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 a world alone

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Endstation Sehnsucht
An der Endstation Angekommene
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BeitragThema: a world alone   Sa März 18, 2017 9:14 pm




people are talking, ... .
and you haven't stopped smoking all night

Über die Spielerin - Hallo Leutos und Froinde der Sonne! Ich bin Gromi, ich mag Mangos und ich möchte gerne das Gesuch von Charlie - Mein britischer bester Freund übernehmen. Natürlich haben Charlie und ich schon drüber gesprochen, also bin ich nicht völlig unvorbereitet hier! Zu mir vielleicht: ich bin seit 11 Jahren im RPH aktiv, schreibe aber "erst" seit 2009 Reallife. Darin habe ich auch meine Sparte gefunden. Ich war schon mal ganz kurz hier in der Queen, mit einem damaligen Pairing, das hier seine zweite Chance bekommen hat (es hat es übrigens nicht überlebt). Längentechnisch bin ich absolut nicht festgelegt, ich schreibe sowohl Chatplay mit knapp 500 Zeichen als auch Longplay mit 8500+ ... das kommt total darauf an, was mein Postingpartner leiden mag und an Reaktionsmöglichkeit vorgibt! Zeitlich würde ich mir von meinem Postingpartner wünschen, dass er/sie mich nicht länger als einen Monat warten lässt, ohne Bescheid zu sagen. :3

Zum Charakter - Meine Umsetzung von dem gesuchten Harry Yarborough heißt "Baron Kravitz Yarborough" (Künstlerkind, schlimm, ich weiß), wird aber von allen (und in Zukunft auch im Forum wie folgt heißen) "BK" (Beekay) genannt. Er ist (siehe Gesuch) ziemlich berühmter Schauspieler / Regisseur / Produzent und sein aktuelles Projekt ist eine Serie des BBC. Hier noch einiges, das man über BK gerne wissen kann / darf / sollte:
Er hat zwei jüngere Brüder und einen jüngeren Bruder. Man kann allerdings nicht sagen, dass er seine Vorbildsfunktion erfüllt hat. Mit einer Mutter als Schauspielerin und einem Vater als Opernsänger sind auch diese drei Künstler geworden.
BK ist definitiv der Typ, der beim Essengehen Salat oder sowas Gesundes bestellt und zuhause aber nur Bestelltes oder Tiefkühlzeug futtert.
Sein (sehr hübsches) Haus in Westminster hat 11 sehr ordentliche Räume, um die sich seine Putzfrau auch kümmern darf (aber meistens nicht viel anstellen muss, es sei denn, der Herr hatte Besuch). In Raum Nummer 12 steht eine Schlafcouch, viele viele Bücherregale und so Gedöns, es ist mordsmäßig unordentlich; der einzige Raum, in den keiner außer ihm darf und außerdem der einzige Raum, den er aktiv bewohnt.
Seit jeher bekommt BK zu seinem Geburtstag einen Bienenstich (beecake, saukomisch) und findet das immer noch nicht zum Lachen.
Er ist vermutlich ein unendlich geduldiger Kerl, der sich auch mit Nichts nicht langweilt (Theaterkind eben).
Er versucht gerade, ein Instrument wie Flöte oder Klavier zu lernen, und macht sich dabei total zum Deppen.
Obwohl er immer versucht cool zu wirken (und das auch ziemlich überzeugend hinkriegt) hat er eine Scheißangst, dass die Presse ihn irgendwann komplett verreißt.
BK hatte allein in diesem Jahr schon vier Smartphones. Irgendwie fallen die immer runter. Sein neustes hat schon wieder einen Sprung auf dem Display.
Ich schätze ihn als loyalen Menschen ein, der in sich viel weniger sieht, als er für die meisten Leute zu sein scheint. Im Grunde genommen ist er sogar ein bisschen langweilig (lustig, wenn er die richtigen Leute um sich hat, aber langweilig), er hat einfach nur gelernt, sich im richtigen Licht zu präsentieren.
BKs Ideen kriegt er meistens irgendwann Nachts, was doof ist, weil er seine acht Stunden Schlaf eigentlich vollkriegen muss. Von Kaffee hält er nicht so viel, da ist er zu sehr guter Brite (ja, Earl Grey, ja, das ist langweilig).
Wenn ihm nichts Kluges mehr einfällt, zitiert er Wagner. Meistens aus "Siegfried" - musste er bisher ja nur gefühlt achtzig Mal komplett ansehen (die Oper geht 5,5 Stunden).
BK verweigert Instagram, Snapchat, facebook - nur gegen twitter konnte er sich dann irgendwann nicht mehr wehren.
Er hat übrigens keine Mangerin... aus Prinzip. Und weil er prinzipiell unkompliziert und ehrgeizig genug, um die wichtigen Sachen sofort zu machen. Er ist trotzdem noch unter Vertrag bei der Tochteragentur, die zu der seiner Mutter gehört, wodurch die immer alles brühwarm mitkommt (nett aber nervig).

Ich suche für BK besonders... - folgende Anschlussmöglichkeiten:
- wenn dein Charakter bekannt durch Film, Fernsehen oder eine Bühne ist, sollten sie sich kennen.
- wenn dein Charakter hinter den Kulissen eines Theaters / einer Bühne / eines Filmsets arbeitet oder gearbeitet hat, sollten sie sich kennen.
- wenn dein Charakter Putzfrau ist oder sich nebenbei was als Putze dazu verdient, hat mein Charakter vielleicht einen Job für dich.
- wenn dein Charakter in einem Handyladen / Elektronikgeschäft arbeitet, kennt er da bestimmt diesen einen, nervigen Gast.
- wenn dein Charakter ein Pap ist, hat meiner ein ernstes Wörtchen mit ihm zu reden.
- wenn dein Charakter für eine Zeitung schreibt, die auch mal über Film / Fernsehen / Theater berichtet oder sich mit Vorliebe auf berühmte Briten stürzt, sollten sie sich kennen.
- wenn dein Charakter ein Instrument sehr gut beherrscht und den Umgang damit anderen Menschen beibringen kann (und dafür Geld nimmt), hat mein Charakter vielleicht einen Job für dich.
- wenn dein Charakter in einer Entzugsklinik arbeitet / mal lange in einer saß, kennt mein Charakter ihn vielleicht über seine Schwester.

Ich würde mich sehr, seehrrrrr freuen, ein paar Angebote zu bekommen! :3 Bitte überlegt euch aber vorher, ob ihr auch wirklich Lust und Zeit habt, mit mir zu schreiben. Ich finde so "och, wir könnten uns mal auf einem Sektempfang getroffen und gemocht haben, schreiben wir uns gegenseitig in unsere Beziehungsbögen" irgendwie gehaltlos und unnötig.   =(

Danke, cheers, Gromi  :herz:



Zuletzt von Endstation Sehnsucht am So März 11, 2018 12:33 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Endstation Sehnsucht
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BeitragThema: Re: a world alone   Di März 28, 2017 12:08 am

WILL YOU STICK TO YOUR GUNS WHEN THEY'RE AGAINST MY HEAD [?]

I'M NOT CALLING YOU CRAZY I'M JUST CALLING OUT

Ich komme ein bisschen zu spät zu meinem Interview mit BK Yarborough. Es regnet, ich habe meinen Schirm vergessen, und ich finde das Bistro, das er sich als Treffpunkt ausgesucht hat, erst nach zwei Mal nach dem Weg fragen. Von außen sieht es etwas schmuddelig aus, innen jedoch glänzen Wände und Tische weiß und modern. Mr. Yarboroughs Haarschopf erkenne ich sofort – leuchtend rot hebt er sich gut von dem bequem geschnittenen, dunklen Hemd und dem blassen Gesicht ab. Er sieht aus, als würde er sich gerade über einen Text auf seinem Smartphone ärgern (später erfahre ich, dass er ständig Probleme mit dem Gerät an sich hat).
Es ist nicht mein erstes Interview mit einem Yarborough. Das Künstlerpaar Yarborough-Clatterbee hat eine Tochter und zwei Söhne; mit dem Ältesten dieser, dessen Vorname ausgeschrieben Baron Kravitz lautet, treffe ich mich heute allerdings zum ersten Mal.
Zugegeben, ich habe vorher nur ein paar Stichpunkte zu Mr. Yarborough durchgelesen. So weiß ich beispielsweise, dass er mittlerweile fünfunddreißig Jahre alt ist, am achtundzwanzigsten März Geburtstag hat und vor kurzem eine neue Villa, zwölf Zimmer, drei Bäder, Luxusküche und Pool im Keller; in Westminster bezogen hat. Allein. Mr. Yarborough werden einige Affären mit unterschiedlichen Schauspielerinnen, Sängerinnen und Influencern nachgesagt, jedoch hat ihn bisher keine dazu überreden können, dass sie mit ihm auf den roten Teppich darf. Von allen seinen Geschwistern ist er eindeutig der erfolgreichste; studierte am San Francisco Art Institute, debütierte als Bühnenschauspieler in Amerika, später in London, und sprang von dort ziemlich schnell vor die Kamera des BBC. Seinen globalen Durchbruch erlangte er damals als auffallend starker Nebendarsteller in High Tyde – ich habe den Film nicht gesehen, aber er wurde mit Preisen dafür überhäuft. Danach ging es für ihn immer mal wieder vor amerikanische Kameras; Hollywood winkte fleißig, Yarborough winkte eher selten zurück. Vielleicht war es ein Fehler seiner Agentur, vielleicht seine eigene Entscheidung. Wir sprechen später darüber, aber er wirkt kurz abgebunden; hatte Zweifel, hatte Geldprobleme. Die dürften sich mittlerweile erledigt haben, denn Mr. Yarborough ist nicht nur Regisseur der neuen BBC Serie Hope & Mayumba, sondern produziert nebenbei auch noch einiges an Filmen und Bühnenprojekten seiner Geschwister mit. Dass es ihm an Geld nicht zu mangeln scheint, verraten mir darüber hinaus auch seine teuren schwarzen Schuhe, die ich zwischenzeitlich unter dem Tisch hervor blitzen sehe. Burberry. Natürlich aus der Kollektion, die erst im Juli auf den Markt für Normalsterbliche kommt.

Wenn man BK Yarborough beschreiben sollte, müsste man wohl mit den schulterlangen, roten Haaren und dem dazu passenden Bart anfangen. Den hatte er schon in High Tyde, ich erinnere mich an einige Stills aus dem Trailer; die Falten hatte er damals dafür noch nicht, aber gerade die um seine Augen herum stehen ihm eigentlich ganz gut. Er hat ein einprägsames Gesicht; lange Wangenknochen, lange Nase, kleine Ohren und hellbraune Augen. Nicht der durchschnittliche Typ eines Schönen Mannes in Capital Letters, aber interessant und in Erinnerung bleibend. Es sind freundliche Augen, selbst bevor er mich bemerkt, was ihn noch mal sympathischer macht.
Schließlich entdeckt er mich, steht auf (höflich), wir setzen uns. Natürlich fällt mir dann auch gleich auf, dass er ziemlich groß ist, ein eher sehniger, schlanker Typ um die eins fünfundachtzig, lange Hände, und wirklich, wirklich hübsche Schuhe. Er fragt mich, was ich trinken möchte (auch sehr höflich) und bestellt mir eine Cola und sich selbst ein stilles Wasser. Im Gegensatz zu mir sind seine Haare nicht nass, er war sicherlich schon vor dem Regenschauer im Bistro und damit überpünktlich. Eine Angewohnheit von ihm, wir stellen später fest, dass er sie sich auch erst beibringen musste.

AND SOMETIMES YOU AMAZE ME WHEN YOU BRING ME DOWN

„Meine Mutter war immer der Meinung, dass fünf Minuten Verspätung zum guten Ton gehören“, erzählt Yarborough mir, während wir beide aus dem Fenster des Bistros starren. Ich bin noch nicht ganz in dieser minimalistisch-modernen Umgebung angekommen, er scheint sich dafür richtig wohl zu fühlen. In einem urigen kleinen Café kann ich mir den gebürtigen Briten mittlerweile nicht mehr vorstellen, dafür passen seine aufgeräumt wirkende Art und die überdacht wirkenden, ehrlichen Sätze viel zu sehr zu ihm. „Ich habe mir ein Beispiel daran genommen, aber irgendwann wurden aus fünf Minuten eben fünfzehn, und während das für eine Probe vielleicht okay sein könnte, ist es für ein Filmset einfach nicht zu vertreten.“
Das ist interessant. Mich interessiert vor allem, was für einen BK Yarborough – der ja auch mal seine wilden Zeiten hatte, wie er selber sagt – über Unpünktlichkeit hinaus nicht zu entschuldigen ist. Dass er daraufhin wissen will, ob ich von privaten Dingen oder vom Set spreche, hinterlässt bei mir den Eindruck, als könnte er Arbeit und alles andere ganz gut voneinander trennen.
„Ich erwarte nicht, dass jemand für mich alles stehen und liegen lässt“, versucht er diplomatisch zu erklären, „ich bin ein ziemlich geduldiger Mensch. Das hat man so an sich, wenn man früher bei jeder Probe der Eltern warten musste, bis sie mit einem nach Hause gegangen sind.“ Wir plaudern über seine Kindheit, die langen Nachmittage, Abende und Nächte im Opernhaus seines Vaters und den Kammerspielen seiner Mutter; das ewige Textlernen, Rollen ergattern, Arien hoch und runter singen. „Wenn Sie Wagners Siegfried dann das vierzehnte Mal komplett gesehen haben, wünschen Sie sich plötzlich, der Kerl würde sich im ersten Akt einfach selbst mit den Schwertsplittern erstechen.“ Wir lachen. Ich kann mir bildlich vorstellen, dass BK Yarborough eigentlich niemals Künstler werden wollte.
„Ich wollte immer irgendwas richtiges machen“, gibt er mit einem Grinsen zu, „Anwalt, Apotheker, Bäcker. Irgendwie sowas. Nach dem Schulabschluss fiel mir aber nichts ein… und ich konnte auch irgendwie nichts anderes besonders gut.“ Dass er keine andere Begabung haben soll, fällt mir ehrlich gesagt schwer zu glauben. Auf mich wirkt Yarborough wie ein weltkluger und belesener Mensch, nicht besonders spontan, aber vielseitig gebildet. Bevor ich ihm aber Honig ums Maul schmieren kann, kommt unser Essen. Ich hatte mir Fish and Chips kommen lassen, Yarborough Salat. Auf die Frage hin, wie wichtig ihm das Bild der Gesellschaft von ihm ist, reagiert er nicht ganz so souverän, wie ich erwartet hatte. Wie viel Nervosität da wohl unter der Oberfläche lauert? Ich lasse „am Wichtigsten ist mir, dass meine Familie nicht verrissen wird“ gelten und wir widmen uns eine Weile unseren Tellern. Schließlich fällt ihm noch etwas ein, das er am Set nicht haben kann.
„Rauchen“, meint er ziemlich bestimmt. „Früher haben alle Schauspieler geraucht. Das war einfach so. Man kam irgendwie nicht ums Rauchen herum, besonders nicht im Theater. Jeder im Theater raucht in seinen Pausen, und wer nicht in den Pausen raucht, tut's dann auf den Premieren.“ Mein Päckchen Malboro wandert wieder tiefer in die Tasche. Die Art, wie er darüber spricht – überhaupt bedient sich Yarborough während der gesamten Unterhaltung an viel Gestik – wäre etwas überzeugender, wäre er dabei nicht so zerstreut. Dabei liegt es nicht direkt an ihm – ich bin von Anfang an überzeugt, dass Yarborough ein ziemlich zielstrebiger und gewissenhafter Mensch ist. Vielleicht ist es einfach die Ausstrahlung, die so ein Strippenzieher, ein kreativer Dirigent vieler Kleinteile einer Fernsehserie, mit sich bringt. Wir essen weiter und sprechen über seine Freunde, auf deren Loyalität er sich immer verlassen kann, weshalb es auch nicht so schlimm ist, dass er nicht so viele davon hat. Ich hake nach, warum das so ist, und er lacht. „Ich bin eigentlich nicht der geselligste Typ.“ Meiner Meinung nach kann er den aber ziemlich gut verkörpern. Kurz danach bekommt er einen Anruf der Casting Direktorin vom Set – er ist organisiert genug, um keine Agentin zu brauchen – und entschuldigt sich, dass er doch kurzfristig früher gehen müsste.
Am Ende darf ich ihn dann doch noch fragen, was seine größte Schwäche ist.
Er sagt etwas, das wie „Marvelcomics“ klingt, und eilt mit aufgespanntem Schirm in den Regen. Ich habe das mal nachgelesen – das müssten mittlerweile knapp über vierzigtausend Stück sein. Wenn ich mich also nicht verhört habe, schläft BK Yarborough die gesunden acht Stunden, auf die er schwört, wahrscheinlich nicht so oft wie er gerne würde.




Stärken


Schwächen


Vorlieben
Abneigungen



ALL MY FAKE FRIENDS AND ALL OF THEIR NOISE


[Geburt] Baron Kravitz Yarborough, von allen außer seinen Eltern BK genannt und gerufen, wird in Reading, England, geboren. Zehn Monate nach seiner Geburt wird seine Mutter am Royal Court Theatre verpflichtet und die Kleinfamilie zieht nach London, Westminster. [frühe Kindheit] BK wächst ohne Geschwister als Augenstern seiner Eltern auf. Er ist wenig in Kindergärten und viel in Theatern, geht während der Proben Pianisten auf die Nerven und fällt zwei Malbeinahe in den Orchestergraben des Royal Opera House, an dem sein Vater arbeitet. [Schulzeit] In der Schule fällt er häufig als das aufgedrehte, leicht durchgeknallte Kind auf. Er wird viel wegen seiner roten Haare gehänselt ohne es wirklich zu merken. Seine Lebensfreude können ihm nicht mal die unterirdischen Zensuren in Naturwissenschaften nehmen. Als er elf Jahre alt ist, wird völlig unverhofft sein jüngerer Bruder Clay Jr. geboren, dem BK häufig Puppentheater vorspielt. Nur zwei Jahre später kommt seine kleine Schwester, Chess, zur Welt. BK wird durch den gewaltigen Altersunterschied zwischen sich und seinen Geschwistern zum ewigen Außenseiter und gleichermaßen als Vorbild gebranntmarkt. [die ruhigen Jahre] Diese Rolle schnell akzeptierend mausert sich BK tatsächlich zu einem guten Schüler. Er wird beliebter, da er durch seine tolerante Art und seine besonnenen Reaktionen nirgendwo mehr aneckt. Insgesamt wird er ruhiger und viel, viel geduldiger. [Studium] Statt seinen eigentlichen Vorsatz - eben nicht Künstler zu werden - in die Tat umzusetzen, bewirbt sich BK am San Francisco Art Institute. Hauptsächlich, um seinen aufwachsenden Geschwistern zu entkommen. Und aus Ideenlosigkeit. [die wilden Jahre] So weit weg von der Familie verpasst BK kaum eine Gelegenheit, nicht der Verantwortungsvolle zu sein. Auch in Amerika besticht er eher durch seine belesene Art, statt durch die Anzahl der gekippten Biere. Trotzdem versucht er keine Party auszulassen. Nicht zuletzt wegen seines besten Freundes, Joaquin Hawke, mausert er sich zu einem der beliebtesten Studenten seines Jahrgangs. [Karriereanfänge] Felsenfest entschlossen, weiter in Amerika und fern von der Familie zu leben, versucht sich BK nach seinem Abschluss auf einigen amerikanischen Bühnen. Der Erfolg ist eher ernüchternd. Er ist zu ehrgeizig, um alles hinzuwerfen, und angeblich zu untalentiert, um es weiter zu probieren. Schließlich versucht sich seine kleine Schwester das Leben zu nehmen; geschockt und deprimiert zieht es ihn zurück nach London. [Fahrtwind] Dank Starthilfe seiner Mutter versucht sich BK nun auf britischen Bühnen, ergattert einige kleine Rollen und findet sich trotzdem in keinem Ensemble so richtig zurecht. Er beginnt sich zu verschulden, da er nicht weiter auf die Hilfe seiner Eltern angewiesen sein möchte, mit denen er sich nach wie vor nicht ausgesprochen hat. Erst mit dem Absprung von der Bühne vor die Kamera findet BK sein Gleichgewicht. Es läuft beruflich wesentlich besser, er baut seine Schulden ab und spricht sich mit seiner Familie aus. [Durchbruch] Internationale Bekanntheit erlangt er mit Mitte zwanzig für seine Rolle als Braham im britischen Drama High Tyde; eine Rolle, an die er ohne die Hilfe einiger Freunde niemals gekommen wäre. BK wird mit Preisen als Bester Männlicher Nebendarsteller überhäuft. Als die ersten Angebote für Hollywood Blockbuster bei ihm eintrudeln, scheitert Chess' zweiter Suizidversuch. Dieses Mal am Wohle seiner Familie aufrichtig interessiert beschließt BK in London zu bleiben. [Sesshaftigkeit] Über die Jahre etabliert sich BK als Charakterdarsteller in budgetlastigen Filmen und leiht sein Gesicht nebenher immer öfter kleineren Rollen verschiedener BBC Serien. Mit Anfang dreißig endlich aus seinen Schulden befreit, beschließt er einen Schritt nach hinten zu wagen und dreht seine erste Kurzdokumentation für den Sender. Dass er dieses Jahr mit den Dreharbeiten seiner ersten eigenen produzierten BBC Serie beginnt, ist ein weiterer Meilenstein für ihn.


CLAY BERNARD YARBOROUGH SENIOR, FATHER, OPERA SINGER, 56 YEARS OLD
- ist ein Tenor, wie er im Buche steht. Abgehoben, spießig, pingelig. Ein Wunder, dass er seine Kinder selbst großgezogen haben soll. Kein Wunder, dass er sie mit seiner Meinung nach glanzvollen Namen gestraft hat. Hat über 400 Mal Siegfried gesungen. Wird irgendwann von der Bühne in den Orchestergraben fallen, statt wie ein Normalsterblicher abzutreten. Liebt seine Frau, seine Kinder eigentlich auch, am meisten sich selbst.


GINNIFER CLATTERBEE, MOTHER, THEATRE ACTRESS, 55 YEARS OLD
- hat es gut geschafft, Kindererziehung und Bühnenschauspiel unter einen Hut zu bringen. Raucht wie ein Schlot. Gründungsmitglied einer Agentur, in der auch ihr jüngerer Sohn verpflichtet ist. Wirkt häufig kalt, herablassend, unnahbar. Erwähnt ihre Tochter überhaupt nicht. Kritisiert gerne an ihren Stylisten, Politik, dem Wetter und ihren Kindern herum. Wird demnächst ihre Autobiographie herausbringen. Hatte durch BKs Erfolg ebenfalls einen Aufwind, weiß es zu schätzen.


COUNT CLAY YARBOROUGH JUNIOR, BROTHER, THEATRE ACTOR, 25 YEARS OLD
- läuft unter dem Namen "Clay Yarborough Jr.", singt nicht, trinkt viel, auch auf der Bühne; er spielt kein Theater, er blutet es. Nicht nur die neue Hoffnung einiger Bühnen, sondern auch deren finanzieller Ruin, denn wer sich praktisch das Herz aus dem Leib spielt, darf auch so viel verlangen wie er. Verachtet das Filmemachen, liebt seinen Bruder. Scheißt auf Presse, auf twitter, auf Vaterlandsliebe. Würde gerne leben wie Oscar Wilde. Hat sich bereits mit Anfang zwanzig HIV eingefangen.


DUCHESS KEELE YARBOROUGH, SISTER, ACTRESS/CERTIFIED SICK, 19 YEARS OLD
- wird gerne mal vergessen zu erwähnen, nein der geht es gut, nein wirklich, sie braucht nur länger. Häufig in der Presse zu sehen, häufig an gewissen Stellen verpixelt. Mittelfingermodus 24/7, Entzug über Entzug, zwischendurch immer wieder neue letzte Chancen auf der Bühne oder vor der Kamera. Liebt ihren Bruder wie verrückt, ihre Eltern eher weniger. Würde bei einem Harry Potter Remake gerne Bellatrix Lestrange spielen. Die beste Köchin der Familie (es ist tatsächlich nicht Meth gemeint).

Domhnall Gleeson | Gromi | Gesuch von Charlie | keine Stekkiweitergabe


Zuletzt von Endstation Sehnsucht am So März 11, 2018 12:33 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: a world alone   Sa Apr 01, 2017 10:39 pm

Vater: Doug Jones
Mutter: Marcia Cross
Bruder: George Mackay
Schwester: Taylor Allard
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