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 Aareffy CP Plot XII

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Endstation Sehnsucht
An der Endstation Angekommene
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BeitragThema: Aareffy CP Plot XII   Mi Sep 16, 2015 3:18 pm

Aaren drückte die Tür mit einem leisen schabenden Geräusch nach außen auf und trat hinaus auf die Veranda. Die Luft war noch verhältnismäßig warm vom sonnigen Nachmittag, doch eine kühle Brise kündigte die aufkommende Kälte der Abenddämmerung an, die sich auch im faden Orange der untergehenden Sonne langsam bemerkbar machte. Nahezu lautlos sog er etwas von dieser frischen Luft tief in seine Lunge, streckte sich ein wenig und entließ sie schließlich wieder mit einem Seufzen in die Freiheit. Es roch nach Holz und Moos und irgendwie wurde er auch den Geruch von Pilzen nicht mehr los, seitdem sie hier waren, obwohl er nirgends welche entdecken konnte. Kurz ließ er den Blick schweifen, konnte aber niemanden entdecken – war ihm auch ganz recht so. Seitdem sie hier angekommen waren, hatte er selten die Gelegenheit gehabt ungestört zu sein, sei es nun aus Platzmangel oder wegen seiner Sorge um Jane... Für diesen Moment genoss er die Ruhe jedoch, zupfte dein Drehzeug aus der Hosentasche und begann sich eine Zigarette zu drehen. Schließlich klemmte er sie zwischen seine Lippen, packte das Drehzeug weg und zupfte eine Streichholzschachtel hervor, um sie anzuzünden... Den Qualm in die Abendluft hinaus pustend lehnte er sich an einen der Pfeiler und betrachtete mit gerunzelter Stirn, wie der Rauch im Abendlicht tanzte...

Effy saß mit dem Rücken an einen der Verandastützpfeiler gelehnt und las das Buch auf ihrem Schoß. Sie saß zwar im noch recht warmen Licht der Sonne, doch verglichen mit den anderen drei oder vier Stunden, die sie hier bereits gesessen hatte, wurde es langsam kühl. Der Wälzer auf ihren Knien war ein Buch von Magdalena, und es war größtenteils in Deutsch verfasst. Effy verstand nicht so viel davon, doch es wurde Seite um Seite einen winzigen Prozentsatz besser. Außerdem hatte die Tante Anahiels hier nicht so viele interessante, alte, englische Bücher… und irgendwie musste sich die Adlige ja die Wartezeit vertreiben, bis Dalvin aus dem Keller entlassen wurde. Der Geruch von Zigarettenqualm und das Knarzen der Verandadielen schräg über/hinter ihr ließ sie kurz den Kopf heben, doch als sie beim nach oben sehen nicht sofort ein Gesicht sah, widmete sie sich wieder dem Buch. . .

Aaren nahm noch einen Zug von seiner Zigarette und betrachtete gedankenversunken den aufsteigenden Qualm. Es war ihm bereits in den Sinn gekommen, dass er es hier sicher gemocht hätte, wenn sie unter anderen Umständen hergekommen wären und er ein Auge für die Natur gehabt hätte, die sie umgab – so war alles, wofür er gerade noch Interesse aufbringen konnte die Sorge um seine Lieben und um ihre Zukunft. Schließlich lehnte er sich nach ein paar weiteren Zügen ein wenig vor, um sich mit den Ellenbogen auf das Geländer zu stützen, als eine Bewegung seine Aufmerksamkeit auf sich zog. „Hm?“ Einen Moment hielt er inne, doch dann meinte er den braunen Haarschopf zu erkennen und der ursprüngliche Fluchtreflex verwandelte sich in pure Erleichterung. Es war nicht Raelynn... Sein Schuldbewusstsein fuhr ihm durch den Magen, als hätte er die Glut seiner eigenen Zigarette verschluckt, doch er konnte es im Moment kaum ertragen, in ihrer Nähe zu sein, nach all dem, was vorgefallen war. Doch die junge Katori dort unten zählte zu den wenigen Personen, die er in der letzten Zeit sogar recht gern um sich gehabt hatte. Hast du etwas Interessantes zum Lesen gefunden?“ Kurz hielt er seinen Blick weiter in die Abendsonne gerichtet, dann blinzelte er zu ihr hinunter, ein kleines Lächeln auf den Lippen.

Effy lauschte immer noch auf das Knarzen. Da war es wieder. Irgendjemand stand auf der Veranda. Natürlich spannte sich der magere Körper der Fünfzehnjährigen sofort an – noch immer war sie nicht ganz darüber hinweg, dass ihnen im Wald aufgelauert worden war. Jederzeit – selbst an diesem sicheren Ort hier – fühlte sie sich, als würde ihr jemand auflauern. Die Augen starr auf einen Buchstaben gerichtet traute sich die Dunkelhaarige nicht, auch nur ein Wort mehr zu lesen. Doch dann erklang die Stimme von oben, und Effy atmete erleichtert aus. Die Anspannung fiel sichtlich von ihren Schultern, und sie legte den Kopf in den Nacken und blickte hinauf zu ihm. Nur noch ein Funke von Misstrauen in den dunklen Augen sprach von ihrem Gedankengang eben. „Einigermaßen interessant“, gestand sie, „mit viel Deutsch. Etwas schwierig für mich, mein Deutsch ist eingerostet.“ So über die Jahre, seit man sie nicht mehr privat unterrichtete. . .

Aaren nahm einen weiteren Zug von seiner Zigarette und schnippte die Asche fort, selbstverständlich darauf bedacht nichts davon in Effys Richtung wehen zu lassen. Sein Lächeln wurde wärmer, als sich ihre Blicke trafen. Mit einem weiteren Zug von seiner Zigarette nickte er auf das Buch... „Jane kann Deutsch-“, seufzend entließ er den Qualm aus seinen Lungen, „- aber ich habe nie viel mehr gelernt als ein paar Schimpfwörter“ Kurz schlich sich ein verschämtes Lächeln auf seine Lippen, dann wurde seine Miene wieder ernst. Seine Gedanken waren wieder bei Jane gelandet und sein Herz, das eben wieder etwas freier geschlagen hatte, verkrampfte sich bei der Erinnerung an jene sorglosen Zeiten, als es noch lustig gewesen war durch die Kneipen zu ziehen und andere Leute mit deutschen Schimpfwörtern aufzuziehen. Heute kam ihm das alles dumm und naiv vor... und doch fehlte ihm diese Zeit – er hätte sie mehr genießen sollen. Irgendwie war ihm nie in den Sinn gekommen, dass sich das alles einmal ändern würde. Für ihn wäre es ewig so weiter gegangen...

Effy lächelte nicht, als sich ihre Blicke trafen, doch sie spürte, dass sie sich wieder komplett entspannt hatte. Gottseidank. Aarens Anwesenheit hatte etwas Beruhigendes an sich, nicht zuletzt, weil sie bei der Befreiung ein so gutes Team gewesen waren. Der junge Mann war einer der wenigen der Gruppe, die Effy nach wie vor nicht wie ein kleines Mädchen behandelten – hatte er von Beginn an nicht. Sie strich sich das dunkle Haar hinters Ohr und warf einen kurzen Blick auf die vergilbten Seiten des Wälzers. „Schimpfwörter haben sie mir nicht beigebracht“, erwiderte sie mit einem Lächeln in der Stimme, selbst wenn es ihre Mundwinkel noch nicht erreicht hatte. Damals. Genau wie er dachte sie an die Zeit zurück, bevor… all das hier seinen Lauf genommen hatte. Die Adlige klappte das Buch zu und erhob sich leichtfüßig aus dem Gras. Sie trug keine Schuhe, eine Bluse aus grobem Stoff und eine praktische Latzhose, die sie von Anahiels Tante bekommen hatte. Hier draußen passte nichts der Sachen, die sie eigentlich besaß, und so war es ihr ohnehin lieber. Die grünen Halme kitzelten ihr zwischen den nackten Zehen, bis sie die hölzerne Treppe zur Veranda hinauf erreichte und binnen weniger Schritte auf selber Höhe wie Aaren war. Trotzdem musste sie leicht nach oben blicken, um ihm ins Gesicht zu sehen. „Bist du sonst in Ordnung“ . . .

Aaren wurde von ihrer Stimme zurück aus der Vergangenheit in die Gegenwart geholt und konnte sich ein leichtes Schmunzeln nicht verkneifen. Ihr Kommentar bestätigte, was er vermutet hatte, nämlich dass sie diese Sprache in der Schule gehabt haben musste – oder ähnliches eben. Seine Augen folgen ihren Bewegungen für den Moment, als sie sich (selbst in einer Latzhose) elegant erhob und die Treppe hinauf kam. Kurz wandte er den Blick ab, um einen weiteren Zug von seiner Zigarette zu nehmen, ehe sie ihn wieder ansprach und er überrascht aufblickte. Damit hatte er ehrlich nicht gerechnet. Seit sie hier angekommen waren, hatte ihn das keiner gefragt... nicht einmal er selbst – und normalerweise war er es, der sich nach dem Befinden der anderen erkundigte. Mit einem schwachen Lächeln wandte er den Kopf ein wenig von ihr ab, entließ er den Qualm seiner Lunge und zuckte halbherzig mit den Schultern, ehe er zu ihr hinüber spähte. „Wir sind erst mal in Sicherheit“ Und das war es schließlich, was zählte. Alles andere würde sich mit der Zeit schon ergeben. „Und du? Was ist mit dir, bist du soweit okay?" Er richtete den Blick wieder komplett auf ihr Gesicht, nachdem er den Qualm fort gepustet hatte und betrachtete sie aufmerksam...

Effy irritierte es ein wenig, dass Aaren von ihrer Frage überrascht wirkte. Sie hob leicht die dunklen Brauen, ehe sie einen Schritt an ihm vorbei zur Fensterbank machte, wo sie das Buch von Magdalena ablegte. Anschließend trat sie wieder nach vorne zu dem anderen Katori, ihm einen froschenden Seitenblick zuwerfend – als wäre sie sich nicht ganz sicher, wie sie seine Antwort werten sollte. Man konnte es dem Mädchen ansehen, dass sie nicht zufrieden mit dem war, was er sagte. Trotzdem fragte sie nicht weiter nach. Stattdessen betrachtete sie noch einen Herzschlag lang sein Profil, dann wandte sie sich ebenfalls nach vorne, die Arme über das Geländer der Veranda gelehnt und den Blick auf den Waldrand gerichtet. „Ich mache mir Sorgen um Herrn Dalvin“, bemerkte sie mit nüchterner Stimme. . .

Aaren betrachtete ihr Gesicht, während sie den Blick gen Waldrand gerichtet hielt und versuchte etwas daraus zu lesen, doch sie schien ihre Emotionen wesentlich besser im Griff zu haben als er, geschweige denn Jane oder Rae. Umso mehr bedeutete es ihm, dass sie ihre Sorge ihm gegenüber zugab und er folgte ihrem Blick, während er den letzten Zug seiner Zigarette nahm und sie in den kleinen, mit Wasser gefüllten Becher schnippte, der für eben jenen Zweck bereit gestellt worden war. Ihm lagen Worte auf der Zunge, Phrasen wie 'Sie werden schon wieder' oder 'Es wird alles gut', doch sie blieben ihm im Halse stecken. Früher wäre es ihm ein leichtes gewesen, die junge Katori an seiner Seite zu trösten – jetzt fühlte er sich beinahe hilflos. Auch er machte sich Sorgen – um Jane, um Angeni, um die Gruppe... Mit einem leisen Seufzen strich er sich kurz mit der Hand über das Gesicht und wirkte plötzlich unendlich müde. „Ich weiß... ich...“ Für einen Moment hielt er inne und senkte den Blick, dann sah er wieder hinüber zum Waldrand. „Ich mache mir auch Sorgen... aber sie sind stark“ Jane war stark! Und auch Dalvin war stark. Sein Blick glitt hinüber zu Effy, ehe er mit seiner Schulter ein wenig aufmunternd leicht gegen ihre stieß. Er mochte vielleicht nicht mehr derselbe sein, wie früher, doch das würde ihn nicht davon abhalten zumindest zu versuchen, ihr ein wenig von ihrer Sorge abzunehmen...


Effy bemerkte selber, dass es nicht so klang, als würde sie sich um Dalvin sorgen – sie hörte sich an, als hätte sie gerade einfach irgendwas antworten müssen, und das hier war ihr als erstes eingefallen. Dabei stimmte das gar nicht; die Angst um das Wohlbefinden ihres Mentors war das einzige, das sie von Anfang an motiviert hatte, die Gruppe der gefangenen Katori aus dem Gefängnis zu befreien. Jetzt, wo sie in Sicherheit waren, fühlte sich Effy seltsam antriebslos. Die Ruhe, die sie umgab, war irgendwie falsch und ungewohnt. Sie hob den Blick, als Aaren zu sprechen begann, und als er sich unterbrach, runzelte sie ungewollt auch leicht die Stirn. Geduld war nie eine Stärke der Adligen gewesen. Sie waren stark? Irgendwo bezweifelte Effy dies. Sie hatte den leeren Blick Aarens gesehen, das eingefallene Gesicht Janes, den verlorenen Ausdruck in Keylams Mimik. Harte Schalen splitterten umso heftiger, wenn sie etwas zerbrechen wollte. Trotzdem musste sie leicht lächeln und ließ etwas verhärmt den Blick fallen, als er sie aufmunternd anrempelte. „Vielleicht hast du Recht“, gestand sie ein, und etwas Hoffnung trug ihre Stimme – bis sie ein Mal durchatmete und den Blick wieder über die Wiese vor ihnen schweifen ließ. Sie verzog die Lippen, stockte – und seufzte dann. „Aber es wird nicht wieder wie vorher. Nichts. Und keiner von uns.“ Sie hatten sich verändert. Sie, Effy, hatte sich verändert. . .

Aaren beobachtete, wie sich das stets so ernste Gesicht der jüngeren Katori zu einem Lächeln verzog und auch wenn sie den Blick abwandte, begann nun auch er zu lächeln. Ihre Worte gaben auch ihm ein wenig mehr Hoffnung und für den Moment schien zumindest diese Sorge aus dem Weg geräumt worden zu sein. Allerdings hielt die verhaltene Freude nicht lange an, denn ihre Worte spiegelten nur das wieder, was ihn seit Tagen beschäftigte... die Zukunft. Mit einem leisen Brummen ließ auch er den Blick wieder hinüber zum Waldrand schwenken. Einen Moment lang schien er nachzudenken, wie immer seit sie Hanya verlassen hatten und sich alles verändert hatte – einschließlich ihm. „Nein, ich fürchte du hast Recht“ Genau so fühlte es sich an und es gab keinen Weg zurück. Während er an sein Leben noch vor wenigen Wochen dachte, fuhr ihm ein Stich durchs Herz – er fühlte sich um viele Jahre älter, nicht um Wochen. So viele Menschen waren gegangen... Ace... Ryan... doch es waren auch einige neue dazu gekommen, wie Effy. Sein ernster Blick schwenkte wieder zu ihr hinüber. „Aber vielleicht ist das auch gar nicht so schlimm“ Zumindest nicht so schlimm, wie es ihnen jetzt vorkommen mochte. Jede Veränderung brachte schließlich auch neue Chancen mit sich, nicht wahr? Auch wenn es sich erst einmal schrecklich anfühlte das Alte zurück zu lassen und alte Bande zu kappen. Seine Gedanken huschten wieder zurück zu Rae und das schlechte Gewissen überkam ihn wieder... in einigen Dingen hieß er die Veränderung vielleicht ja doch willkommen.

Effy blinzelte nicht, während sie über das nachdachte, was Aaren gesagt hatte – und ob sie darauf wirklich ernsthaft ehrlich antworten konnte. War sie glücklich gewesen, bevor sie zu den Katori gekommen war? Nein, definitiv nicht. Aber sie hatte sich auch vor niemandem fürchten müssen, das Gefühl, etwas Verbotenes getan zu haben, war niemals derartig präsent gewesen. Selbstverständlich hatte Effy schon immer Probleme mit ihrem Partner, mit ihrer Familie und mit Albrecht gehabt, doch… das hier war eine ganz andere Kategorie. Sie starrte an den Waldrand und fragte sich, ob ihre Eltern den Kontakt zu ihr wieder aufbauen wollen würden, und ob sie dann zurück nach England müsste. Ob all die Veränderung am Ende für NICHTS gewesen war. Vielleicht war das gar nicht so schlimm? Zumindest saß Effy nun nicht mehr stundenlang auf einer Bettkante und unterhielt sich mit jemandem, der nicht da war. In ihrem Kopf. Wenn das keine positive Veränderung war, wusste sie auch nicht weiter. Sie öffnete die Lippen und wollte etwas sagen, aber ihre Worte veränderten sich auf dem Weg zu ihrem Mund, und schließlich sagte sie einfach irgendwas. „Ich vermisse mein Cello“, gestand sie. „Und meine Ballettstunden.“ Sogar die dämliche Haushaltshilfe ihrer Gasteltern. „Aber ich vermisse mein altes Leben… eigentlich überhaupt nicht.“ Sie hob den Blick und versuchte mit ernster Mimik, in Aarens Gesicht zu lesen, ob das nun dumm war. . .

Aaren fühlte sich beinahe ein wenig ertappt, als sich ihre Blicke begegneten – einfach weil er sie angesehen hatte, ohne sie tatsächlich anzusehen, doch ihre Worte ließen seine Augenbrauen erstaunt in die Höhe wandern, ehe er erneut zu lächeln begann, diesmal ein wenig offener. „Du hast Cello gespielt?“ Zwar hatte er derartiges nicht von der jungen Katori erwartet, andererseits kannten sie sich ja auch so gut wie gar nicht – obwohl sie bereits mehr zusammen durchgestanden hatten, als manch andere – doch nun, da er sie so ansah, konnte er sich die Dunkelhaarige gut mit dem großen Streichinstrument vorstellen. „Wie war dein altes Leben – also vor... dem hier?“ Sonderlich verlockend klang es für den Drummer nicht, doch er konnte sich auch nicht vorstellen, dass sein Lebensstil sonderlich vielen Leuten zusagte, deshalb kommentierte er das erst gar nicht. Andererseits schien Effy selbst nicht so angetan davon gewesen zu sein und mit einem mal überkam sie eine Welle des Mitgefühls – wie musste ihr Leben vorher ausgesehen haben, wenn sie das hier diesem vorzog..?

Effy nickte leicht, ohne den Blickkontakt zu Aaren abzubrechen. Sie wusste, dass er Musiker war, wenn auch nicht genau, welches Instrument er eigentlich spielte. „Und Querflöte“, fügte sie noch hinzu. Dass sie auch Gesangsunterricht bekommen hatte – natürlich im klassischen Stil – ließ sie lieber weg, genau wie die Tatsache, dass sie einen Flügel sehr wohl zu benutzen wusste. Der Instrumentenunterricht war ihr jedes Mal lieber gewesen, wenn auch nicht so sehr wie ihre Ballettstunden bei Miss Worth. „Ich bin auf die ASTM gegangen“, murmelte sie und sah dann doch weg. Die Privatschule, die besonders talentierte Musiker unterrichtete, war ja erst der Grund gewesen, warum man sie nach Hanya hatte gehen lassen. Sie wollte eigentlich nicht darüber reden – nicht nur, weil sie ihr Cello zwar vermisste, aber eben auch in dieser Zeit einfach sehr unter sich selbst gelitten hatte. Das hier – sie ließ den Blick über die weite Wiese vor ihnen und dann kurz zu Aaren hinauf wandern – war um so ein gigantisches vielfaches BESSER für sie. „Du bist doch auch Musiker, oder?“ – besser er redete, als sie. . .

Aaren war eigentlich kein Mensch, der Augenkontakt scheute, eher im Gegenteil. Er empfand es als wichtig seinem Gegenüber ins Gesicht zu sehen, um anhand seiner Mimik zu erkennen, was in ihm vor sich ging. Vielleicht fiel es ihm deshalb schwer, Effy längere Zeit einfach mal NICHT anzusehen. So sehr er sich auch bemühte, es war nahezu unmöglich aus ihrer Mimik zu lesen, was sie gerade bewegte und genau das war auch der Grund, weshalb er keine einzige Regung verpassen wollte. Gerade hatte er geglaubt eine entdeckt zu haben, doch schon im nächsten Moment erlosch sie und die zierliche junge Frau wandte den Blick ab. Er richtete sich ein wenig auf, die arme locker vor der Brust verschränkt und die Schulter nun an den Balken neben sich gelehnt, während er den Blick ebenfalls über die Wiese schweifen ließ, die Stirn leicht gerunzelt. „Nanelain Worth...“ Was wohl aus ihr geworden war? Auch sie war verschwunden... hoffentlich ging es ihr gut. Ihm entging nicht, dass die nicht direkt auf seine Frage einging, doch die Tatsache, dass sie an dieser Eliteschule gelernt hatte und das, was er bisher Häppchenweise von ihr aufgeschnappt hatte, zeichnete langsam aber sicher doch ein ziemlich klares Bild... Ihre Gegenfrage entwaffnete ihn allerdings für einen Augenblick, dann schmunzelte er. „Kann man so sagen, auch wenn wir im Grunde quasi keine Musik machen, so wie du sie kennst“ Er hatte nie eine klassische Musikausbildung genossen, geschweige denn richtigen Unterricht – er konnte nicht einmal Noten lesen. „Jane und ich sind in einer Band... waren. Mit Ryan...“ Sein Lächeln verblasste, dann wandte er den Blick gen Waldrand. „Unser Leben war eigentlich ziemlich schön – aufregend und trotzdem lässig. Wir haben immer da gemacht, was und am meisten Spaß gemacht hat... das wird mir fehlen“ Genauso wie die unbeschwerten Nächte in den Pubs, die stundenlangen Gespräche mit Jane in seiner kleinen Tropenhöhle und vielleicht sogar ein bisschen das Leben auf der Bühne – na, die kreischenden Mädchen würden ihm vielleicht nicht fehlen. Mit einem sachten Schmunzeln sah er zu Effy hinüber. „Und vielleicht mein Schlagzeug“ Das fehlte ihm jetzt schon...

Effy hob überrascht den Kopf, als Aaren den Namen ihrer Ballettlehrerin aussprach – und es dauerte einen Moment, bis ihr einfiel, dass auch Miss Worth eine Katori gewesen war. Stimmt. Damals hatte sie zum ersten Mal darüber nachgedacht, dass es vielleicht doch nichts Schlimmes war, zu dieser Gruppe gehören zu müssen. Effy hatte die grazile Tänzerin stets bewundert, und sie war in ihrer Bewunderung immer noch halb ersoffen, als Nanelain eines Tages im Hauptquartier aufgetaucht war. Es war ihr Glück, dass ihre starre Mimik immer noch zwei Augen hatte, die auf Aarens Gesicht gerichtet waren – so wurde sie Zeuge dessen, wie sein Lächeln auf seinen Lippen verrutschte, als er über diesen Mann namens Ryan sprach. Sie vergaß allerdings nachzufragen, als er zu ihr herunter sah und mit diesem Lächeln in den Mundwinkeln sein SCHLAGZEUG erwähnte. Effys Augen weiteten sich ein Stück, für einen Herzschlag wirkte sie unheimlich jung – sogar jünger als die 15 Jahre, die man ihr nicht ansah. „Ein Schlagzeug?“, wiederholte sie und musste lächeln. Das kannte sie nur aus dem Jazz-Bereich, und der gefiel ihr besser, als sie zugab. Diese modernen Instrumente hatten es ihr angetan. „Das ist… bewundernswert. Ich hätte so gerne mal eines gespielt, wenigstens mal angetestet.“ Natürlich war ein Schlagzeug nichts für eine junge Dame wie sie, aber ihr Interesse zum ausprobieren war trotzdem da. . .

Aaren blinzelte beinahe ein bisschen überrascht, doch sein Lächeln wurde umso breiter, als er die Begeisterung in ihren Augen funkeln sah. Tatsächlich glaubte er, sie niemals derartig euphorisch gesehen zuhaben und es freute ihn, sie ein wenig aus sich heraus gelockt zu haben – wenn auch eher unverhofft. Außerdem musste er zugeben, dass er sich durchaus ein kleines bisschen geschmeichelt fühlte. Auf ihre Frage hin nickte er und seufzte ein bisschen wehmütig. „Wenn ich meines nur hätte mitnehmen können. Ich habe eine halbe Ewigkeit gebraucht, bis ich es auf meine Bedürfnisse zugeschraubt hatte und ich bezweifle, dass ich so schnell an neue Teile komme“ Zumindest nicht, wenn sie tatsächlich nicht mehr an ihr Geld heran kämen, denn das Geld, was sie bei sich hatten, würden sie für wichtigere Dinge brauchen, als für ein Schlagzeug. „Aber irgendwann besorge ich mir wieder eins“ Die Entschlossenheit in seiner Stimme ließ keinerlei Zweifel zu – immerhin war das Trommeln bisher sein Leben gewesen. Er konnte sich einfach nicht vorstellen, was er sonst tun sollte. „Sobald ich die nötigsten Teile habe, kannst du es gern mal ausprobieren – so schwer ist das gar nicht“ Grinsend zwinkerte er ihr entgegen und lachte leise. „Andernfalls hätte ich es schließlich auch nicht in die Band geschafft“ Zumindest nicht ohne ein bisschen Taktgefühl...

Effy konnte sich nur schwerlich vorstellen, dass es leicht sein würde, auf einem Schlagzeug zu spielen. Es war etwas ganz anderes als ein feingliedriges Instrument wie ein Cello oder eine Flöte - man musste schnell sein und brauchte viel Kraft, und der Rhythmus war das wichtigste von allem. Sie konnte ihre Finger unabhängig von ihren Füßen bewegen - das musste sie nicht nur beim Tanzen lernen - aber damit dann auch noch zu SPIELEN, das war für Effy noch mal was ganz anderes. Trotzdem lächelte sie in sich hinein und stellte sich vor, wie wunderbar das wäre - bis ihr der Gedanke kam, dass diese Zeit, von der Aaren da sprach, vermutlich niemals eintreten würde. Augenblicklich schien sie etwas weniger erheitert zu sein und musste sich mühe geben, nicht besonders traurig den Blick über die Lichtung schweifen zu lassen. Dieses »irgendwann« war sehr flexibel. Sie seufzte leise. Wenn sie ehrlich war, konnte sie sich kein Szenario ausmalen, in dem dieses »irgendwann« wieder vorkommen konnte. . .

Aaren wirkte in diesem Moment sichtlich entspannter als zuvor, nahezu gelöst. Musik war etwas, worüber er gern sprach - damit kannte er sich aus. Die Musik war sein Leben... oder zumindest war sie das gewesen. Jetzt konnte er wahrscheinlich froh sein, wenn er als Straßenmusiker noch ein bisschen Geld verdiente und auch das wohl eher mit einer Gitarre, als mit einer Trommel. Das Lächeln war wieder aus seinem Gesicht verschwunden, das er der Wiese zugewandt hatte, über der nun langsam dünne Nebelschwaden aufzusteigen begannen. "Irgendwann" Seine Stimme klang ruhig, beinahe ein wenig abwesend. Auch ihn schien das kleine Wort zu beschäftigen, doch im Gegensatz zu Effy setzte er große Hoffnungen daran, dass dieses irgendwann tatsächlich stattfinden würde. Er wandte den Blick wieder Effy zu und hob die Hand, um ihr vorsichtig über die Schultern zu fahren. "Mach nicht so ein Gesicht, es kommen auch wieder bessere Tage." Ein kaum sichtbares Lächeln huschte über seine Lippen, dann senkte er kurz den Blick, bevor er etwas zuversichtlicher in die Ferne blickte. "Es muss schließlich weiter gehen." Kurz drückte er sacht mit seinen Fingern beinahe zuversichtlich ihre Schulter, dann ließ er sie wieder los... Sie konnten ja nicht immer nur Pech haben.

Effy betrachtete die leicht dampfende Wiese vor ihnen und spürte, wie sich ihre Brust enger zusammen zog. Sie hörte noch das Echo des Lächelns von Aaren in dessen Worten, spürte die Mischung aus Sehnsucht und Leidenschaft, mit der er über sein Instrument und das Musikmachen allgemein gemacht hatte. Das Schlucken fiel ihr plötzlich schwer, und sie spürte eine unsichtbare Last ihre Schultern nach unten drücken - tagelang hatte sie nicht an ihn denken müssen, und jetzt war da wieder das Gefühl, dass er ganz nahe war: Albrecht. Wie immer kam er, wenn sie sich allein gelassen und melancholisch und hoffnungslos verloren fühlte - aber normalerweise hielt er sich fern, solange andere Menschen, besonders Katori, in der Nähe waren. Warum meinte sie dann jetzt seine Nähe spüren zu können? Leicht verwirrt blickte sie auf, doch alles, was die Adlige sah, war das lächelnde Gesicht des Drummers, der sie mit einem sanften Gesichtsausdruck an der Schulter nahm. Fragend huschte der Blick aus den schwarzen Augen zwischen seinen hin und her, ihr Herz klopfte plötzlich schneller - war es wegen Albrecht oder... seinetwegen? Der Einfall kam so überraschend, dass Effy leicht errötete und schnell den Kopf senkte. "Ja, sicher...", murmelte sie verlegen vor sich hin und starrte auf ihre Füße. Was zum. . . ?!

Aaren hatte den Blick in die Ferne gerichtet, wo irgendwo hinter den Bäumen nun langsam die Sonne unter ging und ihre Wipfel in ein leuchtendes rotorange tauchte. Ein wundervolles Schauspiel, wodurch ihm die Regung neben ihm allerdings völlig entging. Erst, als er meinte Unsicherheit in Effys Stimme heraushören zu können, wandte er ihr wieder den Blick zu. Ihr Gesicht war in das Licht der untergehenden Sonne getaucht und ließ es weicher wirken als zuvor. "Hey..." Seine Stimme klang wärmer als zuvor. Er runzelte leicht die Stirn, ehe er sich um ein aufmunterndes Lächeln bemühte und nun Beide Hände auf ihre Schultern legte. Sie war um einiges kleiner als er, was es ihm leicht machte sie an sich zu ziehen und die Arme um sie zu legen. "Mach dir nicht zu viele Sorgen, du bist nicht allein. Wir sind für dich da." Er lächelte, während sein Blick über die Baumwipfel streifte. "Ich bin für dich da."

Effy wusste nicht genau, warum sie sich plötzlich so benahm. In der Nähe Aarens hatte sie sich immer sicher gefühlt - er war ihr wie ein großer, erwachsener Tzench ohne Stottern vorgekommen, höflich und pflichtbewusst, nur irgendwie lustiger und mutiger. Nein, eigentlich war Aaren überhaupt nicht wie Tzench, und sie hatte sich trotzdem vorgestellt, was wohl wäre, wenn jemand wie der Drummer ein Tier - ihr Seelentier - wäre. Das ganze Katori-Dasein hatte sich noch mal für Effy geändert, seit Aaren sich mehr mit ihr beschäftigte. Seit sie Seth die Karten abgenommen hatten und er sie von der ersten Sekunde an behandelt hatte, wie ein vollwertiges, erwachsenes Mitglied der Gemeinschaft, die er jetzt gerade beschwor. Effy schloss die Augen, als er sie gegen seine Brust zog und atmete den Geruch ein, den er verströmte. Wurde ihr Herz nicht so heftig gegen ihre Rippen stoßen, könnte sie jetzt auch einfach einschlafen... doch halt! Die Schwarzhaarige schluckte schwer, wusste nicht, was sie darauf antworten sollte - und beschloss, es einfach zu lassen. Sie wollte diese Welt da um sie herum, und sei sie gerade noch so schön, nicht sehen - nicht, solange sie stattdessen die dunkle Wärme dieses Mannes wirklich fühlen konnte - ihn fühlen, etwas, das sie bei Albrecht nie gekonnt hatte. Oh, Albrecht. . .

Aaren hielt die Arme fest um ihre kleine, zierliche Gestalt geschlossen, während er den Blick wieder in die Ferne richtete. Er konnte spüren, wie sie sich gegen ihn sinken ließ und ihr Kopf sich wie von selbst an seine Schulter legte, als wäre sie genau dafür geschaffen worden. Sachte lehnte er sein Kinn gegen ihren Kopf und lächelte. Seine Finger strichen beruhigend über ihren Rücken. Es tat gut sie im Arm zu halten, sie zu trösten - er fühlte sich nicht mehr so nutzlos und je länger er sie im Arm hielt, desto deutlicher wurde ihm bewusst, wie sehr ihm so etwas gefehlt hatte... Nähe. Seine Gedanken schwenkten zu der Frau, die eigentlich in seinen Armen liegen sollte, deren Nähe er im Moment einfach nicht ertragen konnte und kurz überkam ihn erneut ein schlechtes Gewissen. Doch es war Effy, die er hier im Arm hielt. Das... war etwas vollkommen anderes... und dennoch ließ es sein Herz zufriedener klopfen. Nach einigen weiteren Herzschlägen drückte er sie noch einmal an sich und löste dann das Kinn von ihrem Haar. Sein rechter Arm sank auf das Geländer und auch der andere rutschte von ihrem Rücken, ehe seine Hand auf ihrer Schulter verweilte. Sein Blick richtete sich auf ihr Gesicht und er lächelte. "Besser?"

Effy wünschte sich für einige schwere Herzschläge tatsächlich, einfach einzuschlafen. Einfach die Augen zuzumachen und morgen früh aufzuwachen, zum Hauptquartier zu schlendern und dort einen gesunden Dalvin und einen lächelnden Aaren vorzufinden, der schon darauf brannte, wieder Unsinn mit ihr anzustellen. Doch sie wusste selbst, wie albern und kindisch dieser Gedanke war, und versuchte sich zusammen zu reißen. Sie drückte ihr Gesicht gegen seine Brust, als er sie noch mal etwas enger zu sich heran zog, und machte dann einen Schritt zurück, als er sie frei gab. Aus irgendeinem Grund war es ihr plötzlich peinlich, den Kopf zu heben - sie war immer noch ein wenig rot. Da sich ihre Kehle immer noch wie zugeschnürt anfühlte, nickte sie einfach nur. Leicht beklommen wandte sie sich um und holte einmal tief Luft, ehe sie den Blick über das Feld schweifen ließ. "Danke", brachte sie leise irgendwie hervor und befand das wettergeerbte Holzgeländer unter ihren blassen Fingern plötzlich für wahnsinnig interessant. . .

Aaren betrachtete ihre feinen Gesichtszüge und obwohl sie noch immer nicht so zuversichtlich aussah, wie er sich wieder fühlte, wirkte sie zumindest nicht mehr ganz so bedrückt wie vorher. Lächelnd sah er wieder zu den Baumwipfeln hinüber, die sich nun dunkel gegen den purpurnen Himmel abhoben. Der Nebel stieg höher und wurde dichter, bald würde er bis zu den Treppenstufen empor kriechen und die Kälte mit sich bringen. Seine Finger schlossen sich um ihre Schulter, während er den Kopf wandte und sie angrinste. Dann straffte er seine eigenen Schultern und ließ den Kopf leicht Richtung Tür fallen. "Komm mit rein, es wird kalt und ohne Schuhe holst du dir noch den Tod". Einen Schritt zurück machend setzte er sich in Bewegung. "Vielleicht ist noch etwas Suppe da, die wärmt uns auf." Es war kühl geworden und auch wenn er recht dicke Sachen trug, musste Effy inzwischen sicher frieren. Er wollte nicht verantworten müssen, dass sie krank wurde...

Effy hatte überhaupt nicht bemerkt, wie kalt es geworden war - doch tatsächlich, Aarens Hand fühlte sich etwas zu warm auf ihrer Schulter an, und jetzt wo er es sagte, bemerkte sie, dass sie sogar leicht fröstelte. Sie genehmigte sich noch ein kleines Seufzen, dann schüttelte sie ihre eigene Verklemmtheit ab, indem sie den Kontakt zwischen ihnen unterbrach um leichtfüßig zu ihrem Buch herüber zu tapsen. "Ich schau noch kurz nach, ob ich unten etwas liegen gelassen habe", erklärte sie ihm über die Schulter und nahm die flachen Treppenstufen die Veranda hinunter in drei getänzelten Sprüngen. Das Gras fühlte sich schon feucht zwischen ihren Zehen an. Unten stehend hielt sie kurz inne und ließ den Blick langsam über die Wiese schweifen... und spürte, wie sich ihr Herz vor Sehnsucht zusammen zog. Doch zwischen den Rauchschwaden tauchte Albrecht nicht plötzlich auf... und so folgte sie, schlechten Gewissens und pochendem Herzens; den Wälzer fest gegen die Brust gedrückt, Aaren ins Haus.
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