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 just one of the lost boys

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Endstation Sehnsucht
An der Endstation Angekommene
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BeitragThema: just one of the lost boys   Mi Sep 23, 2015 2:23 pm


just another one of the lost boys
Underdog, just look at the mess you've made,
it's such a shame, a shame we had to find out this way

this season I'm gonna change, just not face to face,
it ain't broke, so don't fix it.


Der Suchende
you're scared, I can see you tremble
shaking like a dog, shitting razor blades
feel off shadows like a stranger

do you think you're the only one who feels the way you do?
we're both fifty shades of fucked up - well join the club, yeah join the club

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AUREL, FAST 50, PASSIONIERTER STINKSTIEFEL, FARMBESITZER
Der Besitzer der Farm und damit dein Arbeitgeber ist Aurel, ein mürrischer Typ mit weißem Bart und krummen Rücken. Er ist ehemaliger Hufschmied und hat sich irgendwann von dieser Position aus zum Pferdezüchter hin gemacht. Eigentlich kannst du ihn ganz gut leiden, denn er behandelt dich fair und verurteilt dich nicht für deine Vergangenheit. Das ist eigentlich sogar das angenehmste an ihm, findest du: Aurel stellt keine Fragen. Als du vor einem halben Jahr nach Golden Valley gekommen bist und an seiner Haustür geklopft hast, hat er dich ohne viel zu reden eingestellt. Irgendwann hast du ihm dich dann aber doch anvertraut, vielleicht weil er ein bisschen wie der Vater ist, den du nie hattest. Im Gegenzug hast du dafür ein seltenes Lächeln, ab und zu ein paar Dollar mehr und seinen Respekt bekommen - aber von seiner Vergangenheit erzählt er dir eigentlich nie.


Der Gesuchte
I know I bend and I break all my promises
But now it's time for the truth
I keep my head in the clouds and I hope that I can just be invisible to you

life is a song with no one to dance to
the same old thing over that nobody knows

[Nur Admins ist es erlaubt, dieses Bild zu sehen.]
THE LOST BOY, ZWISCHEN 15 & 18, AUSREISSER, STALLHILFE
Mit wenig Stolz trägst du irgendeinen Namen, den dir deine Mutter gegeben, oder den du dir sogar selber ausgedacht hast. Vor einem halben Jahr bist du mit nichts als einem Rucksack in Golden Valley angekommen und hast auf der Amber Resin nach Arbeit gefragt. Überraschender Weise hat dich der mürrische Besitzer direkt als Stallbursche eingestellt. Dass du noch jung bist, also irgendwas zwischen fünfzehn und achtzehn, scheint ihn nicht zu interessieren. Zuerst wolltest du ihm nicht sagen, dass du von Zuhause ausgerissen bist, wo auch immer in Amerika oder vielleicht sogar weiter weg das ist. Wahrscheinlich konnte er sich das aber auch selber denken, da du zunächst auf seinem Heuboden übernachtet hast. Mittlerweile hast du ein kleines ein Zimmer Apartment in der Nähe der Farm, in dem es immer nach schmutzigen Socken und kalten Rauch müffelt. Nach deiner Geschichte hat dich Aurel nie gefragt, aber irgendwann - vielleicht in einer langen Arbeitspause - hast du dir dann doch von ihm erzählt: dass du von zuhause abgehauen bist, als du zwölf oder dreizehn warst, weil du deine trinkende Mutter und deine gewalttätigen Geschwister nicht mehr aushalten konntest. Wahrscheinlich bist du danach erst mal auf die schiefe Bahn geraten, wie das in Großstädten immer passiert. Aber dann hast du den Entschluss gefasst, noch mal abzuhauen, und bist bis nach Golden Valley getrampt. Eigentlich wolltest du nicht lange bleiben, aber es gefällt dir hier doch gut. Und außerdem hast du ein Talent an dir entdeckt: du kannst einfach ausgezeichnet mit Pferden umgehen.



Zwei Pessimisten & zwanzig Gäule
»Zur Strafe machst du heute alle Stuten-Boxen frisch, und zwar bis Vier, is das klar?!«
»Die hab ich heute morgen schon gemacht!«
»Dann machst du sie eben noch mal.«


Warum Aurel den Verlorenen Jungen mir nichts dir nichts eingestellt hat? Vielleicht, weil man sich mit beinahe 50 doch eingestehen sollte, eine komplette Farm nicht mehr alleine bewirtschaften zu können. Und vielleicht hatte er es ja auch im Blut, dass sich die beiden ganz gut verstehen würden.
Der Verlorene Junge ist gewiss kein Sonnenschein, und er wird bestimmt auch nie der Klassenclown oder Mädchenliebling gewesen sein. Wahrscheinlich war er eher der Typ, um den alle einen Bogen machten - den man aufgrund seines heruntergekommenen Aussehens und der Lese-Rechtschreib-Schwäche am liebsten gehänselt hätte, wenn er nicht so gruselig gucken und mit den Knöcheln knacken würde. Außerdem dürfte bekannt gewesen sein, dass er viele ältere Geschwister hat - selbst wenn er sich mit denen nie verstanden hat, wollte man sein Glück lieber nicht auf die Probe stellen.
Er ist ein Einzelgänger, genau wie Aurel. Die beiden können stundenlang schweigend nebeneinander arbeiten, Boxen ausmisten, einstreuen, Zäune flicken, Rasen Mähen, Sattelzeug fetten, Blutwerte der Stuten messen... es gibt viele Dinge, die der Ältere ihm nach und nach anvertraut hat - ein völlig neues Gefühl für den Verlorenen Jungen, der immer wie ein Aussätziger oder Zurückgebliebener behandelt wurde. Dabei ist er nicht langsam oder dumm, sondern einfach verschlossen, vielleicht sogar schüchtern. Sein Welthass steht ihm ins Gesicht geschrieben, doch die Arbeit auf der Amber Resin beruhigt ihn, und da Aurel ihn mit Respekt behandelt und ihn vor allem toleriert, wie er ist, versucht sich der Verlorene Junge tatsächlich das erste Mal in seinem Leben an Regeln zu halten. Auch wenn es ihm schwer fällt, und er schnell frustiert ist - sein Geduldsfaden ist sehr kurz und die geballte Faust, die er dann mal gerne gegen den nächstbesten Gegenstand schlägt, ziemlich stark - im Endeffekt ist die Farm der erste Ort, an dem er sich einigermaßen zuhause fühlt.
Nicht nur Aurel, sondern auch die Pferde tragen ihren Teil dazu bei. Kurze Zeit nachdem er eingestellt worden war, setzte ihn der griesgrämige Besitzer auf einen seiner Wallache - und siehe da, der Verlorene Junge ist ein Naturtalent. Es besänftigt ihn, dass die Pferde ihn ebenfalls einfach akzeptieren; und dass er scheinbar die Gabe hat, gut mit ihnen umgehen zu können. Abgesehen von den Tieren und seinem Arbeitgeber hält sich der Verlorene Junge aber eher von den Einwohnern des Dorfes fern - er weiß, dass er ohnehin nur wieder anecken würde. Und obwohl er es wirklich nicht darauf anlegt, scheint er Ärger einfach magnetisch anzuziehen.

"Wenn Sie jemals Kinder gehabt hätten, würden Sie's kapieren."
"Ich hab einen Sohn, der jetzt ein bisschen älter als du sein müsste."
"Achja? Und wo soll der sein?"
"Da wo er was taugt, im Gegensatz zu manch anderen Burschen im Umkreis von 20 Meilen. Und jetzt halt den Rand."


Mit Aurel umzugehen ist bestimmt nicht immer einfach, denn auch der alte Herr hat seine Launen. Mittlerweile kann der Verlorene Junge ihn aber viel besser einschätzen. Er vertraut ihm mehr als jedem anderen Menschen in seinem Leben - und tut trotzdem nicht so, als wären sie beste Freunde. Das will er auch gar nicht, denn der Verlorene Junge hat gelernt, sich lieber nicht zu eng an etwas zu binden: man wird ja doch wieder enttäuscht.
Dass Aurel die gleiche Philosophie verfolgt, macht alles viel einfacher - man arbeitet miteinander und respektiert sich, so sind beide Seiten glücklich. Wirklich stören tut den Verlorenen Jungen nur die absolute Strenge des Farmbesitzers, ...achja, und das nicht-auf-dem-Heuboden-rauchen Gesetz. Mittlerweile weiß der ehemalige Hufschmied fast alles über seinen jungen Stallburschen, dem dabei zwar nicht immer ganz wohl ist, aber der sich dadurch wenigstens verstanden fühlt. Dafür scheint Aurel ihm aber nur bedingt zu vertrauen: an die Hengste lässt er den Verlorenen Jungen nicht heran (obwohl der der Meinung ist, mit diesen wesentlich besser umgehen zu können) und auch von seiner eigenen Vergangenheit erzählt Aurel eher zufällig. Der Verlorene Junge weiß nur, dass er mal eine Familie hatte, aber wo diese wohl ist...
...vielleicht wird er sich vornehmen, es eines Tages herauszufinden. Vielleicht wird er Aurel auch einfach nur beweisen, dass er wirklich ein Händchen für Pferde hat. Oder vielleicht taucht am Ende doch noch seine Mutter oder ein fahndender Polizist auf, die nach dem Verlorenen Jungen suchen...

Anforderungen & suchende Spielerin
Erst einmal schön, dass du dir die Zeit genommen hast, bis hierhin über Aurel und den Lost Boy zu lesen. Wie du vielleicht schon bemerkt hast, habe ich meinem Gesuchten keinen Namen vorgegeben - auch wenn ich gerne ein kleines Veto-Recht hätte. Als Avatar-Person schwebten mir bisher ebenfalls nur ungefähre Gesichter im Kopf herum, beispielweise Eddie Redmayne, Andrew Garfield oder Luke Pasqualino (bitte jeweils ohne Bart ^^) - aber an sich ist das ebenfalls freigestellt, ich hätte nur gerne auch ein Mitspracherecht. Ansonsten wäre es natürlich super, wenn du genug Zeit und Motivation mitbringst, damit ich meinen Jungen nicht gleich wieder verliere.
Der Charakter und die Vorgeschichte sind beide mehr oder weniger freigestellt. Ein paar Punkte habe ich ja undeutlich angerissen, an diesen Stellen kannst du nach Belieben ausbauen.

Zu mir: ich bin Gromi, einundzwanzig Jahre alt und berufstätig. Daher kannst du von mir innerhalb von 3 oder 4 Tagen eigentlich nicht sofort mit einer Antwort rechnen - es sei denn, mich hat die Muse gepackt. ^o^ Länger als 2 Wochen solltest du aber in keinem Falle auf deinen Repost warten müssen. (:
Im Schnitt schreibe ich zwischen 1500 bis 3500 Zeichen, bin da aber total flexibel und passe mich gerne nach unten an. Ich habe Skype und würde es total knorke finden, wenn du auch welches besäßest. >D Ansonsten tut's aber auch die PM, denn ab und an was absprechen finde ich eigentlich ganz schön. Was noch? Achja! Ich hätte supergerne einen Probepost - am liebsten aus der Sicht der Verlorenen Jungen, aber irgendwas älteres tut's auch. ^-^

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