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 CRAYLEITH - Chloë

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Endstation Sehnsucht
An der Endstation Angekommene
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BeitragThema: CRAYLEITH - Chloë   Do Okt 14, 2010 6:37 pm




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» VORNAME"Oh, das ist Chloë", sagt die Fischerin und schenkt uns ein schiefes, zahnloses Grinsen, "früher, da war sie öfter hier."
» GEBURTSTAG "Ich bin mir nicht sicher, wann sie Geburtstag hat. Für sie scheint's kein Fest zu sein, versteht ihr? Aber ich glaube, es ist ein Sommertag. Ja, es muss ein Sommertag sein."
» ALTER"Also, sie müsste zwischen 12 und 13 sein. Nein, eher 13." Grinsend schlägt die Fischerin einen Fischkopf ab und schlitzt den Bauch des Tieres auf. Uns läuft es eiskalt den Rücken herunter.
» TITEL
Sieh die Blumen duftend schwebend
.paradoxe stille.

» SCHRIFTFARBEEin hauchzartes Grün.
» CHARAKTERZITAT"Soll das ein Scherz sein?", grölt die Alte und lacht rau, "Die Kleine ist stumm, da gibt's nicht viel zum zitieren."
» BLUME
"Und das ist eine Celandine."


»YOU DON'T HAVE TO SAY ANYTHING, MY DEAR. THEY WILL DISSAPPEAR. THEY WILL LOSE THEIR CONNECTION TO OUR WORLD. I HOPE YOUR ONE IS STRONG ENOUGH.«

» AUSSEHEN„Irgendwie wirkt sie ja ganz niedlich. Mit diesen rotblonden Löckchen. Aber wer weiß, ob das nicht eine Farce ist? Naja, niedlich isses auf jeden Fall."
Die Alte stößt einen Haufen Fischköpfe in einen blutverschmierten Eimer. Wir wissen nicht genau, ob wir ihrer Beurteilung von niedlich trauen können und müssen uns ein Würgen unterdrücken.
"'türlich ist sie ziemlich dünn, knochig, aber relativ groß gewachsen, selbst für eine Dreizehnjährige. Und blass ist sie auch, ich nehme mal an, wegen des roten Haars. .... tja, was noch?
Irgendwie sah sie immer ziemlich hoffnungslos aus. Ihre "Familie", das heißt Belch und Ally mit ihren beiden Ziehsöhnen und Chloë waren öfter hier und haben Fisch gekauft. Sie hat nie wirklich... familiäres bekommen, bei Blech müssen sie alle mithelfen, deshalb holt er sich die Gören ja. Sie waren irgendwie eher eine Zweckgemeinschaft, aber der Sinn für eine Vollwaise ist es ja eigentlich, dass sie eine Familie findet, richtig? Warscheinlich deshalb dieses aufgegebene. Traurig sah sie aus, kann aber auch sein, dass ich mir das eingebildet habe. Ne Stumme macht halt nie so den charakterlichsten Eindruck auf einen, verstehst du, sie sah immer unnahbar aus, als hätte sie ne sichtbare Linie um ihren Körper gezogen. Ach ich schweife ab.
Sie sieht zäh aus, ein bisschen jedenfalls, sie stammt aus einer Familie von Holzfällern. Mh. Tja. Manchmal sieht man den gewissen Trotz in ihren Augen. Ihre Augen haben den Namen Seelenspiegel verdient - denn sprechen kann sie ja nich, richtig?"


»IF YOU CANNOT FALL, YOU CANNOT LOSE, YOU WON'T DISSAPPEAR IN ANY TIME – WHAT BY GOD WILL YOU DO?!«

» CHARAKTER"Ich kann sie leider nicht so gut einschätzen. Sie scheint ziemlich verschlossen, was sicherlich auch an ihrem... wie sagt ihr dazu.... Handicap liegt. Sie scheitn dauernd irgendwem irgendwas beweisen zu wollen, dann reckt sie das Kinn, dann scheint sie eine Idee zu haben.
Gibt ja nicht viele kreative Köpfe. Sie sieht zäh aus, aber ihr Wesen ist zart - für sie scheint es keine Schwäche zu sein, zu betteln oder zu weinen. Das sind nur Emotionen, und jeder Mensch hat sie, also ist es kein verbrechen, sie zu zeigen. So oder so ähnlich wird sie wohl denken... . Sie ist nicht widerstandsfähig, sie macht, was ihr gesagt wird. Hab ich selber mit angesehen. Ziemlich unterwürfig. Aber wenn's geht, dann drückt sie sich schon von der Arbeit. Wenn sie einen Grund hat.
Aber da ist immer noch dieses Hoffnungslose. Ich weiß nicht. Auf der einen Seite scheint das Mädel zu kämpfen, mit Fäusten, mit allem außer der Stimme. Und auf der anderen Seite sieht es aus, als hätte sie schon aufgegeben, weil sie dasteht, vor berührungen zurückweicht, sich leise und schattenhaft bewegt. Sie würde nicht auffallen, nicht mal, wenn sie mitten auf der Straße einen Hecht gefangen hätte.
Und sie scheint viel nachzudenken. Ich meine, ist ja klar, sie spricht ja auch nicht. Aber sie denkt. Sie hat diese kreative Ader, dieses gewisse.... naja.“

[Für mehr Charakterer - siehe "Hintergrund"]


»THERE IS SOMETHING IN YOUR HEAD? YOU CANNOT IGNORE? IT'S ONLY THE GHOST OF THE WHISPERING WIND. HEAR IT'S CALL.«

» ANDERE SEELENiemals wird es jemand wissen. Es ist mein Geheimnis. Das Geheimnis der Chloë Bærnell. Denn ich bin nicht ganz so allein, wie jeder denkt. Es gibt jemanden in meinem Kopf. Eine Frau. Ich stelle sie mir wunderschön vor - langes, blondes Haare, blaue, schmale, glitzerne Augen.
Ihr Name ist Elahaliilah, kurz Ela. Sie sagt, sie ist ein Windgeist. Und sie spricht mit dem Wind. Und ich... ich denke zu ihr. Sie gibt mir Kraft. Sie ist immer bei mir. Mit Ela bin ich nie allein.

» HINTERGRUND

EHEMALIGER ZIEHVATER; BELCH BRENNAN:

„Also.
Ihr Name ich Chloë Bærnell. Sie dürfte so um die 13, 14 sein, das ist nicht gerade viel. Wir haben sie aufgenommen, ihr beigebracht, wie man Holz schlägt. Sie hat die Schule besucht, klar, aber gut war sie nicht. Das war uns auch nicht wirklich wichtig, solange sie da irgendwie durchkam, war's in ordnung. Ich glaube, richtig lesen und schreiben kann sie immer noch nicht, klar ein paar Worte, aber wem nützt das was...? Sie war schon Vollwaise, als Ally, meine Frau, sie aus dem Heim holte, und natürlich haben wir uns, wie am Anfang auch bei Carl und Caleb, angestrengt. Und da dachte sie wohl, es hat sie gut erwischt. Aber dann hat das Heim aufgehört, zu kommen. Nun.
Jedenfalls wurde sie ein Esser zu viel. Und ab davon. Das Heim wollte sie nicht zurück. Die waren überfüllt. Aber wir hatten weder zeit noch Geld, sie in das nach Segeberg oder sogar nach Mecklenburg- Vorpommern zu bringen. Was sollten wir machen? Sie wurde auf die Straße gesetzt.
Das Beste an Chloë ist ihre Stummheit. Ja, sie ist stumm. Ich weiß nicht, wie lange schon, hat mich nie wirklich interessiert. Sie ist - war - nur eine Arbeiterin.
Ihre einzige Erinnerung an ihr früheres Leben, außerhalb ihres Lebens als Arbeiterin bei mir, wird die riesige Brandzeichnung auf ihrem Rücken sein. Das Mädchen verlor ihre richtigen Eltern bei einem Feuer. Bisher hat sie keine neuen Eltern- Ally und ich sind keine Eltern. Sie musste arbeiten, und wenn sie es nicht tat, gab es Schläge. Und dann musste sie halt weg.
Das gute an Chloë ist, dass sie nicht weint. Und nicht schreit.“

„Chloë!“
„...einen Moment noch, Mama!“
„Chloë, mach schon! Wir müssen wirklich los!“
„Aber hier sind noch so viele Pferde, denen ich nicht tschüss gesagt habe!“
Die Mutter lächelt. Plötzlich reißt der Rappe vor Chloë den Kopf hoch. Das Pferd verdreht die Augen so stark, dass man das Weiße darin sieht. Es steigt in die Luft. Im selben Moment zerreißt ein Ohrenbetäubender Knall die Trommelfelle des Mädchens und seiner Mutter. Noch ehe das süße Fleisch der Frau zerfetzt wird, bricht ein wahres Flammeninferno aus.

„Es ist ein Wunder, dass sie überlebt hat!“
Ein... ein Wunder? Die Mutter hatte immer gesagt, daran glauben nur Menschen, die auch an Gott glaubten. Aber der war doch nur eine Erscheinung, irgendwas, undefinierbar... die Mutter? Welche Mutter? Hatte sie eine Mutter gehabt? Normale Menschen taten dies. Merkwürdig.
Sie wusste es nicht.
„Doktor, sie ist wach.“
Ein leichter Windzug. Verwundert schlägt Chloë die Augen auf. Was ist das für ein Mann? In ihrem Kopf setzen sich die Worte und die Bilder zusammen – Doktor. Sie musste sich in einem Krankenhaus befinden. Was anderes schien nicht möglich. Und wie war sie hier hin gekommen....? Durch ein Wunder? Ein richtiges Wunder?
„Miss Bærnell? Verstehen Sie mich?“
Leicht verwundert nickte Chloe mit dem Kopf. Sie wollte nichts sagen – sie hatte Angst, ihre Stimme zu hören. Warum? Sie hörte sie doch in ihrem Kopf, hier, während sie genau über das nachdachte, was geschah!
„Sehr schön. Dann hat alles so weit geklappt. Ich bin Doktor Brellan.“
Erneut nickte sie. Das Fältchen auf der Stirn des Mannes tauchte wieder auf.
„Sagen sie bitte etwas, Miss Bærnell.“
Ein Kopfschütteln. Der Mann wirkte leicht verärgert, vielleicht aber auch einfach nur ernst. Er nahm ein Gerät aus seiner Kitteltasche und hielt es Chloë an die Lippen. Dann legte er das Ohr an die andere Seite des Schlauches, der von dem Gerät wegführte.
„Kelly? Holen Sie Mississ Sparks.“
Kelly.
Mississ Sparks.
Doktor Brellan.
So viele Menschen, denen Chloë nie wieder begegnen würde. Plötzlich spürte sie ein Ziehen am Arm. Ihr Blick wanderte zur Seite. Eine brünette Dame in Kittel hatte eine Nadel aus ihrem Arm gezogen. Chloë blickte sie fragend an.
„Was tun Sie denn da, Sparks?!“
Die Brünette lächelte mit einem bitteren Ausdruck auf dem Gesicht.
„So stellen wir am schnellsten fest, ob sie stumm ist.“
Stumm? Chloë – stumm? Konnte das sein? War das der Grund, warum sich alles in ihr dagegen wehrte, zu sprechen? Hatte sie etwa Angst, die Ärzte konnten Recht behalten? War das der wirkliche Grund, warum sie es nicht einfach versuchte?
Noch während sie in ihrer Verwirrung all diese Fragen in ihrem Kopf abspulte, breitete sich ein brennender Schmerz auf ihrem Rücken aus. Es zerriss sie beinahe, sofort sprangen ihr Tränen aus den Augen, sie stemmte sich ruckartig nach vorn, um nicht länger auf der Stelle zu liegen, die sie vor Qualen beinahe umbrachte. Das Mädchen stieß sich aus dem Bett, landete mit dem Bauch auf den kalten Fliesen und öffnete den Mund zu einem qualvollen Schrei.
„Macht, dass es aufhört!“ MACHT, DASS ES AUFHÖRT!“, brüllte es in ihr. Wie in Ekstase krallte sich das Mädchen an dem Bein der Ärztin fest. Sie riss den Mund so weit auf, wie sie konnte, verdrehte die Augen, hustete, ohne ein Geräusch zu machen und erstickte beinahe an ihrer eigenen Galle, die ihr aus dem Mund schoss, als das peinigende Brennen stärker wurde, ehe sie die Augen verdrehte und aufgrund der unfassbaren Schmerzen das Bewusstsein verlor.
Doktor Sparks schüttelte mit einem bitterem Grinsen den leblosen Griff des Mädchens von ihrem Hosenbein und betrachtete das Ekel erregende Fleisch auf dem Rücken der Patientin, verbrannt, schwarz, rot, bläulich, rosa. Sie bückte sich nach unten und griff die Locken der Sechsjährigen zusammen zu einem Zopf, an welchem sie sie packte und den Kopf aus der Pfütze von Erbrochenem zog.
„Jetzt können wir uns sicher sein, dass sie stumm ist“, erklärte Sparks barsch und rammte Chloë die Kanüle zurück in die Armbeuge.

„Das erste Mal, als ich Elahaliilah traf, war ich erschrocken. Ich war total verzweifelt und erschüttert, ich dachte, ich bin verrückt geworden! Aber dann wurde mir klar, dass Elahaliilah
versteht, wenn ich spreche, auch ohne, dass ich mich mittels taubstummer Körpersprache verständige. Elahaliilah hat keinen Körper – sie ist so etwas wie ein Geist. Ich habe sie noch nie gesehen, aber wenn sie zu mir spricht, oder ich zu ihr, dann stelle ich sie mir blond vor, mit langen Locken und großen blauen Augen... ein Lächeln, das immer auf ihrem schönen Gesicht liegt. Ja, bei Elahaliilah hört man, wenn sie lächelt – und das tut sie, zu jeder Zeit.
Ich habe nie verstanden, warum sie da war. Aber ich habe gemerkt, dass sie die Einsamkeit zu lindern scheint. Und als mir das klar wurde, wusste ich, dass meine Mutter sie geschickt hat. Meine Mutter schickte mir einen wunderschönen Windgeist, der mir etwas in mein Ohr säuselt. Ich kann nicht sprechen, und ich kann nicht schreiben. Das einzige, was ich kann, ist Ela zuhören, wie sie lacht, wie sie lächelt, wie sie mich beruhigt.“

„Kann ich dich auch Ela nennen?“
„Warum, gefällt dir Elahaliilah nicht?“
„Schon. Aber es ist so lang. Jedes Mal, wenn ich ihn denke, möchte ich ihn kürzen.“
„Du sprichst, Chloë, du sprichst zu mir.“
„Nein, Windgeist... ich bin stumm.“


»DON'T LET ME GO, DON'T LET ME GO, MY DEAR, I NEED YOU SO – AND WHAT I KNOW – YOU NEED ME TOO«
» INAKTIVITÄTVerlassen des Forums:Ich weiß nicht, was ich mit Chloë machen soll ._.
Am liebsten wär's mir, wenn sie nicht übernommen wird, klar, immerhin schleppe ich sie schon eine Weile mit mir herum. Wenn sie allerdings total wichtig geworden ist, kann sie weitergegeben werden, mit Vetorechten meinerseits :/
Ich glaube, wenn sie tatsächlich 'weg muss', dann werde ich eine Szenerie, passend zum aktuellen RP- verlauf heraussuchen, mit der ich sie rausspiele.

» SONSTIGESMusik:Goethes Erben - Paradoxe Stille
Zu Chloë:Wer's jetzt immer noch nicht geschnallt hat: sie ist stumm & kann nicht reden!! Das ist nicht einfach nur eine Trotzphase von ihr oder so... Sie ist ein Ex- Charakter aus den Tributen von Panem.
Avatarperson: Bryce Dallas Howard als jüngeres Mädchen / The Village
Regeln gelesen: Klaro
Charakter Board: Veragrom


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