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 SMILE LIKE THERE'S NO WHERE ELSE YOU'D RATHER BE

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Endstation Sehnsucht
An der Endstation Angekommene
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BeitragThema: SMILE LIKE THERE'S NO WHERE ELSE YOU'D RATHER BE   So Aug 25, 2013 3:50 pm

















Grundinformationen
Personalien


NACHNAME: Marthell.
TITEL: Pater.
VORNAME: Rycter.
KOSENAME: -

GEBURTSDATUM: 18.02.
GESCHLECHT: Männlich.
DERZEITIGES ALTER: Siebenunddreißig.

HERKUNFT: Therish, Meryllia.
WOHNSITZ: Wohnblocks (Bereich C), Kain, Insel Randora.

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Aussehen


GRÖSSE: 190 Zentimeter.
GEWICHT: 80 Kilogramm.
STATUR: sehr muskulös, dadurch unwesentlich breiter, eindrucksvoll, stets leicht gebeugt.

AUGENFARBE: Dunkelblau.
HAARFARBE: Rot.
HAUTFARBE: Fahl.

BESONDERE MERKMALE: Rechte Gesichtshälfte von einer Maske bedeckt, kurzsichtig.

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Äußeres Erscheinungsbild
Pater Rycter Marthell ist eine hochgewachsene Erscheinung, welche jedem ohne Zweifel sofort ins Auge fällt. Durch das flammend rote Haar, das ihm meistens offen über die Schultern bishin zu seiner Taille fällt, erkennt man ihn aus jeder Menschenmasse heraus beinahe augenblicklich. Wie jeder Meryll ist er ziemlich groß, auch wenn er für einen solchen schon beinahe etwas kurz geraten ist. Durch eine ehemalige Verletzung am Rücken geht Rycter stets etwas gebeugt, mit leicht hängenden Schultern, was seine eindrucksvolle Erscheinung um einen Funken verblassen lässt. Ansonsten hat er sich für seine 39 Jahre ziemlich gut gehalten - er ist sehr muskulös, was ihr tatsächlich etwas breiter macht, als er eigentlich ist. Seinen Körper hält der Ex-Jäger immer in Form. Genau so viel Sorgsamkeit widmet er seiner Kleidung, meistens eine schwarze Priesterrobe mit den passenden weißen Rüschen an beiden Ärmelenden, dazu tiefschwarze Kampfstiefel aus schwerem Leder, beschlagen mit Metall. Darüber trägt er gerne einen Tierfschwarzen Mantel mit goldenen Ornamenten, ebenfalls beschlagen und mit den Kennzeichnungen eines Priesters versehen. Außerdem trägt er immer seinen Rosenkranz um den Hals, selbst wenn er genau genommen eigentlich kein Priester mehr ist. Selbstverständlich besitzt Rycter auch andere Klamotten, die sich allerdings auf die Fabren schwarz, weiß, grau und manchmal ein wenig rot beschränken. Zusätzlich zu seiner ungewöhnlichen Erscheinung kommt die schwarze Maske, welche die rechte Hälfte seines Gesichts bedeckt. In Form eines Kreuzes erkennt man darauf einen Schlitz, durch welchen Rycter vermutlich auch mit seinem rechten Auge sieht. Diese Maske trägt Rycter selbst schlafend, und es bleibt wohl sein kleines Geheimnis, wie entstellt sein Gesicht darunter tatsächlich ist. Abgesehen von all diesen Dingen trägt Rycter meistens eine Brille, da er kurzsichtig ist. Außerdem besitzt er eine sonderbare Vorliebe für breitkrempige, schwarze Hüte.

Persönlichkeit
Pater Rycter ist kein Mann für Entscheidungen, die ihn das ganze Leben lang begleiten. Wahrscheinlich wusste er schon als junger Mann, der seinen Gotteseid ablegte, dass er genau diesen irgendwann brechen würde. Er war stets der aufgeweckteste und vorlauteste aller Akolythen, der öfter durch Betreten von Grauzonen - also nicht direkten Regelbrüchen, die ihn anderenfalls sofort ausgeschlossen hätten - auf sich aufmerksam machte. Jeder wusste, dass man sich mit Rycter Marthell, dem Sohn eines wohlhabenden Hufschmiedes, lieber nicht anlegen sollte. Nicht nur, dass Rycter sich sehr gerne auf Faustkämpfe einließ, er war auch noch gerissen genug, selbst gegen gröere Gegner zu gewinnen. Als Hochstapler, aber eben als eine intelligente Form dessen absolvierte er schließlich den letzten der Priesterkurse und wurde durch seinen Eid - sein Leben Gott zu widmen, stets Nächstenliebe auszuüben, sich nie eine Frau zu nehmen und in Demut vor dem Antlitz des Herrn zu leben, sowie niemals dem Rausch zu fröhnen - mindestens zwei dieser Schwüre brach er noch in der ersten Nacht.
Rycter hat etwas an sich, das andere in seiner Gegenwart sich ein wenig unwohl fühlen lässt. Vielleicht ist es seine verschrobene Art, an der sich die meisten stoßen, oder dass er lügen kann wie gedruckt. Manche würden ihn sogar einen Ketzer schimpfen, da er - obwohl schon lange weder zu Gott gebeten, noch eine Beichte abgenommen oder gar eine Kirche betreten - noch immer die Kleider eines Priesters trägt und gerne mal dem ein oder anderen einen Psalm an den Kopf wirft. Der Meryll hatte schon immer leicht neurotische Züge an sich - so ist er passionierter Weintrinker, Kettenraucher und pflegt seine Kleider besser als sein Sozialleben. Manche, die ihn zum ersten Mal sehen, mögen sagen, die Rothaarige Gestalt hätte etwas geheimnisvolles, gar mystisches an sich - aber das ist Blödsinn. Rycter flucht, Rycter säuft, Rycter starrt Frauen hinterher. Noch dazu kommt, dass er mehr oder weniger immer auf der Hut ist - als würde er erwarten, dass sich jederzeit irgendwas monströses auf in stürzen würde, was ihn nach und nach dazu gebracht hat, sich immer mehr Waffen zuzulegen. So befinden sich im Besitz des Meryll mehrere Handfeuerwaffen unterschiedlichster Ausführungen.
Lebenslauf
ZEITLINIE
  • 1269 - Geburt in Therish, Meryllia
  • 1271 - Mutter verlässt Vater und Sohn
  • 1271 - Vater lernt neue Frau kennen
  • 1274 - Geburt von Rakkyn
  • 1281 - Geburt von Roderyk
  • 1284 - setzt nach besonderem Vorkommnis seine Gesichtsmaske auf
  • 1285 - verlässt Heim auf Suche nach seiner Mutter
  • 1286 - beginnt ein Priesterseminar auf der Insel Randora
  • 1289 - wird eigene Kapelle im Norden Randoras zugeteilt
  • 1290 - Tod seines Meisters Han Wha
  • 1290 - bereitet sich auf eine Apokalypse vor
  • 1296 - findet ausgesetztes Albinomädchen ("Izumi") und nimmt sich ihrer an
  • 1297 - verlässt seine Kapelle gemeinsam mit Izumi und jagt auf eigene Faust
  • 1298 - erste offizielle Zombieinfektionen erschüttern die Menschheit
  • 1307 - Verletzung am Rücken, leichte Verkrümmung
  • 1308 - wird von der Leitung des Schulzentrum Jäger als Lehrkraft erbeten und folgt deren Ruf

    Als Arren Marthell, meryllischer Hufschmied aus Therish, sich die Tänzerin Nisire Akiraki zur Frau nahm, wusste jeder, dass dieser Bund nur bedingt halten konnte. Von Anfang an wurde gemunkelt, dass die Beziehung zwischen dem dunkelhaarigen Klotz und der zierlichen Rotblonden kein gutes Ende nehmen würde. Jeder wusste, dass Nisire irgendwann würde weiterziehen müssen, da der Zirkus, in welchem sie Nacht für Nacht auftrat, einer der fahrenden Sorte war, und die ganze Welt bereiste. Sie hielt es ganze zwei Jahre bei Arren aus, bevor Nisire dem Zirkus, der ohne sie weiter gefahren war, hinterher reiste. Ihre Berufung und ihr altes Leben standen für die damals noch ziemlich junge Frau an höherer Stelle, als ihr Angetrauter und der Sohn, welcher ihnen beiden geschenkt worden war.
    Arren taufte den Kleinen, welcher von Nisire eigentlich einen östlicheren Namen bekommen hatte, kurz nach ihrer heimlichen Abreise auf Rycter um – ein meryllischer Name. Vielleicht lag es daran, dass er den Kummer über seine verschwundene Gattin so schnell überwand und sich eine neue Frau suchte, eine Meryll namens Ahrika, die ihm im Laufe der Zeit noch zwei Söhne schenkte, Rakkyn und Roderyk.

    Rycter und Ahrika wurden niemals die besten Freunde. Obwohl sich die Meryll Mühe gab, ihn genau so wie ihre leiblichen Söhne zu behandeln, nahm er ihre Liebe niemals so an, wie er die seiner wirklichen Mutter hätte nehmen können. Ahrika war keine besonders geduldige Frau – eines Abends passierte ihr etwas, über das weder sie, noch Rycter jemals wieder sprachen. Seit dem trägt er die Maske. Trotzdem, sein größtes Interesse bestand stets darin, seinen eigenen Weg zu gehen. Es passte ihm überhaupt nicht, dass sein Vater für ihn die Laufbahn eines Hufschmiedes in Betracht zog, und entwischte den elterlichen Fängen, noch bevor sein jüngster Halbbruder lesen und schreiben gelernt hatte.
    Der rothaarige Junge, der von den anderen Meryll-Kindern gerne als zu klein, zu östlich und zu blass geschimpft wurde, ging auf Reisen. Er hoffte, irgendwann auf den Zirkus zu treffen, in welchem seine Mutter arbeitete. Obwohl er Nisire niemals kennen gelernt hatte, da er noch ein halbes Kleinkind gewesen war, als sie ihn und Arren verließ, sehnte er sich nach dem, was er zwischen Ahrika, Rakkyn und Roderyk beobachtet hatte. Sein Weg führte ihn allerdings in immer verwildertere Zonen der bekannten Welt, und wahrscheinlich geschah es auch an dieser Stelle, dass Rycter den Verdacht bekam, irgendwas sei an dieser Erde nicht so, wie es sein sollte.
    Das einzige Ohr, dem er seine Zweifel erzählen konnte, war das Ohr Gottes. Nachdem der mittlerweile vollkommen heruntergekommene Siebzehnjährige ein paar Tage hintereinander in die gleiche Kirche getreten war, wurde er von dem dort lebenden Pater angesprochen. Nach einigen Stunden Überzeugungskraft von Seiten des Geistlichen meldeten sie Rycter schließlich für ein Priesterseminar an.

    Das Priesterseminar brachte den jungen Akolythen das erste Mal in die Heimat seiner Mutter – die Insel Randora. Hier lernte er vor allem, aus Regeln allerlei Grauzonen heraus zu lesen, um die ihm gesetzten Grenzen zwar nicht zu überschreiten, aber darauf rumzutanzen. Obwohl man Rycter Marthell viel Können, viel Geduld (wenn er denn wollte) und eine ganz besondere Bindung zu Gott nachsagte, beendete er das Priesterseminar als einer der schlechtesten Absolventen.
    Die kleine Kapelle, die ihm zugeteilt wurde, teilte sich Rycter anfangs noch mit einem uralten Pater, der den Namen Han Wha trug. Er war der einzige, dem sich der junge Geweihte je ordentlich mitteilen konnte. Er erzählte ihm sogar von seinen Ängsten, irgendwas stimme mit der Welt nicht, und er schien zu akzeptieren, dass sich Rycter mit all seiner Macht und Kraft auf den Tag der Apokalypse, wie Rycter ihn gern nannte, vorbereitete. Von ihm erhielt Rycter auch seine erste eigene Waffe, eine Beretta Stampede. Nach einem Jahr verstarb der uralte Pater jedoch, und Rycter übernahm die volle Verantwortung für die gut zwanzig Seelen, die um seine Kapelle verstreut in Bauernhöfen lebten und Felder bestellten. Die Suche nach seiner Mutter hatte er bereits lange aufgegeben.

    Den Wunsch nach eigenen Kindern hatte Rycter niemals verspürt – vielleicht wegen seiner Angst, der Welt würde irgendwann Grauen zustoßen, vielleicht; weil man ihm selbst nie das volle Maß an elterlicher Liebe hatte zuteil kommen lassen. Als er allerdings das kleine, fünfjährige Mädchen ohne Erinnerungen an ihren eigenen Namen vor seiner Kapelle fand, zweifelte er nie daran, sie bei sich aufzunehmen. Er versuchte, die Albino, die sich den Namen Izumi gegeben hatte, unter den Augen Gottes zu erziehen – doch leider hatte er selber auch schon lange aufgehört, sich auf den Herrn zu verlassen. Hier und da versuchte er, einige Lehren der alten Schriften in die Erziehung des Mädchens einfließen zu lassen, hauptsächlich lag ihm aber daran, dass sie sich verteidigen konnte. Er lernte Izumi nicht nur sehr zu schätzen, sondern auch zu lieben. Von allen Menschen, denen Rycter während seiner bisherigen Lebensspanne kennen gelernt hatte, war sie ihm das Wichtigste geworden.
    Noch bevor die ersten offiziellen Zombieaktivitäten das Ohr der Menschheit erreichten, packte Rycter das wenige zusammen, dass Izumi und er besaßen, und sie verließen die Kapelle. Von da an lebten sie in der Wildnis, in welcher sich der Meryll stets geschützter und sicherer gefühlt hatte. Zwischenzeitlich schlossen sie sich zu einem kleinen Bund von Jägern zusammen, die draußen, vor den schleunigst errichteten Mauern von Kain, um ihr Überleben und die Dezimierung der Infizierten kämpften. Rycter war nie Arzt gewesen, und so sieht er bis heute die einzige Heilung der zu Zombies gewordenen Menschen darin, die knallhart zu erschießen.


  • Was sollte man noch wissen?
    WUSSTET IHR SCHON, DASS RYCTER...
    ...eigentlich Hufschmied werden sollte, wie sein Vater?
    ...das erste Mal eine Waffe in der Hand gehalten hat, als er ganze vier Jahre alt war?
    ...schon immer mit einer Art Vorahnung auf der Welt gelebt hat, dass irgendwas wirklich schreckliches geschehen würde?
    ...seine Mutter nie kennen gelernt hat, da sie Tänzerin eines fahrenden Zirkus' war?
    ...immer mit einer brennenden Kerze neben dem Bett und einer Colt Python unter dem Kopfkissen schläft?
    ...als Kind gehänselt wurde, weil er für einen Meryll vergleichsweise klein war?
    ...als Priester mit seiner eigenen Kapelle eigentlich so weit zufrieden war?
    ...zwar Rotwein vernichtet, wie kein zweiter, aber Weißwein absolut nicht ausstehen kann?
    ...in seiner Zeit als Jäger viele Nächte in Ruinen oder der Wildnis verbringen musste?
    ...eigentlich gar kein Lehrer werden wollte, sich dann aber um Izumis Willen dazu entschieden hat?
    ...gerne so tut, als wäre ihm alles egal, sich im Nachhinein aber gerne mal den Kopf darüber zerbricht?
    ...der Meinung ist, dass man durch "Learning-by-doing" immer noch am besten auf die Zombieapokalypse vorbereitet wird?
    ...den Standpunkt vertritt, dass die Mauer nicht ewig etwas bringen wird?
    ...sich irgendwie schon ein bisschen auf den Tag freut, an dem sie bricht?
    ...für Izumi mehr ist, als nur Lehrer und Vaterersatz?
    ...alles, was er so besitzt, in zwei Koffer packen und sofort weiterziehen könnte?
    ...Kettenraucher und exzellenter Lügner ist?

    IM WAFFENINVENTAR DES HERREN MARTHELL
  • 2 versilberte Colt Python
  • 1 FN Browning M1910
  • 1 Beretta Stampede
  • 1 FN Five-seveN
  • 1 Winchester Air Rifle Steelfinish


  • Zuletzt von Endstation Sehnsucht am Do Aug 29, 2013 11:46 am bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
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    BeitragThema: Re: SMILE LIKE THERE'S NO WHERE ELSE YOU'D RATHER BE   Di Aug 27, 2013 11:49 am

  • 1 FN Browning M1910
  • 1 Beretta Stampede
  • 2 Colt Python
  • 1 FN Five-seveN
  • 1 Winchester Air Rifle Steelfinish
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