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 & tell me how I am comfortable inside this broken tainted skin that i'm in

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Endstation Sehnsucht
An der Endstation Angekommene
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BeitragThema: & tell me how I am comfortable inside this broken tainted skin that i'm in   Mo Mai 22, 2017 10:36 am

MICHAEL LOCKLEY
18 years old

Jakiro Kreydler
Jakiro Frownheart
Abel Kreydler

Jakiro King Khavallry


http://www.azlyrics.com/lyrics/tylerjoseph/hearmenow.html

Weiterhin kann es zur Entwicklung einer Haltungsstörung mit Hyperlordose (übermäßiges auffälliges Hohlkreuz besonders bei Jungen) kommen, auffällig breitbeiniges schaukelndes Gehen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Emery-Dreifuss-Muskeldystrophie
Zu den hauptsächlichen Differentialdiagnosen zählen andere Myopathien mit Kontrakturen mit oder ohne Herzbeteiligung (Bethlehem-Myopathie, SEPN1- und FKRP-abhängige Myopathien); die desminabhängigen Myopathien; die proximale myotone Myopathie; und verschiedene Formen der Gliedergürtel-Muskeldystrophie mit kardialer Beteiligung (s. diese Termini).
Zur Behandlung gehören (i) orthopädische Maßnahmen (orthopädische Apparate, chirurgische Interventionen bei Achillessehnen-Kontraktur und Skoliose); (ii) Behandlung der Herzerkrankung (Antiarrhythmika, Diuretika, ACE-Hemmer, Implantation von Stimulatoren und Defibrillatoren, Herztransplantation bei terminaler Herzinsuffizienz); und (iii) Behandlung respiratorischer Komplikationen (Nasensonde, Tracheotomie). Die Prognose wird durch das Ausmaß der Sehnenkontrakturen und der kardialen Beteiligung bestimmt. Patienten mit schweren Verläufen können ihre Gehfähigkeit verlieren.

https://de.wikipedia.org/wiki/Nasensonde
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Endstation Sehnsucht
An der Endstation Angekommene
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BeitragThema: Re: & tell me how I am comfortable inside this broken tainted skin that i'm in   Mo Mai 22, 2017 11:28 pm

Jakiro King Khavallry

NAME - Jakiro King Khavallry
GESCHLECHT - männlich
ALTER - 18 Jahre
GEBURTSTAG - 22. Mai 2002
WOHNORT - Villa Khavall, Garden District
STATUS - single

VORLIEBEN - unkomplizierte Menschen, Käse, lange wach bleiben, Videospiele, gossip, wenn jemand ihn für cool hält, Ehrlichkeit, Sommergewitter, Genügsamkeit, ungefähr jede Art von Musik, helle Tage, sich gut aufgehoben fühlen, Skype, Badewannen, in der Badewanne liegend skypen, Augenkontakt, sich selbst über ein Thema informieren, One Direction, Ballsport, unaufgeregte Menschen, Dokumentationen, Lachen bis zum Bauchschmerzpunkt, Verschwörungstheorien, Spazierfahrten, Honig, wuschlige Hunde, Menschen mit wuschligen Hunden, wenn jemand sich ungefragt zu ihm setzt, Snapchat, Hilfsbereitschaft, heiße Cola

ABNEIGUNGEN - Einschlafen ohne Musik, Menschen mit "Alkohol ist cool" Einstellung, Händeschütteln, das Offensichtliche noch mal auszusprechen, Ignoranz, bescheuerte Fragen, Albträume, Kommentare zu seiner Hautfarbe, extreme Sturheit, seinen Rollstuhl, seine Krücken, seine Nasensonde, seine Beine, seine Arme, eigentlich sich selbst insgesamt (seine Haare sind okay), klassische "Beruhigungsmusik" wie Wasserplätschern, Waagen, slang, Krankenhausbesuche, Fleisch essen zu müssen, Babysprache, wenn jemand sich vor ihm hinhockt, Bevorzugung, tagelanger Regen, Zoo und Zirkus, Friseurbesuche, wenn jemand keinen Chill hat

STÄRKEN - loyal, zerbricht sich nicht so schnell den Kopf, klug, ordentlich, erkennt schlechte Absichten eines Menschen ziemlich schnell, pflichtbewusst, bemüht pünktlich, kann organisieren und sich an Pläne halten, ruhig, schwer zu beeinflussen, entscheidungsfreudig, schnelle Auffassungsgabe, gebildet, logischer Denker, warmherzig, schwer zu erschüttern, kann sich viele Dinge merken, redegewandt, erledigt Dinge meistens sofort, kreativ, wahnsinnig empathisch und überzeugend, lässt sich nicht verrückt machen, inspirierend, moralisch rechtschaffend gut, tatkräftig, lebendiges Einfallsreichtum, einfühlend

SCHWÄCHEN - körperlich eingeschränkt, leicht zu erschöpfen, schlechtes Selbstbild, rücksichtslos, erwartet häufig zu viel, verliert sich in Gedanken, schnell eingeschnappt, perfektionistisch, gesellschaftlich leicht überfordert, keine Improvisationsbereitschaft, nachtragend, brennt schnell aus, muss immer etwas zutun haben, schläft extrem schlecht, emotional instabiler als angenommen, sensibel, unpersönlich, hat sich selbst noch nicht gefunden, ruhlos, idealistisch, schwer zugänglich, verlässt sich zu sehr auf den Verstand, leidenschaftlich, nicht konfliktfähig, wird schnell unfair, pessimistisch, leicht zu enttäuschen, medikamentenabhängig

CHARAKTER - Fließtext

FAMILIE - Fließtext

Persönlichkeitstest: INFJ-t / “Advokat”

72% - Introverted
60% - Intuitive
52% - Feeling
95% -Judging
54% - Turbulent

trägt nachts eine Sauerstoff-Nasensonde, die er mittlerweile selbst einführen und fixieren kann
kann nur einschlafen, wenn er Musik hört
hat extrem fiese Albträume, meist jede Nacht
kann auch in all diesen Träumen nicht mehr alleine laufen
obwohl er ein großer Tagträumer ist, kann er mit Fantasy / SciFi nicht so viel anfangen
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Endstation Sehnsucht
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BeitragThema: Re: & tell me how I am comfortable inside this broken tainted skin that i'm in   Do Jun 15, 2017 9:36 am

[gatsby's sons]

pack lead: Neels Visser https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/736x/b3/4f/f4/b34ff45830e74e997e383c97e4e747b0.jpg

angsty thing: Cameron Monaghan http://68.media.tumblr.com/4cf592932cc80ef7932cee8aecf54936/tumblr_nhktinMNzs1tuehrqo2_1280.jpg

angry one: Brandon Flynn https://d2npu017ljjude.cloudfront.net/images/custom/w400/87394-0.jpg

smol boi: Nick Robinson https://2img.net/h/i1373.photobucket.com/albums/ag391/emibuf/Mobile%20Uploads/2015-06/CB6F08E9-2BB2-4A16-9DDA-688B05355B4C_zpsxtlynpku.jpg

sporty lad: Ross Butler https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/564x/ab/0a/14/ab0a14e145f72dda4d0c1379bd72b683.jpg

code http://storming-gates.de/showthread.php?tid=3402

AVATARPERSONEN SIND NUR VORSCHLÄGE
(VETORECHT VORBEHALTEN)

EIGENE IDEEN FÜR SCHÜLER DER JESUIT HIGH SCHOOL GERNE WILLKOMMEN

TALK TO ME:
ΔTTERO DOMINATUS (STORMING GATES)
VERAGROM (SKYPE)


Was ich auf keinen Fall möchte sind die stereotypischen weißen Vollidioten. Die Jungs sind bereits fast erwachsen und haben (wer hätte das gedacht!) ein Gehirn. Sie machen sich Gedanken zu Themen, über die sie vielleicht nicht reden können oder wollen, und selbstverständlich belastet sie auch immer mal etwas. Gleichzeitig möchte ich daran erinnern, wie jung die Jungs eigentlich noch sind – sie können auch ruhig mal Fehler machen, unbegründet ausrasten, ein Geheimnis nicht für sich behalten oder eine ganze Szene lang komplett im Mittelfingermodus sein. Ich suche also nach Spielern, die keine komplett gedankenlosen Arschlöcher spielen wollen, aber eben auch nicht jeden Charakter schreiben als wäre er schon Mitte dreißig.
Natürlich würde ich mich auch sehr freuen, wenn du – falls du Interesse an den Jungs hast – dich zu einem aktiven Mitglied im Board entwickelst. Ich erwarte weder Posts in einer Länge von 10.000 Zeichen, noch, dass du innerhalb von drei Tagen antwortest. Trotzdem wäre es schön zu wissen, wenn du mal länger als einen Monat mit deiner Antwort brauchst. Ich habe Skype und bin viel dort und viel im Storming Gates online – also jederzeit für dich erreichbar. Ob du gerne planst oder alles offen lässt, ist mir auch gleichgültig – ich schreibe auf beide Weisen gerne. Wichtig ist, dass wir zusammen Spaß haben. ♥
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BeitragThema: Re: & tell me how I am comfortable inside this broken tainted skin that i'm in   So Jul 09, 2017 11:18 pm





Avena McCinnley


Die Gesuchte
# Avena McCinnley.
Oder so. Der Name ist freigestellt!

Im Alter von
# 17 bis 19 Jahre.

Wohnort
# Garden District
oder eins der umliegenden Stadtteile.

Schule
# Louise S. McGehee School
(reine Mädchenschule, beste Schule NOLAs).

Milieu
# Eindeutig Oberschicht!

Familie
# Ob Avena in eine reiche Familie geboren,
oder adoptiert wurde, ist freigestellt.

»Ich hab noch Physio, nachher«, murmelst du seufzend. Nicht alle der Mädchen haben dir zugehört - wäre ja auch was ganz neues - aber die, deren Aufmerksamkeit du auf wundersame Weise hast ergattern können, blicken irritert auf. Eine der, die du sogar als Freundin bezeichnen würdest, nickt langsam. Ja, stimmt, da war was. Mit all den glorreichen Geschichten über die Oberstufenmädchen der Louise S. McGehee School fällt es einem auch zu leicht, zu vergessen, dass es auch schwächere Glieder in der Kette gibt. Dich zum Beispiel. Dabei sind deine Noten (bis auf die sportlichen) tadellos, du hast noch nie eine Ermahnung kassiert, gehst regelmäßig auf Schulwettbewerbe und du engagierst dich ehrenamtlich in- ... ach, das weißt du ja. Nichts davon macht dir so richtig Spaß, aber du bist bereit, es noch ein letztes Jahr durchzuziehen. Danach möchtest du am liebsten weit weg. Verreisen, allein. Denn so richtig allein kannst du nie sein - in deiner Clique ist es normal, dass man sein Leben 24/7 auf jedem Social Media Kanal teilt. Deine Freundinnen magst du, wirklich, aber es wäre dir lieber, wenn du mehr Momente nur für dich hättest - ohne am nächsten Tag einen kritischen Blick zu bekommen, warum genau ist Avena gestern nicht mit auf die Party gekommen? Ihr Oberstuflerinnen der Louise S. McGehee School seid die absoluten Vorbilder. Ihr seid die Elite von New Orleans. Ihr seid der Grund dafür, dass die befeindete St. Jesuit Highschool - eine extrem konservative Jungsschule - die letzten beiden Jahre nur auf Platz 2 im Ranking gekommen sind. Diesen Eindruck müsst ihr weiterhin erhalten, und zwar um jeden Preis. Deshalb verabredet ihr euch auch nach der Schule, geht gemeinsam shoppen, in Bibliotheken, auf Partys, im Kino einen französischen Kunstfilm gucken. Eure Wochenenden verbringt ihr zusammen auf Schulwettbewerben, feuert eure Mädchensportmannschaften an, richtet Spendenveranstaltungen aus, macht Bildungs-Kurztripps nach Ohio. Dir gefällt, dass du Teil eines großen Ganzen bist, in dem du toleriert wirst, in dem du ohne Mühe immer jemanden zum Reden findest, und in dem der Zickenkrieg - solange man sich an die Regeln hält - auf ein Minimum begrenzt ist.
Deine einzige Auszeit sind deine Physiotherapie-Stunden. Die meisten deiner Freundinnen wissen nicht mal, warum du zwei Mal die Woche in das große weiße Gebäude verschwindest - wie war das, krumme Wirbelsäule, oder ein Unfall, der dich im Kindesalter fast gelähmt hätte...? Naja, auch egal. Denn darüber wird nicht gesprochen. Es wird akzeptiert, dass du für diese Zeit von der Bildfläche verschwindest - und deshalb genießt du sie auch. Eigentlich macht dir die Physio keinen Spaß - doch sie ist deine einzige Entschuldigung dafür, allein zu sein. Und du entdeckst immer mehr: du bist schrecklich gerne allein.



wissenswertes zum charakter
[size=xx-small]Avena (der Name ist keine Pflicht) geht in die letzte Klasse der Louise S. McGehee School, der besten Schule in New Orleans. Auf dem Ranking hält sich die McGehee, eine reine Mädchenschule, seit zwei Jahren auf dem ersten Platz. Direkt dahinter liegt die St. Jesuit Highschool, eine konservative Jungenschule, mit der die McGehee seit Jahren "kämpft". Die Jungen der Jesuit, Bluejays genannt, liegen in offener Rivaliät zu den McGehees. Diese wird von den Schulen unterstützt, da man glaubt, die Schülerinnen und Schüler würden sich so gegenseitig anspornen.

Bla [/size]

lebenslauf

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Spieler
# Spielername

Regeln gelesen
# Regeln?

Avatarperson
# Avatarperson

Weitergabe
# ja, nein, vielleicht?

Gesuch
# ?

Zweitcharakter
# Name

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BeitragThema: Re: & tell me how I am comfortable inside this broken tainted skin that i'm in   Fr Apr 06, 2018 10:19 pm

Jakiro - 18 Jahre - Garden District - Michael Lockley

MAG:
unkomplizierte Menschen, Käse, lange wach bleiben, Videospiele, gossip, wenn jemand ihn für cool hält, Ehrlichkeit, Sommergewitter, Genügsamkeit, ungefähr jede Art von Musik, helle Tage, Grünpflanzen, sich gut aufgehoben fühlen, Skype, Badewannen, in der Badewanne liegend skypen, Augenkontakt, sich selbst über ein Thema informieren, One Direction, Ballsport, unaufgeregte Menschen, Dokumentationen, Lachen bis zum Bauchschmerzpunkt, Verschwörungstheorien, Spazierfahrten, Honig, wuschlige Hunde, Menschen mit wuschligen Hunden, wenn jemand sich ungefragt zu ihm setzt, Snapchat, Hilfsbereitschaft, heiße Cola

MAG NICHT:
Einschlafen ohne Musik, Menschen mit "Alkohol ist cool" Einstellung, Händeschütteln, das Offensichtliche noch mal auszusprechen, Ignoranz, bescheuerte Fragen, Albträume, Kommentare zu seiner Hautfarbe, extreme Sturheit, seinen Rollstuhl, seine Krücken, seine Nasensonde, seine Beine, seine Arme, eigentlich sich selbst insgesamt (seine Haare sind okay), klassische "Beruhigungsmusik" wie Wasserplätschern, Waagen, slang, Krankenhausbesuche, Fleisch essen zu müssen, Babysprache, wenn jemand sich vor ihm hinhockt, Bevorzugung, tagelanger Regen, Zoo und Zirkus, Friseurbesuche, wenn jemand keinen Chill hat

STÄRKEN:
loyal, zerbricht sich nicht so schnell den Kopf, klug, ordentlich, erkennt schlechte Absichten eines Menschen ziemlich schnell, pflichtbewusst, bemüht pünktlich, kann organisieren und sich an Pläne halten, ruhig, schwer zu beeinflussen, entscheidungsfreudig, schnelle Auffassungsgabe, gebildet, logischer Denker, warmherzig, schwer zu erschüttern, kann sich viele Dinge merken, redegewandt, erledigt Dinge meistens sofort, kreativ, wahnsinnig empathisch und überzeugend, lässt sich nicht verrückt machen, inspirierend, moralisch rechtschaffend gut, tatkräftig, lebendiges Einfallsreichtum, einfühlend

SCHWÄCHEN:
körperlich eingeschränkt, leicht zu erschöpfen, schlechtes Selbstbild, rücksichtslos, erwartet häufig zu viel, verliert sich in Gedanken, schnell eingeschnappt, perfektionistisch, gesellschaftlich leicht überfordert, keine Improvisationsbereitschaft, nachtragend, brennt schnell aus, muss immer etwas zutun haben, schläft extrem schlecht, emotional instabiler als angenommen, sensibel, unpersönlich, hat sich selbst noch nicht gefunden, ruhlos, idealistisch, schwer zugänglich, verlässt sich zu sehr auf den Verstand, leidenschaftlich, nicht konfliktfähig, wird schnell unfair, pessimistisch, leicht zu enttäuschen, medikamentenabhängig

PROFILTEXT:
Kennst du den Schwarzen Typen von der Jesuit High School? Nicht? In dem Fall - hereinspaziert, hereinspaziert. Die jüngste Attraktion der Garden District Elitehighschool hat nicht nur so dunkle Haut, dass kein Waschmittel der guten amerikanischen Hausfrauen mehr hilft, sondern auch noch eine Muskeldystrophie - und ist deshalb achtzig Prozent seiner bisher achtzehn Jahre andauernden Lebenszeit auf Krücken oder in einem Rollstuhl unterwegs. Und falls das nicht reicht, damit du dir Jakiro King Khavallrys Namen merken kannst, hier noch ein Hinweis: er ist der Typ mit dem blonden Afro. Jake, wie seine Freunde (natürlich alles Blue Jays) ihn nennen, ist wie Mowgli. Du kennst doch Mowgli? Der wächst unter Wölfen auf und denkt dann, er sei selber einer. So geht's unserem Jungen hier auch. Nur kann er nicht so gut rennen wie Mowgli, ha. Und die Wölfe sind diese weißen Arschlöcher, die seinen Bekanntenkreis bilden. Roderic Khavallry, ein höheres Tier des New Orleans Police Department, ist natürlich nicht Jakiros leiblicher Vater - er und seine Frau haben ihn adoptiert, als er nicht einmal ein Jahr alt war. Böse Zungen - also alle, die realistisch sind - behaupten übrigens, dass die Khavallrys damit ihre Toleranz heucheln. Und die Art, wie mit Jakiro umgegangen wird, würde diese Gerüchte nur bestätigen.

CHARAKTERTEXT:
» so they pull back, make other plans, i understand, i'm a liability; get you wild, make you leave. i'm a little much for everyone. Jeder Morgen ist eine Qual. Aufwachen. Augen aufmachen, reiben, seufzen. Du hast schlecht geschlafen. Du schläfst immer schlecht. Dir sind die Kopfhörer deines iPods in der Nacht aus den Ohren gerutscht und ohne den heftigen Hip Hop Beat im Ohr hast du dich nur hin und her geworfen. Andere Leute würden nicht verstehen, warum dich dieser Krach beruhigt. Aber du schläfst ohnehin schon schlecht ein, grauenvoll schlecht sogar, und wenn du deinem Körper nicht auch während der Ruhephase mit Geräuschen betäubst, werden deine Albträume noch schlimmer. Du gehst jeden Abend schlafen. Man sollte meinen, langsam wärst du geübt darin.
Bist du aber nicht. Jeder Morgen ist eine Qual. Augen aufmachen, reiben, seufzen. Du musst die Bettdecke nicht fort schieben, sie ist nachts ohnehin aus dem Bett gefallen. Stattdessen versuchst du, die Taubheit aus deinen Händen und Fingern zu vertreiben, um dir die Nasensonde abzunehmen. Ein ekelhaftes Gefühl, noch etwas, an das du dich niemals gewöhnen wirst. Sie ist dafür da, damit du Nachts nicht aufhörst zu atmen. Nicht einfach stirbst. Wer mit solchen Voraussetzungen schlafen geht, kann ja keine schönen Träume haben.

Es ist anstrengend, dass dein Körper sich immer auf etwas verlassen muss. Musik. Nasensonde. Krücken. Rollstuhl. Dass dein Körper krank ist, kannst du nicht so einfach ausblenden – weil bei allen Menschen um dich herum immer alles perfekt funktioniert, und du dagegen manchmal sogar Schwierigkeiten hast, einen Becher anzuheben. Dann versuchst du, so zu tun, als wäre dir alles egal – hebst dein Buch etwas höher, drehst deine Musik etwas lauter, lässt dich etwas zurückfallen. Du bist ein nachtragender Kerl, der sich auch nach vier Wochen noch so gut an eine Auseinandersetzung erinnert wie eine Buchseite sich an einen Kaffeefleck. Bei Streit wirst du schnell unfair; man könnte meinen, dass du es eigentlich besser wüsstest, aber irgendwas musst du ja von deiner Familie mitbekommen haben. Anschließend tut es dir dann Leid, lange sogar, und weil es nicht genug Dinge gibt, die dich nachts wach halten, grübelst du dann auch noch darüber nach.
Aber es gibt einen Trost. Denn deine Muskeln sind das Schwächste an dir.

Deine Freunde beschreiben dich als ehrlich, als ordentlich, als clever, als cool. Deine Lehrer beschreiben dich als überraschend intelligent, überraschend gebildet, überraschend kreativ, überraschend selbstbewusst. Dabei hast du nichts spontanes an dir, und wenn du jemanden überraschen solltest, dann nur, weil er dich vorher unterschätzt hast. Damit lebst du seit Jahren; erst wegen deiner Hautfarbe, dann wegen deiner Krankheit. Vermutlich macht es eine Mischung aus beidem, dass du an deiner Schule bekannt bist wie ein bunter Hund. Wärst du nicht so ein ruhiger, schwer zu erschütternder Mensch, hättest du dich selbst schnell zur Zielscheibe für jede Art von Spott, Hohn und Grausamkeit gemacht. Aber du bist klug. Du bist logisch. Mit dir kann man reden. Du hast dir die richtigen Freunde gesucht, und deine flinke Zunge lässt es nicht zu, dass man sich über dich lustig gemacht. Stattdessen genießt du den Status eines wohlhabenden Jungen – so sehr in die faschistische Gesellschaft deines weißen Umfeldes integriert, dass man beinahe vergessen könnte, dass du keiner von ihnen bist.
Du würdest dir die Seele herausreißen, könntest du. Um den Schmerz nicht mehr zu spüren, der mit dem Wissen Hand in Hand geht. Du hast es nicht vergessen. Du bist eigentlich keiner von ihnen. Und so lebst du ein anerkanntes Leben als Randfigur. Immer, wenn es wirklich um etwas geht, bist du nicht mit dabei – kommst du nicht mit, nicht hinterher, musst zu einer Untersuchung, musst nach Hause. Ja, deine Freunde wissen, was für ein Mensch in diesem Rollstuhl sitzt – pünktlich und belesen und perfektionistisch. Aber das ist ja nicht alles von dir. Deine konfliktscheue Seite weißt du gut zu verbergen; hinter allem, angefangen von deiner fehlenden Improvisationsbereitschaft über deine schlagfertig-ausweichenden Antworten bis hin zu deiner Krankheit. Krankheiten sind tolle Ausreden, nicht wahr?
Die Wahrheit ist, dass dich keiner so wirklich kennt. Nicht deine Adoptiveltern, die sowieso eher einen Interessengrad an dir zeigen, wie an einem pflegebedürftigen Rassehund. Nicht deine Freunde, für die du eine tolle Ergänzung bist, aber denen du niemals dein Herz ausschütten könntest.

Dein Herz, Jakiro. Einer der schwachen Muskeln deines Körpers. Einer von denen, die so schlecht funktionieren. Aber du hast eines.
Du hast nur viel zu viel Angst davor, es berühren zu lassen.


FAMILIE:
» i think i saw the kingdom, get this feeling i must keep, walking closer crack the door and then I fall asleep. Deine Adoptiveltern sind ein hinreißendes Paar. Wirklich, ganz… hingerissen. Dass zwischen ihnen schon lange nicht mehr alles so glitzert und funkelt wie in ihren Jugendjahren, bemerkst sogar du nur selten. Da sind die Blicke, die dein Vater – Roderic Khavallry, dreiundfünfzig Jahre alt und Sergeant im New Orelans Police Department – jüngeren Frauen nachwirft. Da sind die teuren Autos, die sich deine Mutter – Imperia Chloelle Khavallry – jeden Monat neu leistet, um vor ihrem Frust davon zu fahren. Sie sind die einzigen Bezugspersonen, die du hast, seit du ein kleiner Junge bist – ein schwarzes Kind, adoptiert von zwei reichen, weißen Eheleuten, die entweder keine eigenen Kinder kriegen können oder sich den Aufwand dessen sparen wollen. Du glaubst nicht, dass deine Eltern miteinander schlafen. Aber du glaubst daran, dass sie dich adoptiert haben, weil sie dich lieben – oder lieben lernen wollten.
In Wahrheit ist es so, dass deine Bezugspersonen auch zwei der großen Grünpflanzen sein könnten, die in deinem Zimmer stehen. Nichts, was nicht auch in deinen Büchern gestand hätte, haben dir Mr. Khavallry, Sir, (exakt so nennst du deinen Papi) und Mum (Imperia ist da humaner) beigebracht. Sie sorgen dafür, dass dir an nichts mangelt, und dass man dich ab und an mit ihnen sieht.
Ein behindertes schwarzes Kind.
Was könnte besser die Toleranz dieser Menschen beweisen.


LEBENSLAUF:
ONCE AGAIN I STEP INSIDE MY SHOES A BATLLE NOW FOR EVERY SINGLE THING I DO
& I DON'T CARE CAUSE I DON'T HAVE A CLUE I SEE YOU CLOSE ALL THE WINDOWS IN MY ROOM

AND TELL ME HOW
I AM COMFORTABLE IN
THIS BROKEN TAINTED SKIN THAT I'M IN
I CAN'T WIN


» Mai 2002 Jakiro wird als elftes Kind einer verarmten Großfamilie in New Orleans geboren und kurz darauf in der Nacht vor ein Krankenhaus gelegt.
» September 2002 Roderic und Imperia Khavallry adoptieren den kleinen Jungen und lassen ihn auf den Namen Jakiro King in einer Kirche in Garden District katholisch taufen.
» September 2007 Da er sich schon als kleiner Junge als ausgesprochen clever hervor tut, wird Jakiro bereits mit fünf Jahren in eine nahe zur Villa Khavall Elementary School eingeschult.
» September 2010 Nicht nur in den theoretischen Fächern, sondern auch im sportlichen Bereich ist Jakiro bestbenotet. Er spielt in der Stammaufstellung des Junior Basketballteams seiner Schule. Seine Gelenkschmerzen und sein o-beiniger Gang wird durch das schwere Training und seinen Wachstumsschub erklärt.
» Oktober 2011 Bei einem Spiel gegen eine andere Schule verliert Jakiro beim Laufen das Gleichgewicht, stürzt unglücklich und bricht sich das Fußgelenk. Er setzt für einige Monate aus.
» April 2012 Nach seiner Genesung findet sich Jakiro nicht wieder zurück ins Spiel. Er ist extrem schnell außer Atem, hat Kreislaufprobleme und kann nicht mehr besonders weit werfen. Statt sich an seine Eltern zu wenden, fängt er an, heimlich mit Freunden zu trainieren.
» November 2013 Über die Monate des Basketballtrainings zieht sich Jakiro immer wieder heftige Muskelzerrungen zu, spielt aber trotzdem oft nur halb genesen weiter.
» Mai 2015 Mittlerweile ist Jakiro nur noch Ersatzspieler, kann nicht mehr besonders weit werfen, fehlt oft krankheitsbedingt. Er hat ein extrem schwaches Immunsystem und liegt oft tagelang im Bett, klagt über Schmerzen in der Brust und in den Gelenken. Seine Mutter nimmt die Beschwerden nicht richtig ernst, pflegt ihn zuhause und reagiert nicht auf das Drängen Jakiros Trainer mit ihm zum Arzt zu gehen.
» September 2015 Nach dem Wechsel auf eine andere Schule nimmt Jakiro bei einem Aufnahmetraining für die dortige Basketballmannschaft teil und bricht dabei zusammen. Man fährt ihn in ein Krankenhaus.
» ab September 2015 Es folgen mehrere Monate Krankenhausaufenthalt und Untersuchungen. Einige Zeit darf Jakiro zurück in die Schule, muss allerdings ein Langzeit EKG tragen. Nachdem er eines Nachts fast erstickt, bleibt er wieder mehrere Wochen unter ärztlicher Aufsicht. Seine Diagnose, Emery-Dreifuss-Muskeldystrophie, wurde so spät erkannt, dass auch sein Herz erheblichen Schaden genommen hat.
» November 2016 Vom Krankenbett direkt an eine neue Schule – die St. Jesuit High School – muss Jakiro beweisen, dass er nicht zu viel Stoff verpasst hat. Er schlägt sich wacker und ist noch immer oft krank, weil die Belastung ziemlich deutlich auf seinen Schultern wirkt.
» seit September 2017 Mittlerweile hat sich Jakiro an seine Krücken – die ihm die Fortbewegung über kleine Strecken erleichtern sollen – und an seinen Rollstuhl – für lange Strecken und beispielsweise die Schule – gewöhnt. Er ist auch gut in seiner High School angekommen, die ihn (als körperlich behinderten Schwarzen) zu ihrem Diversity Aushängeschild gemacht haben. Er hat zwei Mal die Woche Physiotherapie, bei der er allerdings mehr mit der Therapeutin redet, als tatsächlich an seinem Körper zu arbeiten. Nachts trägt er eine Nasensonde zur zusätzlichen Atmungshilfe. Er hat sich mit seiner Situation abgefunden.


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BeitragThema: Re: & tell me how I am comfortable inside this broken tainted skin that i'm in   Di Mai 22, 2018 8:20 pm


[size=large]J[/size]AKIRO KING KHAVALLRY
[achtzehn jahre - infj-t / »the advokat« - les goudes, marseille]


» so they pull back, make other plans, i understand, i'm a liability; get you wild, make you leave. i'm a little much for everyone. Jeder Morgen ist eine Qual. Aufwachen. Augen aufmachen, reiben, seufzen. Du hast schlecht geschlafen. Du schläfst immer schlecht. Dir sind die Kopfhörer deines iPods in der Nacht aus den Ohren gerutscht und ohne den heftigen Hip Hop Beat im Ohr hast du dich nur hin und her geworfen. Andere Leute würden nicht verstehen, warum dich dieser Krach beruhigt. Aber du schläfst ohnehin schon schlecht ein, grauenvoll schlecht sogar, und wenn du deinem Körper nicht auch während der Ruhephase mit Geräuschen betäubst, werden deine Albträume noch schlimmer. Du gehst jeden Abend schlafen. Man sollte meinen, langsam wärst du geübt darin.
Bist du aber nicht. Jeder Morgen ist eine Qual. Augen aufmachen, reiben, seufzen. Du musst die Bettdecke nicht fort schieben, sie ist nachts ohnehin aus dem Bett gefallen. Stattdessen versuchst du, die Taubheit aus deinen Händen und Fingern zu vertreiben, um dir die Nasensonde abzunehmen. Ein ekelhaftes Gefühl, noch etwas, an das du dich niemals gewöhnen wirst. Sie ist dafür da, damit du Nachts nicht aufhörst zu atmen. Nicht einfach stirbst. Wer mit solchen Voraussetzungen schlafen geht, kann ja keine schönen Träume haben.

Es ist anstrengend, dass dein Körper sich immer auf etwas verlassen muss. Musik. Nasensonde. Krücken. Rollstuhl. Dass dein Körper krank ist, kannst du nicht so einfach ausblenden – weil bei allen Menschen um dich herum immer alles perfekt funktioniert, und du dagegen manchmal sogar Schwierigkeiten hast, einen Becher anzuheben. Dann versuchst du, so zu tun, als wäre dir alles egal – ließt dein Buch etwas konzentrierter, drehst deine Musik etwas lauter, lässt dich etwas zurückfallen. Du bist ein nachtragender Kerl, der sich auch nach vier Wochen noch so gut an eine Auseinandersetzung erinnert wie eine Buchseite sich an einen Kaffeefleck. Bei Streit wirst du schnell unfair; man könnte meinen, dass du es eigentlich besser wüsstest, aber irgendwas musst du ja von deiner Familie mitbekommen haben. Anschließend tut es dir dann Leid, lange sogar, und weil es nicht genug Dinge gibt, die dich nachts wach halten, grübelst du dann auch noch darüber nach.
Aber es gibt einen Trost. Denn deine Muskeln sind das Schwächste an dir.

Deine Freunde beschreiben dich als ehrlich, als ordentlich, als clever, als cool. Deine Lehrer beschreiben dich als überraschend intelligent, überraschend gebildet, überraschend kreativ, überraschend selbstbewusst. Dabei hast du nichts Spontanes an dir, und wenn du jemanden überraschen solltest, dann nur, weil er dich vorher unterschätzt hast. Damit lebst du seit Jahren; erst wegen deiner Hautfarbe, dann wegen deiner Krankheit. Vermutlich macht es eine Mischung aus beidem, dass du an deiner Schule bekannt bist wie ein bunter Hund. Wärst du nicht so ein ruhiger, schwer zu erschütternder Mensch, hättest du dich selbst schnell zur Zielscheibe für jede Art von Spott, Hohn und Grausamkeit gemacht. Aber du bist klug. Du bist logisch. Mit dir kann man reden. Du hast dir die richtigen Freunde gesucht, und deine flinke Zunge lässt es nicht zu, dass man sich über dich lustig gemacht. Stattdessen genießt du den Status eines wohlhabenden Jungen – so sehr in die faschistische Gesellschaft deiner weißen Clique integriert, dass man beinahe vergessen könnte, dass du keiner von ihnen bist.
Du würdest dir die Seele herausreißen, könntest du. Um den Schmerz nicht mehr zu spüren, der mit dem Wissen Hand in Hand geht. Du hast es nicht vergessen. Du bist eigentlich keiner von ihnen. Und so lebst du ein anerkanntes Leben als Randfigur. Immer, wenn es wirklich um etwas geht, bist du nicht mit dabei – kommst du nicht mit, nicht hinterher, musst zu einer Untersuchung, musst nach Hause. Ja, deine Freunde wissen, was für ein Mensch in diesem Rollstuhl sitzt – pünktlich und belesen und perfektionistisch. Aber das ist ja nicht alles von dir. Deine konfliktscheue Seite weißt du gut zu verbergen; hinter allem, angefangen von deiner fehlenden Improvisationsbereitschaft über deine schlagfertig-ausweichenden Antworten bis hin zu deiner Krankheit. Krankheiten sind tolle Ausreden, nicht wahr?
Die Wahrheit ist, dass dich keiner so wirklich kennt. Nicht deine Adoptiveltern, die sowieso eher einen Interessengrad an dir zeigen, wie an einem pflegebedürftigen Rassehund. Nicht deine Freunde, für die du eine tolle Ergänzung bist, aber denen du niemals dein Herz ausschütten könntest.

Dein Herz, Jakiro. Einer der schwachen Muskeln deines Körpers. Einer von denen, die so schlecht funktionieren. Aber du hast eines.
Du hast nur viel zu viel Angst davor, es berühren zu lassen.


[mag]
unkomplizierte Menschen, Käse, lange wach bleiben, Videospiele, gossip, wenn jemand ihn für cool hält, Ehrlichkeit, Sommergewitter, Genügsamkeit, ungefähr jede Art von Musik, helle Tage, Grünpflanzen, sich gut aufgehoben fühlen, Skype, Badewannen, in der Badewanne liegend skypen, Augenkontakt, sich selbst über ein Thema informieren, One Direction, Ballsport, unaufgeregte Menschen, Dokumentationen, Lachen bis zum Bauchschmerzpunkt, Verschwörungstheorien, Spazierfahrten, Honig, wuschlige Hunde, Menschen mit wuschligen Hunden, wenn jemand sich ungefragt zu ihm setzt, Snapchat, Hilfsbereitschaft, heiße Cola

[mag nicht]
Einschlafen ohne Musik, Menschen mit "Alkohol ist cool" Einstellung, Händeschütteln, das Offensichtliche noch mal auszusprechen, Ignoranz, bescheuerte Fragen, Albträume, Kommentare zu seiner Hautfarbe, extreme Sturheit, seinen Rollstuhl, seine Krücken, seine Nasensonde, seine Beine, seine Arme, eigentlich sich selbst insgesamt (seine Haare sind okay), klassische "Beruhigungsmusik" wie Wasserplätschern, Waagen, slang, Krankenhausbesuche, Fleisch essen zu müssen, Babysprache, wenn jemand sich vor ihm hinhockt, Bevorzugung, tagelanger Regen, Zoo und Zirkus, Friseurbesuche, wenn jemand keinen Chill hat

[stärken]
loyal, zerbricht sich nicht so schnell den Kopf, klug, ordentlich, erkennt schlechte Absichten eines Menschen ziemlich schnell, pflichtbewusst, bemüht pünktlich, kann organisieren und sich an Pläne halten, ruhig, schwer zu beeinflussen, entscheidungsfreudig, schnelle Auffassungsgabe, gebildet, logischer Denker, warmherzig, schwer zu erschüttern, kann sich viele Dinge merken, redegewandt, erledigt Dinge meistens sofort, kreativ, wahnsinnig empathisch und überzeugend, lässt sich nicht verrückt machen, inspirierend, moralisch rechtschaffend gut, tatkräftig, lebendiges Einfallsreichtum, einfühlend

[schwächen]
körperlich eingeschränkt, leicht zu erschöpfen, schlechtes Selbstbild, rücksichtslos, erwartet häufig zu viel, verliert sich in Gedanken, schnell eingeschnappt, perfektionistisch, gesellschaftlich leicht überfordert, keine Improvisationsbereitschaft, nachtragend, brennt schnell aus, muss immer etwas zutun haben, schläft extrem schlecht, emotional instabiler als angenommen, sensibel, unpersönlich, hat sich selbst noch nicht gefunden, ruhlos, idealistisch, schwer zugänglich, verlässt sich zu sehr auf den Verstand, leidenschaftlich, nicht konfliktfähig, wird schnell unfair, pessimistisch, leicht zu enttäuschen, medikamentenabhängig


» i think i saw the kingdom, get this feeling i must keep, walking closer crack the door and then I fall asleep. Deine Adoptiveltern sind ein hinreißendes Paar. Wirklich, ganz… hingerissen. Dass zwischen ihnen schon lange nicht mehr alles so glitzert und funkelt wie in ihren Jugendjahren, bemerkst sogar du nur selten. Da sind die Blicke, die dein Vater – Rémi Khavallry, dreiundfünfzig Jahre alt und ranghoher Polizist in Marseille – jüngeren Frauen nachwirft. Da sind die teuren Autos, die sich deine Mutter – Chloélle Impéria Khavallry, Rechtsanwältin – jeden Monat neu leistet, um vor ihrem Frust davon zu fahren. Sie sind die einzigen Bezugspersonen, die du hast, seit du ein kleiner Junge bist – ein schwarzes Kind, adoptiert von zwei reichen, weißen Eheleuten, die entweder keine eigenen Kinder kriegen können oder sich den Aufwand dessen sparen wollen. Du glaubst nicht, dass deine Eltern miteinander schlafen. Aber du glaubst daran, dass sie dich adoptiert haben, weil sie dich lieben – oder lieben lernen wollten.
In Wahrheit ist es so, dass deine Bezugspersonen auch zwei der großen Grünpflanzen sein könnten, die in deinem Zimmer stehen. Nichts, was nicht auch in deinen Büchern gestand hätte, haben dir Monsieur Khavallry (exakt so nennst du deinen Papi) und maman (Chloelle ist da humaner) beigebracht. Sie sorgen dafür, dass dir an nichts mangelt, und dass man dich ab und an mit ihnen sieht.
Ein behindertes schwarzes Kind.
Was könnte besser die Toleranz dieser Menschen beweisen.



ONCE AGAIN I STEP INSIDE MY SHOES
A BATLLE NOW FOR EVERY SINGLE THING I DO
& I DON'T CARE CAUSE I DON'T HAVE A CLUE
I SEE YOU CLOSE ALL THE WINDOWS IN MY ROOM

AND TELL ME HOW
I AM COMFORTABLE IN
THIS BROKEN TAINTED SKIN THAT I'M IN
I CAN'T WIN


» Mai 1999 Jakiro wird als elftes Kind einer verarmten Großfamilie im Norden Marseilles geboren und kurz darauf in der Nacht vor ein Krankenhaus gelegt.
» September 1999 Rémi und Chloelle Khavallry adoptieren den kleinen Jungen und lassen ihn auf den Namen Jakiro King in einer Kirche in Marseille katholisch taufen.
» September 2007 Nicht nur in den theoretischen Fächern, sondern auch im sportlichen Bereich ist Jakiro bestbenotet. Er spielt in der Stammaufstellung des Junior Basketballteams seiner Schule, eine hochrrangige École Élémentaire. Seine Gelenkschmerzen und sein o-beiniger Gang wird durch das schwere Training und seinen Wachstumsschub erklärt.
» Oktober 2008 Bei einem Spiel gegen eine andere Schule verliert Jakiro beim Laufen das Gleichgewicht, stürzt unglücklich und bricht sich das Fußgelenk. Er setzt für einige Monate aus.
» April 2009 Nach seiner Genesung findet sich Jakiro nicht wieder zurück ins Spiel. Er ist extrem schnell außer Atem, hat Kreislaufprobleme und kann nicht mehr besonders weit werfen. Statt sich an seine Eltern zu wenden, fängt er an, heimlich mit Freunden zu trainieren.
» November 2010 Über die Monate des Basketballtrainings zieht sich Jakiro immer wieder heftige Muskelzerrungen zu, spielt aber trotzdem oft nur halb genesen weiter.
» Mai 2012 Mittlerweile ist Jakiro nur noch Ersatzspieler, kann nicht mehr besonders weit werfen, fehlt oft krankheitsbedingt. Er hat ein extrem schwaches Immunsystem und liegt oft tagelang im Bett, klagt über Schmerzen in der Brust und in den Gelenken. Seine Mutter nimmt die Beschwerden nicht richtig ernst, pflegt ihn zuhause und reagiert nicht auf das Drängen Jakiros Trainer mit ihm zum Arzt zu gehen.
» September 2012 Nach dem Wechsel auf eine andere Schule nimmt Jakiro bei einem Aufnahmetraining für die dortige Basketballmannschaft teil und bricht dabei zusammen. Man fährt ihn in ein Krankenhaus.
» ab September 2012 Es folgen mehrere Monate Krankenhausaufenthalt und Untersuchungen. Einige Zeit darf Jakiro zurück in die Schule, muss allerdings ein Langzeit EKG tragen. Nachdem er eines Nachts fast erstickt, bleibt er wieder mehrere Wochen unter ärztlicher Aufsicht. Seine Diagnose, Emery-Dreifuss-Muskeldystrophie, wurde so spät erkannt, dass auch sein Herz erheblichen Schaden genommen hat.
» November 2013 Vom Krankenbett direkt an eine neue Schule – die JSB International High – muss Jakiro beweisen, dass er nicht zu viel Stoff verpasst hat. Er schlägt sich wacker und ist noch immer oft krank, weil die Belastung ziemlich deutlich auf seinen Schultern wirkt.
» seit September 2014 Mittlerweile hat sich Jakiro an seine Krücken – die ihm die Fortbewegung über kleine Strecken erleichtern sollen – und an seinen Rollstuhl – für lange Strecken und beispielsweise die Schule – gewöhnt. Er ist auch gut in dem internationalen Lycée angekommen. Er hat zwei Mal die Woche Physiotherapie, bei der er allerdings mehr mit der Therapeutin redet, als tatsächlich an seinem Körper zu arbeiten. Nachts trägt er eine Nasensonde zur zusätzlichen Atmungshilfe. Er hat sich mit seiner Situation abgefunden, kämpft aber nicht dagegen an.


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