jedoch nur ein notwendig gewesener, aber nicht zwingend bedeutender Zweitname.

» SPITZNAMEN;
Eigentlich besitzt sie keinen Spitznamen, doch seit sie in den USA angekommen ist, hatte sie begonnen, sich als Effy oder zumindest als Liz vorzustellen. Es liegt einfach daran, dass sie hier eine Chance wittert, neu anzufangen. In ihrer Heimat wurde sie immer "Elizabeth Perdita" gerufen, und es ist verständlich, dass sie das, besonders in der Öffentlichkeit, oft demütigte. Nicht, weil der Name hässlich ist, sondern einfach, weil nicht jeder mit beiden Vornamen, anstelle von einem liebevollen Kosenamen, angeredet wird.

» ALTER UND GEBURTSDATUM;
Mit ihren 15 Jahren hat sie definitiv schon mehr erlebt, als andere ihres Alters. Im geistigen Alter befindet sie sich deutlich höher, als im eigentlichen, da sie hochbegabt ist und eine schnelle Auffassungsgabe, sowie eine Art unkontrollierbarem fotographischen Gedächtnis, welches Momentaufnahme für immer ins Langzeitgedächtnis bannt, besitzt. Doch sie träumt und macht Fehler, wie jede andere 15- Jährige auch. Ihr Geburtstag ist der erste Mai.

» GEBURTSORT;
Als ihre Mutter gerade mal 20 war, erblickte Elizabeth das Licht der Welt. Der Geburtsort war ein Vorort Londons, Greenwich. Allerdings ist sie nicht dort, sondern in Dover, der Küstenstadt, aufgewachsen. Mit sieben Jahren schickte man sie auf das hochbegabten Internat in London, welches sie mit 15 Jahren wieder verließ, um auf eine amerikanische Schule zu wechseln. Zwar wurde sie also in Greenwich geboren, hat diesen Ort aber kein zweites Mal besucht.

» GESCHLECHT;
Wie bereits erwähnt, ist Elizabeth weiblich, und damit ein Mädchen. Dies wurde, seit ihrer Geburt, sehr gebilligt, da man vorhatte, sie zu verheiraten. Allerdings legte sie, im Laufe ihres Erwachsenwerdens, ein so seltsames Verhalten an den Tag, und wehrte sich auch vehement, mögliche Kanidaten zu mögen, sodass man nachgab und sie aus England fort schickte.

» ANGEHÖRIGKEIT;
Ein weiterer Grund dafür, dass man sie nicht verheiratete, war, dass Elizabeth kein gewöhnlicher Mensch, sondern als eine zukünftige Katori geboren wurde. Sie schloss ihr Bündnis mit ihrem Partner zwar erst im Alter von 12 Jahren, dennoch viel es schon vorher auf, dass das Mädchen mehr oder weniger ungewöhnlich war.

» BESONDERHEITEN;
Seit sie etwa 10 Jahre alt ist, hat Elizabeth angefangen, mit sich selbst zu reden, wenn sie allein ist, beziehungsweise spricht sie zu jemandem, der eigentlich schon lange tot ist. Damals nämlich sah sie zum ersten Mal das Selbstporträt Albrecht von Syrens, einem Maler und Poet, der sich das erste Mal festgehalten hatte, als er 16 Jahre jung war. Das Porträt brannte sich in Elizabeths Hirn ein und ließ sie nicht mehr los. In ihren Träumen besuchte sie den Jungen.Momentan beläuft sich Albrechts Alter etwa auf 25, was sie jedoch nicht davon abhält, sich tief nach ihm zu sehnen, obwohl er schon Ewigkeiten vor ihr starb.




» FAMILIENSITUATION;
Wie man sicherlich erahnen kann, steht die Familie Elizabeths ihr bemüht verständnisvoll entgegen, wusste man doch nicht, wie man mit dem Mädchen umzugehen hatte. Zunächst ist es so, dass sie die einzige Katori ihrer Familie ist, und, selbst wenn die Krone eher an ihre Cousins und Cousinen weitergegeben wird, dies natürlich von den englischen Monarchen eher mit Misstrauen betrachtet wird. Elizabeth wuchs als drittes von vier Kindern zweier Menschen auf, die eigentlich gar nicht zusammen passten - der redegewandte Herzog von Gloucester, der ebenfalls mit den Traditionen des Königshauses aufgewachsen war, sich zu präsentieren wusste etc., und der stummen Bürgerlichen, welche er geheiratet hatte. Es war schon eher ungewöhnlich, dass sich der junge Mann diese Bürgerliche aussuchte, aber man sagte nichts. Die Sprösslinge der beiden machten sich prima - allen voran Tochter Aerigaina, hochbegabt, sehr hübsch, wenn auch sehr zurückgezogen - ähnlich der Mutter. Edmund, der einzige Sohn, der eher nach dem Vater kam, ein Meister der Worte und somit ein heranwachsender Poet. Die Jüngste, Laetitia, überzeugte mit ihrer Natürlichkeit, die man einfach gern haben musste, und ihrer offensichtlichen Begeisterung für englische Sitten. Perfekt zum Verheiraten! Übrig blieb also Elizabeth, von der man nach Aerigaina und Edmund recht viel erwartet hatte - und enttäuscht wurde, war dieses Mädchen doch einfach aus dem Rahmen gefallen. Es ist nicht so, dass sie von ihren Eltern zu wenig Liebe bekommen hätte - Richard und Chloe sind ausgezeichnete Eltern - oder sie sich nicht an die strengen Verhaltensregeln der Royals gehalten hätte. Nur war Elizabeth eben einfach sonderbar. Man ließ sie und ihr Tier einfach in Ruhe, und damit schien sie bestens klar zu kommen. Dass sie nach Amerika ziehen wollte - mit 15 - wurde zunächst nicht bewilligt, jedoch gab man nach, als man davon Wind bekam, dass ihr Gesangstalent dort gefördert werden konnte - und, dass Hanya eine Stadt sei, wo es noch mehr von ihrer "Sorte" gäbe... .

» STAMMBAUM;
ERSTE GENERATION - URGROSSVATER - KING GEORGE V

ZWEITE GENERATION - GROSSONKEL - KING GEORGE VI

ZWEITE GENERATION - GROSSVATER && GROSSMUTTER - LORD HENRY, DUKE OF GLOUCESTER && LADY ALICE (BIRTHNAME MONTAGU) DOUGLAS SCOTT

DRITTE GENERATION - VATER && MUTTER - LORD RICHARD, DUKE OF GLOUCESTER && LADY CHLOE (BIRTHNAME BAERNELL), DUCHESS OF GLOUCESTER

VIERTE GENERATION - GESCHWISTER && ELIZABETH - AERIGAINA (27) && EDMUND (21) && ELIZABETH (15) && LAETITIA (13)








» VERGANGENHEITEN;
Wie schon erwähnt, wurde Elizabeth in Greenwich im Beisein ihrer großen Schwester und ihrer Mutter, sowie 3 Krankenschwestern und einem Arzt geboren. Sie war das dritte Kind der stummen Bürgerlichen, die das Glück gehabt hatte, während eines Pferderennens auf ihren Zukünftigen zu treffen, welcher augenblicklich von der Art der Rothaarigen fasziniert gewesen war. Man stellte, wie ebenfalls schon erwähnt, hohe Ansprüche an Elizabeth, und man war froh, dass sie sich ebenfalls als Hochbegabte herauskristallisierte, sodass man sie guten gewissens auf ein Internat schicken konnte. Da sie besonders die Musik zu lieben schien, entschied man sich für eine Schule mit einm künstlerischen Schwerpunkt. Das erste Mal nahm die Klasse den Maler und Dichter Albrecht von Syren im Unterricht dran, als Elizabeth 10 Jahre jung war. So kam es, dass sie wie verzaubert vom Selbstportrait des Mannes war. Es war ihre oberste Priorität geworden, alles über ihn heraus zu finden. Sie beschäftigte sich so sehr mit ihm, dass sie ihm sogar in ihren Träumen begegnete. Sie begann, sich nach einem Mann zu sehnen, den sie nie kennengelernt hatte, einem Mann, der ihr, wie auch damals den Menschen, Hoffnung und Ablenkung von düsteren Zeiten brachte. Mit 12 Jahren traf sie auf ihren Bündnispartner, eine männliche und äußerst pessimistische Weinbergschnecke. Von den Eltern ohnehin schon als Sonderfall gekennzeichnet, gab man ihren Bitten nach, sie in die USA auswandern zu lassen. Dort, in Hanya, leben andere Katori, zu denen sie versuchen will, Fuß zu fassen. Momentan besucht sie also, neben verschiedenen Freizeitaktivitäten, die Angen School for Special Talented Musicians (kurz ASTM).

» ERSCHEINUNG;


Von der Tochter eines Herzogs, also eines Adligen, scheint man heutzutage bestimmte Bilder im Kopf zu haben. Dabei ist Elizabeth keine hochrangige Royal, sondern nur entfernt mit der Herrscherfamilie verwandt. Dennoch - in den Köpfen der Leute hat sich ein besonderes Bild festgetackert, sie erwarten das rotblonde Abbild Chloe Baernells, wenn sie den Namen "Elizabeth Perdita of Bethan" hören. Tragisch, dass sie sie dabei enttäuschen muss. Die Drittgeborene von Richard und Chloe ist eine blasse, unauffällige Person, nicht besonders groß und ziemlich dünn. Wenn man mit ihr in ein Fitnessstudio gehen würde, würde sie nach zwanzig Minuten Probleme mit dem Kreislauf kommen, da sie weder großartige Muskelmasse, noch eine besonders hohe Ausdauer besitzt. Sie hat die Haarstruktur ihrer Mutter - Locken, welche sie ab und zu bändigt, aber die Haar- und Augenfarbe ihres Vaters, schwarz und dunkelbraun. Zusätzlich kleidet sich Elizabeth sehr normal, trägt ungern die prunkvollen Kleider, mit denen ihre kleine Schwester Laetitia so gerne herumläuft. Sie hatte schon immer etwas einfaches, naturelles an sich, des Weiteren schminkt sie sich kaum bis gar nicht. Die junge Bethan wird immer von eine Aura aus Ernsthaftigkeit und Ruhe umgeben, und das, obwohl sie inmitten von Prunk und Paparazzi aufwachsen musste.

» GRÖSSE;
Mit ihren fünfzehn Jahren kann man wohl noch erwarten, dass die momentan 1 Meter 66 große Elizabeth noch wachsen wird.

» GEWICHT;
Wie schon erwähnt ist sie sehr dünn und besitzt nur das Maß an Muskeln, das ein Mensch zu Fortbewegung braucht. Sie ist absolut unsportlich. Interessant ist ebenfalls, dass Elizabeth essen kann, was sie will, und trotzdem nicht zunimmt - so hält sie konstant ihre 50,3 Kilogramm.

» HAARFARBE;
Vermutlich hatte sie sich immer gewünscht, die Haarfarbe ihrer Mutter zu besitzen. Doch dieses Privileg wurde nur der Ältesten, Aerigaina, zuteil. Die anderen drei Kinder - also auch Elizabeth - erbten die Haarfarbe ihres Vaters: kohlrabenschwarz.

» AUGENFARBE;
Bei der Augenfarbe wurde sich ebenfalls vom Vater bedient: Elizabeths Seelenspiegel sind dunkelbraun, wenn nicht sogar schwarz.

» AUFFÄLLIGKEITEN;
Sie besitzt keine besonderen Auffälligkeiten. Obwohl sie sich der Natur viel mehr und öfter nähert, als andere ihrer Familie, besitzt sie keine Narben von durch Äste abgescharbter Haut oder Kratzern von Zweigen. Elizabeth wurde immer gehütet wie ein Goldschatz, genau wie die anderen Kinder von Richard und Chloe. Dass sie in der Sonne auch nicht braun wird, sondern blass bleibt, macht ihre Haut zu etwas, das schon fast künstlich erscheint. Durch ihre ernste Art hat man von außen also oft den Eindruck, bei Elizabeth Perdit of Bethan handle es sich um eine Mamorpuppe.

» VERHALTEN;
Sie ist ein sehr ernstes Mädchen mit ungewöhnlichen Interessen. So leidvoll es auch klingen mag - Elizabeth Perdita war schon immer etwas anders. Als sie erfuhr, dass ihr Name aus einem Stück von Shakespeare entnommen wurde, begann das junge Mädchen, jedes seiner Stücke zu lesen und sich Aufzeichnungen seiner Inszinierungen anzusehen. Obwohl sie sehr belesen ist, hält sie sich auch sehr viel in der Natur auf. Warum es sie dorthin zog, weiß sie bis heute nicht. Jedenfalls traf sie so auf ihren Bündnispartner, eine Weinbergschnecke namens Tzench. Von ihren Mitschülern wurde sie nie als etwas besonderes empfunden, da man auf dem Privatinternat adlige Abstammung gewöhnt war. Jedoch hatte sie immer wenig Freunde, da niemand mit der verschwiegenen Art der Katori umzugehen wusste. Ihre Ernsthaftigkeit schied sie von den anderen Schülern ab, machte sie zu einer richtigen Einzelgängerin. Elizabeth erwartet nicht, dass es in Hanya anders sein wird. Sie kommt damit auch ganz gut zurecht, sie genießt die Stille und muss nicht viel Reden, um sich wichtig zu machen. Sie scheint ein Mädchen mit ungewöhnlichen Interessen, die sich auch in der Kunst versucht, jedoch nicht besonders zufrieden damit ist. Ihr Ehrgeiz ist nicht so krankhaft wie der ihrer älteren Schwester, jedoch ist er vorhanden. Sie ist darauf ausgelegt, sich immer weiter zu entwickeln, und denkt lange nach, bevor sie handelt oder spricht. Häufig sagt sie auch einfach gar nichts. Dass sie dabei gefügle verletzen oder sie als dumm darstellen könnte, ist der Katori egal. In ihren Augen gibt es ohnehin nur einen, der sie wirklich versteht - der Maler und Poet Albrecht von Syren, der lang vor ihrer Geburt starb. Seit sie das erste mal ein Porträt von ihm erblickte, war sie wie verzaubert von ihm und versuchte, alle Geheimnisse, die sich um den Mann rankten, zu entschlüsseln. Warum war er so früh gestorben? Warum wirkte er so besonders auf Menschen? Warum fanden sie in seinen Gedichten und Gemälden Kraft? Warum sprach man immer, wenn man seinen Namen erwähnte, auch von einer gewissen "Präsenz"? So vertieft in diese Welt begann Elizabeth sich nach ihm zu sehnen, und es gibt nichts, was sie lieber tut, als an ihn zu denken.

» STÄRKEN;
» Sie handelt nie unüberlegt, stehts moralisch und aus gutem Gewissen heraus.
» Sie ist ein sehr höfliches Mädchen, welches jede Manier kennt und anzuwenden pflegt.
» Sie ist sehr belesen und in besonderem Maße intelligent.
» Sie bleibt immer gelassen und lässt sich nicht aus ihrer Ruhe bringen.
» Sie hat, trotz ihrer realistischen Weltanschauung, noch immer die Fähigkeit der Fantasie.
» Sie ist außergewöhnlich talentiert, was die Musik angeht.
» Sie nimmt eigentlich jeden, wie er ist, macht sich ihre Gedanken, handelt aber taktvoll.

» SCHWÄCHEN;
» Sie scheint in ihrer Einsamkeit völlig zu versinken.
» Sie schleppt hunderte kleine Geheimnisse mit sich herum und vertraut sich niemandem an.
» Sie lässt jegliche Versuche der Intimität an sich abprallen, was besonders Mutter und Vater zu schaffen machte.
» Sie wirkt auf jedermann sehr überheblich und arrogant, was nur daran liegt, dass sie nicht so gern spricht.
» Sie ist sehr zerbrechlich - Kampfsport oder Ausdauer ist absolut nichts für sie.
» Sie ist extrem egoistisch. Die Leiden ihres Bündnispartners tut sie mit einem Stirnrunzeln ab.
» Sie bemerkt nicht, dass sie sich durch Albrecht immer weiter von der "echten" Welt entfernt. Ihr Partner ist dabei keine Hilfe.




» TIERART;
Bei dem Bündnispartner von Elizabeth handelt es sich um eine Weinbergschnecke. Von dem Bündnis wissen, abgesehen von ein paar Bediensteten der adligen Familie, sowie den Eltern und den Geschwistern, niemand.

» NAME;
Das mit dem Namen ist so eine Sache zwischen Elizabeth und ihrem Partner. Sie kenn sich zwar schon seit 3 Jahren, siezen sich aber noch immer. So nennt er sie "Fräulein Elizabeth Perdita", während sie es bevorzugt, ihn mit Herr Weinberg anzureden. Sein richtiger Name lautet Tzench, und vielleicht kommt der Tag, an dem sie ihn so nennen wird.

» GESCHLECHT;
Da Elizabeth ein Mädchen ist, handelt es sich bei Herrn Weinberg um eine männliche Schnecke.

» ERSCHEINUNG;


Eine Schnecke ist ja nun gerade nicht das, was man besonders nennen kann. Es gibt einen riesen Haufen von Schnecken, und manch einer möchte sagen, sie sehen alle gleich aus. Herr Weinberg bildet da nicht unbedingt eine Ausnahme. Er hat eine sehr rifflige Haut, wie es für die großen Gartenschnecken üblich ist, zwei grazile Stilaugen mit zwei kleinen, schwarzen Pupillen darin. Der Schleim von dem Guten sieht genau so aus, wie der von allen anderen Schnecken auch. Einzig und allein besonders wäre vielleicht das weiße Schneckenhaus Herrn Weinbergs, aber ob man dies als ein wirkliches Phänomen betrachten kann, liegt wohl im Auge des Betrachters. Und: mal ehrlich. Wen schert es schon, wie eine Schnecke aussieht?!

» GRÖSSE;
Als ein ungewöhnlich Großer Vertreter seiner Art misst Herr Weinberg ganze 7 Zentimeter (mit Haus). Das macht es für Elizabeth zwar einfacher, ihn zu finden, schützt ihn jedoch nicht weiter davor, von einem Schuh zermalmt zu werden. Ganz im Gegenteil, seine Angst vor Menschen wird sogar noch verstärkt, da er mit dieser Größe schneller gefunden und vom grundstück - schön 22 Meter weit - geworfen wird. Danach ist ihm, verständlicher Weise, häufig sehr schlecht.

» GEWICHT;
Aufgrund seiner Größe wiegt Herr Weinberg auch etwas mehr, etwa 25 Gramm. Jedoch ist es bei ihm so, dass er sehr schnell abnimmt. Das könnte man auf seinen Pessimismus oder seine Menschenphobie schieben.

» SCHALENFARBE;
Das ist vielleicht etwas, was an ihm besonders ist - die weiße Schale. Allerdings bleibt es auch dabei. Und er ist ja nicht die einzige Schnecke mit weißer Schale, also...?!

» AUGENFARBE;
Herrn Weinbergs Augen sind - wie nicht anders zu erwarten war - schwarz.

» VERHALTEN;
Wie schon des Öfteren angedeutet, handelt es sich bei Herrn Weinberg um einen sehr verhaltenen Charakter. Aufgrund seiner schlechten Erfahrungen mit Menschen hat er fürchterliche Angst von ihm und zieht den Kopf im wahrsten Sinne des Wortes in sein Schneckenhaus zurück, wenn er mit welchen zutun hat. Neben seiner Furcht ist er auch äußerst pessimistisch, findet er Elizabeth zwar sehr nett, glaubt aber nicht, dass sie ihn vor Wegwerf-, auf-die-Augenfühler-tippen- oder (im Schlimmsten Fall) Drauftretattacken bewahren kann. Abgesehen von diesen zwei Makeln ist der etwas vertrauenlose ein sehr angenehmer Zeitgenosse, der aufgrund seiner Manieren und seiner zuvorkommenden Höflichkeit sehr von Elizabeth geschätzt wird.

» EDELSTEIN;
Der Edelstein der beiden ist ein, für diese Sorte typischer, weiß-durchsichtiger Ametrin.





» TRANSMISSION - COPYRIGHT BY MARIELLE F.;
Hiermit erlaube ich es nicht, Elizabeth Perdita of Bethan von jemand anderem als mir spielen zu lassen, ihren Charakter weiter zu geben oder zu entscheiden, was mit ihr nach dem Verlassen des Forums geschieht. Das möchte ich gerne selber bestimmen und ich werde mich darum kümmern. Des Weiteres verbiete ich es, diesen Bogen oder Grafiken daraus, sowie die Struktur zu übernehmen. Es steckt extrem viel Herzblut hier drin, mehr Herzblut, als ich jemals in einen Bogen gesteckt habe. Ich denke, wir alle wissen, dass sowas sehr zeitaufwändig ist - niemand würde wollen, dass ich mich an seinem Bogen vergreife.

» ZWEITCHARAKTERE;
Wohl ziemlich gegensätzlich zu ihr ist mein Erstcharakter Jane Eggold, obwohl sich deren Bündnispartner eigentlich verstehen müssten.





» SCHRIFTFARBE;
Für Elizabeth habe ich mir die Farbe #B50000 - A True Hero ausgesucht.

» INFORMATIONEN ZU KÖNIGSFAMILIE;
Tatsächlich habe ich den echten Stammbaum der Königsfamilie von England benutzt, und zwar diesen hier. Mit dem Unterschied, dass King George V, der Großvater von Elizabeth, eigentlich zu der Zeit gelebt hat, in der wir spielen... ja, da wurde einiges verdreht. Genau so habe ich Richard eben mal mit meinem alten Charakter Chloe Baernell verheiratet und ihn, statt seiner realen 3 Kinder, Aerigaina, Laetitia, Edmund und Effy zeugen lassen.

» QUELLEN;
Meine Charakterfigur für Effy trägt den Namen Renee Steigâr und wurde von der Fotografin Holly B. geknipst, welche die Fotos als Lady of Velvet in ihre Gallerie stellte. Die Bilder der Weinbergschnecke wurden von dem Naturfotografen R. Soppart gemacht und auf dem Account NightDragonFly hochgeladen. Die Hintergrundtextur wurde von dem Meister aller Texturen, Mr. Tiefenrausch erstellt. Please contact me, if you've got problems with the non- commercial using of these photographies.
Die Songtexte sind vom Lied "No one but you" von Queen, beziehungsweise von der deutschen Musical- Adaption "Kein Wahrer Held". Des weiteren wurden Lyrics von "New Tomorrow" von der Band A Friend in London genommen.
Die Lieder findet ihr
hier (Queen)
,
hier (Musical "We Will Rock You") und
hier (A Friend in London).


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BeitragThema: Re: MEMORIAL OF SPIRITS - Elizabeth Perdita of Bethan   Sa Sep 26, 2015 11:09 pm





»Elizabeth«, flüstert eine Stimme durch die Dunkelheit. Das Mädchen in Weiß öffnet die Augen. »Elizabeth Perdita. « Eine Hommage an Shakespeare, keine Frage – entschieden von ihren Eltern, von ihrem Vater, wie sie schätzt. Sie gibt nichts darauf – weder auf ihre Familie, noch auf ihre Abstammung, noch auf ihren Namen. »Effy«, murmelt sie in die Nacht, den Blick noch starr zur Decke gerichtet. »Bitte, Albrecht, ich habe dir doch schon gesagt, dass du mich einfach nur noch Effy nennen sollst. «
Seit beinahe sechs Jahren kennen sie sich, der Geist des verstorbenen Albrecht von Syren und sie, Effy, eine bald sechszehnjährige Katori – kennengelernt an dem Ort, an dem sie geboren und aufgewachsen war, einem Herrenhaus in Greewich. Er ist ein Dichter gewesen, ein Maler, ein Reisender, ein Medizinkundiger, ein Sänger, ein Schriftsteller, ein Menschenveränderer. Sie ist nur eine Schülerin gewesen, bevor sie zu gar nichts wurde – bevor sie floh. Zunächst begegneten sie sich nur nachts, sie träumte von dem Mann, dessen Portrait sie in einem alten Buch gefunden hatte, und er sprach zu ihr. Erst nach drei Jahren – schon nachdem sie ihr Bündnis mit ihrem Seelenpartner, einer Schnecke namens Tzench Weinberg, geschlossen hatte – erschien ihr das Abbild des Mannes auch bei Tage. Sie sieht ihn, wenn er sich ihr denn zeigen möchte; manchmal hört sie auch nur seine Stimme, leise und säuselnd und flüsternd wie der Wind.
»Ich befürchte, ich muss Euch widersprechen, Miss Elizabeth«, erwidert die weiche Stimme des Verstorbenen. Er steht an ihrer Matratze; ihr vorrübergehendes Nachtlager, und lächelt traurig auf sie herab. »Mir gefällt Euer Name zu gut, ich kann nicht einfach damit aufhören. Früher habt Ihr es gemocht, wenn ich Euch so genannt habe. « Sie weiß, dass er Recht hat. Langsam richtet sie sich auf und streicht sich das wirre, dunkle Haar zurück. Sie wird es abschneiden, bald. Es ist ihr viel zu lang geworden; eine Flut aus schwarzbraunen Wellen, die sich über die blasse Haut bis unter die Brust ergießt. Das Mädchen trägt nur ein weißes Nachthemd, das im Mondlicht genau die gleiche Farbe hat wie ihre Marmorhaut. Ihre Beine sind länger geworden, noch länger, im letzten halben Jahr. Sie hat sicher verändert, nicht nur innerlich – trägt statt strengen Kleidern sogar schon Hosen, und weite Blusen, die sie in den Bund stopft. Und noch dünner ist sie geworden, wenn das noch irgendwie möglich war. Das Mädchen steht auf und stellt sich neben den Geist, sie ragt jetzt beinahe an ihn heran, ist jetzt mindestens 175 Zentimeter groß. Sie lächelt. Sie lächelt jetzt mehr, auch wenn es eigentlich weniger zu lächeln gibt.
»Stimmt, habe ich«, antwortet sie leise und greift nach seiner Hand. Sie ist kalt, wie immer, natürlich ist sie kalt. Er sieht auf sie herab, auf das Mädchen, das er als still und ernst kennen gelernt hat. Er hatte sie gern gehabt, mit all ihrem Stolz und ihrem Missmut. Misstrauisch und arrogant war sie den Menschen um sich herum vorgekommen, hatte kaum den Mund aufbekommen und sich lieber mit ihren dicken Büchern in eine Ecke verzogen, in der man sie nicht angesprochen hatte. Sie war eine verschwiegene Einzelgängerin gewesen, die sich immer in ihre Einsamkeit zurückgezogen hatte – genau das richtige für den Dichter. Natürlich hätte ihr niemand geglaubt, wenn sie von Albrecht von Syren zu erzählen begonnen hätte. Jeder weiß, was für ein leidlich intelligentes, um nicht zu sagen hochbegabtes Mädchen die Adlige ist – warum sollte sie also unüberlegt handeln und von etwas berichten, das wissenschaftlich eigentlich ganz und gar unmöglich erschien? Was die Erwachsenen von ihr hielten war ihr wichtig, sie würde sich den Eindruck, den sie auf die meisten von ihnen machte – bescheiden, sehr höflich und gut erzogen, etwas zu still vielleicht – nicht verderben.
Ja, dieses Fräulein Elizabeth hatte Albrecht gefallen – und die Wandlung, die sie durchgemacht hatte, seit sie zu diesen Katori gehörte, wollte ihm gar nicht so recht passen. Er hatte versucht, sie von diesen merkwürdigen Menschen fern zu halten – Elizabeth war nie jemand gewesen, der viel mit ihrem Partner gesprochen hatte und außerdem keine Person für solche Gemeinschaften. Das hat sich nun geändert. Sie ist jetzt eine von diesen Katori, und zwar mit felsenfester Überzeugung. Schlimmer noch: Elizabeth scheint stolz darauf zu sein und sich für etwas besonderes, etwas Besseres als den gewöhnlichen Menschen zu halten. Sie war schon immer ein stolzes Kind gewesen, doch jetzt neigt sie zur Herablassung gegenüber den „normalen“ Menschen. Außerdem ist sie selbstbewusster geworden, hält sich weniger zurück. Nun ist es ihr nicht mehr wichtig, was die Erwachsenen von ihr halten – außer den älteren Katori, die sie nicht als Kind, sondern als unverzichtbaren Teil ihrer Gesellschaft anerkennen sollen. Ja, Anerkennung. Elizabeth würde wohl einiges dafür tun; so skrupellos scheint sie geworden zu sein. Auch wenn sie sich immer noch gerne in die Stille zurück zieht, hat ihr Ehrgeiz nichts beruhigendes und eigenes mehr an sich; stattdessen wirkt sie rastlos und immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen, Lösungen und Problemen. Ihr Egoismus hat sich auf die gesamte Gruppe ausgeweitet, aber sie ist keine Einzelgängerin mehr – und am schlimmsten für Albrecht ist, dass sie sich nun so gut mit ihrem Tierpartner, diesem Tzench Weinberg, versteht. Er kann alles mithören, was Albrecht zu seinem Mädchen in Weiß spricht, und er hört auch jedes Wort, das sie an ihn richtet. Die Zeiten, in denen sie die Schnecke gedanklich aussperrte, scheinen ein für alle Mal vorbei zu sein.
Es war so viel leichter gewesen, als Elizabeth noch nichts hatte, an das sie sich klammern konnte – nichts außer ihm, ihrem Geist. Sie hatte alle um sich herum verachtet, ihre eigene Mutter, die stumm war; ihren Bruder, einen Stotterter; ihre große Schwester, eine skrupellose, kaltblütige Person; ihre kleine Schwester, ein aufgesetztes Gör, das es jedem recht machte und ihr Vater, der tatenlos über all dem stand und zu verzweifeln schien. Dass man sie hatte nach Angen gehen lassen, war mehr oder weniger sein Verdienst – er hatte Elizabeth stets darin bestärkt, weiter mit dem Cello, dem Klavier und der Flöte zu üben. Und ob sie nun bei einer Gastfamilie oder in einem Internat lebte, das machte keinen Unterschied.
Gemeinsam wandern sie aus dem Haus hinaus und über die feuchte Wiese. Elizabeth ist barfuß, aber sie scheint nicht zu frieren. Ihre Augen gehören ganz allein ihm. »Habt Ihr eine Information über die Dauer Eures Aufenthaltes hier?« Er fragt ungern und sie merkt es – sie ist besser darin geworden, ihn zu lesen. Früher waren es nur Bücher, die sie verstehen könnte; jetzt war sie auch geübter darin, Menschen zu hinterschauen. Und Geister, wie es ihm schien. »Gefällt es dir hier nicht?« Ihre Miene verzieht sich kein bisschen, doch er weiß, was hinter ihrer Fassade liegt. Ja, sie ist gut darin, gleichgültig zu tun und ihre Gefühle zu verbergen – wirklich, sehr gut, noch besser als früher. Aber er ist besser im Lesen als sie jemals ahnen würde. Sie ist unglücklich, dass ihm diese Katori nicht gefallen, und ihr gefällt es in dem Haus dieser schrecklichen Frau. »Macht Euch wegen mir keine Gedanken. Eine rein höfliche Frage.« Sie verzieht kurz die Lippen, fast als würde sie lächeln. Dann bleibt sie stehen und nimmt auch seine andere Hand. »Albrecht, du wolltest ohnehin nie, dass ich nach deinen Gräbern suche«, wispert sie ihm leise zu, und jetzt funkeln doch Tränen in ihren Augen. Bewegt sieht er zu ihr herab und wünscht sich, er hätte ein Herz, das ihm bei diesem Anblick zerreißen könnte. »Wenn ich jetzt damit aufhöre, weil ich mit den anderen gehe… dann verlass mich nicht.« Zögernd nimmt er seine Hand aus ihrer und streicht ihr eine Haarsträhne hinter das Ohr. Sie sieht verzweifelt aus, traurig und erwachsen, älter geworden, immer noch so jung. Wann wurde sie besser darin, zu sagen, was sie wirklich fühlt?
Er weiß, er ist zu lange nicht bei ihr gewesen – doch da war immer dieser Tzench Weinberg, der seine Verbindung zu ihr störte. Er war in dem Fall der sogenannte Amír des Mädchens, eine Weinbergschnecke, klein, leicht, helle Haut und weißes Schneckenhaus. Er ist bei ihr, seit sie 12 Jahre alt war – gewissermaßen kennt Albrecht sie also schon wesentlich länger. Soweit er weiß ist Herr Weinberg sogar ein recht zurückhaltendes Geschöpf, höflich und sehr wohl erzogen, generell etwas in sich gekehrt und schüchtern, recht pessimistisch und mit einem Sprachfehler, dem Stottern, verunstaltet  – aber auch recht feige, wenn Albrecht darüber nachdachte. Noch nie hat er angezweifelt, was Miss Elizabeth ihm vorwarf, ihm befiel, ihn bat.
Noch nie hatte er ihn, Albrecht von Syren, angezweifelt.
»Wie könnte ich«, flüstert er zurück. Er möchte sie umarmen, doch er weiß, er darf es nicht. »Bleibt nicht zulange hier, mein Mädchen in Weiß. Schreckliches liegt hinter Euch, Schreckliches steht Euch bevor. Und Eurer Albrecht wird bei euch sein.« Jetzt weint sie. Stumm. »Ich vermisse Euch jetzt schon.«
Und er verblasst.

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