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 SCHICKSALSTRÄUMER - Azita Raziye

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Endstation Sehnsucht
An der Endstation Angekommene
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BeitragThema: SCHICKSALSTRÄUMER - Azita Raziye   Fr Dez 10, 2010 5:06 pm









»Gezwungen zu leben in ewiger Nacht
Erhöre ihr Klagen
Ihr Feind ist die Kälte
Verdammt zu warten in ewiger Wacht

Im Schweif des Kometen
Vor nachtschwarzen Wolken
Steige ich brennend vom Himmel herab
die Hand hält das Feuer
Mein Geist die Erkenntnis
Trag ich der Götter Gebote zu Grab

Ich bringe euch Feuer
Die Kraft zu erkennen
Ich bringe Euch Feuer
Den Zorn der Götter auf die Welt



Trag ich der Götter Gebote;;;
zu Grab;;;


n a m e.
;;; AZITA RAZIYE.

"Ich vermute, für diesen Namen ist meine Mutter verantwortlich. Sie gab mir den Namen, der für immer auf mich zutreffen wird - die hinnehmende Feuergöttin. Das eine besänftigt das andere- nur für wie lange noch? Ich glaube aber nicht, dass mir meine Mutter diesen Namen umsonst gegeben hat. Solange ich das Kind bin, das ich verkörpern soll, nennt mich einfach Zita."

b e d e u t u n g.
;;; DIE HINNEHMENDE FEUERGÖTTIN.

"Ich wusste es, wir kommen darauf zu sprechen. Selbstverständlich kommen wir das. Ja, Azita bedeutet 'Feuergöttin'. Es hat selbstverständlich einen Grund, dass mich meine Mutter so genannt hat. Das Mal, mit dem ich auf die Welt kam, erinnerte sie an die Geschichte der ±z¹OB±-ƒT·¹sc=±, eine sterbliche Fähe aus alten Geschichten. So kamen sie und mein Vater wohl auf den Namen "Azita", der Feuergöttin bedeutet! Mein zweiter Name, Raziye, wäre wohl mein richtiger Name gewesen, wenn ich das Mal nicht gehabt hätte."

a l t e r.
;;; 25 TAGE.

"Das ist euch zu wenig, he? Ihr werdet schon sehen. Auch ihr wart mal jung. Oh ja, ihr werdet alle schon sehen... ."

r a s s e.
;;; TIMBERWOLF xx GOTTESTOCHTER.

"Mit meiner Familie ist es nicht so einfach. Meine Mutter, Isaky, ist die Tochter Aîres, und damit ein Götterkind - wie ich. Mein Vater, ein Timberwolf, der den wundervollen Namen Kiyán trägt, ist ein normaler Rüde. Und keine Sorge - ich bringe euch schon euer Feuer - ich mach euch Dampf unter'm Hintern!"

g e s c h l e c h t.
;;; FÄHE || WEIBLICH.

"Feuergöttin. Betonung letzte Silbe. Ich weiß nicht, wer sich ausgedacht hat, dass Fähen schwächer seien sollen, als Rüden. Ich meine, ich bin doch der lebendigste Beweis dafür, dass es nicht so ist, richtig? Aber ich will euch keine Vorträge über Emanzipation halten."

t i t e l.
;;; FEUERGOTTHEIT, FLAMMENBRUT - ICH BRING EUCH FEUER; DIE NACHT ZU VERBRENNEN.

"Ich trage viele Namen. Ganz vorne an "Feuergöttin" beziehungsweise "Feuergottheit". Aufgrund meines Alters auch "Feuer- oder Flammenbrut". Man könnte auch "Enkelin Aîres" oder "Enkelin des Windes" zu mir sagen. Wieder im Bezug auf meine Mutter. Ich bin ein "von den Göttern egschriebenes Buch", wie jeder Wolf, ob er nun an die Götter glaubt, oder nicht... mein Weg scheint also vorbestimmt zu sein... ach... oder gibt es sowas wie Schicksal gar nicht?"

h e r k u n f t.
;;; REVIER DER SCHICKSALSTRÄUMER.

"Ich bin hier geboren, und hier gehöre ich hin. Noch weiß ich nicht, ob mich meine Pfoten irgendwann woanders hintragen - doch ich hoffe nicht. ich bin gerne hier. Gern ein Teil des Rudels, in dem ich geboren wurde, in dem meine Geschwister und Eltern und mein Onkel leben. Ob die Götter mir einen anderen Weg vorherbestimmt haben? ...wer weiß?"

Und Asche, die vom;;;
Himmel fällt;;;


Azita ist eine junge Fähe, die für ihr Alter eine noch immer recht zierliche Statur vorzuweisen hat. Ihr Fell schimmert in einem hellen Weiß, wie das ihrer Mutter, besetzt aber eher die seidige Struktur ihres Vaters. Noch besitzt sie den weichen Flaum eines jungen Wolfes, welchen sie, ihrer Meinung nach so schnell wie möglich, ablegen wird. Danach wird man auch deutlich die leicht ausgeprägte Muskulatur erkennen können, auch wenn Azita eher in das Raster der Fähen fallen wird, welche an der hinteren Front stehen, anstatt sich mit Rüden anzulegen. Noch misst die junge Feuergöttin auch noch nicht viel, ist deutlich kleiner als ihre beiden Brüder.
Ja, man würde der lieblich anzusehenden Azita kaum etwas zutrauen, bis sie die Augen öffnet, bis man ihr rechtes Auge erkennt. Die Mischlingstochter ist markiert, besitzt eine hässliches, dunkelviolettes Mal um das rechte Auge herum. Auch außergewöhnlich - die orangefarbenen Augen. Doch Azita Raziye muss damit leben, dass sie ein gebranntes (im wahrsten Sinne des Wortes) Kind ist. Sie muss herausfinden, warum die Götter sie mit diesem mal "straften", auch wenn sie sich selbst nicht ansehen möchte.



a u g e n f a r b e.
;;; ORANGE.

"Ich würde es gerne als Prüfung der Götter sehen, dass meine Augen diese ungewöhnliche Farbe haben, doch ich kann micht nicht damit anfreunden. Es ist einfach immer diese Gewissheit, dass sie so leuchten, die Gewissheit, dass sie in der ein oder anderen Form diabolisch aussehen... ."


f e l l f a r b e.
;;; WEISS.

"Wie auch meine Mutter bin ich mit einem schneeweißen Pelz gesegnet. Ich hoffe, dass das so bleibt, denn mir gefällt das weiß wirklich sehr. Manchmal frage ich mich, wie es wohl wäre, wenn mein Deckhaar schwarz wäre... oder braun, wie das meines Vaters..."

s t a t u r.
;;; DIE EINES WELPEN.

"Nur, weil ich auf den ersten Blick nicht wie ein normaler Welpe scheine, heißt es ja nicht, dass ich eine andere Statur als meine Geschwister haben muss! Ich denke, wir alle besitzen die Präsenz und Eleganz unserer Eltern - wenn auch noch in verkleinerter Form; selbstverständlich."

b e s o n d e r e s.
;;; VON DEN GÖTTERN MARKIERT.

"Meiner Meinung nach ist meine Markierung ein Werk der Götter. Sie wollen mich einfach auf die Probe stellen! Eine Probe, die ich bestehen werde. Es ist meine hässliche Bürde, die ich zu tragen habe - denn ganz ehrlich, mir gefällt weder meine Augenfarbe, noch dieses Mal."



Wie ein von Göttern;;;
geschriebenes Buch;;;


Es besteht der Versuch, das Feuer zu charaktarisieren. Feuer ist - was den meisten als erstes einfallen kann - heiß. Es kann höllische Qualen verursachen, wenn es auf die Haut trifft, das Haar verbrennt. Feuer vernichtet, fällt einem dann ein, denn Feuer verschlingt Holz und Haut und Haar. Feuer kann sogar Steine zum schmelzen bringen, wenn es heiß ist. Ja, Feuer vernichtet. Aber es macht halt vor dem Wasser - jedenfalls für einige Momente. Ist das Feuer nicht heiß genug, erlischt es, wird von dem kühlen Nass erstickt, welches das genaue Gegenteil von ihm selbst ist. Doch ist das Feuer heiß genug, kann es selbst das Wasser zu einem unbedeutenden Dampfwolke verwandeln.
Zwar braucht das Feuer den Wind, damit es lebt - damit es Sauerstoff hat, damit es flackern kann - aber zu viel Wind, pustet jedes Feuer aus. Dennoch ist der Wind ein mächtiger Verbündeter des Feuers, der mächtigste. Das Feuer tanzt mit dem Wind, wie mit keinem anderen Element, und der Wind schafft es, dass sich das Feuer in sekundenschnelle ausbreiten kann.
Feuer und Wind - ein Duo, welches niemand so leicht zum wanken bringt.


Azita Raziye ist eine aufgeweckte, junge Fähe. Sie steckt ihre Nase gerne in fremde Angelegenheiten, nimmt kein Blatt vor den Mund und denkt nicht nach, bevo sie etwas sagt. Nach außen ist sie unerschütterlich, unverletzlich. Besonders der Glaube an die Götter, an ihre Eltern und gGeschwister, eben ihre Familiensituation gibt ihr Halt. Die junge Fähe findet sich in jedem Terretorium zurecht, getrübte Stimmung ist ein Fremdwort für sie. Wenn sie etwas nicht mag, dann sagt sie es, und versucht gleichzeitig, es zu ändern, sofern dies möglich ist. Sie setzt sich für bestimmte Ideale - Freiheit, Toleranz, Sorglosigkeit - ein, und springt gerne Mal über den eigenen Schatten. Dabei ist ihr nicht bewusst, wie egoistisch sie auf andere wirkt.

Einst war der Mensch der Meinung, er könnte das Feuer beherrschen. Er schürte es, er nutzte es für seine Zwecke. Es gefiel dem Feuer, für den Menschen zu tanzen, doch es war zu übereifrig. Oft richtete das Feuer mehr Schaden als Nutzen an, und die Menschen begannen, nicht mehr das Feuer selbst, sondern seine ausschließlich Hitze zu nutzen. Daraufhin wurde das Feuer wütend. Es begann, sich gegen den Menschen zu stellen. Mit Mühe und Not kontrollieren die Menschen es noch immer, ersuchen es vom Wind fern zu halten, doch die züngelnden Flammen sind unberechenbar. Hier und da erreicht ein Windstoß die hitzige Freundin. Und das Feuer und der Wind richten einen Schaden an, den sie den Menschen nicht vergessen lassen.
Die Wölfe haben schon lange verstanden, dass sich das Feuer nicht unterwerfen lässt, nicht in seiner Urform, vereint mit dem Wind.
Der Mensch erzeugte das Feuer, in dem er Element Erde nutzte. Doch das Feuer stammte nicht aus dem Schoße der Erde. Das Feuer wurde vom Wind geboren, denn als erstmals kalter und warmer Wind aufeinandertrafen, schufen sie das Gewitter. Aus dem Blitz entsprang das Feuer, und dies war die Geburtsstunde der Flammen auf Erden. Eigentlich ist das Feuer aber viel älter. Denn unterirdisch lebt es schon seit milliarden von Jahren. Das Feuer ist das, was die Erde in ihrem innersten zusammenhält.


Die junge Fähe hat einen unerschütterlichen Glauben an ihr Rudel. Wenn sich jemand mit einem anderen streitet, versucht sie, zu helfen, den Streit beizulegen. Sie kann nicht mit ansehen, wie sich zwei Wölfe wütend den Rücken kehren, und nicht über ihre Probleme sprechen wollen.
Doch es sieht ganz anders aus, wenn ein anderer Wolf mit ihr selbst aneinandergerät. Azita Raziyes ungestümes Gemüt, ihre temperamentvolle Art und der hitzige Sturkopf sorgen oft dafür, dass sie sich mit jemandem streitet. Sie ist zwar nicht besonders nachtragend, aber sie gesteht sich ihre Fehler nicht ein.


Was kann das Feuer?
Das Feuer kann verbrennen, fressen, zerstören, massakrieren, auslöschen, verkokeln, lodern, beschädigen, abbrennen, niederreißen, glimmen, abreißen, in Flammen aufgehen lassen.
Das Feuer kann Hoffnungen zerstören, Familien auseinanderreißen, Wölfe und Menschen hetzen; jagen, kann das Zuhause abfackeln, das Feuer kann kann töten.
Und dennoch.
Das Feuer kann erhellen, wärmen, Licht spenden, trösten, flackern, leuchten, beleuchten, strahlen, die Kälte und die Dunkelheit vertreiben.
Das Feuer kann das Überleben sichern, schützen, Hoffnungen schüren, jemandem ein Lächeln auf die Lefzen legen, selbst die dunkelste Nacht mit Trost füllen.

Und auch, wenn man nicht weiß, wie sich das Feuer entwickeln wird, ob man das Inferno, das aus dem kleinen Flämmchen entsteht, noch kontrollieren kann, so kann man nicht umhin, seine strahlende, temperamentvolle, tröstliche, liebkosende Wärme zu genießen.


Am schrägsten ist ihre Angst vor Dunkelheit. Isakys und Kiyáns Tochter kann nichts damit anfangen, wenn es feucht oder nass ist - richtig, das Wasser geht ihr auch gegen den Strich. Ob es nun aus Regen, einem See oder Nebel bsteht - für Azita Raziye ist das Wasser der größte Feind. Sie kann richtig ungemütlich und maulig werden. Es ist nicht so, dass sie jedem ihre Sorgen aufbindet, nein, es scheint fast, als hätte sie keine wirklichen Sorgen, denn sie schafft es immer, Dinge positiv umzudeuten. Aber wenn ihr etwas stinkt, dann macht sie diesem auch Luft, was ganz schön nervtötend sein kann.
Genau so nervtötend wie ihr ständiges Hinterfragen, denn die kleine Weiße ist alles andere als naiv. Sie hat eine misstrauische Art an sich, und selbst, wenn ihre Mutter ihr Dinge erzählt, mus sie erst alles darüber wissen, bevor sie es glaubt. Die einzigen Dinge, in die sie absolutes Vertrauen hat, sind die Götter und ihre Familie.


v o r l i e b e n.
;;; DIE WÄRME || DEN SONNENSCHEIN.
"Die Wärme - ja sogar die Hitze - und der Sonnenschein... dann fühle ich mich geborgen, dann fühle ich mich daheim."

;;; DAS HERUMTOBEN || DAS SPIELEN.
"Es gibt nichts über das Spielen mit meinen Geschwistern! Ich könnte stundenlang durch die wunderschöne, sonnenüberflutete Welt laufen, sie erkunden... alles ist so neu, alles ist so schön."

;;; DAS HINTERFRAGEN || DAS DISKUTIEREN.
"Ich glaube eben nicht alles, was man mir erzählt. Es ist auch interessant, mehr darüber zu wissen! Und ich will es wissen!"

;;; DEN WIND.
"Der Wind ist einfach wundervoll. Ich glaube nicht, dass ich ihn nur toll finde, weil er zu Mama gehört. Der Wind ist irgendwo... auch ein Teil von uns allen. Hat der Wind den Wölfen nicht das Leben eingehaucht?! Wenn er weht, dann ist alles gleich weniger trist."

;;; DIE ENTSCHLOSSENHEIT || DIE UNABBRINGLICHKEIT.
"Wenn ich mir was in den Kopf gesetzt habe, dann mache ich das auch! Ende!"

;;; DEN GÖTTERGLAUBEN || DIE GESCHICHTEN ÜBER DIE GÖTTER.
"Es gibt nichts schöneres, als den Erzählungen zu lauschen. Ich komme mir den Göttern bei jeder Geschichte verbundener vor."

a b n e i g u n g e n.
;;; DIE KÄLTE || DEN REGEN.
"Nass. Schrecklich. Brrr."

;;; DAS SCHLAFEN || DAS "SINNLOSE" HERUMLIEGEN.
"Warum rumliegen, wenn man die Welt sehen kann? Warum schlafen, dann verpasst man doch was?! Sehe ich nicht ein."

;;; DIE NAIVITÄT || DER GLAUBEN, SIE SEI NAIV.
"ch bin nicht der kleine Welpe, der euch alles abkauft! Ich hasse es tierisch, wenn man mich unterschätzt."

;;; DIE FINSTERNIS || DIE EINSAMKEIT.
"Wenn es dunkel ist... wird mir ganz anders... ."

;;; DIE UNSICHERHEIT || DIE BEEINFLUSSBARKEIT.
"Oooch, mir gehen diese Wölfe auf die Nerven, die erst großspürig was auf sich halten und dann nicht den Mumm haben, es durchzusetzen! Was soll denn sowas?! Leute, steht für das ein, was ihr gesagt habt!"

;;; DEN STREIT || DEN ZWEIFEL AN DEN GÖTTERN.
"Es ist schrecklich, wenn sich Rudelmitglider streiten. Ich versuche dann immer, irgendwie zu besänftigen... und dann erst der Zweifel an den Göttern. Sie existieren, Leute! Meine Mutter und ihre Kinder sind doch der lebendigste Beweis dafür, oder?!"

s t ä r k e n.
;;; DIE FREUNDLICHKEIT || DIE LEBENSFROHNATUR.
"Ich würde Freundlichkeit zu einer Tugend zählen, wenn ich ehrlich bin. Man muss den anderen so begegnen, wie man selber behandelt werden will, sagt Mama immer."

;;; DIE AUSDAUER || DIE UNTERNEHMUNGSLUST.
"Schlaf? Ich brauche keinen Schlaf!"

;;; DIE SCHNELLE AUFFASSUNGSGABE || DAS VERSTÄNDNIS.
"Ich hab's ja schon gesagt - mit einem 'das verstehst du nicht, Kleine' wird man mich nicht los. Ich kann auch bei den Erwachsenen mitreden!"

;;; DIE UNVERWÜSTLICHKEIT.
"Es ist nicht schlimm, wenn wir den Wohnort wechseln müssen. Oder wenn ich mich verabschieden muss. Oder wenn ich nicht bekomme, was ich eigentlich wollte. Ich kann es positiv umdeuten."

;;; DAS ZUSAMMENHALTENDE ELEMENT.
"Ich achte schon darauf, dass hier keiner den Egotrip durchzieht, klar!"

;;; DER GÖTTERGLAUBE.
"Daraus schöpfe ich Kraft. Es ist etwas wundervolles."

s c h w ä c h e n.
;;; DER STREITLUST.
"Naja... ich mag es zwar nicht, wenn sich jemand um mich herum streitet, aber ich habe nichts dagegen, wenn sich mal wer mit mir anlegen will."

;;; DAS TEMPERAMENT || DER STURKOPF.
"Ich bin halt schwierig! Meine Meinung heißt nicht umsonst "meine" Meinung."

;;; DAS [NERVIGE] HINTERFRAGEN.
"Dass das viele als nervig betiteln... ich bin halt wissbegierig! Ich will verstehen! Ich lasse mich nicht mit mickrigen Antworten abspeisen."

;;; DIE DIREKTHEIT || DIE TAKTLOSIGKEIT.
"Wenn ich etwas denke, sage ich es! Das ist mir schon zum Verhängnis geworden... den manchmal tritt man so in echte Fettnäpfchen..."

;;; DIE ANGST VOR DER DUNKELHEIT.
"Ja, na und?! Jeder hat seine Ängste... bei mir ist es die Finsternis. Ich kann es einfach nicht leiden, wenn es dunkel und feucht ist... und... ich glaube, es ist eine ziemliche Schwäche, wenn man die Schwärze der Nacht fürchtet."

;;; DIE UNBERECHENBARKEIT.
"Richtig einschätzen kann mich eben doch keiner!"


ä n g s t e.
;;; DIE NACHT, DIE UNS VERSCHLINGEN WIRD.

"Wer spricht schon gerne davon? Also ich nicht. Ja, ich fürchte mich vor der Dunkelheit - vielleicht mein stärkstes Makel? Ich mag die Orte, die knistern, die lodern, die warm sind, die hell sind. Nicht diese dunklen, feuchten Ungewisheiten. Und wenn sie auf mich zukommen? Dann heißt es: brennen. Ich habe Angst, dass mir diese Dunkelheit meine Familie nimmt. Und deshalb leuchte ich von innen heraus - um die Nacht zu verbrennen."

b e s o n d e r e s.
;;; UNGESCHRIEBEN.
"Meine Geschichte steht am Anfang, mein Charakter ist formbar. Ich glaube nicht, dass ich den Göttern jemals den Rücken zukehren könnte - aber wer weiß, vielleicht passieren ja Dinge, die man nicht begreifen kann?"

Im Schweif des Kometen;;;

steige ich brennend;;;

vom Himmel herab;;;


v a t e r.
;;; KIYÁN.

"Ich kann mir keinen besseren Papa wünschen, als Kiyán. Und wenn er mich und Mama ansieht, wünsche ich mir, irgendwann mal zu sein wie er und sie... ."

m u t t e r.
;;; ISAKY.

"Meine Mutter ist für mich das größte Vorbild, das es gibt. Auch sie musste schon viele Schicksalsschläge hinnehmen, und wurde von den Göttern hart auf die Probe gestellt. Sie erzählt die besten geschichten der Welt und sie passt nicht nur auf uns, sondern auch auf das Rudel auf... meine Mama ist einfach die schönste Fähe weit und breit. Und die beste."

g e s c h w i s t e r.
;;; CAYLEEN;; TASLEY MINKAH;; RHYAK

"Meine Geschwister! Meine Schwester Cayleen, die die schönsten Augen der Welt hat, und meine beiden Brüder, mit denen ich hoffentlich noch viel Toben werde!"

g e f ä h r t e .
;;; AN BERGE GEKETTET.

"Ich würde nicht sagen, dass ich einen Gefährten habe - für sowas bin ich wohl noch zu jung. Ich meine, sowas, was Mama und Papa haben. Oder andere Wölfe, die ein Pärchen bilden. Ich würde gerne mit den anderen toben, ohne dass ich mir Gedanken darüber machen muss, welcher von ihnen mein Zukünftger ist. Oder bin ich jemandem versprochen? Dazu verdammt, auf ihn zu warten...?"


n a c h k o m m e n.
;;; EIN LODERN, DAS DIE NACHT ERHELLT.

"Sehe ich aus als könnte ich schon Junge werfen? Na, da hat einer ab ganz gut aufgepasst. Soll ich es nochmal sagen? Ich. Bin. Zu. Jung. Für so einen Kram sowieso!"

s o n s t i g e.
;;; DIE KRONE DES BAUMES.

"Noch niemanden gefunden.... aber ich mag das ganze Rudel. Oh, mein Onkel, Asrik, fällt mir da gerade ein."



Gekommen, die Nacht;;;
zu verbrennen;;;



g e b u r t s o r t.
;;; NACHTSCHWARZER HIMMEL, FEUERSÄULEN.

"?"

g e b u r t s r u d e l.
;;; SCHICKSALSTRÄUMER.

"Ja, dieses Rudel. Ich habe es wirklich gern, und ich kann mir vorstellen, mein Leben lang hier zu bleiben. Bei Mama, Papa, meinen Geschwistern und den anderen... ."

s c h l i m m s t e s E r l e b n i s.
;;; DEN ZORN DER GÖTTER AUF DIE WELT.

"Naja... mein Leben war bisher eigentlich alles andere als schlimm."

v e r g a n g e n h e i t.
;;; KEIN SCHICKSAL IST VON DEN GÖTTERN ERDACHT.

"...oder doch? Wie auch immer mein Leben aussehen wird, ob nun von den Göttern geschrieben oder nicht - ich stehe noch am Anfang meiner Geschichte."

Unwissenheit - ein;;;
gebrochener Fluch;;;


c h a r a k t e r w e i t e r g a b e.
;;; DU WIRST BRENNEN - LICHTERLOH.

"Ungerne. Wirklich, wirklich, wirklich ungerne. Klar, es ist Isakys Tochter. Aber es ist mein Charakter. Der Posten an sich - na gut. Der Charakter, der Name, der Bogen - niemals!"

r e g e l n & s t o r y l i ne.
;;; UND DEIN NICHT ZU ACHTEN - WIE ICH.

"Logiiisch ;D"

n e b e n c h a r a k t e r e.
;;; VON NIEMANDEM GERETTET.

"Hypochonder Nummero eins - Chmun!"




Ich bring euch Feuer;;;
ein Lodern, das die;;;
Nacht erhellt;;;

Designed by
Graphics by Rabenschwinge xx Cocaine && N00bQueeN xx Veragrom
Quotations by J.W.v.Goethe ("Prometheus") xx Saltatio Morits ("Prometheus")
Texture made by texturemate.com
Daran arbeitend seit: Mittwoch, 29 September 2010.
Als Vorlage zu Azita Raziye dient die antike Figur des Prometheus,
welche als Genie/Ideal der Zeit des Sturm und Dranges bezeichnet wird.
Wird auch Azita die Götter stürzen wollen, wie einst Prometheus?

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BeitragThema: Re: SCHICKSALSTRÄUMER - Azita Raziye   Sa Nov 12, 2011 11:43 pm









»Gezwungen zu leben in ewiger Nacht
Erhöre ihr Klagen
Ihr Feind ist die Kälte
Verdammt zu warten in ewiger Wacht

Im Schweif des Kometen
Vor nachtschwarzen Wolken
Steige ich brennend vom Himmel herab
die Hand hält das Feuer
Mein Geist die Erkenntnis
Trag ich der Götter Gebote zu Grab

Ich bringe euch Feuer
Die Kraft zu erkennen
Ich bringe Euch Feuer
Den Zorn der Götter auf die Welt



Trag ich der Götter Gebote;;;
zu Grab;;;


n a m e.
;;; AZITA RAZIYE.

"Ich vermute, für diesen Namen ist meine Mutter verantwortlich. Sie gab mir den Namen, der für immer auf mich zutreffen wird - die hinnehmende Feuergöttin. Das eine besänftigt das andere- nur für wie lange noch? Ich glaube aber nicht, dass mir meine Mutter diesen Namen umsonst gegeben hat. Solange ich das Kind bin, das ich verkörpern soll, nennt mich einfach Zita."

b e d e u t u n g.
;;; DIE HINNEHMENDE FEUERGÖTTIN.

"Ich wusste es, wir kommen darauf zu sprechen. Selbstverständlich kommen wir das. Ja, Azita bedeutet 'Feuergöttin'. Es hat selbstverständlich einen Grund, dass mich meine Mutter so genannt hat. Das Mal, mit dem ich auf die Welt kam, erinnerte sie an die Geschichte der Azirta Fednisha, eine sterbliche Fähe aus alten Geschichten. So kamen sie und Kiyán wohl auf den Namen "Azita", der Feuergöttin bedeutet! Mein zweiter Name, Raziye, wäre wohl mein richtiger Name gewesen, wenn ich das Mal nicht gehabt hätte."

a l t e r.
;;; 4 MONATE.

"Ich bin gewachsen, und ich bin älter geworden... nun, letzteres bezieht sich wohl auf ersteres... . Was ich eigentlich aber loswerden wollte ist - ich bin mir noch nicht alt und groß alt genug! Ich werde weiter streben..."

r a s s e.
;;; TIMBERWOLF xx GOTTESTOCHTER.

"Mit meiner Familie ist es nicht so einfach. Meine Mutter, Isaky, ist die Tochter Aîres, und damit ein Götterkind - wie ich. Kiyán, ein Timberwolf, ist ein normaler Rüde. Und keine Sorge - ich bringe euch schon euer Feuer - ich mach euch Dampf unter'm Hintern!"

g e s c h l e c h t.
;;; FÄHE || WEIBLICH.

"Feuergöttin. Betonung letzte Silbe. Ich weiß nicht, wer sich ausgedacht hat, dass Fähen schwächer seien sollen, als Rüden. Ich meine, ich bin doch der lebendigste Beweis dafür, dass es nicht so ist, richtig? Aber ich will euch keine Vorträge über Emanzipation halten."

t i t e l.
;;; FEUERGOTTHEIT, FLAMMENBRUT - ICH BRING EUCH FEUER; DIE NACHT ZU VERBRENNEN.

"Azita bedeutet "Die Feuergöttin". Aufgrund meines Alters auch "Feuer- oder Flammenbrut". Man könnte auch "Enkelin Aîres" oder "Enkelin des Windes" zu mir sagen. Wieder im Bezug auf meine Mutter. Ich bin ein "von den Göttern egschriebenes Buch", wie jeder Wolf, ob er nun an die Götter glaubt, oder nicht... mein Weg scheint also vorbestimmt zu sein... ach... oder gibt es sowas wie Schicksal gar nicht?"

h e r k u n f t.
;;; REVIER DER SCHICKSALSTRÄUMER.

"Ich bin hier geboren, und hier gehöre ich hin. Noch weiß ich nicht, ob mich meine Pfoten irgendwann woanders hintragen - doch ich hoffe nicht. ich bin gerne hier. Gern ein Teil des Rudels, in dem ich geboren wurde, in dem meine Geschwister und Eltern und mein Onkel leben. Ob die Götter mir einen anderen Weg vorherbestimmt haben? ...wer weiß?"

Und Asche, die vom;;;
Himmel fällt;;;


Azita ist eine junge Fähe, die für ihr Alter eine noch immer recht zierliche Statur vorzuweisen hat. Ihr Fell schimmert in einem hellen Weiß, wie das ihrer Mutter, besetzt aber eher die seidige Struktur ihres Vaters. Noch besitzt sie den weichen Flaum eines jungen Wolfes, welchen sie, ihrer Meinung nach so schnell wie möglich, ablegen wird. Mit ihrem zunehmenden Alter haben sich in die hellen Töne auch dunklere geschlichen, so findet man zwischen diversen Orange- und Grautönen nun auch braunes Stichelhaar. Danach wird man auch deutlich die leicht ausgeprägte Muskulatur erkennen können.
Ja, man würde der lieblich anzusehenden Azita kaum etwas zutrauen, bis sie die Augen öffnet, bis man ihr rechtes Auge erkennt. Die Mischlingstochter ist markiert, besitzt eine hässliches, dunkelviolettes Muttermal um das rechte Auge herum. Auch außergewöhnlich - die orangefarbenen Augen. Doch Azita Raziye muss damit leben, dass sie ein gebranntes (im wahrsten Sinne des Wortes) Kind ist. Sie muss herausfinden, warum die Götter sie mit diesem mal "straften", auch wenn sie sich selbst nicht ansehen möchte.



a u g e n f a r b e.
;;; ORANGE.

"Ich würde es gerne als Prüfung der Götter sehen, dass meine Augen diese ungewöhnliche Farbe haben, doch ich kann micht nicht damit anfreunden. Es ist einfach immer diese Gewissheit, dass sie so leuchten, die Gewissheit, dass sie in der ein oder anderen Form diabolisch aussehen... ."


f e l l f a r b e.
;;; WEISS BIS HELL MELIERT.

"Wie auch meine Mutter war ich mit einem schneeweißen Pelz gesegnet. Mir gefiel das Weiß, und jetzt bin ich so schmutzig... früher fragte ich mich, was wohl passieren könnte, wenn ich die Farbe Kiyáns annehmen würde. Zugegeben, ganz so sehr wie bei Rhyak wird es nicht werden, aber wenn ich weiterhin brauner und brauner werde... nun, ich hätte mein Weiß eigentlich ganz gern wieder."

s t a t u r.
;;; DIE EINES MINIATURERWACHSENEN.

"Nur, weil ich auf den ersten Blick nicht wie ein normaler Welpe scheine, heißt es ja nicht, dass ich eine andere Statur als meine Geschwister haben muss! Ich denke, wir alle besitzen die Präsenz und Eleganz unserer Eltern - wenn auch noch in verkleinerter Form; selbstverständlich."

b e s o n d e r e s.
;;; VON DEN GÖTTERN MARKIERT.

"Ich habe da dieses Muttermal auf dem rechten Auge... es ist rot-schwarz-violett, und ich finde es einfach grauenvoll. Meiner Meinung nach ist meine Markierung ein Werk der Götter. Sie wollen mich einfach auf die Probe stellen! Eine Probe, die ich bestehen werde. Es ist meine hässliche Bürde, die ich zu tragen habe - denn ganz ehrlich, mir gefällt weder meine Augenfarbe, noch dieses Mal."

Wie ein von Göttern;;;
geschriebenes Buch;;;


Es besteht der Versuch, das Feuer zu charaktarisieren. Feuer ist - was den meisten als erstes einfallen kann - heiß. Es kann höllische Qualen verursachen, wenn es auf die Haut trifft, das Haar verbrennt. Feuer vernichtet, fällt einem dann ein, denn Feuer verschlingt Holz und Haut und Haar. Feuer kann sogar Steine zum schmelzen bringen, wenn es heiß ist. Ja, Feuer vernichtet. Aber es macht Halt vor dem Wasser - jedenfalls für einige Momente. Ist das Feuer nicht heiß genug, erlischt es, wird von dem kühlen Nass erstickt, welches das genaue Gegenteil von ihm selbst ist. Doch ist das Feuer heiß genug, kann es selbst das Wasser zu einem unbedeutenden Dampfwolke verwandeln.
Zwar braucht das Feuer den Wind, damit es lebt - damit es Sauerstoff hat, damit es flackern kann - aber zu viel Wind, pustet jedes Feuer aus. Dennoch ist der Wind ein mächtiger Verbündeter des Feuers, der mächtigste. Das Feuer tanzt mit dem Wind, wie mit keinem anderen Element, und der Wind schafft es, dass sich das Feuer in sekundenschnelle ausbreiten kann.
Feuer und Wind - ein Duo, welches niemand so leicht zum wanken bringt.


Azita Raziye ist eine aufgeweckte, junge Fähe. Sie steckt ihre Nase gerne in fremde Angelegenheiten, nimmt kein Blatt vor den Mund und denkt nicht nach, bevor sie etwas sagt. Nach außen ist sie unerschütterlich, unverletzlich. Besonders der Glaube an die Götter, an ihre Eltern und Geschwister, eben ihre Familiensituation gibt ihr Halt. Die junge Fähe findet sich in jedem Terretorium zurecht, getrübte Stimmung ist ein Fremdwort für sie. Wenn sie etwas nicht mag, dann sagt sie es, und versucht gleichzeitig, es zu ändern, sofern dies möglich ist. Sie setzt sich für bestimmte Ideale - Freiheit, Toleranz, Sorglosigkeit - ein, und springt gerne Mal über den eigenen Schatten. Dabei ist ihr nicht bewusst, wie egoistisch sie auf andere wirkt.

Einst war der Mensch der Meinung, er könnte das Feuer beherrschen. Er schürte es, er nutzte es für seine Zwecke. Es gefiel dem Feuer, für den Menschen zu tanzen, doch es war zu übereifrig. Oft richtete das Feuer mehr Schaden als Nutzen an, und die Menschen begannen, nicht mehr das Feuer selbst, sondern seine ausschließlich Hitze zu nutzen. Daraufhin wurde das Feuer wütend. Es begann, sich gegen den Menschen zu stellen. Mit Mühe und Not kontrollieren die Menschen es noch immer, ersuchen es vom Wind fern zu halten, doch die züngelnden Flammen sind unberechenbar. Hier und da erreicht ein Windstoß die hitzige Freundin. Und das Feuer und der Wind richten einen Schaden an, den sie den Menschen nicht vergessen lassen.
Die Wölfe haben schon lange verstanden, dass sich das Feuer nicht unterwerfen lässt, nicht in seiner Urform, vereint mit dem Wind.
Der Mensch erzeugte das Feuer, in dem er Element Erde nutzte. Doch das Feuer stammte nicht aus dem Schoße der Erde. Das Feuer wurde vom Wind geboren, denn als erstmals kalter und warmer Wind aufeinandertrafen, schufen sie das Gewitter. Aus dem Blitz entsprang das Feuer, und dies war die Geburtsstunde der Flammen auf Erden. Eigentlich ist das Feuer aber viel älter. Denn unterirdisch lebt es schon seit milliarden von Jahren. Das Feuer ist das, was die Erde in ihrem innersten zusammenhält.


Die junge Fähe hat einen unerschütterlichen Glauben an ihr Rudel. Wenn sich jemand mit einem anderen streitet, versucht sie, zu helfen, den Streit beizulegen. Sie kann nicht mit ansehen, wie sich zwei Wölfe wütend den Rücken kehren, und nicht über ihre Probleme sprechen wollen.
Doch es sieht ganz anders aus, wenn ein anderer Wolf mit ihr selbst aneinandergerät. Azita Raziyes ungestümes Gemüt, ihre temperamentvolle Art und der hitzige Sturkopf sorgen oft dafür, dass sie sich mit jemandem streitet. Sie ist zwar nicht besonders nachtragend, aber sie gesteht sich ihre Fehler nicht ein.


Was kann das Feuer?
Das Feuer kann verbrennen, fressen, zerstören, massakrieren, auslöschen, verkokeln, lodern, beschädigen, abbrennen, niederreißen, glimmen, abreißen, in Flammen aufgehen lassen.
Das Feuer kann Hoffnungen zerstören, Familien auseinanderreißen, Wölfe und Menschen hetzen; jagen, kann das Zuhause abfackeln, das Feuer kann kann töten.
Und dennoch.
Das Feuer kann erhellen, wärmen, Licht spenden, trösten, flackern, leuchten, beleuchten, strahlen, die Kälte und die Dunkelheit vertreiben.
Das Feuer kann das Überleben sichern, schützen, Hoffnungen schüren, jemandem ein Lächeln auf die Lefzen legen, selbst die dunkelste Nacht mit Trost füllen.

Und auch, wenn man nicht weiß, wie sich das Feuer entwickeln wird, ob man das Inferno, das aus dem kleinen Flämmchen entsteht, noch kontrollieren kann, so kann man nicht umhin, seine strahlende, temperamentvolle, tröstliche, liebkosende Wärme zu genießen.


Am schrägsten ist ihre Hingabe zur Dunkelheit. Isakys und Kiyáns Tochter kann nichts damit anfangen, wenn es feucht oder nass ist - richtig, das Wasser geht ihr auch gegen den Strich. Ob es nun aus Regen, einem See oder Nebel besteht - für Azita Raziye ist das Wasser der größte Feind. Sie kann richtig ungemütlich und maulig werden. Es ist nicht so, dass sie jedem ihre Sorgen aufbindet, nein, es scheint fast, als hätte sie keine wirklichen Sorgen, denn sie schafft es immer, Dinge positiv umzudeuten. Aber wenn ihr etwas stinkt, dann macht sie diesem auch Luft, was ganz schön nervtötend sein kann.
Genau so nervtötend wie ihr ständiges Hinterfragen, denn die Kleine ist alles andere als naiv. Sie hat eine misstrauische Art an sich, und selbst, wenn ihre Mutter ihr Dinge erzählt, mus sie erst alles darüber wissen, bevor sie es glaubt. Die einzigen Dinge, in die sie absolutes Vertrauen hat, sind die Götter und ihre Familie.


v o r l i e b e n.
;;; DIE WÄRME || DEN SONNENSCHEIN.
"Die Wärme - ja sogar die Hitze - und der Sonnenschein... dann fühle ich mich geborgen, dann fühle ich mich daheim."

;;; DAS HERUMTOBEN || DAS SPIELEN.
"Es gibt nichts über das Spielen mit meinen Geschwistern! Ich könnte stundenlang durch die wunderschöne, sonnenüberflutete Welt laufen, sie erkunden... alles ist so neu, alles ist so schön."

;;; DAS HINTERFRAGEN || DAS DISKUTIEREN.
"Ich glaube eben nicht alles, was man mir erzählt. Es ist auch interessant, mehr darüber zu wissen! Und ich will es wissen!"

;;; DEN WIND.
"Der Wind ist einfach wundervoll. Ich glaube nicht, dass ich ihn nur toll finde, weil er zu Mama gehört. Der Wind ist irgendwo... auch ein Teil von uns allen. Hat der Wind den Wölfen nicht das Leben eingehaucht?! Wenn er weht, dann ist alles gleich weniger trist."

;;; DIE ENTSCHLOSSENHEIT || DIE UNABBRINGLICHKEIT.
"Wenn ich mir was in den Kopf gesetzt habe, dann mache ich das auch! Ende!"

;;; DEN GÖTTERGLAUBEN || DIE GESCHICHTEN ÜBER DIE GÖTTER.
"Es gibt nichts schöneres, als den Erzählungen zu lauschen. Ich komme mir den Göttern bei jeder Geschichte verbundener vor."

a b n e i g u n g e n.
;;; DIE KÄLTE || DEN REGEN.
"Nass. Schrecklich. Brrr."

;;; DAS SCHLAFEN || DAS "SINNLOSE" HERUMLIEGEN.
"Warum rumliegen, wenn man die Welt sehen kann? Warum schlafen, dann verpasst man doch was?! Sehe ich nicht ein."

;;; DIE NAIVITÄT || DER GLAUBEN, SIE SEI NAIV.
"ch bin nicht der kleine Welpe, der euch alles abkauft! Ich hasse es tierisch, wenn man mich unterschätzt."

;;; DIE FINSTERNIS || DER RUF DIESER.
"Wenn es dunkel ist... wird mir ganz anders... ."

;;; DIE UNSICHERHEIT || DIE BEEINFLUSSBARKEIT.
"Oooch, mir gehen diese Wölfe auf die Nerven, die erst großspürig was auf sich halten und dann nicht den Mumm haben, es durchzusetzen! Was soll denn sowas?! Leute, steht für das ein, was ihr gesagt habt!"

;;; DEN STREIT || DEN ZWEIFEL AN DEN GÖTTERN.
"Es ist schrecklich, wenn sich Rudelmitglider streiten. Ich versuche dann immer, irgendwie zu besänftigen... und dann erst der Zweifel an den Göttern. Sie existieren, Leute! Meine Mutter und ihre Kinder sind doch der lebendigste Beweis dafür, oder?!"

s t ä r k e n.
;;; DIE FREUNDLICHKEIT || DIE LEBENSFROHNATUR.
"Ich würde Freundlichkeit zu einer Tugend zählen, wenn ich ehrlich bin. Man muss den anderen so begegnen, wie man selber behandelt werden will, sagt Mama immer."

;;; DIE AUSDAUER || DIE UNTERNEHMUNGSLUST.
"Schlaf? Ich brauche keinen Schlaf!"

;;; DIE SCHNELLE AUFFASSUNGSGABE || DAS VERSTÄNDNIS.
"Ich hab's ja schon gesagt - mit einem 'das verstehst du nicht, Kleine' wird man mich nicht los. Ich kann auch bei den Erwachsenen mitreden!"

;;; DIE UNVERWÜSTLICHKEIT.
"Es ist nicht schlimm, wenn wir den Wohnort wechseln müssen. Oder wenn ich mich verabschieden muss. Oder wenn ich nicht bekomme, was ich eigentlich wollte. Ich kann es positiv umdeuten."

;;; DAS ZUSAMMENHALTENDE ELEMENT.
"Ich achte schon darauf, dass hier keiner den Egotrip durchzieht, klar!"

;;; DER GÖTTERGLAUBE.
"Daraus schöpfe ich Kraft. Es ist etwas wundervolles."

s c h w ä c h e n.
;;; DER STREITLUST.
"Naja... ich mag es zwar nicht, wenn sich jemand um mich herum streitet, aber ich habe nichts dagegen, wenn sich mal wer mit mir anlegen will."

;;; DAS TEMPERAMENT || DER STURKOPF.
"Ich bin halt schwierig! Meine Meinung heißt nicht umsonst "meine" Meinung."

;;; DAS [NERVIGE] HINTERFRAGEN.
"Dass das viele als nervig betiteln... ich bin halt wissbegierig! Ich will verstehen! Ich lasse mich nicht mit mickrigen Antworten abspeisen."

;;; DIE DIREKTHEIT || DIE TAKTLOSIGKEIT.
"Wenn ich etwas denke, sage ich es! Das ist mir schon zum Verhängnis geworden... den manchmal tritt man so in echte Fettnäpfchen..."

;;; DER BEZUG ZUR DUNKELHEIT.
"Wie bitte? Wollt ihr mir was anhängen? Ich habe nichts mit der Finsternis am Hut. Ich... manchmal.... nein. Nein! Ich spreche da bestimmt nicht mit euch drüber. Los, verkrümelt euch!"

;;; DIE UNBERECHENBARKEIT.
"Richtig einschätzen kann mich eben doch keiner!"


ä n g s t e.
;;; DIE NACHT, DIE UNS VERSCHLINGEN WIRD.

"Wer spricht schon gerne davon? Also ich nicht. Ja, ich... sehe etwas in der Dunkelheit - vielleicht mein stärkstes Makel? Ich mag die Orte, die knistern, die lodern, die warm sind, die hell sind. Doch der Schatten, er... er ist anders. Seltsamer. Ich habe keine Angst, aber... was, wenn mir diese Dunkelheit meine Familie nimmt? Das werde ich nicht zulassen. Und deshalb leuchte ich von innen heraus - um die Nacht zu verbrennen."

b e s o n d e r e s.
;;; UNGESCHRIEBEN.
"Meine Geschichte steht am Anfang, mein Charakter ist formbar. Ich glaube nicht, dass ich den Göttern jemals den Rücken zukehren könnte - aber wer weiß, vielleicht passieren ja Dinge, die man nicht begreifen kann?"

Im Schweif des Kometen;;;
steige ich brennend;;;
vom Himmel herab;;;


v a t e r.
;;; KIYÁN.

"Kiyán ist... er steckt seine Schnauze überall hinein. Und er wirkt so... anders. Es tut mir aufrichtig Leid, das zu sagen, aber - ... nein, ein anderes Mal vielleicht."

m u t t e r.
;;; ISAKY.

"Meine Mutter ist für mich das größte Vorbild, das es gibt. Auch sie musste schon viele Schicksalsschläge hinnehmen, und wurde von den Göttern hart auf die Probe gestellt. Sie erzählt die besten Geschichten der Welt und sie passt nicht nur auf uns, sondern auch auf das Rudel auf... meine Mama ist einfach die schönste Fähe weit und breit. Und die beste."

g e s c h w i s t e r.
;;; CAYLEEN;; TASLEY MINKAH;; RHYAK

"Meine Geschwister! Meine Schwester Cayleen, die die schönsten Augen der Welt hat, und meine beiden Brüder, mit denen ich hoffentlich noch viel Toben werde! Tasley ist... ein bisschen dämlich. Und Rhyak ist ein elender Angeber! Aber wir werden schon mit einander fertig, jaja."

g e f ä h r t e .
;;; AN BERGE GEKETTET.

"Ich würde nicht sagen, dass ich einen Gefährten habe - für sowas bin ich wohl noch zu jung. Ich meine, sowas, was Mama und Kiyán haben. Oder andere Wölfe, die ein Pärchen bilden. Ich würde gerne mit den anderen toben, ohne dass ich mir Gedanken darüber machen muss, welcher von ihnen mein Zukünftger ist. Oder bin ich jemandem versprochen? Dazu verdammt, auf ihn zu warten...?"


n a c h k o m m e n.
;;; EIN LODERN, DAS DIE NACHT ERHELLT.

"Sehe ich aus als könnte ich schon Junge werfen? Na, da hat einer ab ganz gut aufgepasst. Soll ich es nochmal sagen? Ich. Bin. Zu. Jung. Für so einen Kram sowieso!"

s o n s t i g e.
;;; DIE KRONE DES BAUMES.

"Lyca. Sie ist meine Patenmutter. Ich bin ja eigentlich nicht besonders begeistert von dieser Ersatzmuttergeschichte, aber ich muss zugeben, dass diese Fähe mich irgendwie... fasziniert. Hm.
Ansonsten fälltmir spontan nur Onkel Asrik ein... ."



Gekommen, die Nacht;;;
zu verbrennen;;;



g e b u r t s o r t.
;;; NACHTSCHWARZER HIMMEL, FEUERSÄULEN.

"Ja... das wunderschöne Tal der Schicksalsträumer... warum schlafen, wenn man durch dieses Tal spazieren kann?!"

g e b u r t s r u d e l.
;;; SCHICKSALSTRÄUMER.

"Ja, dieses Rudel. Ich habe es wirklich gern, und ich kann mir vorstellen, mein Leben lang hier zu bleiben. Bei Mama, Kiyán, meinen Geschwistern und den anderen... ."

s c h l i m m s t e s E r l e b n i s.
;;; DEN ZORN DER GÖTTER AUF DIE WELT.

"Naja... mein Leben war bisher eigentlich alles andere als schlimm."

v e r g a n g e n h e i t.
;;; KEIN SCHICKSAL IST VON DEN GÖTTERN ERDACHT.

"...oder doch? Wie auch immer mein Leben aussehen wird, ob nun von den Göttern geschrieben oder nicht - ich stehe noch am Anfang meiner Geschichte."

Unwissenheit - ein;;;
gebrochener Fluch;;;


c h a r a k t e r w e i t e r g a b e.
;;; DU WIRST BRENNEN - LICHTERLOH.

"Ungerne. Wirklich, wirklich, wirklich ungerne. Klar, es ist Isakys Tochter. Aber es ist mein Charakter. Der Posten an sich - na gut. Der Charakter, der Name, der Bogen - niemals!"

r e g e l n & s t o r y l i ne.
;;; UND DEIN NICHT ZU ACHTEN - WIE ICH.

"Logiiisch ;D"

n e b e n c h a r a k t e r e.
;;; VON NIEMANDEM GERETTET.

"Hypochonder Nummero eins - Chmun!"




Ich bring euch Feuer;;;
ein Lodern, das die;;;
Nacht erhellt;;;

Designed by N00bQueeN xx Veragrom
Graphics by N00bQueeN xx Veragrom
Quotations by J.W.v.Goethe ("Prometheus") xx Saltatio Morits ("Prometheus")
Texture made by texturemate.com
Daran arbeitend seit: Mittwoch, 29 September 2010.
Erstes Update: Azita Raziye ist 4 Monate alt (12.11.11)
Als Vorlage zu Azita Raziye dient die antike Figur des Prometheus,
welche als Genie/Ideal der Zeit des Sturm und Dranges bezeichnet wird.
Wird auch Azita die Götter stürzen wollen, wie einst Prometheus?

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Endstation Sehnsucht
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BeitragThema: Re: SCHICKSALSTRÄUMER - Azita Raziye   Di Dez 11, 2012 1:14 am


gefährlich das gebrannte kind.





» es war ein mal prometheus. «

UND ER BRANNTE
BRANNTE LICHTERLOH
VOLLER MUT UND FLAMMEND HERZENS

DOCH SEINE ZÜGE WURDEN SCHLAFF
UND SEINE AUGEN WURDEN GRAU
PROMETHEUS SAH UND WURDE HASS
UND WURDE NIMMER NIE MEHR FROH

» verdammt, zita, du bist so nahe dran aufzugeben! «



ich erinnere mich an eine zeit, da die sonne schien.


- AZITA RAZIYE - WEIBLICH - FAST ACHT MONATE -
- TIMBERWOLF x GOTTESTOCHTER - EIN TRAUERSPIEL -



Es war einmal, dass sie etwas auf ihren Namen gab. Sie fand ihn wundervoll, spielte mit ihm in Gedanken, Tag und Nacht. Heute ist er nur noch ein Namen für die Gebranntmarkte, einer, wie viele andere. Sie hat aufgehört, etwas auf ihn zu geben. Auch seine Bedeutung – die hinnehmende Feuergöttin – war etwas, von dem sie stundenlang sprechen konnte. Heute interessiert sich niemand mehr für die Bedeutung von etwas wie Namen. Ob er nun etwas mit Flammen zutun hat, oder nicht – man sieht Azita nicht mehr an, ob sie das noch beeinflusst. Tief in ihrem Inneren fühlt sie sich stark zu diesem Namen verbunden, doch das würde sie nie zugeben. Denn sie ist gewachsen, hat sich verändert. Fast acht Monde zählt sie schon, und besonders die letzten vier haben sie deutlich verändert. Dass sie eine Fähe ist, sieht man ihr beispielsweise nicht sofort an. Diesen Haufen Fell und Knochen könnte man genau so gut für etwas Männliches halten, sie besitzt keine typischen Rundungen, keine großen Augen mit vielen Mädchenwimpern daran. Nicht nur wegen dieses Aussehens hat sich die Cremefarbene auch einen neuen Titel verpasst – statt FLAMMENBRUT will sie nun TRAUERSPIEL genannt werden, wie als ein ungehörtes Warnsignal in den Köpfen der Wölfe um sie herum. Seit sie ihren Geburtsort, das alte Tal der Schicksalsträumer, brennen sah, ist nichts mehr, wie es mal war. Es ist nicht die Tatsache, dass die Flammen sie beinahe gefressen hätten – nein, im Feuer sah sie nicht das Monster. Sondern in den Wölfen um sich herum, in dem, was aus ihnen wurde, als sie der nackten Angst ins hässliche Antlitz blicken mussten. Azita will – oder will nicht, aber ist – ein Zeichen dieser Angst sein.




zünde alle feuer, schrei so laut du kannst.


- ORANGEFARBENE SEELENTORE MIT GRAUEM SCHLEIER -
- DRECKIG-CREMEFARBENES, DÜNNES, VERFILZTES FELL -
- ABGEMAGERT, SEHNIG, KNOCHIG - MUTTERMAL AM RECHTEN AUGE -



Heruntergekommen und verwahrlost steht sie da, ausdruckslos in die Leere blickend. Der graue Schleier auf ihren früher leuchtend orangen Augen ist unübersehbar – doch sie ist nicht gänzlich blind. Noch nicht. Als eine Anbeterin der Sonne starrte sie als junger Welpe oft und lange in den gleißenden Himmelsball. Niemand sagte Azita, dass sich das schlecht auf ihre Sehkraft auswirken könnte – und jetzt ist es zu spät. Mittlerweile ist die Fähe trotz ihres jungen Alters bereits nachtblind. Den Großteil der natürlichen Farben empfindet sie als weniger strahlend, als sie es wirklich sind – sondern meistens in sehr dunklen oder sehr hellen grau, blau und grün -Tönen. Das Empfinden für sattes Rot oder kräftiges Gelb hat sie bereits verloren. Auch der Pelz der Gebranntmarkten litt unter ihrer Ignoranz gegenüber ihrem Körper. Zwar war sie schon immer eine eher zierliche Fähe, doch jetzt stechen ihre Rippen deutlich aus ihren bebenden Seiten hervor. Das einst seidig glänzende Fell hängt in verfilzten Klumpen von dem abgemagerten Körper herunter. Azita scheint nur noch aus fahler Haut zu bestehen, die sich über ihre Knochen spannt, überzogen mit ein wenig verfärbtem Pelz. Von dem früheren Weiß, das sie noch als kleiner Welpe trug, ist ein verwaschener Farbton übrig geblieben, eine undefinierbare Kombination aus hellem Grau, cremefarbenen Braun und schmutzigem Weiß. Doch dem Elend ist nicht genug – denn das Muttermal, das sie seit ihrer Geburt besitzt, unterstreicht die gespenstische, abgewrackte Erscheinung der jungen Seele deutlich. Es ist ein hässliches Oval aus dunkler Haut in verschiedensten Farbtönen, von Braun über Dunkelrot bis hin zu Violett. Einst dachte Azita, dass dies ihre Bürde sei – eine Prüfung, die ihr die Götter auferlegt haben, um ihren Willen zu testen. Mittlerweile ist sich die junge Fähe sicher, dass dieses Mal eine Brandmarkung der Sonne ist – ein Zeichen, das sie zur Ausgestoßenen, zum schwarzen Schaf ihrer Familie macht. Sie sieht ihren Körper nur noch als Hülle, unabhängig von der Seele, die darin lebt.





nie wieder hab' ich so gebrannt.


- VERBITTERT - JÄHZORNIG - SPRUNGHAFT - DIREKT -
- IGNORANT - GERINGSCHÄTZIG - VERBOHRT - REIZBAR - EINSAM - NACHTRAGEND -
- FURCHTERFÜLLT UND ABSOLUT VERRAUENSLOS -

- LOYAL - MITREISSEND - ÜBERZEUGEND - SCHARFSINNIG - WILLENSSTARK -
- UNERBITTLICH - STOLZ - FANTASIEVOLL - GEHEIMNISWAHREND -
- TROTZ ALLER ENTTÄUSCHUNGEN NOCH IMMER AM LEBEN -



Was ist nur aus dieser Fähe geworden? Die junge Azita gleicht der jetzigen nicht in einem Punkt. Einst war sie eine Frohnatur gewesen, glücklich, gerissen, aber gutherzig. Sie war unverwüstlich gewesen, charakterfest und stark. Leidenschaftlich fackelnd, einfach zu begeistern und mit einer absoluten Vorliebe für fantasievoll ausgeschmückte Geschichten über Götter und Zauberwölfe. Sie sah sich als das zusammenhaltende Element, vergab, wenn um Vergebung gebeten wurde, biss sich durch, wenn man von ihr zu kämpfen verlangte.
Doch der Charakter von Wölfen verändert sich – und so ist Azita wohl alles geworden, was sie einst so verabscheute. Aus ihrer Streitlust ist flammender Jähzorn geworden, der immer mal wieder in der schmächtigen Brust der dürren Fähe aufwallt. Ihr Starrsinn wurde zu regelrechter Verbohrtheit – zu sagen, sie wäre stur, ist weit untertrieben. Keine andere Meinung gilt mehr für die Isakytochter – andere können sie gerne haben, doch für sie zählt nur das, was sie sich selbst zurrecht legte. Alles andere wird ignoriert – gerade sie, die früher so gerne diskutierte, schweigt heute lieber. Kommt doch mal etwas über die rissigen Lefzen der Verwahrlosten, so ist sie eiskalt und direkt. Bringt man Azita dazu, mehr als nur ein paar raue Worte zu verlieren, so kann man durchaus noch ihren einstig so mitreißenden Charakter entdecken, ihre Kreativität und ihre Scharfsinnigkeit. Sie besitzt noch immer das überzeugende Element, doch die Flamme in ihrem herzen ist unwiderruflich erloschen.
Grund für diese Wesensänderung ist ein ganz simpler, einfacher Punkt: Angst.
Als Azita begriff, dass sie nicht unsterblich ist – dass sie nicht von einer Göttin geküsst wurde, sondern von den Flammen als Aussätzige gebranntmarkt wurde – wurde ihr auch klar, dass alle, denen sie je ihr Herz geschenkt hatte, es eben so schnell zerbrechen konnten. Die allgegenwärtige Bedrohung ließ sich die Cremefarbene von ihren Lieben abkapseln. Niemand kümmerte sich darum, dass die schweigsame Fähe noch sehr viel ausweichender wurde, niemanden schien es zu scheren, dass sich Azita in etwas verwandelte, das sie nicht mehr kontrollieren konnten.
Doch der Stolz der Fähe bebt noch immer in ihr, und eine einstige Flammenbrut konnte nicht zulassen, dass man sie für ängstlich oder gar feige hielt. Also baute sie sich einen Schild, eine Abwehr – Zorn. Hass. Aggressivität. Eigentlich hat sie nur Angst, panische Angst. Sie fürchtet sich davor, dass irgendjemand, dem sie nicht gewachsen ist, beschließen könnte, ihrem jämmerlichen Leben hier und jetzt ein Ende zu setzen. Deshalb umgibt sie sich mit diesem schweigenden Mantel aus Dornen, um jeden sofort abzuschrecken, bevor er einen Punkt findet, an dem sie verletzlich ist. Dabei hat sie eigentlich tausende.




- CHRONISCH ÜBERMÜDET - ZERBRECHLICH - KRAFTLOS - PARANOID -
- ABSTOSSEND - HÄSSLICH - AURA VON ABNEIGUNG -
- MITLEIDSERREGEND -



Was macht ein Wolf, der niemandem traut? Sich abkapseln, schon. Zu einem unsozialen Wesen mutieren, das kaum mehr gesellschaftsfähig ist, ja. Aber Azita ging noch weiter – mit dem Vorsatz, nie wieder zu schlafen. So misstrauisch, so verbohrt in den Gedanken, jemand könnte sich ihrer hinterrücks entledigen, findet sie selbst in der Dunkelheit keine Ruhe mehr. Mal davon abgesehen, dass sie sich vor der Nacht fürchtet – sobald die Sonne fort ist, ist Azita so gut wie blind – hat sie auch panische Angst vor allen Wölfen, die sie umgeben. Da sie schon sehr wenig frisst und sich kaum um Hygiene kümmert, kommt die chronische Übermüdung aller ihrer Gelenke und auch ihres Verstandes zu der entsetzlichen Verfassung ihres Körpers hinzu. Sie ist hässlich, ein Schandfleck ihrer Familie. Die abstoßende Aura, die sie umgibt, gepaart mit der Feindseiligkeit, durch welche sie sich zu schützen versucht, reichen aus, um selbst den gütigsten Wolf zu vertreiben. Man hat schon Mitleid mit der jungen Seele, doch gleichzeitig verachtet man sie für ihre Schwäche. Eigentlich will man ihr helfen, doch sie reagiert so undankbar, dass man nicht umhin kommt, sie zu verhöhnen, ihr offene Abneigung entgegen zu bringen.
Azita Raziye ist nicht mehr schön, sie ist nicht mehr flammend, sie hat nichts mehr von ihrer geballten Lebensfreude, ihrer Kraft, ihrer Ausdauer. Sie ist nur ein vegetierender, kraftloser und äußerst abstoßender Körper, zähnefletschend, schwach knurrend. Sie ist genau das, was jeder aus seiner Familie brennen würde.
Das, was aus ihr gemacht wurde.


+ EINSAMKEIT + EHRLICHKEIT + ENTSCHLOSSENHEIT +
+ GESCHICHTEN + SONNE + HITZE + RUHE +

- NAIVITÄT - AUFGESETZTE FRÖHLICHKEIT - HOHN - GEWALT - EMOTIONALITÄT -
- DUNKELHEIT - KÄLTE - SCHLAF - PANIKATTACKEN - UNAUSWEICHLICHKEIT -
- IHRE FAMILIE - KLAGEN - MITLEID - DISKUSSIONEN - "RETTUNGSVERSUCHE" -




ich bin so hässlich, so grässlich hässlich, ich bin der hass.


- TOCHTER ISAKYS UND KIYÁNS -
- SCHWESTER CAYLEENS, RYHAKS UND TASLEY MINKAHS -
- EHEMALIGES PATENKIND LYCAS -

- GEBOREN IM ALTEN TAL DER SCHICKSALSTRÄUMER -
- EIN UNBEMERKTER, DAHINSCHWINDENDER TEIL DIESER -



Familie? Besitzt sie nicht. Nicht mehr. Alle Wölfe der Schicksalsträumer sind gleich – gleich gefährlich. Und ihnen allen ist gleich zu misstrauen.
Vor nichts und niemandem fürchtet sich Azita Raziye mehr, als von dem Fleisch und Blut, aus dem sie entsprang. Ihr Vater Kiyán, dem sie schon immer ein wenig misstraute, weil sie fürchtete, er mischte sich in Angelegenheiten ein, die nicht ihre waren. Nie hätte sie das Wort des Alphas – als welchen sie ihn sah – angezweifelt. Im Gegensatz zu anderen Rudelmitgliedern sah die Gebranntmarkte ihren Vater wirklich als Rudelführer, nicht als jemanden, der durch Isakys Gunst zufällig auf diese Stelle gerutscht war. Dennoch, das Verhältnis zu ihrem Vater war leicht zwiegespalten. Nachdem Kiyán, um sein Rudel, seine Kinder und sich selbst zu retten, seinen jüngsten Sohn und dessen Spielgefährtin in den tosenden Flammen zurück ließ, spürt Azita beißenden Hass in sich auflodern, wenn sie die Rüden sieht. Und Furcht, natürlich. Denn in ihren Augen handelte Kiyán aus purer Willkür – und um seinen eigenen Pelz zu retten. Niemals rechtfertigte sich ihr Vater direkt vor ihr, niemand erklärte der fehlgeleiteten Jungfähe je, warum er sich für das Rudel und gegen Tasley entschieden hatte. Dass Kiyán, der eigentlich nur Stärke beweisen wollte, so gefühlskalt und emotionslos sein konnte, erschütterte Azita in ihrem Grundwesen und in dem wenigen Vertrauen, das sie gegenüber dem Älteren besessen hatte. Da sich nie jemand näher mit ihr und ihrer Angst, Kiyán könnte sie ebenfalls einfach irgendwie zurücklassen und sich gegen sie entscheiden, auseinandersetzte, wurde sie beinahe manisch. In ihrem Verfolgungswahn ging sie dem Alpharüden aus den Weg und blockte jeden weiteren Versuch, mit ihr zu sprechen, ab.
Die Fähe, die sie einst so bewunderte – für Isaky hätte Azita raziye schlichtweg alles gegeben. Sie war genau das gewesen, was die damalige Flammenbrut immer hatte sein wollen: stark und mutig, schön und frei. Doch Isakys Standhaftigkeit zerfiel vor den Augen des Welpen, die weiße Windestochter wurde kraftloser, verfolgt von ihren eigenen Problemen. In ihrer Ratlosigkeit und Verwirrung unternahm Azita keinen Versuch, ihrer Mutter zu helfen – davon überzeugt, dass diese sich schon wieder aufrappeln würde. Mit zunehmendem Egoismus erwartete sie sogar, dass sich Iskay stattdessen um ihr Wohlbefinden kümmern würde – und das tat sie nicht. Und dann kam der Tag, an dem die Weiße beichtete, ihren eigenen Bruder auf dem Gewissen zu haben. Jede Entschuldigung war für Azita verwirkt – geschockt und von dem Gedanken paralysiert, einer einfachen Entscheidung der Erzeugerin ausgesetzt zu sein begriff sie ihre Machtlosigkeit. Azita begann, zu verwahrlosen, in dem Glauben, dass sie einzig und allein dem Tun und Lassen der Erwachsenen ausgeliefert war – auf Gedeih und Verderb. Würde sich Isaky gegen sie entscheiden, so wie sie sich gegen Asrik entschieden hatte, wären Azitas Tage gezählt. Die Paranoia, die sie schon vor ihrem Vater verspürte, verfestigte sich in dem Glauben, auch ihre Mutter könnte ihr eines Nachts das Genick brechen, weil sie des Schandflecks in ihrer Familie überdrüssig geworden war.
Durch ihren Rückzug und ihre Teilnahmslosigkeit zog sich die Gebranntmarkte auch immer weiter von ihren Geschwistern zurück. Zu stolz, um ihre Hilflosigkeit vor Cayleen zuzugeben, zu schmerzerfüllt bei jedem Gedanken, den sie an den wundervollen Tasley verschwendete, der ohnehin in seiner eigenen Welt zu leben schien. Nur mit Rhyak, ihrem älteren Bruder, sprach das Trauerspiel noch wenige Worte. Er ging ihr gehörig auf den Geist, mit seinen falschen Versprechen, aus ihr wieder das zu machen, was sie einmal gewesen war. In Azitas milchigen Augen kam er viel, viel zu spät. In ihrer Undankbarkeit wies sie den Rüden ab. Doch Rhyak hatte die Hoffnung in ihr geschürt – Hoffnung, dass vielleicht doch nicht alles verloren war.
Hoffnung, die sie nie zugeben würde, um nicht verletzlich zu sein, angreifbar vor allen, vor welchen sie sich so sehr fürchtete, dass sie nachts weder Ruhe noch wohl gesonnene Träume finden konnte.





siehst du nicht den schwarzen rauch der verzweiflung.

CHARAKTERWEITERGABE
Sehr, sehr ungerne. Klar, ich verstehe, dass sie gerade beziehungstechnisch ein bisschen wichtiger ist, und so... aber ich würde sie ungern weitergeben lassen. Das ganze könnte man aber situationsbedingt besprechen, ich lasse ja immer mit mir reden.

REGELN UND STORYLINE
Ich bin absolut up- to- date.

NEBENCHARAKTERE
Hauptcharakter: Chmun.


» aber eines zita, eines werde ich nicht tun.
ich werde dich nicht in Ruhe lassen. «

WARUM RISKIERST DU DAS FÜR MICH. DU DUMMER, DUMMER JUNGE.



- COPYRIGHT BOGENDESIGN BEI MARIELLE F. - EIGENWERK "PROMETHEUS" -
- INPLAYZITATE VON RHYAK -
- LYRICSAUSZÜGE "FEUER FREI" (RAMMSTEIN) -
- EINGEDEUTSCHTE LYRICSAUSZÜGE "LAND OF CONFUSION" (GENESIS) -
- LYRICSAUSZÜGE "ZÜNDE DEINE FEUER" (PHILIPP POISEL) -
- LYRICSAUSZÜGE "DÜSE IM SAUSESCHRITT" (DÖF CODO) -
- ARBEIT AN AZITA RAZIYE SEIT DEM 29.09.2010 -
- ERSTES BOGENUPDATE BEI VIER MONATEN, 12.11.2011 -
- ZWEITES BOGENUPDATE BEI ACHT MONATEN, 11.12.2012 -
vom feuer das vom leben trennt.



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BeitragThema: Re: SCHICKSALSTRÄUMER - Azita Raziye   Sa Jul 02, 2016 1:13 pm


gefährlich das gebrannte kind.





» es war ein mal prometheus. «

UND ER BRANNTE
BRANNTE LICHTERLOH
VOLLER MUT UND FLAMMEND HERZENS

DOCH SEINE ZÜGE WURDEN SCHLAFF
UND SEINE AUGEN WURDEN GRAU
PROMETHEUS SAH UND WURDE HASS
UND WURDE NIMMER NIE MEHR FROH

» verdammt, zita, du bist so nahe dran aufzugeben! «



ich erinnere mich an eine zeit, da die sonne schien.


- AZITA RAZIYE - WEIBLICH - FAST ACHT MONATE -
- TIMBERWOLF x GOTTESTOCHTER - EIN TRAUERSPIEL -



Es war einmal, dass sie etwas auf ihren Namen gab. Sie fand ihn wundervoll, spielte mit ihm in Gedanken, Tag und Nacht. Heute ist er nur noch ein Namen für die Gebranntmarkte, einer, wie viele andere. Sie hat aufgehört, etwas auf ihn zu geben. Auch seine Bedeutung – die hinnehmende Feuergöttin – war etwas, von dem sie stundenlang sprechen konnte. Heute interessiert sich niemand mehr für die Bedeutung von etwas wie Namen. Ob er nun etwas mit Flammen zutun hat, oder nicht – man sieht Azita nicht mehr an, ob sie das noch beeinflusst. Tief in ihrem Inneren fühlt sie sich stark zu diesem Namen verbunden, doch das würde sie nie zugeben. Denn sie ist gewachsen, hat sich verändert. Fast acht Monde zählt sie schon, und besonders die letzten vier haben sie deutlich verändert. Dass sie eine Fähe ist, sieht man ihr beispielsweise nicht sofort an. Diesen Haufen Fell und Knochen könnte man genau so gut für etwas Männliches halten, sie besitzt keine typischen Rundungen, keine großen Augen mit vielen Mädchenwimpern daran. Nicht nur wegen dieses Aussehens hat sich die Cremefarbene auch einen neuen Titel verpasst – statt FLAMMENBRUT will sie nun TRAUERSPIEL genannt werden, wie als ein ungehörtes Warnsignal in den Köpfen der Wölfe um sie herum. Seit sie ihren Geburtsort, das alte Tal der Schicksalsträumer, brennen sah, ist nichts mehr, wie es mal war. Es ist nicht die Tatsache, dass die Flammen sie beinahe gefressen hätten – nein, im Feuer sah sie nicht das Monster. Sondern in den Wölfen um sich herum, in dem, was aus ihnen wurde, als sie der nackten Angst ins hässliche Antlitz blicken mussten. Azita will – oder will nicht, aber ist – ein Zeichen dieser Angst sein.




zünde alle feuer, schrei so laut du kannst.


- ORANGEFARBENE SEELENTORE MIT GRAUEM SCHLEIER -
- DRECKIG-CREMEFARBENES, DÜNNES, VERFILZTES FELL -
- ABGEMAGERT, SEHNIG, KNOCHIG - MUTTERMAL AM RECHTEN AUGE -



Heruntergekommen und verwahrlost steht sie da, ausdruckslos in die Leere blickend. Der graue Schleier auf ihren früher leuchtend orangen Augen ist unübersehbar – doch sie ist nicht gänzlich blind. Noch nicht. Als eine Anbeterin der Sonne starrte sie als junger Welpe oft und lange in den gleißenden Himmelsball. Niemand sagte Azita, dass sich das schlecht auf ihre Sehkraft auswirken könnte – und jetzt ist es zu spät. Mittlerweile ist die Fähe trotz ihres jungen Alters bereits nachtblind. Den Großteil der natürlichen Farben empfindet sie als weniger strahlend, als sie es wirklich sind – sondern meistens in sehr dunklen oder sehr hellen grau, blau und grün -Tönen. Das Empfinden für sattes Rot oder kräftiges Gelb hat sie bereits verloren. Auch der Pelz der Gebranntmarkten litt unter ihrer Ignoranz gegenüber ihrem Körper. Zwar war sie schon immer eine eher zierliche Fähe, doch jetzt stechen ihre Rippen deutlich aus ihren bebenden Seiten hervor. Das einst seidig glänzende Fell hängt in verfilzten Klumpen von dem abgemagerten Körper herunter. Azita scheint nur noch aus fahler Haut zu bestehen, die sich über ihre Knochen spannt, überzogen mit ein wenig verfärbtem Pelz. Von dem früheren Weiß, das sie noch als kleiner Welpe trug, ist ein verwaschener Farbton übrig geblieben, eine undefinierbare Kombination aus hellem Grau, cremefarbenen Braun und schmutzigem Weiß. Doch dem Elend ist nicht genug – denn das Muttermal, das sie seit ihrer Geburt besitzt, unterstreicht die gespenstische, abgewrackte Erscheinung der jungen Seele deutlich. Es ist ein hässliches Oval aus dunkler Haut in verschiedensten Farbtönen, von Braun über Dunkelrot bis hin zu Violett. Einst dachte Azita, dass dies ihre Bürde sei – eine Prüfung, die ihr die Götter auferlegt haben, um ihren Willen zu testen. Mittlerweile ist sich die junge Fähe sicher, dass dieses Mal eine Brandmarkung der Sonne ist – ein Zeichen, das sie zur Ausgestoßenen, zum schwarzen Schaf ihrer Familie macht. Sie sieht ihren Körper nur noch als Hülle, unabhängig von der Seele, die darin lebt.





nie wieder hab' ich so gebrannt.


- VERBITTERT - JÄHZORNIG - SPRUNGHAFT - DIREKT -
- IGNORANT - GERINGSCHÄTZIG - VERBOHRT - REIZBAR - EINSAM - NACHTRAGEND -
- FURCHTERFÜLLT UND ABSOLUT VERRAUENSLOS -

- LOYAL - MITREISSEND - ÜBERZEUGEND - SCHARFSINNIG - WILLENSSTARK -
- UNERBITTLICH - STOLZ - FANTASIEVOLL - GEHEIMNISWAHREND -
- TROTZ ALLER ENTTÄUSCHUNGEN NOCH IMMER AM LEBEN -



Was ist nur aus dieser Fähe geworden? Die junge Azita gleicht der jetzigen nicht in einem Punkt. Einst war sie eine Frohnatur gewesen, glücklich, gerissen, aber gutherzig. Sie war unverwüstlich gewesen, charakterfest und stark. Leidenschaftlich fackelnd, einfach zu begeistern und mit einer absoluten Vorliebe für fantasievoll ausgeschmückte Geschichten über Götter und Zauberwölfe. Sie sah sich als das zusammenhaltende Element, vergab, wenn um Vergebung gebeten wurde, biss sich durch, wenn man von ihr zu kämpfen verlangte.
Doch der Charakter von Wölfen verändert sich – und so ist Azita wohl alles geworden, was sie einst so verabscheute. Aus ihrer Streitlust ist flammender Jähzorn geworden, der immer mal wieder in der schmächtigen Brust der dürren Fähe aufwallt. Ihr Starrsinn wurde zu regelrechter Verbohrtheit – zu sagen, sie wäre stur, ist weit untertrieben. Keine andere Meinung gilt mehr für die Isakytochter – andere können sie gerne haben, doch für sie zählt nur das, was sie sich selbst zurrecht legte. Alles andere wird ignoriert – gerade sie, die früher so gerne diskutierte, schweigt heute lieber. Kommt doch mal etwas über die rissigen Lefzen der Verwahrlosten, so ist sie eiskalt und direkt. Bringt man Azita dazu, mehr als nur ein paar raue Worte zu verlieren, so kann man durchaus noch ihren einstig so mitreißenden Charakter entdecken, ihre Kreativität und ihre Scharfsinnigkeit. Sie besitzt noch immer das überzeugende Element, doch die Flamme in ihrem herzen ist unwiderruflich erloschen.
Grund für diese Wesensänderung ist ein ganz simpler, einfacher Punkt: Angst.
Als Azita begriff, dass sie nicht unsterblich ist – dass sie nicht von einer Göttin geküsst wurde, sondern von den Flammen als Aussätzige gebranntmarkt wurde – wurde ihr auch klar, dass alle, denen sie je ihr Herz geschenkt hatte, es eben so schnell zerbrechen konnten. Die allgegenwärtige Bedrohung ließ sich die Cremefarbene von ihren Lieben abkapseln. Niemand kümmerte sich darum, dass die schweigsame Fähe noch sehr viel ausweichender wurde, niemanden schien es zu scheren, dass sich Azita in etwas verwandelte, das sie nicht mehr kontrollieren konnten.
Doch der Stolz der Fähe bebt noch immer in ihr, und eine einstige Flammenbrut konnte nicht zulassen, dass man sie für ängstlich oder gar feige hielt. Also baute sie sich einen Schild, eine Abwehr – Zorn. Hass. Aggressivität. Eigentlich hat sie nur Angst, panische Angst. Sie fürchtet sich davor, dass irgendjemand, dem sie nicht gewachsen ist, beschließen könnte, ihrem jämmerlichen Leben hier und jetzt ein Ende zu setzen. Deshalb umgibt sie sich mit diesem schweigenden Mantel aus Dornen, um jeden sofort abzuschrecken, bevor er einen Punkt findet, an dem sie verletzlich ist. Dabei hat sie eigentlich tausende.




- CHRONISCH ÜBERMÜDET - ZERBRECHLICH - KRAFTLOS - PARANOID -
- ABSTOSSEND - HÄSSLICH - AURA VON ABNEIGUNG -
- MITLEIDSERREGEND -



Was macht ein Wolf, der niemandem traut? Sich abkapseln, schon. Zu einem unsozialen Wesen mutieren, das kaum mehr gesellschaftsfähig ist, ja. Aber Azita ging noch weiter – mit dem Vorsatz, nie wieder zu schlafen. So misstrauisch, so verbohrt in den Gedanken, jemand könnte sich ihrer hinterrücks entledigen, findet sie selbst in der Dunkelheit keine Ruhe mehr. Mal davon abgesehen, dass sie sich vor der Nacht fürchtet – sobald die Sonne fort ist, ist Azita so gut wie blind – hat sie auch panische Angst vor allen Wölfen, die sie umgeben. Da sie schon sehr wenig frisst und sich kaum um Hygiene kümmert, kommt die chronische Übermüdung aller ihrer Gelenke und auch ihres Verstandes zu der entsetzlichen Verfassung ihres Körpers hinzu. Sie ist hässlich, ein Schandfleck ihrer Familie. Die abstoßende Aura, die sie umgibt, gepaart mit der Feindseiligkeit, durch welche sie sich zu schützen versucht, reichen aus, um selbst den gütigsten Wolf zu vertreiben. Man hat schon Mitleid mit der jungen Seele, doch gleichzeitig verachtet man sie für ihre Schwäche. Eigentlich will man ihr helfen, doch sie reagiert so undankbar, dass man nicht umhin kommt, sie zu verhöhnen, ihr offene Abneigung entgegen zu bringen.
Azita Raziye ist nicht mehr schön, sie ist nicht mehr flammend, sie hat nichts mehr von ihrer geballten Lebensfreude, ihrer Kraft, ihrer Ausdauer. Sie ist nur ein vegetierender, kraftloser und äußerst abstoßender Körper, zähnefletschend, schwach knurrend. Sie ist genau das, was jeder aus seiner Familie brennen würde.
Das, was aus ihr gemacht wurde.


+ EINSAMKEIT + EHRLICHKEIT + ENTSCHLOSSENHEIT +
+ GESCHICHTEN + SONNE + HITZE + RUHE +

- NAIVITÄT - AUFGESETZTE FRÖHLICHKEIT - HOHN - GEWALT - EMOTIONALITÄT -
- DUNKELHEIT - KÄLTE - SCHLAF - PANIKATTACKEN - UNAUSWEICHLICHKEIT -
- IHRE FAMILIE - KLAGEN - MITLEID - DISKUSSIONEN - "RETTUNGSVERSUCHE" -




ich bin so hässlich, so grässlich hässlich, ich bin der hass.


- TOCHTER ISAKYS UND KIYÁNS -
- SCHWESTER CAYLEENS, RYHAKS UND TASLEY MINKAHS -
- EHEMALIGES PATENKIND LYCAS -

- GEBOREN IM ALTEN TAL DER SCHICKSALSTRÄUMER -
- EIN UNBEMERKTER, DAHINSCHWINDENDER TEIL DIESER -



Familie? Besitzt sie nicht. Nicht mehr. Alle Wölfe der Schicksalsträumer sind gleich – gleich gefährlich. Und ihnen allen ist gleich zu misstrauen.
Vor nichts und niemandem fürchtet sich Azita Raziye mehr, als von dem Fleisch und Blut, aus dem sie entsprang. Ihr Vater Kiyán, dem sie schon immer ein wenig misstraute, weil sie fürchtete, er mischte sich in Angelegenheiten ein, die nicht ihre waren. Nie hätte sie das Wort des Alphas – als welchen sie ihn sah – angezweifelt. Im Gegensatz zu anderen Rudelmitgliedern sah die Gebranntmarkte ihren Vater wirklich als Rudelführer, nicht als jemanden, der durch Isakys Gunst zufällig auf diese Stelle gerutscht war. Dennoch, das Verhältnis zu ihrem Vater war leicht zwiegespalten. Nachdem Kiyán, um sein Rudel, seine Kinder und sich selbst zu retten, seinen jüngsten Sohn und dessen Spielgefährtin in den tosenden Flammen zurück ließ, spürt Azita beißenden Hass in sich auflodern, wenn sie die Rüden sieht. Und Furcht, natürlich. Denn in ihren Augen handelte Kiyán aus purer Willkür – und um seinen eigenen Pelz zu retten. Niemals rechtfertigte sich ihr Vater direkt vor ihr, niemand erklärte der fehlgeleiteten Jungfähe je, warum er sich für das Rudel und gegen Tasley entschieden hatte. Dass Kiyán, der eigentlich nur Stärke beweisen wollte, so gefühlskalt und emotionslos sein konnte, erschütterte Azita in ihrem Grundwesen und in dem wenigen Vertrauen, das sie gegenüber dem Älteren besessen hatte. Da sich nie jemand näher mit ihr und ihrer Angst, Kiyán könnte sie ebenfalls einfach irgendwie zurücklassen und sich gegen sie entscheiden, auseinandersetzte, wurde sie beinahe manisch. In ihrem Verfolgungswahn ging sie dem Alpharüden aus den Weg und blockte jeden weiteren Versuch, mit ihr zu sprechen, ab.
Die Fähe, die sie einst so bewunderte – für Isaky hätte Azita raziye schlichtweg alles gegeben. Sie war genau das gewesen, was die damalige Flammenbrut immer hatte sein wollen: stark und mutig, schön und frei. Doch Isakys Standhaftigkeit zerfiel vor den Augen des Welpen, die weiße Windestochter wurde kraftloser, verfolgt von ihren eigenen Problemen. In ihrer Ratlosigkeit und Verwirrung unternahm Azita keinen Versuch, ihrer Mutter zu helfen – davon überzeugt, dass diese sich schon wieder aufrappeln würde. Mit zunehmendem Egoismus erwartete sie sogar, dass sich Iskay stattdessen um ihr Wohlbefinden kümmern würde – und das tat sie nicht. Und dann kam der Tag, an dem die Weiße beichtete, ihren eigenen Bruder auf dem Gewissen zu haben. Jede Entschuldigung war für Azita verwirkt – geschockt und von dem Gedanken paralysiert, einer einfachen Entscheidung der Erzeugerin ausgesetzt zu sein begriff sie ihre Machtlosigkeit. Azita begann, zu verwahrlosen, in dem Glauben, dass sie einzig und allein dem Tun und Lassen der Erwachsenen ausgeliefert war – auf Gedeih und Verderb. Würde sich Isaky gegen sie entscheiden, so wie sie sich gegen Asrik entschieden hatte, wären Azitas Tage gezählt. Die Paranoia, die sie schon vor ihrem Vater verspürte, verfestigte sich in dem Glauben, auch ihre Mutter könnte ihr eines Nachts das Genick brechen, weil sie des Schandflecks in ihrer Familie überdrüssig geworden war.
Durch ihren Rückzug und ihre Teilnahmslosigkeit zog sich die Gebranntmarkte auch immer weiter von ihren Geschwistern zurück. Zu stolz, um ihre Hilflosigkeit vor Cayleen zuzugeben, zu schmerzerfüllt bei jedem Gedanken, den sie an den wundervollen Tasley verschwendete, der ohnehin in seiner eigenen Welt zu leben schien. Nur mit Rhyak, ihrem älteren Bruder, sprach das Trauerspiel noch wenige Worte. Er ging ihr gehörig auf den Geist, mit seinen falschen Versprechen, aus ihr wieder das zu machen, was sie einmal gewesen war. In Azitas milchigen Augen kam er viel, viel zu spät. In ihrer Undankbarkeit wies sie den Rüden ab. Doch Rhyak hatte die Hoffnung in ihr geschürt – Hoffnung, dass vielleicht doch nicht alles verloren war.
Hoffnung, die sie nie zugeben würde, um nicht verletzlich zu sein, angreifbar vor allen, vor welchen sie sich so sehr fürchtete, dass sie nachts weder Ruhe noch wohl gesonnene Träume finden konnte.





siehst du nicht den schwarzen rauch der verzweiflung.

CHARAKTERWEITERGABE
Sehr, sehr ungerne. Klar, ich verstehe, dass sie gerade beziehungstechnisch ein bisschen wichtiger ist, und so... aber ich würde sie ungern weitergeben lassen. Das ganze könnte man aber situationsbedingt besprechen, ich lasse ja immer mit mir reden.

REGELN UND STORYLINE
Ich bin absolut up- to- date.

NEBENCHARAKTERE
Hauptcharakter: Chmun.


» aber eines zita, eines werde ich nicht tun.
ich werde dich nicht in Ruhe lassen. «

WARUM RISKIERST DU DAS FÜR MICH. DU DUMMER, DUMMER JUNGE.



- COPYRIGHT BOGENDESIGN BEI MARIELLE F. - EIGENWERK "PROMETHEUS" -
- INPLAYZITATE VON RHYAK -
- LYRICSAUSZÜGE "FEUER FREI" (RAMMSTEIN) -
- EINGEDEUTSCHTE LYRICSAUSZÜGE "LAND OF CONFUSION" (GENESIS) -
- LYRICSAUSZÜGE "ZÜNDE DEINE FEUER" (PHILIPP POISEL) -
- LYRICSAUSZÜGE "DÜSE IM SAUSESCHRITT" (DÖF CODO) -
- ARBEIT AN AZITA RAZIYE SEIT DEM 29.09.2010 -
- ERSTES BOGENUPDATE BEI VIER MONATEN, 12.11.2011 -
- ZWEITES BOGENUPDATE BEI ACHT MONATEN, 11.12.2012 -
vom feuer das vom leben trennt.



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SCHICKSALSTRÄUMER - Azita Raziye

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