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 RIDING ACADEMY // S.Y.D.N.E.Y. - Allen Johannson

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Endstation Sehnsucht
An der Endstation Angekommene
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BeitragThema: RIDING ACADEMY // S.Y.D.N.E.Y. - Allen Johannson   Mo Aug 16, 2010 7:22 pm


Name
Allen Johannson
Kein Zweitname, kein garnichts. Allen reichte meiner Familie vollkommen, so gehört's sich.



Spitzname
Keinen bestimmten.
Je nach dem, welche Rolle ich gerade spiele, rufen mich die Leute am Set so. Aber einen wirklichen Spitznamen, der von meinem abgeleitet ist, hatte ich nie.



Alter
Siebzehn.
Mit 10 stand ich das erste Mal für 'Verlassene Monde' vor der Kamera. Mit siebzehn habe ich mehrere Auszeichungen und werde jetzt als 'talentiertester Nachwuchsschauspieler' bezeichnet.



Bild



Aussehen
Schwarzes Haar / Dunkle Augen / spitzes Grinsen
Mein Aussehen verändert sich. Für 'African Princess' musste ich mir sogar einen drei Tage Bart stehen lassen. Was bleibt, sind die schwarzen Haare, die dunklen Augen, mein markantes Kinn. Das kann ich nicht mal eben so verändern, außerdem nehme ich keine Rollen an, in denen ich mir meine Haare bleichen müsste. Muskeln musste ich für 'African Princess' auch antrainieren, und es gefällt mir ganz gut, zwar schlank zu sein, aber nicht schlacksig. Viele sagen, ich sehe 'süß' aus- nicht im Sinne von heiß, sondern von knuddelig. Na, diese Vorstellung habe ich ihnen wohl mit meiner blutigsten Rolle in 'Marked & Talented' ausgetrieben.



Charakter
Ein maskierter Tagträumer
Ja, mein Gott, ich bin Schauspieler. Irgendwann ist mein Charakter zwischen den Rollen verloren gegangen. Ich kann nicht von mir sagen, dass ich besonders ambitioniert bin, ich kann nicht von mir sagen, dass ich besonders höflich oder elegant bin, auch wenn das viele von diesen Zeitschriften schreiben. Ich will nicht mit meinem Talent angeben, aber es bestimmt mein Leben, deshalb ist es doch normal, dass ich vieles meiner Eigenschaften, zum Beispiel mein Aussehen und meinen Charakter an meinem Beruf fest mache, oder? Ich träume gerne, das ist wohl das einzige, was noch von mir übrig ist. Ansonsten bin ich wohl ein Chamäleon.



Spezialgebiet
Sprung und Bummeln
Mir Firefly springe ich. Lightning Ball ist ein Bummelpferd.



Lebenslauf
Vorbestimmt?!
Meiner Vater lernte meine Mutter bei einem Konzert kennen. Er war der Dirigent, sie die Cellistin. Heute ist Peer- Otto Johannson, ein Däne, berühmter Dirigent, meine Mutter, Amelie Vit, jetzt Johannson, und Deutsche, hat sich zurückgezogen und zieht meine kleine Schwester, Mary- Lu und momentan noch 9, auf. Zwischen mir und meiner Schwester liegen 8 Jahre. Das liegt einfach daran, dass ich, seit ich 10 bin, vor der Kamera stehe und meine Eltern sich ihrem Beruf widmen konnten, bis sie irgendwann bemerkten, dass ich mehr als sie um die Ohren hatte und definitiv nicht viel zu Hause sein würde. Mein erster Film war 'Verlassene Monde', danach eine Rolle in 'Road to Perfection', und mit 14 mein Durchbruch in 'Crazylike'. Seit dem... arbeite ich eben viel. Ich liebe meine Eltern, und ich weiß, dass sie mich auch lieben. Das ist keine Dekommunikation, aber ich wollte schon immer Schauspieler werden (eigentlich wollte ich sogar klassischer Schauspieler sein, aber das konnte ich mir abschminken, als die Presse mich für die nächsten Jahre als Fimdarsteller abstempelte und keiner der Menschen mich jemals auf der Bühne so gesehen hätten, wie sie es vor 'Verlassende Monde' getan hätten. Naja, Pech irgendwie.)... und deshalb ging das vor.



Spätere Wünsche
Selbstdarstellung
Ich würde mir für Allen wünschen, dass er auf jeden Fall grundsätzlich abgelehnt wird, weil ihn keiner einschätzen kann, außer von der afrikansichen Prinzessin und Benjamin. Es sollte so aussehen, dass ihn alle wegen seiner Filme, die vllt der ein oder andere kennt, meiden. Später kann er sich aber ihre Anerkennung - und hoffentlich auch Interesse, denn so schlecht sieht der nun auch wieder nicht aus - erarbeiten.






Name
Firefly the Ten Million & Lightning Ball
Firefly ist reinrassig... bei meinem lieben Bummelpferd, dass nicht mal Papiere hat, weiß ich es nicht.



Rufname
Fire | Light
Im Gegensatz zu mir hat jeder von ihnen einen Spitznamen - und oh, sie sind sogar ziemlich ähnlich.



Alter
6 | 3
Fire ist schon etwas Jugendlicher, nicht so ein Kind wie Light.



Rasse
Budjonny | Friese
Oh ja, niemand hätte es gedacht, aber es ist wahr: Budjonnys sind gute Springpferde. Hehe.



Bild

Beide Bilder sind von www.pferdefotografin.com



Aussehen
Gold & Black
Was gibt's da zu erzählen? Fire ist jugendlich, muskulös, golden. Er ist ziemlich groß, aber ich kenn mich da nicht so genau aus, dass ich sagen könnte: "Oh, ja, Firefly the Ten Million ist ein überdurchschnittlich großer Budjonny!" Nein, ich habe keine Ahnung, aber ich finde ihn einfach umwerfend. Light ist hingegen, ganz zum Gegensatz seines Fells, ein wunderbar schwarzer Friese mit viel Behang, nur dementsprechend unwürdig verhält er sich.



Charakter
Eleganz VS. Frohnatur
Oh, von Friesen wie Light denkt man ja meistens, sie sind würdevoll und elegant... aber das ist er nicht. Er ist ein junger Pflegel, der alles anknabbert, umschmeißt und gerne mal ausflippt. Ganz im Gegensatz zu Fire, der sich einfach perfekt verhält, glänzend und mit einer hinreißenden Würde, dass... hach... ich komme schon wieder ins Schwärmen.



Vergangenheit
Crazylike & African Princess
Ich habe beide meiner Pferde bei der Arbeit kennengelernt und erworben. Firefly kauften mir meine Eltern, als ich mich bei dem Dreh von 'Crazylike' in ihn verliebte. Ich mochte seine würdevolle Art, ich glaube, er mich nicht sonderlich, aber dann wuchsen wir zusammen. Viel um ihn kümmern konnte ich mich nicht, aber zum Dreh von 'African Princess', nahm ich ihn mit, da mein Charakter ein Pferd hatte und ich mir sicher war, dass es irgendwo Koppeln geben musste. Fire stand zwar nur rum, weil ich im Film einen schlanken Rappen ritt, aber er lernte sozusagen Lightning Ball kennen. Die beiden mochten sich irgendwie - sind ja beides Wallache - und als ich abreiste, fragte mich der Besitzer von dem Friesen, der dem Fimteam die Koppeln verpachtet hatte, ob ich ihn mitnehmen wollte. In diesem Moment beschloss ich, eine Pause einzulegen und eine Reitschule zu besuchen, um besser mit Fire klar zu kommen und außerdem Lightning Ball Manieren bei zu bringen.




Charakterweitergabe und Rausspielen
Er reißt dann einfach ab zu einem Filmset^^ Also keine Weitergabe.


Job
-


Charakterdarsteller
Tom Schlling - Schauspieler (und zwar ein absolut genialer).


anderes Haustier
-


Schriftfarbe

Smaraquevert


Zuletzt von Endstation Sehnsucht am Mo Jan 02, 2012 10:16 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Endstation Sehnsucht
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BeitragThema: Re: RIDING ACADEMY // S.Y.D.N.E.Y. - Allen Johannson   Fr Dez 09, 2011 8:16 am





P E R S O N A L I T Y in everything you do



x VORNAMEN x
"Tja, also... mein Name ist Allen. Ich habe keinen Zweitnamen und... ehrlich gesagt, weiß ich auch nicht, was mein Name bedeutet. Es ist ganz normales Englisch, nehme ich an."

x NACHNAME x
"Johannson, und das wird er wohl auch bleiben. Ich meine... selbst wenn ich irgendwann in einem entfernten Universum heiraten sollte, werde ich diesen Namen einfach nicht ablegen können. Die Leuten kennen mich einfach mit diesem. Das ist wie bei... naja, Amy Lee zum Beispiel. Heißt auch nicht mehr Lee, zumindest offiziell nicht. Aber man nennt sie trotzdem so, weil man sich daran gewöhnt hat. Und es klingt auch besser. Tja, ansonsten... ich mag den Namen auch recht gerne."

x SPITZNAMEN x
"Haha, eigentlich keinen. Allen ist doch schon ziemlich kurz, oder nicht? Meistens ruft man mich aber Johannson, also beim Nachnamen. Das ist für die meisten Leute, die mich ja siezen, irgendwie einfacher. Unter Kollegen hat man diverse Spitznamen... meistens eben so, wie die Rollen heißen. Aber bitte erwarten Sie jetzt nicht von mir, dass ich die alle aufzähle, haha."

x ALTER x
"Ich bin jetzt Einundzwanzig. Damit kann man mich nicht mehr als Jungschauspieler betiteln, und das ist mir auch nur recht so. Ich hatte es am Ende satt, immer in diese Schublade gesteckt zu werden, wie Sie sich sicherlich vorstellen können. Aber das ist jetzt ja endgültig vorbei, ich bin zufrieden."

x GEBURTSTAG & GEBURTSORT x
"Ich habe am vierten Januar 1989 Geburtstag, wie Sie sich ja ausrechnen konnten. Genauer gesagt wurde wurde ich in Kopenhagen geboren, also in Dänemark. Meine Vater ist Däne, meine Mutter Amerikanerin. Zu dieser Zeit hatten beide ein Festengagement am Kopenhagener Staatstheater, deshalb störte meine Geburt sie wohl nicht besonders."

x WOHNORT x
"Nach ein wenig Umhören habe ich mich für ein Apartment in Sydneys North Side entschieden. Ich werde allerdings nicht verraten, wo genau, ich hoffe, das können Sie nachvollziehen."

x FRÜHERE WOHNORTE x
"Haha, ernsthaftig jetzt? Oh je... also... ich weiß gar nicht, wo ich da anfangen und wieder enden soll. Vielleicht überspringen wir einfach die ganzen Kurzaufenthalte, die nicht länger als anderthalb Jahre gingen? Sonst sitzen wir nämlich noch morgen Abend hier. Mal sehen... nachdem ich meine ersten sechs Lebensjahre in Kopenhagen verbracht habe, sind meine Eltern mit dem Orchester auf eine Art Europatournee gezogen. Hauptsächlich haben wir da in Hotels überall in Europa geschlafen... ja, als meinen Hauptwohnsitz könnte man schon die Hotels dieser Welt bezeichnen. Wir sind dann zurück nach Kopenhagen gezogen, wo man mich für meinen ersten Film, der in Deutschland und verschiedenen Teilen Skandinaviens gedreht wurde, entdeckte. Danach bin ich hauptsächlich in der Welt herumgereist... mal sehen... Florida, da war ich länger als ein Jahr. Bin dort zur Schule gegangen. Danach kam 'African Princess', da sind wir mit dem gesamten Set quer durch Afrika geholpert... und schließlich habe ich meinen Abschluss in Montana gemacht. Und danach. Gott, das wird jetzt wirklich extrem ausschweifend, das wollen Sie nicht hören, glauben Sie mir..."

x BERUF x
"Haha, ja. Ich bin Schauspieler. Mit Leib und Seele. Hauptsächlich Moderne, aber ich durfte auch schon das ein oder andere Mal auf der Theaterbühne stehen. Das hätte ich vermutlich öfter gemacht, aber wissen Sie... wenn man einmal richtig erfolgreich in Kinofilmen ist, dann trauen einem die Menschen nicht mehr zu, dass man auch im Theater authentisch ist. Es gibt wenige Schauspieler, die damit durchkommen... erinnern Sie sich an die Geschichte mit Jude Law? Der hatte ziemliche Schwierigkeiten, nach seinen ganzen Blockbustern ohne Vorurteile 'FAUST' auf der Bühne verkörpern zu dürfen. Aber er hat alle überzeugt, von daher... mal sehen, vielleicht ist irgendwann auch noch was für mich drin."



In our F A M I L Y P O R T R A I T we look pretty happy



x FAMILIENSTAND x
"Na, die Frage musste ja kommen. Nein, ich bin immer noch nicht in festen Händen. Ich denke ehrlich gesagt auch gar nicht daran. Ich arbeite zu viel, als dass ich eine anständige Beziehungen führen könnte."

x FAMILIE x
""Also... allen voran meine Eltern, Peer-Otto Johannson, 52 Jahre, und Amelie Johannson, 44 Jahre. Wie schon erwähnt, er ist dänischer Stardirigent, sie relativ berühmte, amerikanische Cellistin. Die beiden lernten sich auf einem Konzert, auf dem er als Gastdirigent den Takt angab, kennen. Tja... dann ist da noch meine kleine Schwester, ihr Name ist Mary-Lu. Ich habe leider nicht besonders viel mit ihr zu tun, uns trennen acht Jahre und ich bin eben viel unterwegs. Sie besucht eine Schule mit dem Schwerpunkt auf Musik in Kopenhagen, aber… ich bin nicht sicher, ob es ihr da auch gefällt. Gut und... weil Sie ja bereits darauf lauern: wie mittlerweile sicherlich der gesamte Globus weiß, darf ich meine gleichaltrige Exfreundin Ariana Eisenhower wohl auch nicht unterschlagen, da sie die Mutter unser zweijähriger Tochter Louise ist. Ich habe relativ wenig mit Ariana zutun, eben so viel, wie man eben mit der Mutter seines Kindes zu tun hat. Da sie allerdings auch Schauspielerin ist, laufen wir uns hier und da auch in der Öffentlichkeit über den Weg. Ich versuche dann meistens, mehr oder minder freundlich zu sein, aber… Sie sehen ja selbst, dass das meistens im Debakel endet."


Don't lose your C H A R A C T E R


"Ehrlich, es… es fällt mir schwer, mich selber zu beschreiben. Ich bin meistens eher so, wie man mich haben will. Verstehen Sie, was ich meine? Man versucht eben, so professionell und zuvorkommend zu sein, wie man kann. Aber es stimmt, wenn man das so sieht, dann geht dabei diese gewisse Lockerheit verloren, auf die man vielleicht auch achten sollte… ich weiß nicht, man kann eben nicht alles haben. Was ich schon einmal gesagt hab und wohl auch immer wieder erwähnen werden müssen, ist, dass es sehr viele unterschiedliche Arten von Schauspielern gibt. Es gibt die, die nur sich selbst oder ihr genaues Gegenteil spielen können oder die, die sich immer perfekt in eine Rolle einfühlen – es trotzdem aber schaffen, danach wieder sie selbst zu sein. Tja und ich gehöre wohl eher zu der Sorte, die die eigene Persönlichkeit irgendwann ablegen, um einfach so wandelbar wie möglich zu sein. Klar, ein paar Marotten bewahrt man sich immer, aber im Allgemeinen… ."
[Allen Johannson im Rahmen des Interviews über sich selbst.]

"Allen Johannson ist ein Idiot. Er ist arrogant geworden, überheblich. Er denkt, er ist besonders toll und… er denkt verdammt noch mal nur an sich! Fragen Sie mich nicht, ich will eigentlich nicht einmal mehr über ihn nachdenken. Es ist schlimm genug, dass er so was von beziehungsunfähig ist, ich meine, da setzt er einfach ein Kind auf die Welt, ohne dass er auch nur Ahnung hat, wie viel Stress das bedeutet und… er hat ganz einfach Zeit für niemanden, mal abgesehen von sich selbst! Wo der abenteuerlustige, rebellische Junge hin ist? Meine Güte, er ist mittlerweile erwachsen! Wahrscheinlich hat er Ihnen allen nur etwas vorgemacht und sie sind auch noch auf diesen Egozentriker reingefallen…!"
[Ariana Eisenhower, Schauspielerin und Ex- Freundin von Allen Johannson als Zusatzinterview.]

"Ich habe Allen als einen extrem zuvorkommenden Menschen kennengelernt. Er ist witzig, er ist sehr charmant. Gut, er hat eine leicht sarkastische Ader, aber mal ehrlich, das dürfen Sie ihm nicht übel nehmen. Jeder Schauspieler muss sich seine Ironie etwas erhalten, wenn er so von der Presse auf das Korn genommen wird, nicht wahr? Also… zurück zu Allen. Man merkt einfach, dass er vor der Kamera steht, seit er 10 ist. Er ist höflich, aber ab und an auch ziemlich stur gegenüber dem Regisseur und dem Team… trotzdem ist es sehr angenehm mit ihm zu arbeiten, man versteht sich eigentlich immer sehr gut mit ihm. Wir haben über ein Jahr aufeinander gehockt und ich hatte nie das Gefühl, dass es ihn genervt hat, er ist da ziemlich dickfellig. Trotz dieser gesamten Zeitspanne habe ich das Gefühl, nur einen Blick auf Allen geworfen zu haben, ihn nur oberflächlich zu kennen… ich weiß nicht, vielleicht bilde ich mir da auch etwas drauf ein, aber ich denke, da steckt noch sehr viel mehr hinter der Fassade, als wir alle es uns ausmalen können."
[Jayson Bowey, Erster Regieassistent bei "Please don't stop the Rain" und während dieser Zeit Kollege von Allen Johannson als Zusatzinterview.]



x LIKES x
x. Seinen Beruf
x. Zigaretten
x. Klassische Musik
x. Filmpremieren
x. Ruhe
x. Halsbrecherische Dinge
x. Optimismus
x. Familie, auch wenn es mit seiner eigenen nicht so läuft
x. Ehrgeiz
x. Professionalität


x DISLIKES x
x. Verbote
x. Schlechte Neuigkeiten & Gerüchte
x. Gewitter
x. Aufdringlichkeit
x. Egoismus
x. Ariana Eisenhower, die versucht, ihn von seiner Tochter fernzuhalten
x. Herumjammern
x. Mitleid
x. Wenn jemand nicht auf den Punkt kommt
x. Unpünktlichkeit


x ANGEWOHNHEITEN & GEHEIMNISSE x
"Mal abgesehen davon, dass ich... ziemlich ungenießbar ohne Zigaretten werde? Ich weiß nicht. Hm. Ich habe Angst vor Gewittern, aber ich glaube, das ist auch nichts besonders Spektakuläres. Wieso? Naja, als Kind war ich mal bei so einem Horrorgewitter allein daheim... das war ziemlich krass, mit überirdisch lautem Donnergrollen und Stromausfall und so weiter. Meistens schlafe ich deshalb auch mit angeschalteten Licht. Das klingt ziemlich verweichlicht, ich weiß, hahaha. Tut mir Leid."

x BESONDERHEITEN x
"Ich bin weder tätowiert, noch gepierct oder sonstiges. Ich lasse nichts an meinem Körper verändern, damit ich so flexibel, wie möglich sein kann. Ich würde es mir vermutlich selber nicht verzeihen, wenn ich eine Rolle absagen müsste, nur weil es dem Produzenten jedes Mal zu teuer ist, mir meine Tätowierungen wegretuschieren oder -schminken zu lassen... aber wenn ich diesen Vorsatz nicht hätte, gibt es da das ein oder andere Motiv, das mich reizen würde. Aber dazu irgendwann anders mal mehr, in Ordnung?"


S T O R Y O F L I F E


„Okay, Mr. Johannson… wo sollen wir anfangen? Vielen Dank erst einmal für die bisherigen Antworten, das war wirklich sehr aufschlussreich. Am besten gehen wir das ganze mal chronologisch durch. Ihr erster Film – sie waren zehn Jahre jung – hieß 'verlassene Monde', nicht wahr? Können Sie sich noch an Details erinnern?“
„Ich erinnere mich zumindest sehr deutlich dran, dass ich viele neue Eindrücke gewonnen habe. Wenn ich eine Liste von Filmen erstellen müsste, die mein Leben am meisten geprägt haben, dann stünde 'Verlassene Monde' ziemlich weit oben. Es war eine aufregende Zeit, all das Rampenlicht danach… ich glaube, ich fange heute erst an zu begreifen, wie wichtig dieser Film damals war und wie sehr er mich im Nachhinein beeinflusst hat. Damals habe ich das alles nicht wirklich mitbekommen – es war eher wie ein Traum. Die ganzen Interviews, Pressetermine, Premierefeiern… das war für mich damals gar nicht zu verdauen. Es hatte gute, wie auch schlechte Seiten. Ich erinnere mich aber hauptsächlich an die guten, falls Sie das beruhigt.“
„Sehr! Im Anschluss haben Sie die Kinderrolle in einem Film mit Starbesetzung gespielt. Wie war das für Sie?“
„Sie müssen 'Road to Perfection' meinen. Ja, das war damals schon sehr beeindruckend. Verstehen Sie, da waren all diese großen Menschen, die man sonst nur aus dem Fernsehen oder aus dem Kino kannte. Und sie haben sich zu einem heruntergebeugt und mit einem geredet! Besonders Jennifer Garner hat mich damals sehr ermutigt. Sie war bei jedem meiner Drehs dabei, auch wenn sie eigentlich frei hatte, das weiß ich noch genau. Das bestärkende Gefühl, dass sich die großen Schauspieler, zu denen man aufsah, für einen interessierten, das war… einfach unbeschreiblich. Und auch sehr ungewohnt.“
„Später haben Sie noch einmal an der Seite von Jennifer Garner gespielt, nicht wahr?“
„Ja, das war allerdings schon drei Jahre später. Ich war gerade 15 geworden und habe von meinem Manager die Wahl gestellt bekommen, eine Auszeit zu nehmen oder weiter zu drehen. Es war praktisch direkt vor 'African Princess' und eigentlich hätte ich keine Zeit gehabt, um noch einen Film zu drehen. Es ist nicht gut, wenn man zu viele Sachen auf einmal macht, und 'African Princess' hatte ich schon zugesagt. Aber gut, es hat mich gereizt und im Nachhinein nur leicht überfordert. Also war es nicht wirklich schlimm.“
„Dieser Film mit Jennifer Garner, da waren Sie erst 15…?“
„Ja, verrückt, oder?“ (lacht) „Ich meine, ich habe einen 18- Jährigen gespielt. Es passiert öfter, dass Schauspieler, die eigentlich älter als ihre Rolle sind, diese übernehmen, aber bei Jüngeren ist das seltener der Fall. Nun, aber nicht unmöglich, wie man sieht.
„Man hat es Ihnen nicht angesehen.“
„Danke. Vielleicht haben kurze Teaser aus dem Film gereicht, um den Drehbuchautoren von 'African Princess' zu überzeugen, dass er das Alter von meiner Rolle Jack wieder hochsetzen kann. Schließlich habe ich in diesem Film auch einen 18- Jährigen spielen können, obwohl ich erst 16 gewesen bin.“
„Womit wir beim Thema wären – 'African Princess'.“
„Jaaaaah.“ (grinst) „Interessanter Weise ist das der Film, der die Leute am meisten interessiert, wenn sie auf mein Leben zurückschauen. Mal abgesehen von 'Bloodbound'.“
„Oh, zu dem kommen wir auch noch! Aber 'African Princess' war Ihre erste richtige Hauptrolle. Wenn man die Minuten des Filmes zusammenzählt, sind über die drei Viertel dieser Sie abgebildet.“
„Ja, das ist wahr. African Princess kennzeichnet wohl meinen inoffiziellen Durchbruch, obwohl mein erster Film bereits der offizielle war. Aber Sie können die schauspielerische Leistung eines Kindes nicht mit dem eines Teenagers oder Fasterwachsenen vergleichen, das geht einfach nicht. Ich denke, das faszinierende daran war – wenn ich das so ausdrücken darf – dass man meine Entwicklung quasi live mitverfolgen konnte. In 'Verlassene Monde' war ich noch ein Kinderstar, danach hat man mich mit 'Road to Perfection', 'Please don’t stop the Rain' und den ganzen kürzeren Sachen, die ich mitgedreht habe, eben als den niedlichen, kleinen Nachwuchs wahrgenommen. In 'African Princess' war ich plötzlich weg von dem süßer-Junge-Image und durfte den Helden der Geschichte spielen. Als Zuschauer merkt man so was und ich glaube, es bindet einen auch fester an den Schauspieler. Sehen Sie sich Drew Barrymore an. Man schmunzelt, wenn man an 'E.T.' denkt, aber man hat gleichzeitig auch Sachen, wie… was weiß ich, '3 Engel für Charlie' im Kopf, wo sie plötzlich die Powerfrau spielt. Und man sieht mehr als deutlich die Entwicklung… kann aber auch am Alter liegen.“ (lacht) „Okay, der Vergleich hinkt.“
„Und die erste Kussszene war neben der Heldenrolle auch gleich dabei.“
„Richtig. …was wollen Sie jetzt hören?“
„Erzählen Sie mir mehr von dem weiblichen Hauptpart, Naima Samura.“
„Naima war zu dieser Zeit noch unbekannt. Während meine Rolle schon feststand, wurde in Afrika noch nach einem Mädchen gecastet, das die Rolle der afrikanischen Prinzessin aus der Vergangenheit übernehmen sollte. Da konnten sie selbstverständlich nicht irgendeine nehmen, weshalb die Suche etwas gedauert hat, aber schließlich hat man sich für Naima entschieden.“
„Und konnten Sie diese Wahl unterstützen?“
„Zu diesem Zeitpunkt natürlich nicht mit vollem Herzen. Ich war zu sehr auf meine eigene Arbeit fixiert, als dass ich beurteilen konnte, ob ein anderes Mädchen besser für die Rolle geeignet wäre, als sie. Aber wenn ich jetzt im Nachhinein darauf blicke, dann denke ich nicht, dass jemand anderes als Naima sie so gut hätte verkörpern können.“
„Das heißt, Sie halten viel von Naima Samura?“
„Na klar. Sie ist eine großartige Schauspielerin. Sie gehört zu dieser Sorte, die sich perfekt in ihre Rolle hineinversetzen können, ohne dabei sich selbst zu verlieren. Das ist die größte Kunst, und dafür bewundere ich Naima sehr.“
„Nach 'African Princess' haben Sie sich ja noch einmal gesehen…“
„Ja, das war nach dem Dreh von 'Bloodbound'. Ich habe während 'African Princess' meine Liebe zu Pferden entdeckt, konnte diese während des Drehs mit 'Bloodbound' aber nicht weiter ausleben. Deshalb habe ich nach dem Dreh beschlossen, auf ein Reitinternat in Montana zu gehen, auch um meinen Abschluss zu machen. Und dort bin ich eben auf Naima getroffen, die, glaube ich, durch ihre Agentur auf diese Schule gekommen ist.“
„Haben Sie sich gefreut, sie wieder zu sehen?“
„Sehen Sie, Sie würden sich doch auch freuen, wenn sie unverhofft auf eine alte Freundin treffen würden? Ja, ich war sehr froh. Im Nachhinein klingt das ein bisschen merkwürdig, aber Naima war jemand, der nachvollziehen konnte, wie es für mich war, in diesem Internat zu sitzen, anstatt vor der Kamera zu stehen.“
„Eine alte Freundin also. Nichts Festeres? Während dieser Zeit sind ja viele Gerüchte aufgetaucht.“
„Ja, das liegt wohl daran, dass kurz nachdem wir auf der Academy angefangen haben 'Bloodbound' in die Kinos kam. Naima kannte den Film nicht, also sind wir praktisch undercover in die nächste Stadt gefahren, um ihn uns anzusehen und wurden dann aber von ein paar Fans erkannt. Daraus ergab sich dann diese ganze Geschichte.“
„…die auch noch verstärkt wurde, weil man Sie zu Filmpremiere mit einem ganz anderen Mädchen gesehen hatte.“
„Ja, das war eine Freundin von der Academy, sie hieß Amy. Wir haben allerdings keinen Kontakt mehr zueinander, seit ich fertig bin, falls Sie das jetzt fragen wollen.“
„Wollte ich. Aber gut, weiter im Programm – was ist aus ihren Pferden geworden?“
„Lightning Ball habe ich meiner kleinen Schwester geschenkt und Firefly ist auf der Academy geblieben. Es hatte einfach keinen Sinn mehr zu glauben, ich könnte zwei Pferde halten, wenn ich im Schnitt drei Filme pro Jahr drehe.“
„Durch Sachen, wie 'Bloodbound' und 'African Princess' sind Sie mit sehr hohen Erwartungen an ihre weiteren Filme gegangen. Wie viele waren das jetzt, zwischen ihrem Abschluss und heute?“
„Mal überlegen… sieben große Sachen, glaube ich. Nebenbei noch was kleineres.“
„Und das Beste davon war?“
„Das ist schwierig. Ich glaube, der anspruchsvollste und mit dem ich im Endeffekt auch am zufriedensten war, war der Kurzfilm 'Raising Memories'. Ich habe da einen Drogenabhängigen gespielt, das war sehr prägend. Für die Rolle musste ich sieben Kilo abnehmen, ich habe nächtelang weniger als zwei Stunden geschlafen. Es war die blanke Hölle und hat mir ziemlich viel abverlangt, aber… der Film wurde ein Erfolg, was will man mehr?“
„Familie beispielsweise. Sie haben vorhin gesagt, dass sie eigentlich sehr viel Wert darauf legen, es aber trotzdem nicht so bei Ihnen läuft.“
„Das stimmt ja leider auch. Zu meinen Eltern und meiner kleinen Schwester habe ich recht wenig Kontakt, da sie alle drei in Dänemark leben und ich in der ganzen Welt.“
„Und zu der Geschichte mit Ariana Eisenhower? Ihrer Kollegin und Ex-Freundin, mit der Sie eine Tochter haben…?“
„Dazu möchte ich nichts sagen, tut mir Leid.“
„Das verstehe ich schon. Trotzdem gibt es einige Leser, die rein gar nichts über sie und Ariana wissen. Möchten Sie nicht... vielleicht, ...den Fans zuliebe?“
„Also gut (seufzt). Ariana und ich lernten uns nach meinem Abschluss bei dem Dreh zu 'Poc Vecem' kennen. Wir haben dort, wie die, die den Film gesehen haben, wissen, ein Liebespaar gespielt. Die beiden besten Freunde des Hauptprotagonisten. Das hat uns auf eine vollkommen natürliche, aber eigentlich sehr oberflächliche Art und Weise zusammengeschweißt. Es gibt ja viele Pärchen unter Schauspielern, die sich beim Dreh kennen gelernt haben... und Ariana und ich dachten wohl, dass wir ebenfalls so ein Pärchen werden könnten. Im Nachhinein denke ich, dass das nicht passiert wäre, wenn wir nicht auch ein Liebespaar vor der Kamera verkörpert hätten, aber gut... jedenfalls haben wir uns ein paar Monate nach Beendigung des Films wieder getrennt. Ich wusste nicht, dass sie schwanger ist, aber ab einem gewissen Punkt konnte sie es nicht mehr verbergen.“
„Vielen Dank, Mr. Johannson. Und? Denken Sie, dass Ihre Tochter auch mal Schauspielerin wird?“
„Wenn es nach Ariana geht - Gott bewahre, nein! Ich allerdings muss sagen, dass das vielleicht sogar möglich ist. Wenn sie viel von mir hat...“
„...dann fängt sie auch mit zehn an, Blockbuster zu drehen?“
„Na, das klingt jetzt aber doch schon ziemlich einfach, wenn Sie das so sagen. Es ist ja nicht so, dass ich mit zehn auf die Welt gekommen bin und dann sofort gedreht habe (lacht). Nein, dann wird sie jetzt erstmal eine hoffentlich genau so schöne Kindheit haben, wie ich sie genossen habe. Alles Weitere kann man dann ja gucken, wenn sie Zeit reif ist.“
„Wie lief das überhaupt in ihrer Kindheit? Zuerst sind Sie ja normal zur Schule gegangen, das muss sich anschließend doch geändert haben, oder?“
„Mit 'Verlassene Monde', ja, natürlich. Aber auch schon davor war es mehr oder weniger kompliziert. Als ich sechs wurde, hätte ich eingeschult werden müssen, aber stattdessen sind meine Eltern mit dem Orchester auf Tournee gegangen. Glücklicher Weise waren sie nicht die einzigen, die ihre Kinder mitgenommen haben, und so wurde ein Privatlehrer engagiert, der das Ensemble begleitet und dessen Kinder unterrichtet hat. Nach der Tournee bin ich ganz normal auf eine Schule gegangen, das war eine kleine Umstellung, die nicht lange halten sollte.“
„Weil Sie für 'Verlassene Monde' genommen wurden?“
„Genau. Ich glaube, es gab sieben Castings in unterschiedlichen Städten Europas. Bei mir war der Vorteil, dass ich ohnehin schon ein Theaterkind war, und darüber hinaus auch sehr gutes Englisch gesprochen habe - durch meine Mutter und überhaupt durch das Theater, in dem Englisch als Weltsprache gesprochen wird. Vermutlich haben sie mich deshalb genommen. Da es ja ein Film mit vielen Kindern war, gab es auch hier während der Drehzeit einen Privatlehrer, und nach dem Erfolg des Filmes hat sich meine Argentur darum gekümmert, dass ich immer, wenn ich wegen Drehs nicht zur Schule gehen konnte, einen Lehrer hatte. Dann kam die Zeit mit der Riding Academy und ich habe dort meinen Abschluss gemacht.“
„So viel zu Ihrem schulischen Werdegang. Dann noch eine letzte Frage, Mr. Johannson, denn unsere Zeit ist jetzt leider fast um – wo zieht es Sie jetzt hin?“
„Nach Australien. Ich werde eine alte Bekannte besuchen und mich auf meine nächste Rolle vorbereiten.“
„Klingt so, als würden wir bald wieder etwas von Ihnen hören!“
„Gewiss. Vielen Dank.“
„Ich danke Ihnen, Mr. Johannson.“

I M P O R T A N T to know



x AVATAR x
Der wundervolle Tom Schilling!

x SCHREIBPROBE x
Elizabeth "Effy" Perdita of Bethan, gemeinsam mit ihrem Seelenpartner Tzench Weinberg (eine Schnecke), 15 Jahre, aus dem aktuellen Plot des History/Fantasy- Forums "Memorial of Spirits".
Sie gehört zu der Gemeinschaft der "Katori", genau wie Lilith Nóy Lamort, mit welcher sie hier interagiert, hält jedoch nicht besonders viel davon und bezeichnet Katori deshalb gerne als Tierfanatiker und die Gemeinschaft als Sekte.
Warum hatte sie das zugelassen? Elizabeth bereute, dass sie sich umgedrehte hatte, von der ersten Sekunde an. Sie empfand kein Mitleid für dieses dumme Wesen, das sich langsam aber sicher im Sturm einschneien ließ, sie bedauerte nicht, sie zurück zu lassen. Nur Tzench, der elend loyale Ritter Tzench, hatte ihr irgendwie eingeredet, dass sie sich eventuell würde schuldig fühlen, wenn man die Leiche Liliths in ein paar Wochen im getauten Schneewasser finden würde. Sie seufzte innerlich theatralisch, während sie leicht die Schultern hoch zu den Ohren zog – der Wind pfiff nämlich wirklich ganz erbärmlich – und zurück in Richtung der anderen Dunkelhaarigen stapfte. Eigentlich hatte sie erbarmungslos zurück gehen wollen. Es war einfach lebensmüde, weiter hier zu bleiben, selbst wenn man einen weiten Mantel trug, wie sie es tat. Und die andere in dem Kleid? Genau. Noch bescheuerter.
Dass Lilith nicht auf ihr Gesagtes einging, bestätigte der Adligen nur noch mehr, dass mit der anderen Katori etwas nicht richtig lief. Vielleicht hatte man sie ja so lange mit irgendwas hypnotisiert, bis sie überhaupt keine Empfindungen hatte? Die Vorstellung wirkte abstrakt, aber es war genau so unwahrscheinlich, wie dass Menschen plötzlich Tiere hatten, mit denen sie sprechen konnten. Und all das lag an dieser vermaledeiten Sekte, vor der Albrecht sie noch gewarnt hatte! Damals hatte sie noch gedacht, er wollte nicht, dass sie nach Angen zog, weil er fürchtete, dass sie seinem Geheimnis auf die Schliche kommen würde. Angen war einer der Punkte gewesen, den denen Albrecht von Syren plötzlich verschwunden und erst Jahrzehnte später wieder aufgetaucht war. Vielleicht ließ sich hier also ein Grabstein erwarten? Noch hatte sie nicht danach suchen können – man hatte sie ja vorher in dieses Hauptquartier gebracht, nur um sie mit einem riesigen Haufen Fragen allein zu lassen. Die Seele der Tiere wieder finden? Schön und gut, konnte sie machen – wenn sie dafür nicht eine Gehirnwäsche würde verpasst bekommen, wie man es offensichtlich bei Lilith getan hatte.

Verwöhnt. Ja, vielleicht waren die Menschen auf der Straße ein wenig verwöhnt – oder sie waren einfach normal. Das war es nämlich, wenn man fror, weil einem der Wind in jede Pore blies, und das war es nämlich, wenn man sich einen Mantel kaufte, um zumindest einen winzigen Teil seines Körpers für ein paar Minuten warm zu halten. Die Adlige ließ es sich nicht anmerken, aber das Verhalten ihres Gegenübers – die so tat, als wäre es völlig selbstverständlich, im Sommerkleid über die Straßen zu wandern – widerte sie beinahe an. Wie konnte man nur so… offensichtlich sein? Elizabeth verkniff sich einen Kommentar dazu und stieß stattdessen mental ihren Partner an. Als dieser sich voller Unwohlsein wandte, hätte die Fünfzehnjährige beinahe mit den Augen gerollt.

Los doch, antworten Sie dieser Verrückten, forderte sie Tzench per Gedankenstimme kalt auf.

Dieser zierte sich noch immer. Gut, er hatte Lilith angesprochen und gebeten, nicht allein hier zu bleiben – er wollte einfach niemanden zurücklassen. Sie sollten doch eine Gemeinschaft werden, oder etwa nicht? Und auch, wenn die Weinbergschnecke noch panische Angst vor dem Großteil der Gestalten, die zu dieser Gemeinschaft gehörten oder gehören sollten, hatte, bedeutete das ja nicht, dass er sich nicht bemühen konnte, seinen Teil zu ihr bei zu tragen. Ihm gefiel die Idee, die Seele der Tiere zu retten – er würde sich dafür einsetzen, jawohl! Und auch, wenn das leichter gesagt als getan war, hatte er diesen Entschluss schon lange gefällt – mit der Rückkehr der Tierseelen würde Elizabeth vielleicht endlich erkennen, dass sie genau hier richtig war. Und dass man sie nicht in einem anderen Jahrtausend brauchte, egal, wie oft dieser Albrecht versuchte, ihr das einzureden.
Wohl denn! Es haperte nur noch an der Umsetzung.

“N- nein“, stotterte er voll frohen Mutes darauf los, “bei mir ist… ist alles in O-…Ordnung, Fr-…äulein L-lamort.“

Elizabeth stand da und bemerkte, dass jetzt auch ihr Rücken kälter und kälter wurde. Sie hatte das Gefühl, ihre Zehen wären bereits abgestorben, aber da das schon öfter beinahe der Fall gewesen wäre, weil sie sich zu lange in Hanyas Gassen herumgetrieben hatte, konnte man sich wunderbar daran gewöhnen und es schlichtweg ignorieren. Ihre Ohren allerdings fingen langsam an klagevoll zu pochen, als wollte sie die Hochbegabte bitten, doch wieder in die vergleichsweise warme Halle des Hauptquartiers zurück zu kehren. Sie blinzelte ein bisschen, als sie die Panik in den Augen der anderen – welche allerdings immer noch nicht den Mut zu haben schien, in die kalten, schwarzen Augen Elizabeths zu blicken – aufflackern sah. Sie musterte sie kurz und forschend, dann zuckte sie kaum merklich die Schultern, machte eine knappe Bewegung, dass Lilith ihr folgen sollte, und stapfte durch den Schnee zurück in die Richtung, aus der sie gekommen war.
Ihr Plan war eigentlich gewesen, gar nicht erst zu der Halle zurück zu kehren, sondern vorher schon abzubiegen und die paar Meter durch das kleine Waldstück querfeldein zu laufen, um irgendwie zur Bahnstation zu kommen und der Staatsbibliothek einen Besuch abzustatten. Die Erinnerung daran, was ebenfalls ihre Aufgabe war, seit sie in Hanya lebte – mehr über Albrecht von Syren herauszufinden – hatte sie ein weiteres Mal darauf aufmerksam gemacht. Und in dieser riesigen Bibliothek musste es einfach etwas über den faszinierenden Poeten und Maler geben! Jetzt, da sie Lilith im Schlepptau hatte, musste sie wohl oder übel noch einen Abstecher zu den anderen Sektenmitgliedern machen, um das merkwürdige Mädel dort abzuliefern. Warum hatte sie sich noch mal von Tzench breitschlagen lassen, dies zu tun. . . ?



x CHARAKTERWEITERGABE x
Absolut keine.

x STECKBRIEFWEITERGABE x
Auch nicht.

x SETWEITERGABE x
Daraus resultierend auch nicht.

x GESUCH x
Allen war kein Gesuch.

x ZWEITCHARAKTER x
Vermutlich auch in Zukunft nicht.

x HAST DU DIE REGELN GELESEN ? x
Ja, das habe ich getan und mit meiner Anmeldung im Board auch anerkannt.
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BeitragThema: Re: RIDING ACADEMY // S.Y.D.N.E.Y. - Allen Johannson   Mi Jun 27, 2012 12:28 pm

1. Verlassene Monde (mit 10 jungen Jahren)
2. Road to Perfection (mit 12 + Jennifer Garner)
3. Please don't stop the Rain (mit 15 + Jennifer Garner)
4. African Princess (mit 16 + Naima Samura)
5. Bloodbound (mit 16 + Jude Law)
6. Raising Memories (mit 19)
7. Treasure Heart (mit 19)
8. Valentina's Kingdom (mit 20)
9. Super Slim Fit (mit 20)
10. Die fantastische Geschichte des Mister Marcus (mit 20)
11.
12. DEAR VALENTINE (mit 21)
13. African Princess II (mit 21 + Naima Samura)
14. WICKED (mit 21 + Ann Kiss, Runa Fields)

Sowie ein paar Serienauftritte :>
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