StartseiteKalenderFAQSuchenMitgliederNutzergruppenAnmeldenLogin

Austausch | 
 

 Mentoring Lektionen

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
Endstation Sehnsucht
An der Endstation Angekommene
avatar


BeitragThema: Mentoring Lektionen   Fr Jul 17, 2015 1:37 am

LEKTION NUMMER EINS: HELL/DUNKEL KONTRASTE


So! Mit reichlicher Verspätung aufgrund meiner andauernden Abwesenheiten habe ich es jetzt endlich geschafft, dir mal eine Infopost zu schreiben. Das war gar nicht so einfach, denn obwohl ich weiß, dass du am liebsten an deinen Farbgebung und mehr mit Colourings arbeitest, wollte ich das nicht zuerst als Thema nehmen.
Ich habe mir also deine letzten Updates noch mal genau angesehen und meine Kritik durchgelesen, die ich dir dagelassen habe, und bin auf ein Thema gekommen, das mich selber auch lange als Grafikerin beschäftigt hat (und teilweise immer noch mal wieder um den Verstand bringt): der richtige Mittelweg zwischen Hell/Dunkel-Kontrasten!
Viele Grafiken leiden sehr darunter, dass einige Stellen extrem überbelichtet sind. Es gibt natürlich ausnahmen, in denen dieser Effekt gewünscht ist, wenn die ganze Grafik nur so „strahlt“. Im Regelfall ist es aber nur ein unausgewogener Kontrast, der dafür sorgt, dass entweder helle Flächen den Blickpunkt ablenken oder sehr dunkle Flächen Details der Grafik verschlucken.
Ich habe mal in meinen alten Grafiken herumgestöbert, um dir ein paar unterschiedliche Beispiele zu präsentieren (bitte nicht erschrecken, die Sachen sind echt alt ).

[Nur Admins ist es erlaubt, dieses Bild zu sehen.]
(dadurch, dass es ein gif ist, wird die Qualität der Bilder leider sehr rauschig. Da es hier ja aber um was anderes geht, habe ich beschlossen, es erst mal so zu lassen.)


Warum sind überbelichtete Stellen eigentlich so schlimm? Auf jeden Fall, weil sie den Blickfang rauben. Sieh dir zum Beispiel mal die Grafik Beispiel C an. Mal davon abgesehen, dass es insgesamt kein besonders hübsches Werk ist: anstatt, dass man zuerst auf das Gesicht der Frau guckt, wird der Blick auf ihren Arm gelegt. Eine überbelichtete Stelle, die einfach im Laufe der Bearbeitung durch die verschiedenen Ebenen entstanden ist. Bei dem Beispiel B haben wir nicht nur das Problem, dass im Hintergrund ein wahnsinnig heller Fleck heraussticht – sondern auch auf der Schnauze des Wolfes ist so ein Punkt, der an dieser Stelle die komplette Fellstruktur schluckt.
Das Beispiel A ist ungefähr das schlimmste der drei, hier kann man ein einer Stelle nicht nur kaum die Schrift nicht mehr lesen, sondern sehen sowohl Mädchen, als auch Pferd, einfach nur ungesund aus (ich habe dazu früher immer gerne Atom-Leuchten gesagt xD).

Am Schlimmsten bei all dem ist aber, dass überbelichtete Stellen die Qualität der gesamten Grafik vermindern. Ich habe mich dazu einfach mal ganz frech an deiner Galerie bedient, um dir Beispiele zu zeigen, bei welchen ich finde, dass dies der Fall ist.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Herr über Hell/Dunkel Kontraste zu werden. Ich habe bereits bemerkt, dass du schon selbst versucht hast, daran zu arbeiten. Dazu möchte ich aber später kommen. Zunächst einmal möchte ich dir drei unterschiedliche Arten vorstellen, wie du an so etwas abreiten beziehungsweise es zukünftig vermeiden kannst.

[Nur Admins ist es erlaubt, dieses Bild zu sehen.]


Bei dem Beispiel D habe ich mich am [Es ist nur Administratoren erlaubt, diesen Link zu sehen] bedient. Es ist besonders gut, um gezielte helle Partien dunkler / gezielte dunkle Partien heller zu machen. Du findest es in deinem Werkzeugkasten rechts vom Wischfinger-Tool. Ich würde auf jeden Fall dazu raten, die Korrektur durch dieses Tool vorzunehmen, bevor du mit dem Bild weiter arbeitest. Anderenfalls wirkt die abgedunkelte Fläche schnell hellgrau (wie nun leider auf unserem Beispiel). Prinzipiell wirken dadurch aber die Katen innerhalb des Gesichts nicht mehr so heftig, es ist also eine gute Methode, um bereits überbelichtete Originalbilder etwas zu verbessern.
Achte bei dem Tool darauf, dass du niemals auf voller Deckkraft und voller Belichtung arbeitest. Ich empfehle außerdem einen weich auslaufenden Pinsel, um keine heftigen Hell/Dunkel-Kanten zu hinterlassen. Mit der Einstellung Nachbelichten auf Mitten oder Glanzlichter (je nach dem einfach ausprobieren) machst du helle Flächen dunkler, mit Abwedeln auf Schatten oder Mitten genau anders herum.

Bei dem Beispiel E habe ich eine hellgraue Ebene genommen und sie im Modus nur Abdunkeln über die hellen Stellen gelegt. Gleichermaßen kannst du mit dunkelgrauen Ebenen und dem Ebenenmodus nur Aufhellen dunklere Partien in der Grafik etwas heller machen. Ich habe das an deiner Grafik einmal gemacht. Wie du siehst, ist es natürlich nicht optimal: jetzt ist aus der Hand statt einer großen weißen Fläche eine große graue Fläche geworden. Trotzdem schluckt es jetzt nicht mehr den eigentlichen Leuchteffekt deiner Grafik (nämlich an blau/gün/rot).
Mir ist aufgefallen, dass du mit dieser Sache schon früher gearbeitet hast. Bei einigen Grafiken hat das wunderbar geklappt, [Es ist nur Administratoren erlaubt, diesen Link zu sehen] zum Beispiel ist es von der Farbigkeit sehr clever gelöst. Worauf du bei so etwas jedoch achten musst, ist, dass du die Abdunkelnde/Aufhellende Farbebene nicht in einer unnatürlichen Farbe wählst, die dann die hellen hautstellen verfärbt. Das ist dir zum Beispiel durch [Es ist nur Administratoren erlaubt, diesen Link zu sehen] Colouring passiert, was der Figur einen komplett ungesunden Touch gibt und trotzdem noch einen starken Hell/Dunkel Kontrast hinterlässt.
Als Tipp bei dieser Sache: hast du beispielsweise eine helle, graue Ebene über deine weißen Stellen gelegt, um sie abzudunkeln, öffne den schwarz/weiß-Kurven-Controller (gehe: Farben ~> Kurven…). Hier kannst du den Graph nun beliebig hin und her verschieben und direkt sehen, wie es sich auf deine Grafik auswirkt und wie viel weiße Fläche von der Ebene „geschluckt“ wird.

Bei dem letzten Beispiel F habe ich absichtlich ein bisher unbearbeitetes Bild genommen. Bei dieser Methode ist es sehr wichtig, dass du bereits bei den Originalen anfängst, helle Stellen zu bearbeiten. Auf dem Original des Bildes gibt es einige unschön glänzende Flecken im Gesicht der Person, die mit mehreren Ebenen darauf sicher irgendwann anfangen würden, zu leuchten.
Um uns dieser zu entledigen, verdoppeln wir die Originalebene einfach. Anschließend stellen wir sie auf den Ebenenkanal Sättigung. Zunächst einmal dürftest du nichts bemerken. Nun öffnest du aber wieder den schwarz/weiß-Kurven-Controller (gehe: Farben ~> Kurven…) und beginnst, den Graphen hoch/runter zu schieben. Durch den Ebenenkanal übernehmen die hellen Stellen den Farbton der dunkleren.
Als Tipp: es könnte passieren, dass leichte Pixel an den Rändern in hellen Farben hervortreten. Zoome einfach ganz nahe an die betroffene Stelle heran, schnapp dir das Wischfinger-Tool auf sehr geringer Deckkraft und gehe ein paar Mal über die Pixel. Sie sollten dann verschwinden!

Zum Abschluss möchte ich noch loswerden: natürlich will niemand seine Grafiken alle komplett eintönig und ohne Kontraste haben! Wichtig ist aber eben, dass er Unterschied zwischen hell und dunkel nicht so gewaltig ist und keine Details verschluckt werden. Das haben deine Grafiken nämlich bei weitem nicht nötig.
Wenn du irgendwelche Fragen zu dieser Infopost haben solltest, lass es mich bitte wissen c:


HAUSAUFGABEN


Zu dieser Infopost wird nun natürlich auch eine Aufgabe gestellt! Da ich dir drei unterschiedliche Methoden gezeigt habe, hätte ich am liebsten auch drei unterschiedliche Ergebnisse.
Aufgabe 1.1) – Schnapp dir eine deiner alten Grafiken, deren xcf du noch hast, und die ein offensichtliches hell/dunkel- Problem hat. Wenn du dir nicht sicher bist, kannst du mir die Grafik auch vorher zeigen. Versuche, mit dem Abwedeln/Nachbelichten Tool die betroffenen Stellen zu bearbeiten. Es geht dabei nicht darum, die ganze Grafik neu zu machen!
Aufgabe 1.2) – Erstelle eine völlig neue Grafik mit Bildern deiner Wahl. Du kannst machen was du möchtest, ein Blend, ein Set, irgendwas. Versuche dabei sowohl eine Farbebene (keine Textur!) mit dem Kanal „nur Aufhellen“, als auch eine mit „nur Abwedeln“ zu benutzen. Die Farbe sollte zu der Grafik passen. Wenn du das mit einem Set oder einer Battlegrafik verbinden möchtest, gerne!
Aufgabe 1.3) – Schnappe dir eines der unten angegebenen Bilder und versuche, die leichte Überbelichtung / Unterbelichtung zu beseitigen. Du musst keine großartige Grafik daraus machen, nur einfach Herr über die hellen / dunklen Flecken werden. Welche Technik du anwendest ist völlig dir überlassen.

[Es ist nur Administratoren erlaubt, diesen Link zu sehen] // [Es ist nur Administratoren erlaubt, diesen Link zu sehen] // [Es ist nur Administratoren erlaubt, diesen Link zu sehen]

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Endstation Sehnsucht
An der Endstation Angekommene
avatar


BeitragThema: Re: Mentoring Lektionen   Fr Jul 17, 2015 2:06 am

LEKTION NUMMER ZWEI: RÄNDER


Willkommen in der Lektion II
Heute beschäftigen wir uns mit einem meiner Lieblingsthemen: dem Rand! Ich versuche dieses Mal, alles nicht so haarklein zu beschreiben und nicht alles mit roten Kreisen voll zu pantschen und wenn du dann doch etwas nicht nachvollziehen kannst, sag bitte Bescheid!
Vorweg: es gibt ungefähr 40mio. verschiedene Wege, Ränder zu machen, denke ich. Ich weiß nicht, was du bisher so benutzt hast, aber ich dachte, ich stelle dir einfach mal ein paar vor.

#1 – der 1px Rand
Der allseits beliebte Ein-Pixel-Rand ist „geht immer“ Lösung unter den Rändern. Man kann ihn in allen Farben und Ebenen-Einstellungen verwenden und… selbst wenn man ihn auf manchen Grafiken vielleicht gar nicht sieht, ich würde ihn bei zum Beispiel Sets immer irgendwie benutzen. Für mich wertet diese Linie eine Grafik immer noch mal auf – wie ein Sahnehäubchen.
Ich glaube, jeder hat eine andere Taktik, zu seinem 1px Rand zu kommen. Ich persönlich mache es viel folgt:

neue (transparente) Ebene erstellen, die so groß ist, wie zB. das Avatar ⇉ (obere Leiste) Auswahl ↪ Alles Auswählen ⇉ Transparente Ebene mit gewünschter Farbe füllen und auf gewünschte Ebenen-Einstellung stellen ⇉ wieder Auswahl (obere Leiste) ↪ verkleinern ↪ 1px Auswahlen (Haken bei „vom Rand verkleinern“) ↪ ok ⇉ Entf-Taste

Jetzt müsste nur noch ein Pixel am Rand übrig sein! Du kannst natürlich auch das nach dem Verkleinern ausgewählte wegradieren oder ausschneiden oder… was es sonst noch so für Möglichkeiten gibt.

[Nur Admins ist es erlaubt, dieses Bild zu sehen.]


Hier siehst du drei unterschiedliche Möglichkeiten, wie so ein absolut atemberaubender 1px Rand aussehen kann. Bei Beispiel A ist er rein schwarz, bei Beispiel B ist er weiß, bei Beispiel C habe ich anstelle einer farbigen Ebene eine Textur genommen und von ihr eben nur diesen einen Pixel stehen lassen. Man kann da absolut probieren wie man möchte. Auch eine Möglichkeit ist es, deine komplette Grafik über Rechtklick auf oberste Ebene im Verlauf ↪ Neu aus Sichtbarem zu verdoppeln, auf einen anderen Ebenen-Kanal zu stellen und dann nur einen Rand stehen zu lassen. Da sind einem echt keine Grenzen gesetzt!
Hier an der Stelle würde ich mich für Beispiel B entscheiden. Abgesehen von dem weißen Logo auf dem Shirt findet man ansonsten keine weiße Stelle auf dem Foto und es ist immer gut, einen Kontrast zu wiederholen. Es ist natürlich aber auch immer ein bisschen Geschmackssache und die Frage, wie viel Fokus der Rand ziehen soll.
Als Tipp: bei solchen Rändern, die ein Mal komplett um die Grafik gehen, würde ich nie mehr als einen Pixel stehen lassen. Ein zu fetter Rand nimmt in 99 % der Fälle zu viel Fokus von der eigentlichen Grafik und wirkt plump und unhandlich. Ich sage aber nicht, dass es gar nicht geht.

Der Balken
Mein momentaner Rand-Favorit ist definitiv der Balken. Ich benutze ihn sehr häufig Sets, bei denen die darauf abgebildete Figur sehr weit nach außen positioniert wurde. Bei deinen aktuellen Hausaufgaben-Sets war es auf allen dreien so, dass die Figuren sehr an den Bildrand orientiert waren. Ich finde, man sollte nicht einfach so Striche durch Gesichter ziehen – und da bietet sich der Balken dann ganz gut an.

Einen Balken erstellst du eigentlich genau so wie einen Pixel-Rand – du machst dir eine neue Ebene, stellst die Farben etc. richtig ein und schneidest dann den größten Teil dessen einfach weg – bis du nur noch so viel stehen hast, wie du für deinen Balken möchtest. Ich habe auch schon gesehen, dass du das auf einem Set gemacht hast. C:

[Nur Admins ist es erlaubt, dieses Bild zu sehen.]


Hier sieht man, finde ich, sehr deutlich die kleinen aber feinen Unterschiede. Bei Beispiel D siehst du unten den Balken, den ich verwendet habe, um nicht einen Strich durch das Figur der Dame – wie in Beispiel E - zu setzen. Auf Beispiel F habe ich probehalber mal kombiniert und sogar noch einen 2 Pixel breiten Streifen aus dem Balken heraus gelöscht. Das wirkt allerdings immer recht unruhig und beengend; und das Avatar ist durch die große Aufnahme des Gesichts und die gebogene Schrift schon bewegt genug. Hätte ich den Balken an den oberen Rand orientiert, wäre er mir zu nahe am Auge der Figur gewesen.
Es ist also alles immer eine Frage der Absicht und des Geschmacks, so wie auch bei allen anderen Rändern!

Bonus: Die Schrift im Rand
Meine Notlösung für alle ich-weiß-nicht-wie-ich-Schrift-setzen-soll-Fälle: die Schrift im Rand! Wenn eine Grafik schon besonders vollgeklatscht ist, sich viele Motive darauf bewegen oder sie von den Farbigkeiten einfach so kompliziert ist, dass ich nicht weiß, wie ich die Schrift setzen soll, greife ich gerne auf die Schrift-im-Rand Variante zurück. Basis: zwei Balken, einer oben, einer unten. Darein dann Schrift!
Je nach Möglichkeit kannst du die Schrift einfach auf den Balken setzen, oder…

Textfeld in gut leserlicher Farbe auf den Balken ⇉ Rechtsklick auf Textebene ↪ Auswahl auf Alphakanal ⇉ Textebene ausblenden (das Auge) ⇉ Ebene mit Balken auswählen ⇉ Entf-Taste (oder Strg+x / rausradieren)

So müssten die Farben, die unter dem gesetzten Balken sind, durch den Balken scheinen und deine Schrift ergeben – auch eine Variante, aber natürlich von den Hintergrundfarben und von der deines Balkens abhängig!

Hier mal ein paar lose Beispiele, wie man verschiedene Balken / Ränder (teilweise mit Schrift drin) setzen kann:

[Nur Admins ist es erlaubt, dieses Bild zu sehen.] [Nur Admins ist es erlaubt, dieses Bild zu sehen.] [Nur Admins ist es erlaubt, dieses Bild zu sehen.] [Nur Admins ist es erlaubt, dieses Bild zu sehen.] [Nur Admins ist es erlaubt, dieses Bild zu sehen.] [Nur Admins ist es erlaubt, dieses Bild zu sehen.]

[Nur Admins ist es erlaubt, dieses Bild zu sehen.] [Nur Admins ist es erlaubt, dieses Bild zu sehen.]
[Nur Admins ist es erlaubt, dieses Bild zu sehen.]


Hausaufgaben



Da du ja über das Wochenende beschäftigt werden musst – deine nächsten Aufgaben kommen dann Sonntag/Montag auf dich zu, die werden dann unabhängig von dieser Infopost sein – auch dieses Mal mehrere Aufgaben.

2.1) Schnappe dir drei deiner bisherigen Sets ohne Rand (zum Beispiel deine HA-Sets, können aber auch völlig neue sein) und staffiere sie mit einem Rand aus! Es muss mindestens ein Mal ein farbiger Rand dabei sein, ansonsten wären auch s/w Ränder in Ordnung. Welche Art von Rand ist dir überlassen.
2.2) Erstelle ein komplett neues Set, bei dem du die Schrift in den Rand setzt. Da ich dir nur ein Beispiel zeigen konnte (ich mache das weniger oft als ich dachte): gehe auch gerne mal andere Galerien durch und schaue dir an, wie sie die Schrift in den Balken-Rand gesetzt haben, um eine Idee davon zu bekommen!

Und bei der letzten Aufgabe kannst du entweder wählen oder beides machen. (:

2.3) Ich möchte ein Blend sehen! Es muss nichts besonders aufwändiges sein, doch der Rand des Blends sollte sich in die Grafik einfügen / damit verbinden (Beispiel: die Schrift überlappt den Rand; eine darauf gesetzte Figur ist vor dem Rand etc).
2.4) Erstelle ein komplett neues Set, bei dem du eine der folgenden Texturen in den Rand verarbeitest. Zeige mir das genau gleiche Set drei Mal, jeweils mit einem unterschiedlichen Rand! Bitte erkläre, welchen Rand du am besten findest und warum.

[Es ist nur Administratoren erlaubt, diesen Link zu sehen] // [Es ist nur Administratoren erlaubt, diesen Link zu sehen] // [Es ist nur Administratoren erlaubt, diesen Link zu sehen]


Deine Ergebnisse kannst du dann gerne wieder in deinen Hausaufgaben-Thread posten! Ich freu mich schon und hoffe, das hier war einigermaßen nützlich für dich. :3
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Endstation Sehnsucht
An der Endstation Angekommene
avatar


BeitragThema: Re: Mentoring Lektionen   Mi Aug 12, 2015 3:09 pm

LEKTION NUMMER DREI: COLORING


So! Herzlich Willkommen zur dritten und letzten Infopost unserer kleinen Mentoring-Zusammenarbeit.
Vorweg: das hier sind alles nur Ideen bzw. Anstöße, wie du deine Grafiken colorieren kannst, denn genau danach hast du gefragt. Meiner Meinung nach gibt es vier dieser Wege, wobei ich dir meinem liebsten direkt als erstes präsentieren möchte.

#1 – Einfärben
Sagen wir ich habe eine Grafik, und ich habe sie auch schon fertig, aber es fehlt ihr der richtige Schliff. Irgendwie wirken alle Farben nicht so richtig, als würden sie zusammen gehören. Auf meiner ersten Beispielgrafik siehst du immer links das „Original“ und rechts die colorierte Version.
Links ist besonders der Hintergrund sehr orange, dafür der Engel sehr blau. Durch ein Coloring können wir hier die Farben besser aneinander anpassen.

[Nur Admins ist es erlaubt, dieses Bild zu sehen.]

Was ich also mache, ist folgenden Pfad zu gehen: zuerst stelle ich die komplette Grafik so her, wie ich sie haben möchte. Dinge, die nicht von dem Coloring betroffen werden sollen (zum Beispiel Schrift) blende ich aus. Dann gehe ich über die höchste Ebene und sage:
Rechtklick ⇉ Neu aus sichtbarem
Mit dieser neu entstandenen Ebene gehe ich dann in die obere Leiste und befehle: Farben ⇉ einfärben.
(Tipp: Im Dropdown-Menü Einstellungen werden deine ausgewählten Einfärbungen gespeichert (mit Datum und Uhrzeit; siehe grüner Kasten). Die neue Ebene ist jetzt komplett eingefärbt und kann unter deinen anderen Ebenen hin und her geschoben werden. Ich spiele dann einfach immer so lange mit den verschiedenen Ebenenmodi herum und radiere einzelne Stellen weg, bis mir etwas gut und stimmig vorkommt.
Übrigens ist diese Methode auch sehr gut, wenn man beispielsweise ein Set hat, das jemand lieber in einer anderen Farbe haben möchte.

[Nur Admins ist es erlaubt, dieses Bild zu sehen.]

[Nur Admins ist es erlaubt, dieses Bild zu sehen.]

Für dieses „Coloring“ habe ich die gleiche hellrote Ebene zwei Mal benutzt, ein Mal auf Abdunkeln (100%) und ein Mal auf Multiplikation (50%, am Gesicht radiert).

#2 Farbebenen
Ich denke, das ist die verbreiteste Version von Coloring in Gimp, einfach farbige Ebenen und Texturen übereinander legen. Traue dich da ruhig auch mal total bekloppte Sachen zu machen, zum Beispiel eine knallrosa Farbebene über ein Bild zu legen und mit den Modi zu spielen.
Hier ein paar einfache Ideen (bitte nicht auf’s Bild als solches achten, geht nur um die Farbig/Helligkeiten).

[Nur Admins ist es erlaubt, dieses Bild zu sehen.]

#3 Farbkurven Eigenproduktion
Ähnlich wie bei Version Nummer eins baue ich auch bei den Farbkurven die Grafik meistens schon fertig, bevor ich über die Farbkurven-Variante ein Coloring erstelle. Genauso wie bei Variante eins erstelle ich aus der fertigen Grafik eine komplett neue Ebene, Neu aus Sichtbarem.
Anschließend gehe ich im oberen Menü über: Farben ⇉ Kurven. Es öffnet sich das unten stehende Menü, an welchem ich beim (roter Kasten) Dropdownmenü nicht nur den Hell/Dunkel-Kontrast verändern kann, sondern auch die Dominanz der Farben Rot, Blau und Grün. Entsprechend verändert sich die Grafik. Genau wie bei den anderen Varianten würde ich hier an deiner Stelle einfach probieren. Achja und: auch bei dieser Geschichte werden deine Ideen wieder im Dropdown Einstellungen (grüner Kasten) gespeichert.

[Nur Admins ist es erlaubt, dieses Bild zu sehen.]


Hier genauso (…wie immer?) – einfach ausprobieren. Mit den Ebenenmodi spielen. Selbst wenn die Ebene alleine total komisch aussieht, mit zweien mehr darüber wirkt sie gleich wieder anders. Merk dir die Pfade, die du in etwa gegangen bist, oder speichere dir deine eigenen Kreationen gut ab – im Endeffekt ist es aber eine Sache von Geschmack, Übung und (natürlich) dem, was das Originalbild so hergibt…

[Nur Admins ist es erlaubt, dieses Bild zu sehen.]


#4 Farbenkurven Download
Wie du sicher weißt, gibt es bei Photoshop die Möglichkeit, sich schon fertige Colorings zu downloaden und einfach über das Motiv zu legen. Ich gebe ganz offen und ehrlich zu: ich bin kein Freund dessen. Aber ich möchte es dir nicht vorenthalten; denn diese Möglichkeit haben wir GIMPler auch.
Man kann sich auf Seiten wie zum Beispiel [Es ist nur Administratoren erlaubt, diesen Link zu sehen] eine fertige Farbkurveneinstellung downloaden. Ich habe das noch nie benutzt, ich nehme jetzt zum zeigen einfach mal die oberste. Auf der Seite ist es schon erklärt, aber auf Englisch, deshalb hier noch mal in kurzen Bildern.
Nachdem ich das Coloring gedownloaded und entpackt habe, speichere ich es in meinen curves GIMP-Ordner. Anschließend lässt es sich wieder über Farben ⇉ Kurven öffnen. Dieses Mal wählst du den Pfeil, der links vom Dropdown-Menü angezeigt wird und klickst auf Einstellungen aus Datei importieren.
Die Farbeinstellung des Colorings wird dann übernommen und du kannst noch ein bisschen daran verändern, wenn du das möchtest.

[Nur Admins ist es erlaubt, dieses Bild zu sehen.]
[Nur Admins ist es erlaubt, dieses Bild zu sehen.]

Und auch hier gilt… wie immer… einfach ausprobieren! (:
Das hier sind natürlich alles nhur MÖGLICHKEITEN der Erstellung eines Colorings. Mehr als 4 wollte ich jetzt nicht vorstellen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es da noch weeesentlich mehr Spielraum gibt. Von daher: ich bin gespannt, was du noch alles so herausfinden wirst oder schon hast.

Hausaufgaben



Ich bin vermutlich das nächste Mal erst Sonntag am PC und würde dann auch dafür sorgen, unsere Zusammenarbeit zum Abschluss zu bringen. Bis dahin gibt es aber natürlich noch Hausaufgaben zum Thema Colorings - allerdings nicht wieder so etwas ausgefallenes wie sonst.

3.1) Erstelle jeweils eine unterschiedliche Grafik (Request, Competition, einfach so...) zu jeder der vier vorgestellten Varianten. Nicht schummeln! P:
3.2) Abschluss! Ich möchte eine große Grafik sehen - am liebsten ein Wallpaper (das man zB. auch als dektop-Hintergrund nehmen könnte) - Marke Eigenbau Maya. Thema ist dir völlig freigestellt, aber ich lege besonders ein Auge auf Hell/Dunkel-Kontraste, eventuell auftauchende Ränder und ein Coloring...
3.3) Noch Fragen? - wenn irgendwas unklar ist, du noch irgendwas (muss nicht Stoff-spezifisch sein) oder sonstiges hast, immer raus damit. Ansonsten... setze ich mich an dein Abschluss-Feedback und dann war's das vorerst mit uns zweien. (:

Deine Ergebnisse kannst du dann gerne wieder in deinen Hausaufgaben-Thread posten! Ich freu mich schon und hoffe, das hier war einigermaßen nützlich für dich. :3
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Endstation Sehnsucht
An der Endstation Angekommene
avatar


BeitragThema: Re: Mentoring Lektionen   Mo Okt 05, 2015 1:24 am

Lektion #2.1: (Über-)Schärfen




Hallöchen ihr Lieben!
Ursprünglich hatten wir für Lektion Nummero zwei geplant, mehr auf die Schrift einzugehen – also inklusive Setzung, Arten, Gestaltung, Ideen und so weiter… unglücklicherweise habe ich dabei festgestellt, dass ich das Schrift-Tutorial am liebsten live machen würde. Ich werde an der Stelle also noch mal auf euch zurückkommen und gucken, dass wir eine Art Live-Tutorial (aka Live-Lektion) zum Thema Schrift hinbekommen (und wenn nicht muss ich mir da noch mal mehr Gedanken drüber machen).
Also kümmern wir uns heute um ein generelles Problem in Sachen Grafiken: die gute Bildschärfe. Falls ihr euch noch an meinen Vorstellungstext erinnert, Schärfen ist für mich auch immer noch eine schwieirge Sache. Es gibt einige sehr gute Grafiker in den Galerie-Einteilungen Storm und Tornado, die in ihren Bewertungen auch diese Punkte immer mal kritisiert bekommen: ihr seht also, keine leichte Sache, für niemanden.

Kommen wir mal zum Grundlegenden. In GIMP haben wir mehr oder weniger 2 Möglichkeiten, unsere Bilder zu schärfen.
Die erste Variante schärft das komplette Bild (also immer die Ebene, die ihr gerade ausgewählt habt) und funktioniert über Filter ~> Verbessern ~> Schärfen (siehe A). An der Stelle würde ich euch immer raten, „Schärfen: 10“ auszuwählen und, solltet ihr dann nicht zufrieden sein, über Filter ~> „Schärfen wiederholen“ einfach weiter zu machen.
Die zweite Variante ist etwas detaillierter und schärft nur den von euch ausgewählten Bereich. Ihr schnappt euch das Weichzeichnen Tool und stellt es auf Schärfen – die Rate würde ich auf 50,0 lassen; als Pinsel empfehle ich (wie immer) die weich auslaufende Variante, die Deckkraft könnt ihr zwischen 30-100 % variieren, je nach Gefühl (siehe B).

[Nur Admins ist es erlaubt, dieses Bild zu sehen.] [Nur Admins ist es erlaubt, dieses Bild zu sehen.]

BEISPIEL A - - - - - - BEISPIEL B


Also, warum ist das so schwer? Es gibt, sagen wir mal grob, drei verschiedene Arten von „falsch“ bei diesem Thema.
Nummer eins wäre das „zu scharf“, in dem Grafiken einfach zu heftig überschärft wurden. Um das zu erkennen achtet besonders auf kleine Parts an euren Grafiken, wie beispielsweise Augen, Wimpern, Haare und generell auf Ränder an beispielsweise Schultern, Kleidungsstücken, Haaren und Händen (siehe C).
Nummer zwei ist das genaue Gegenteil, „zu schwammig“, in dem eure Grafik irgendwie unscharf und zu weich wirkt. Falls ihr euch unsicher seid, ob das bei eurer Grafik der Fall ist, hilft mir persönlich immer mal einen Moment lang etwas anderes anzugucken. Starrt man lange auf eine Grafik, merkt man schnell gar nicht, wie unscharf sie ist (siehe D).
Nummer drei kennt ihr bestimmt alle, das ist dieses merkwürdige „teilweise zu scharf, teilweise zu schwammig“ Gefühl, bei dem ihr das Gefühl habt, dass Teile eurer Grafik irgendwie zu weich sind, aber ihr sie nicht retten könnt, weil der Rest schon verdammt kantig ist (siehe E).

[Nur Admins ist es erlaubt, dieses Bild zu sehen.]
BEISPIEL C

[Nur Admins ist es erlaubt, dieses Bild zu sehen.]
BEISPIEL D

[Nur Admins ist es erlaubt, dieses Bild zu sehen.]
BEISPIEL E


Also, was tun?
Ich persönlich empfehle immer, mit Variante A (siehe oben) die Ebenen grundlegend zu schärfen und mit Variante B den Feinschliff zu machen. Habt immer im Hinterkopf, dass eine überschärfte Grafik automatisch als eine Grafik schlechterer Qualität gewertet wird. Das Überschärfte gilt nicht nur für Personen auf Grafiken, sondern auch für zB. benutzte PNGs, Texturen im Vor- und Hintergrund und auch Schrift. Die Schwammigkeit ist besonders bei Figuren schlimm, bei Texturen/PNGs/Schrift könnte es schon mal als Stilmittel durchgehen.
Um dem Problem Nummer drei (E) zu entgehen, achtet besonders darauf, dass ihr eure Bilder nie mehr als einmal skaliert (= Größe verändert). Das gleiche gilt für Schrift, SOLLTET ihr sie kleiner schieben (und das aus irgendeinem Grund nicht schon vorher gemacht haben, als ihr die Schriftgröße ausgewählt habt), versucht es bei einem Mal zu belassen. Wenn ihr die Schrift dreht, dreht sie schon beim ersten Mal in den richtigen Winkel. Was das angeht, darf euch die Arbeit nicht zu schade sein – dann lieber noch mal von vorne Anfangen und das Bild direkt auf die richtige Größe skalieren.
Habt ihr das Problem Nummer eins ( C ), könnt ihr euch mit dem Weichzeichner-Tool helfen, das in Variante B vorgestellt wurde. Statt der Option Schärfen wählt ihr Weichzeichnen aus ([Es ist nur Administratoren erlaubt, diesen Link zu sehen]) . Die Deckkraft solltet ihr hier unbedingt auf einen Bereich zwischen 30-50 % stellen, ansonsten werden die überschärften Kanten ganz plötzlich zu weich (siehe G).


[Nur Admins ist es erlaubt, dieses Bild zu sehen.]

BEISPIEL G


Hausaufgaben Lektion #2.1


Hausaufgaben zu dem Thema sind ein bisschen schwer, weil es ja nicht nur darum geht, diese Art von Grafiken nicht zu erstellen / nicht „durchzulassen“; sondern auch, sie zu erkennen. Daher würde dieses Mal ganz gerne nicht ich eure Grafiken heraussuchen, die ihr verbessern sollt, sondern stattdessen von jedem von euch mindestens drei Grafiken (egal ob Blends, Sets oder Ähnliches) sehen, bei denen ihr:
1) Denkt, dass ihr alles richtig gemacht habt
2) Denkt, dass es entweder zu scharf / zu schwammig geworden ist
3) Nicht genau wisst, was Sache ist, aber irgendwas stimmt nicht (alternativ noch eine Grafik wie 2.)

Mit diesen Bildern werden wir dann noch ein bisschen weiter arbeiten, also, wählt weise. ;3
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Mentoring Lektionen   

Nach oben Nach unten
 

Mentoring Lektionen

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1

 Ähnliche Themen

-
» Bewerbung: Jorah (im Mentoring)
» Bewerbung Veneyra Hammerfall (im Mentoring)

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
 ::  :: -