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 COLORFUL IMAGERY - Rilaie Ásathor- Fay

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Endstation Sehnsucht
An der Endstation Angekommene
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BeitragThema: COLORFUL IMAGERY - Rilaie Ásathor- Fay   Mo Jul 09, 2012 8:46 pm



it's hard to let it go



Name und Bedeutung: RILAIE ÀSATHOR- FAY (spr. Rih-lei-e Au-ssa-thor Fäj).
"Es gab Zeiten, die waren einfacher", erklärt sie, während sie Platz nimmt und die Hände faltet, "und in diesen Zeiten bekam man einfache Namen. Aber die sind ja schon lange vorbei... heutzutage muss man wohl herausstechen, egal, womit. Der Name bedeutet, soweit ich weiß, nichts, er gehörte ursprünglich meiner Mutter. Es ist ein leicht klingender, vielleicht etwas ungewöhnlich klingender Name - aber es gibt also kein großes Geheimnis, keine prägende Bedeutung hinter ihm. Es nur - ein Name." Sie lächelt. "Die Nachnamen sind auch nichts großartiges. Àsathor ist der Name meines Vaters, den meine Mutter - deren Zuname Fay lautet - auf ihrer Islandreise traf. Die beiden verliebten sich und zeugten schließlich mich, aber ohne jemals zu heiraten. Daher trage ich, auf englische Weise, beide Namen - den meines Vaters, der auf Odins Sohn Ásathor anspielt, und den meiner Mutter, die aus einem altbritischen Händlergeschlecht abstammt. Hoffentlich nicht zu kompliziert?"
Alter: 14 JAHRE.
"Tatsächlich... dann bin ich jetzt ja schon zwei Wochen von Bragi fort... ich bin zu meinem vierzehnten Geburtstag hergekommen... ." Etwas gedankenverloren wirkend sitzt sie da. Dann stellt sie wieder Blickkontakt her: "Aber es ist nicht so, dass ich es bereuen würde."
Titel: SIMPLE AND CLEAN.
"Titel, hm? Seltsam... ich könnte schwören, dass er 'simple and clean' lautet..." Erneut umspielt ein weiches, gedankenverlorenes Lächeln ihre Lippen. "Ja... das kommt wohl daher, dass das Leben so sein sollte, nicht wahr? Mit der richtigen Einstellung kann man es so leben... wenn man sich bemüht."
Geschlecht: WEIBLICH.
"Seit jeher war die Frau eine unterdrückte Persönlichkeit in meiner Familie. Das wurde natürlich nicht nach außen getragen - das gehörte sich in der Gesellschaft auch nicht - aber im inneren System verlief es so, dass die Frau ein Vorzeigobjekt war. Meine Mutter war so eine Frau... nicht unbedingt in Island, aber in England auf jeden Fall. Und ich wollte nicht ebenso enden. Niemals." Dann zögert sie plötzlich. "Ich- ...ich bin kein besonders mutiger Mensch. Kein Revolutionär, keine... Aufbegehrende. Ich ziehe die stille Art von Prostest vor. Meinen Protest."
Stand: AUSREISSERIN.
"Ja, im Endeffekt bin ich wohl... davongelaufen." Ihr Lächeln wird trauriger, sie spielt unglücklich an ihrem Ohrläppchen herum. "...aber eigentlich habe ich vorher schon als eine Art Verstoßene gegolten. Ich meine... ich wurde in Island geparkt! Ich habe so lange bei meiner Mutter in England leben dürfen, und dann, ganz plötzlich, meinen sie, mit mir stimmt etwas nicht!" Jetzt werden ihre Worte heftiger, drängender. Man bemerkt, dass sie sich verzweifelt zu rechtfertigen versucht. "Ich habe mich immer bemüht! Immer mein Bestes gegeben! Wen würde da nicht die Kraft verlassen? Dort, wo ich mich 'erholen' sollte, ging es mir aber nicht besser. Verstehen Sie? Es wurde nicht besser. Ich musste fort... auch meinem Vater zuliebe... es... es hätte ihm sonst das Herz gebrochen."

wish I could prove I love you



Augenfarbe: HASELNUSSBRAUN.
"Die Augenfarbe meiner Mutter... ja... manchmal sah mein Vater mich an und murmelte etwas davon, dass ich ihr zu ähnlich sähe. Aber... wir tragen eben den gleichen Namen, ich besitze Form und Farbe ihrer Augen - kein Wunder, dass er sie noch mehr vermisst, als vorher... ."

Haarfarbe: ROT.
"Tja - das habe ich nicht von meiner Mutter." Sie lächelt, und es scheint, als würde sie sich dafür etwas schämen. "Tatsächlich hat mein Vater ebenfalls so rotes Haar. Und die Sommersprossen habe ich auch von ihm, aber das nur am Rande."

Aussehen: DAS MAUERBLÜMCHEN, DAS IN FLAMMEN STAND.
"Sie strahlt diese Sanftmut aus", erklärt der Alte und blickt sich zögernd um. Er wurde gerne weiter gehen, das bemerkt man sofort, er scheint sich nicht wohl dabei zu fühlen, über sie reden zu müssen. "S' is schon länger her, dass ich sie geseh'n hab. An was ich mich erinnern kann... och... naja, sie hat lange Haare, feuerrot. So würd' ich die beschreib'n. Und ziemlich große Augen, auch hellbraun, da sind die schwarzn' Wimpern drum, mit denen die Weiber immer so klimpern und guck'n könn' wie angeschoss'ne Rehe. Nich', dass die Kleine das bring'n würd'." Er wirft einen unruhigen Blick über die Schulter. "Sie's nich' größer als ich, aber schlanker auf jeden Fall. Ich mein, seh'n nich' alle Mädchen in ihr'm Alter irgendwie... unschuldig aus? Ihr rafft schon, was ich mein, ne?! Und sie trägt ja auch immer diese verspielt'n Klamotten. Aber meistens seh'n die nich' besonders schön aus, das... das liegt an ihrem Vater da... aber über den will ich echt nich' red'n, echt nich'. ...achja, 's auch sein, dass sie sich die Haare nie zusammenbindet, die flieg'n nämlich echt immer offen rum, hab die noch nie zusammen oder sowas geseh'n... kann aber auch Zufall sein, ne? Naja auf jed'n Fall tut mir das arme Kind Leid. Hat son' Vater nich' verdient... aber gut... gut." Zum Ende hin wird der Alte immer leiser und langsamer, dann scheint er zusammen zu zucken, wie aus einer Traumwelt. Weitere Nachfragen würgt er ab, er eilt davon.

Auffälligkeit: BRITISCHES VORZEIGEMÄDCHEN.
"Ich habe natürlich Ähnlichkeiten zu den Landsleuten Islands, aber am meisten sehe ich eben doch aus, wie meine Mutter. Auch vom Körperbau her... in der Gesellschaft, in der sie mich aufzog, ist es wichtig, dass ein Mädchen hübsch aussieht. Eben gepflegt, sauber. Schlank und groß, aber nicht zu knochig. Darauf wurde bei mir auch sehr viel Wert gelegt. Die Füße durften nicht zu groß sein, die Wangenknochen nicht zu kantig, die Oberweite nicht zu groß. Es wurde gepresst, gezogen, abgeschnürt und verbogen, damit man in Kleider und Schuhe passte... so ein Vorzeigemädchen bin ich. Schlank, zierlich und mit kleinen Füßen."

you've given me too many things



Charakter: DIE FÜR IMMER GELIEBTE.
"Rilaie ist einer von diesen Menschen, bei denen der Raum sofort etwas heller wird, wenn sie eintreten. Sie hat dieses überaus gutmütige, kindliche an sich, und das scheint sie mit den Menschen auf eine einzigartige Weise zu verbinden. Natürlich springt nicht jeder auf ihre Menschenliebe an, es gibt ja immer welche, die unnahbar und kalt sind. So eine ist sie auf keinen Fall.
Immer ein Ohr für andere offen , überzeugt sie mit einer simplen Selbstlosigkeit. Wenn sie etwas stört, schafft sie es, den Umstand so durch-die-Blume zu vermitteln, dass man nicht beleidigt sein kann. Und sie versteht, wenn man ihre Meinung nicht teilt."

Die junge Frau, welche über die Rothaarige berichtet, hält inne und bindet ihren Zopf neu. Sie hantiert mit ihrer Wäsche, dann fährt sie rasch fort. "Hilfsbereit, höflich... vor allem anpassungsfähig! Ja, sie passt sich den Umständen an, klagt nie, kritisiert nie - einige halten das für unterwürfig, aber Rilaie tut einfach nur das, was man ihr sagt, um andere Menschen glücklich zu machen. Es muss doch eine Umstellung für sie gewesen sein, das arme Kind, vom großen London hierher... ich hätte mein Kind ja nicht so einfach fort geschickt, ...aber gut. Ich kenne ihre Mutter ja nicht. Auf jeden Fall hat sie sich sofort angepasst, keine Allüren, kein Großstadtgehabe, nichts! Wirklich toll."
Die Frau scheint richtig ethusiastisch zu werden, wenn sie über Rilaie spricht. Aber dann wird ihre Miene finster.
"Sie gehört hier nicht hin. Was will sie denn hier? Verstehen Sie mich nicht falsch, ich hab die Kleine wirklich gern. Sie ist ein liebes Mädchen. Aber ihr Vater? Er hat gesagt, sie muss diesen Schritt gehen, aber ich versteh's nicht. Ich glaube, sie bemüht sich um diesen Mann, aber... kennen Sie ihn? Aus diesem Typen kann man ja keine besseren Menschen machen. Aber das darf man nicht zu laut sagen! ...er ist gefährlich. Naja. Sie passt hier nicht rein. Sie lässt sich ausnutzen. Er verbiegt sie nur! ...ach... vielleicht läuft sie ja bald weg. Ja, das wäre das beste für sie. Denn dieser Mann, der Àsathor, er verdirbt sie! Er macht sie kaputt und er benutzt sie und... Gott, jemand sollte dem Mädchen helfen, aber die Männer von hier haben ja alle keine Zivilcourage!"
Sichtlich verärgert und etwas mitgenommen rafft sie die Wäsche zusammen und eilt davon.


Stärken und Schwächen:
LIEBREIZEND.
HILFSBEREIT.
ANPASSUNGSFÄHIG.
EINFÜHLSAM.
BESCHEIDEN.

SELBSTLOS.
UNVERNÜNFTIG.
VERFÄLSCHBAR.
DURCHSCHAUBAR.
ZURÜCKHALTEND.


Vorlieben und Abneigungen:
ROSENDUFT.
LACHEN.
SONNENSCHEIN, WÄRME.
HÖFLICHKEIT.

VORNEHME GESELLSCHAFT.
FAMILIENERINNERUNGEN.
TRÄNEN.
IGNORANZ.


Besonderes: EINE WELT OHNE LEID.
"Ich träume von... einer Welt in der... kein Leid mehr existiert. In der niemand sterben muss. In der jeder alt werden kann. In der es keine Armut, keinen Hunger, keine Gewalt und Trauer gibt. Ich träume von einer Welt ohne Tragödien, denn aus Tragödien entstehen neue Tragödien... "
Traurig wendet sie den Blick ab. Es scheint, als hätte Rilaie die Hoffnung an ihren Traum zwar nicht verloren, aber sich auch nicht sehr viel davon aufgehoben.


when we are older you'll understand



Herkunft: GEBOREN IN LONDON, GESTORBEN IN ISLAND.
"Meine Eltern sind nicht verheiratet... das sollte man zuerst wissen. Meine Mutter hat meinen Vater mehr zufällig kennen gelernt. Und sich in ihn verliebt. Aber Island bekam ihr nicht, sie... sie ist eben eher ein Mensch für die Großstadt. Das ist das, was sie sagt. Ich glaube, das Land ist ihr gut bekommen, aber man hat sie gezwungen, zurück zu gehen. Deshalb wurde ich auch in London geboren, nicht in Island." Sie seufzte, sie sieht immer noch traurig aus. Langsam holt sie Luft und überwindet sich, weiter zu sprechen. "Uneheliche Kinder sind in ihren Kreisen nicht besonders gern gesehen. Deshalb hat sie mich, als der Druck zu groß wurde, nach Island geschickt. Sie... sie hat es gut gemeint. Sie wusste doch bestimmt noch, wie schön es dort war! Nur... nur für mich... für mich war es das nicht... man... man könnte sagen- ..." Ihre Lippen beben, sie ist kurz davor, in Tränen auszubrechen. Doch dann reißt sie sich zusammen, sagt sich offenbar, dass sie tapfer sein muss. Nach einer Weile Pause klingt ihre Stimme fester. "Man könnte sagen, in Island bin ich gestorben. Zumindest für meine Familie. Ich bin fort. Und ich komme nicht zurück."

Mutter: RILAIE FAY.
"Ja, sie hat den gleichen Namen wie ich. Oder anders herum? Nachdem sie von Island und meinem Vater weggehen musste, war sie immer unglücklich. Ich habe sie kaum noch lachen sehen, doch auf alten Fotos sieht sie sehr glücklich aus. Ich glaube, sie wurde verheiratet, als ich endlich fort war. Ich war nicht nur ihre Jugendsünde, ich war auch noch das Laststück. Sie ist so eine hübsche Frau... immer noch. Ich glaube nicht, dass sie wieder glücklich werden kann. Aber ich hoffe das beste für sie, natürlich. Immerhin liebe ich meine Mutter. Sie konnte sich nicht wehren. Ich... ich mache ihr keinen Vorwurf."

Vater: GARMUND THOR BRAGI BENGTHORSSON ÀSATHOR.
"Diese ganzen Thors verwirren einen, oder?" Sie kichert. "Oh ja, ich glaube jemand wie ich, der sich mit diesem ganzen isländischen Familienkram nicht auskennt, wird das nie verstehen. Ich nannte ihn einfach nur Bragi, das war ihm immer am liebsten." Das Lächeln auf ihren Lippen verblasst. Sie wirkt ernst und traurig. "Das Problem mit meinem Vater ist... dass die Leute ihn missverstehen. Sie denken, er ist böse und grausam und all das. Aber das ist er nicht! Er ist ein wunderbarer Mensch. Er kann nicht viel lachen - er gehörte mal zu einer reichen Familie, doch sein Großvater trieb die in den Ruin. ...mein... Urgroßvater. Ja. Und dann wurde ihm auch noch meine Mutter weggenommen! Ich habe ihm gesagt, ich habe ihm beteuert, dass sie bestimmt nicht freiwillig gegangen ist. Sie hat ihm erzählt, dass das der Fall war. Aber ein Teil von ihm hat bestimmt auch mir geglaubt. Und das, was ich gesagt habe, ist die Wahrheit - dass meine Mutter gezwungen wurde, zu gehen! Sie wollte nur nicht, dass er sich aufregt. Sie wollte lieber einen klaren, geraden Schnitt.
Oh, und das hat ihn so kaputt gemacht. Mutter hat nicht daran gedacht, dass dieser Schnitt eine klaffende Wunde wird, die eitert, wenn ich zu ihm zurückkomme. Ich sehe ihr doch so ähnlich! Ich mache Bragi keinen Vorwurf. Niemals. Er war einfach nur noch ein zerstörter Mann.
...und deshalb musste ich auch fortlaufen, wissen Sie? Ich musste fortlaufen, denn jeden Tag, den mein Vater mich ansehen musste und an meine Mutter erinnerte wurde, an die Liebe seines Lebens, kostete ihm fast seinen Verstand!
Es ist besser so. Er wird es schaffen.
Er ist doch so ein großartiger Mensch."


Geschwister: DAS KÖNNTEN SIE IHR NICHT ANTUN.
"Mein Vater würde niemals eine andere Frau nehmen, als meine Mutter. Das klingt vielleicht etwas zu romantisch, aber... aber ich habe diesen Mann gesehen. Ich habe ihn verstanden. Er würde nicht, niemals." Sie scheint einen Moment lang in tiefe Trauer versunken, immer noch verzweifelt über die tragische Geschichte ihres Vaters. Dann seufzt sie langgezogen. "Und meine Mutter... ach, meine Mutter. Ich hoffe nicht, dass man sie zwingt, noch ein Kind auszutragen. Das wäre nur ein Halbgeschiwsterchen, aber... es wäre falsch."

and maybe some things are that simple



Recht & Regeln: FÜR IMMER DEIN MEIN SEIN.
Avatarperson: Leeninek von deviantArt.
Spielerin: Melle (17 Jahr).
Regeln: gelesen & so was von akzeptiert!
Weitergabe: Posten ja, Stekki, Texte, Bilder usw nein.



© MARIELLE F. - HÄNDE WEG!


Zuletzt von Endstation Sehnsucht am So Okt 21, 2012 4:48 pm bearbeitet; insgesamt 7-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: COLORFUL IMAGERY - Rilaie Ásathor- Fay   Sa Jul 21, 2012 10:45 am

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