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 ++ A WHITE BLANK PAGE.

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AutorNachricht
Endstation Sehnsucht
An der Endstation Angekommene
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BeitragThema: ++ A WHITE BLANK PAGE.   Mi Jan 16, 2013 3:27 pm




you desired my attention

but denied my affection



NAME
Izabel Mary Therbis
- ist einer dieser Namen, die nur im Papier stehen und sonst nirgends wieder ausgebuddelt werden. Tatsächlich würden die Menschen dich, wenn du nach einer Izabel fragst, nur schief angucken und ihre hübschen Schultern zucken. Bei Izel allerdings geht dem ein oder anderen dann schon ein Lichtlein auf. Ja, ja, eine Izel Therbis kennen sie dann. Übrigens passt der Name, der ein bisschen wie eine Mischung aus Haselnuss und Insel klingt, auch viel besser zu ihr.


ALTER
Neunundzwanzig Jahre
- fristet sie schon ihr Dasein in Orangeville. Dabei hatten eigentlich alle geglaubt, dass sie nach dem Abschluss nichts mehr zwischen gepflegten Vorgärten und Kleinstadtgetratsche hält. Wie, hast du auch gedacht? Na, sag ich ja. Alle sind davon ausgegangen, dass sie irgendwo hinzieht, irgendeine großartige Uni besucht, und man - wenn überhaupt - nur noch mal durch einen fabulösen Zeitungsartikel von ihr hört, in dem steht, sie hätte ein Heilmittel gegen Krebs gefunden. ...na, so viel dazu.


WOHNSITZ
Die Hälfte eines Hauses
- dürfen Izel und Melody, die Tochter der bald Dreißigjährigen, ihr eigen nennen. Das schlechte daran ist, dass die andere Hälfte einem ewig streitenden Ehepaar gehört, die nach Außen hin gerne Kleinstadtidylle spielen, dafür aber manchmal nachts um halb vier mit Geschirr schmeißen. Früher hat man dem Töchterchen erzählt, sie würden Ball mit Tellern spielen, aber bevor die Kleine auf die Idee kam, das auch mal zu machen, sagte man ihr doch lieber die Wahrheit. Das Gute an der Hälfte ist, dass sie zwei Etagen und sogar einen kleinen Hintergarten mit zwei Bäumen und einer winzigen, staubigen Laube hat.


BERUF
Christie's Market
- ist nicht nur bekannt für die frisch aufgebackenen Brötchen, die morgens an der Backwarentheke verkauft werden, sondern auch für seine Verkäuferinnen mit Engelsgeduld. Egal, wie viele Kleinstadtväter der Meinung sind, genau heute ein Grillfest mit Tonnen von Fleisch, Bier und Grillkohle zu veranstalten - im Christie's Market hat man, was gebraucht wird. Sicher ist das nicht der Beruf, von dem Izel immer geträumt hat - aber manche Träume muss man eben begraben, nicht wahr? Um sich und ihrer Tochter den Lebensstandart zu gewährleisten, den sie sich wünscht, nimmt die Mutter auch endlose Abende an der Kasse in Kauf.


FAMILIE [+ BEZUGSPERSONEN]
Melody Therbis, 4 Jahre, Tochter und Mutterglück.
- auch bekannt als die lächelnde Melody. Denn ja, dieses Kind scheint wirklich von den Engeln geküsst worden zu sein. Jeder noch so vorurteilsbehaftete Mensch, der über uneheliche Kinder seine Nase zu rümpfen pflegt, ist dem strahlenden Charme dieses Mädchen hilflos unterlegen. Man hält sie für wohl erzogen, bescheiden und auf eine herrliche Art und Weise von kindlicher Naivität gesegnet - etwas, das sie sicher von ihrem Herren Vater hat. Die Menschen vergessen gerne, auf wessen Mist Melody wirklich gewachsen ist...

Sherman Hobbs, 31 Jahre, On/Off- Freund und Kindesverzieher.
- nämlich auf den von eben jenem. Der Vater von Melody ist nicht ein, sondern der Exfreund Izels schlechthin. Sie hatte nie einen anderen, und irgendwie war sie wohl auch lange davon überzeugt, dass das so bleiben sollte. Und dann nicht. Und dann kam Melody - also wieder doch? Die Beziehung zwischen ihnen ist wirklich kompliziert, und vermutlich sehen Izel und Sherman selbst nicht mal dabei durch, also mach dir mal keine Hoffnung, da durchzublicken. Manchmal treibt der junge Mann sie zur Weißglut, dann wieder zur Tränen der Verzweiflung - und dann wieder zu dem glockenhellsten Lachen, das du je von ihr gehört hast. Ob sie gerade zusammen sind? ...schwer zu sagen, irgendwie.

Ricarda Mary Therbis, 58 Jahre, Mutter und Besserkönnerin.
- nennt man außerhalb von Orangeville auch nur "Die Doktorin". Mit ihrem beinahe schon unheimlichen Wissen über den menschlichen Körper gehört sie zu den besten Ärzten, die man finden kann. Ricarda behandelt alles - Tote, Kinder, Unfallopfer, Vergiftete. Sie steht im OP, sie verschreibt Medikamente, sie macht Chemotherapien, sie klärt junge Frauen darüber auf, was sie während der Schwangerschaft alles dürfen (aber lieber über das, was verboten ist). Ricarda ist ein Allroundtalent der Medizin, hochbegabt und selbstverständlich auch hochgefragt. Sie reist viel herum - momentan lebt sie in Los Angeles, wo sie mehrere Schönheitschirurgie- Eingriffe vornehmen wird.

Joshua Lee Therbis, 57 Jahre, Vater und Besserwisser.
- war evangelischer Pastor bevor er seine Leidenschaft für Chemie entdeckt hat. Komplette Kehrtwende? Stimmt irgendwie schon. Aber warum soll nicht auch ein tiefgläubiger Mensch den Geheimnissen der Natur auf die Spur gehen? Gemeinsam mit seiner Frau bildet er das perfekte Team, eine unschlagbare Kombination aus theoretischer und angewandter Medizin. Ja, Joshua und Ricarda haben eine von diesen herrlichen Bilderbuchehen, in denen man sich immer unterstützt, hilft, kaum streitet, für alles Kompromisse findet, vor dem Kinderkriegen geheiratet hat und es dann auch noch schafft, Sonntags in die Kirche zu düsen.

Hamlet Joshua Therbis, 33 Jahre, älterer Bruder und Elternliebling.
- ist kein wirklicher Shakespeare. Obwohl sich der exzentrische große Bruder Izels manchmal - na gut, eher meistens - wie einer benimmt. Selbstverständlich ist aus dem ältesten Spross der genialen Therbis- Familie auch etwas geworden: Literaturkritiker. Und zwar ein verdammt erfolgreicher. Dafür hat er es nicht so mit Familie - was Mama und Papa natürlich total okay sehen. Besser, er lässt sich Zeit, als dass er es überstürzt... wie gewisse andere Damen und Herren (hauptsächlich gemeint sind Damen, da müssen wir gar nichts schön reden). Dass Hamlet gerne einen über den Durst trinkt und mittlerweile lieber mit Frauen, als mit Taschenrechnern spielt, wissen die älteren Herrschaften natürlich nicht.



you did not think

when you sent me to the brink



CHARAKTER & PERSÖNLICHKEIT

Ricarda Mary Therbis über ihre Tochter.
"Izabel? Hat schon viel zu lange nicht mehr angerufen. Ich mache mir Sorgen. Sie hat sicher wieder abgenommen, das Kind isst nicht genug, und die Tochter von diesem... Menschen. Sie frisst ihr alle Haare vom Kopf. Ich meine, natürlich, Melody ist niedlich, aber sie wird niemals von meiner Tochter lernen, wo Schluss ist. Überhaupt wird es die Kleine zu nichts bringen, sehen Sie sich doch mal ihre Mutter an, sie - ...ich rede ohne Punkt und Komma, tut mir Leid. Aber bei Izabel haben Sie wirklich einen, na sagen wir mal, wunden Punkt getroffen. Ich bin nicht wütend auf sie, nein, ich habe mein Mädchen lieb. Natürlich habe ich das...! Aber denken Sie doch mal daran, was aus meiner Tochter hätte werden können! Sie war so klug. Und so begabt. Jede Uni hätte sie mit ausgebreiteten Armen aufgenommen! Von mir aus hätte sie auch Schauspielerin werden können, oder sonst irgendwas brotloses, aber... jetzt sitzt sie an einer Supermarktkasse und schuftet sich ihre schiefe Wirbelsäule kaputt. Ach, ich wusste, dass wir einen Fehler gemacht haben, sie mit diesem Sherman Hobbs ausgehen zu lassen. Aber wer hätte denn ahnen können, dass dieses Mädchen so unvernünftig ist? Mein Gott, wir haben ja eigentlich nichts falsch gemacht, bei ihr. Eigentlich ist sie eine wirkliche Schönheit, sie war immer herzlich und höflich, sie hatte die richtigen Manieren, obwohl, na gut, hier und da hat sie mal mitten im Gottesdienst angefangen, zu lachen. Sie war immer ein bisschen blass, wissen Sie, aber wenn Izabel gelacht hat, dann lagen alle Augen auf ihr. Ich wünschte, sie würde endlich etwas aus ihrem Leben machen, aber nein, diesem kleinen Sturkopf gefällt es so. Und Geld von uns nimmt sie auch nicht, dann könnte sie wenigstens aus dieser schrecklichen Bude heraus."

Hamlet Therbis über seine Schwester.
"Paha, alle hatten immer so ein falsches Bild von Izel! Mutter dachte, sie wäre dieses süße, blasse Mädchen, das sie in Rüschenkleider stecken und nett drapieren konnte. Freunde, Izel war nie so belämmert, wie ihr alle gedacht hat, und ihre Hausaufgaben hat sie nachts um halb vier gemacht, wenn sie von der letzten Feier zurück ins Zimmer geklettert gekommen ist. Sie hat dann immer doch ein schlechtes Gewissen bekommen - aber generell gesehen kenne ich keinen Menschen, der mehr ausprobiert hat, als Izel, der farbenfroher gewesen wäre, als Izel. Vater dachte, aus ihr würde mal auch eine Chemikerin werden. Er dachte ehrlich, sie interessiert sich für den Mist - aber sie kann es einfach, versteht ihr? Sie musste sich nie dafür anstrengen, weil die Kleine einfach mal gottverdammt faul ist. Okay, zugegeben, sie hat auch ein bisschen Pech gehabt, was die Sache mit Hobbs und ihrer Melody angeht. Aber wenn sie sich ein bisschen früher angestrengt hätte, wenn sie nicht so leichtsinnig gewesen und sich für unbesiegbar gehalten hätte, dann hätte sie es echt zu was bringen können! Hat sie aber nicht. Ich glaube, ihre Situation gefällt ihr eigentlich ganz gut - sie hat sich damit abgefunden, klar so weit? Lasst sie einfach in Ruhe ihr Leben leben, und versucht nicht, ihr irgendwas vorzuschreiben. Vielleicht kommt sie ja noch mal selber auf den Gedanken, dass sie viel mehr könnte, als sie bisher jeden Tag so bringt."

Lenna Halmrick über ihre ehemalige Schulfreundin.
"Ich habe Izel als ein ruhiges und ausgeglichenes Mädchen kennen gelernt, stets freundlich, absolut zuverlässig in Tests und sogar kameradschaftlich genug, um mich abschreiben zu lassen. Sie hat immer angezogen, was ihre Mutter ihr hingelegt hat, und sich bei jeder Lehrerfrage gemeldet. Es gibt kein anderes Wort dafür, Izel war einfach... brav. Auf eine niedliche Art und Weise, nicht so streberhaft. Die ganzen Brillenschlangen sind ihr hinterher gerannt wie die Bekloppten, aber Izel war überhaupt nicht an denen interessiert. Ich glaube, unter ihrer Brust - auf die sie übrigens nie stolz war, weil alle Mädchen immer mehr hatten, als sie - schlug ein Rebellenherz, das erst geweckt werden musste. Und das wurde es - kurz nach Beginn der Oberstufe. Irgendein langhaariger Typ mit Moped hat sie mal nach Hause mitgenommen. Wir hatten alle total Schiss, wir haben nicht verstanden, auf was für einem Trip sie da war. Sonst war Izel immer so vernünftig und hat nur leise über die Jungs gelächelt, die mit ihr ausgehen wollten. Aber nach diesem "Freiheitserlebnis", wie sie erzählt hat, war der Panzer wohl endlich gebrochen. Und sie hat nicht genug von den Feiern bekommen, hat angefangen, zu rauchen - oh und ich wette mit Ihnen, dass das nicht nur Tabak war. Ihre Noten wurden nicht schlechter, aber die Ringe unter ihren Augen dunkler. Sie wurde noch viel blasser als vorher, das war alles nicht mehr gesund. Ich wollte ihr beistehen, wirklich, aber sie hat angefangen, abzublocken. Sie war immer noch lieb und hat geholfen, wo sie konnte, aber man kam nicht mehr an sie ran. Ich denke, irgendwo zwischen den ganzen Hippies und Rockern hat sie auch ihre Unbefangenheit verloren. Das, was sie Freiheit genannt hat, kam mir persönlich eher wie ein sozialer Abstieg vor - nein, warten Sie, das klingt gemein. Aber als alle kurz vor dem Abschluss ganz aufgeregt wurden und sich gefragt haben, was der andere wohl machen würde, hat Izel immer nur die Schultern gezuckt und "weiß ich noch nicht" gesagt. Warum? Na weil sie den Anschluss verpasst hat. Nach der Schulzeit musste sie sich erstmal ein Jahr lang erholen, weil sie einfach komplett durchgeknallt gewesen ist. Sie hat sich nie mit ihren Eltern gestritten - dafür ist sie irgendwie nicht so der Typ gewesen - aber sie hat dann einfach gar nichts mehr gesagt und ist türenknallend raus gerannt, wo sie der nächste Motorradheini mitgenommen hat. Ihre Mutter ist sogar mal zu mir gekommen, aber ich konnte ihr nicht helfen - ehrlich, ich habe aufgehört, Izel zu verstehen. Vielleicht kann man das nicht mehr. Nach dem Jahr, das sie brauchte, um erst mal die Ringe unter ihren Augen weg zu schlafen und sich ein paar Kilo mehr auf ihre Rippen zu essen, hat sie aber auch nicht wirklich weiter gemacht. Sie hat sich an keiner Uni eingeschrieben, nichts. Irgendwie kam sie dann an diesen Job im Christie's, und da ist sie jetzt seit sechs, sieben Jahren. Sie nennt das selbstständig - aber ich nenne das faul. Vielleicht hat sie ihren ganzen Elan einfach auch nur schon verbraucht, als sie versucht hat, sich selbst zu beweisen, dass sie frei ist.


STÄRKEN &
LEBHAFT •
ZUVORKOMMEND •
EHRLICH •
HÖFLICH •
MENSCHENKENNEND •
MITFÜHLEND •
VERANTWORTUNGSBEWUSST •
LOYAL •
ZÄH •

SCHWÄCHEN
• FESTGEFAHREN
• PESSIMISTISCH
• PECH ANZIEHEND
• UNZUGÄNGLICH
• REBELLISCH
• VERÄNDERUNGSSCHEU
• STUR
• IRONISCH
• SICH ÜBERSCHÄTZEND



Himmel nein, keiner hat gesagt, sie wäre einfach. Mann kennt sie als LEBHAFTE, HÖFLICHE und ZUVORKOMMENDE Person, die einfach ein bisschen zu viel PECH ANZIEHT. Sie wird dir niemals sagen, dass "alles besser" wird, denn obwohl sie sicher mit dir MITFÜHLT, so ist sie doch eine ziemliche PESSIMISTIN. Übrigens würde sie das EHRLICH nennen, was gewissermaßen auch wahr ist - das ist sie sehr, gerne auch mal IRONISCH verpackt. Ihre Freunde würden sie LOYAL nennen, aber spätestens, seit sie sich in ihrer REBELLISCHEN Phase befunden hat, ist sie absolut UNZUGÄNGLICH geworden. Du glaubst ihr, weil sie dich DURCHSCHAUT, und würdest dir wünschen, dass sie nicht so FESTGEFAHREN in ihrer Situation wäre, dass sie VERÄNDERUNGEN mehr zulassen, als ABWEISEN würde. Dann recht sie nur ihr Kinn, auf ewig unbelehrbar, und will dir beweisen, wie ZÄH sie geworden ist - obwohl sie sich doch eigentlich schon lange viel zu sehr ÜBERSCHÄTZT.


VORLIEBEN &
LOCKERHEIT •
ALLTÄGLICHKEIT •
GEMÜTLICHKEIT •
FREIHEIT •
ZIGARETTEN (ABER PSSST!) •
NATUR •
AUSGELASSENE STIMMUNG •
VOR SICH HIN SINGEN •
IHRE TOCHTER MELODY •

ABNEIGUNGEN
• SCHLECHTE WITZE
• BESSERWISSER
• FALSCHE VERSPRECHEN
• KONSERVATIVISMUS
• ERWARTUNGEN
• VÖLLEREI
• ZU VIELE VORSCHRIFTEN
• MIT STREIT BEGINNENDE TAGE
• TREFFEN MIT ALTEN SCHULFREUNDEN



WISSENSWERTES
Izabel Mary Therbis -
...hat ihren Zweitnamen von der Mutter. Eine eindeutig Bibelanspielung, weshalb der Name auch eindeutig unterschlagen wird.
...ist seit ihrer Geburt leicht untergewichtig.
...hat ihren Spitznamen "Izel" mit drei Jahren von ihrem Bruder (damals sechs) erhalten.
...trug in ihrer Kindheit und frühen Jugend eine Brille.
...wollte früher mal Psychotherapeuthin oder Theologin werden.
...hätte als Jugendliche lieber Körbchengröße C als A gehabt.
...stieg damals nur auf das Moped des Unbekannten, um einen gewissen jungen Mann namens Sherman Hobbs zu beeindrucken - der sie vermutlich gar nicht gesehen hatte.
...schnitt sich einst betrunken auf einer Gartenparty die Haare kurz. Die Mutter war entsetzt!
...konnte sich nie zwischen ihrem Immage als braves Mädchen oder freiem Vöglein entscheiden.
...hat einen Schulabschluss von einer beinahe glatten 1,1 gemacht.
...hätte nach ihrem Schulabschluss aufgrund von Kreislaufproblemen und aktuem Untergewicht eigentlich ins Krankenhaus gemusst. Die Mutter hat's aber gerichtet.
...hat sich nach ihrem Erholungsjahr nur aus Frust nicht an Unis beworben, weil alle sie unter Druck gesetzt haben.
...hört, wenn sie richtig sauer ist, auf zu schreien und fängt stattdessen an, rot zu werden und zu zittern.
...singt gerne leise vor sich hin, ziert sich aber unglaublich vor anderen (außer ihrer Tochter).
...hat großen Krach mit ihrer Mutter gehabt, da Melody weder Ricarda, noch Mary in ihrem Namen trägt.
...kennt alle Artikelnummern des Sortiments im Christie's Market auswendig.
...lehnt seit genau acht Jahren jede finanzielle Hilfe ihrer Eltern ab.
...würde irgendwann gerne mal heiraten.
...hat seit vier Jahren offiziell keine Zigarette mehr geraucht (inoffiziell hatte sie genau 10 Monate Pause).
...trinkt ihren Kaffee immer schwarz.




come on skinny love

just last a year



VORGESCHICHTE
Eigentlich weißt du doch schon eine ganze Menge über sie. Was willst du denn noch hören? Sie wurde in Orangeville geboren, und dieser Name, den sie da trägt, ist nichts weiter als die frühere Unfähigkeit ihres Bruders, Izabel ordentlich auszusprechen. Sie war ein mickriges Baby mit schiefer Wirbelsäule und viel zu blasser Haut, aber irgendwie niedlich. Alle haben Großes von ihr erwartet, und das hat sie irgendwann so unter Druck gesetzt, dass sie beinahe alles hingeworfen hätte, um mit einem Rowdy durchzubrennen. Hat sie aber nicht, weil sie verdammt noch mal zu unsicher ist, mit sich selbst und ihrer Zukunft. Und als sie mit der konfrontiert wurde, hat sie das gemacht, was dem Vergleich mit einer Weinbergschnecke mühelos stand hält - ihren Kopf ins Häuschen gezogen und gewartet. Dass ihr irgendwas zufliegt. Dass man aufhören würde, sie so zu stressen. Aber weil immer alle so viel von ihr erwartet haben, ist das natürlich nicht passiert und... tja, dann ist sie eben in Orangeville geblieben.

Du fragst dich sicher, was der Grund dafür war, dass aus der niedlichen Klassenbeste eine trinkende, Nächte durchfeiernde Überlebenskünstlerin geworden ist? Kerle. Natürlich Kerle. Weil immer nur die Streber hinter ihr her liefen, sie aber die Herausforderung besser fand. Da hat sie sich ausgerechnet Sherman Hobbs ausgesucht, einen Sitzenbleiber mit schon damals tierisch langer Matte. Im Affekt ist sie damals auf das Moped von so einem Aufreißer gehüpft, und ich wette, sie hat sich nach Sherman umgesehen, als sie davon gebraust sind. Dann hat sie eben Gefallen daran gefunden, die Intelligente unter den ganzen Rebellen zu sein, und sie hat es als Freiheit empfunden, mit ihnen die Nächte zu Tagen zu machen. Irgendwann hat es darin geendet, dass sie nach der Schule trotz prima Abschluss erstmal eine Runde Pause einlegen musste, und danach ist sie nie wieder richtig auf den Damm gekommen.

Und plötzlich war dann Sherman da, dieser Kerl, mit dem alles angefangen hat. Izel hat ihn sicher als eine Art... Hinweis gesehen. Als eine neue Ermutigung dessen, dass sie frei sein konnte, wenn sie nur wollte - also hat sich das Mädchen in den Kopf gesetzt, ihn zu bekommen. Was sie davon hatte? Ein gebrochenes Herz, weil der Junge sie nie geliebt hat, ihr dafür aber ein Kind in den Bauch pflanzt. Folglich: eine Menge Stress mit ihren Eltern. Und mit dem Vater der kleinen Melody, die sie übrigens niemals mehr würde missen wollen. Sie ist nicht mehr so der Typ für Veränderungen - vielleicht arbeitet sie deshalb immer noch im Supermarkt - aber mit dieser einen hat sie sich zurecht gefunden. Würde sie niemals rückgängig machen.
Außer, sie wäre klug. Aber dazu gehört schon mehr, als ein guter Abschluss.



lead me to the truth and I

will follow you with my whole life



REGELN AKZEPTIERT? - 100 %
WIE HAST DU AUF DAS BOARD GEFUNDEN? - SISTERBOARD

AVATARPERSON? - CHARLOTTE GAINSBOURGH
GESUCHTER CHARAKTER? - 100 % (- "SOMETIMES A DAY IS BAD")
ZWEITCHARAKTERE? - 0%

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