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 [Nic] Revolution - Nephele Maryqueen Luberie

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Endstation Sehnsucht
An der Endstation Angekommene
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BeitragThema: [Nic] Revolution - Nephele Maryqueen Luberie   So Dez 11, 2011 12:15 pm





taking on water
sailing a restless sea from a memory.
a fantasy.

&&. NAME:
Nephele "Nephi" Maryqueen Luberie.

&&. ALTER UND GEBURTSDATUM:
18. Januar 1928 - 25 Jahre.

&&. GESCHLECHT:
Weiblich.

&&. BESONDERHEITEN:
Als „Nephi Maryqueen Luberie“ ist Nephele schon des Öfteren in Zeitungen und Radio erwähnt worden. Sie ist eine junge Berühmtheit, dies jedoch nicht besonders aus eigenem Verdienst. Ihr Vater, Malcom C. Luberie, ist Geschäftsführer mehrerer Konzerne, unter anderem Schwermetall, Glücksspiel, aber auch In- und Exporte. Da er ein nicht zurechnungsfähiger Mensch ist, der außerhalb seiner Arbeit unter starker Hilflosigkeit und nicht ausreichender Selbstständigkeit leidet, stand Nephele ihm immer als persönliche Assistentin zur Seite. Mister Luberie, immer im Mittelpunkt der Presse, wo er auch hinging, wurde also stets von ihr begleitet. Mit ihm steht es eben so, dass er ein sehr geschäftstüchtiger Mann ist, privat allerdings absolut aufgeschmissen ist – schnell verwirrt, neurotisch, wechsellaunig – und darüber hinaus noch unvorstellbar reich. In einer Luxuswelt aufgewachsen, in der sie sich allerdings weder entspannen, noch jemals richtig Kind sein durfte, kümmerte sich Nephele um ihren Vater. Man sah ihn praktisch kaum ohne sie als seinen Schatten, in der Öffentlichkeit schon gar nicht. Zwar arbeitet sie nun selbstständig, ist aber dennoch als die Tochter des Milliardärs bekannt und pofitiert von dessen Reichtum.


all my agony
faded away when you held me in your
embrace.



&&. ERSCHEINUNG:
„Sie sind an der Reihe. Bitte folgen Sie mir“, erklingt eine helle Stimme. Es dauert einen Moment, bis ich verstehe, dass sie mich angesprochen hat, und ehe ich mich versehe, steht sie auch schon vor mir. Sie ist groß, größer, als ich bei dem klang der Sopranstimme vermutet hatte. Ihre dunklen Haare hat sie zu einem strengen Knoten zusammengebunden, doch es haben sich bereits ein paar Strähnen gelöst. Besonders auffällig ist, dass ihr Pony offensichtlich zu kurz ist, um in diese Frisur eingebunden zu werden – er hängt ihr, fein säuberlich geschnitten, in der Stirn. Sie hebt ihre linke, zierlich wirkende Hand, mit welcher sie sich eine Strähne aus den Augen streicht, die der Ordnung des Ponys entflohen war. Einen Moment lang bleibt mein Blick an dem dünnen Silberring hängen, den sie an dem Brautfinger trägt, und ich frage mich, ob sie tatsächlich verheiratet ist. Es gibt Gerüchte darum, da sie ständig diesen Ring trägt – aber trotzdem noch ihren Mädchennamen trägt, was nicht besonders schicklich wäre, sollte sie tatsächlich schon einen Mann haben. Ein Räuspern erklingt, und ich reiße mich von diesen Gedanken los, fahre mir zerstreut durch meine Haare, die mir seltsam kraftlos und spröde im Gegensatz zu dem, was ich von ihren erkennen kann, vorkommen. Dann wage ich es, ihr in die Augen zu blicken. Das dunkle Braun ihrer Augen verleiht dem gesamten, schlanken Gesicht etwas wärmendes, milderndes – doch der Blick in ihnen ist streng und fordernd. Ich erinnere mich daran, dass ich etwas sagen sollte, und beschließe, sie erstmal zu begrüßen. Ihr Händedruck ist kräftig – dieses Mal hat sie die rechte Hand genommen, ob sie etwas bemerkt hat? – aber nicht zu fest. Ich bemerke, wie sich ihre Gesichtszüge leicht anspannen – offensichtlich gefällt ihr auch mein Händedruck schon nicht. Also ziehe ich leicht die Schultern hoch und den Kopf ein, während ich einen letzten Blick über die Schulter in das kleine Wartezimmer werfe und ihr folge.
Ihr Gang ist geradlinig und barsch, besitzt nichts Lockeres, Geschmeidiges. Mir wird immer deutlicher, wie streng sie wirkt, beinahe schon verspannt, und ich frage mich, ob sie diese gerade Körperhaltung nur in der Nähe ihrer Klienten besitzt, oder immer geht, als hätte sie einen Stock im Arsch. Bei diesem Gedanken muss ich grinsen, doch ich wage es nicht, tatsächlich zu lachen – irgendwie möchte man nicht lachen, wenn sie in der Nähe ist. Das ist wirklich seltsam… aber wirklich so: sie besitzt eine so extrem ernste Aura, die einem den Appetit auf Humor irgendwie verdirbt. Ich folge ihr also weiter, und da die Gänge sehr dunkel und unspektakulär sind, bleibt mir nichts anderes übrig, als ihren Rücken zu betrachten. Sie trägt ein figurbetontes Kleid, das ihr etwa bis kurz über die Knie geht – ob ihr jemand sagt, dass sie solche Sachen lieber nicht tragen sollte? Natürlich sieht das adrett aus, denke ich mir, aber so merkt man doch, wie entsetzlich dünn sie ist. Es wirkt beinahe schon, als käme sie kaum zum Essen. Ihr Körper hat nichts reizvolles an sich, an dem ein Mann wie ich sich länger aufhalten könnte – kein Becken, das man während ihren weiten Schritten betrachten könnte, oder direkter gesagt: ihr Hintern ist absolut nicht so einladend, wie es bei anderen Frauen der Fall ist. Mein Blick gleitet über ihre schmächtigen Oberarme bis hin zu den dünnen Fingern, die jetzt nicht mehr lang und zierlich auf mich wirken, wie eben noch, sondern eher wie die Klauen eines Vogels. Nein, es hat nichts Schönes an sich, dass sie abgemagert bis auf den letzten Knochen ist. Das Grinsen ist mir also vergangen, und ich starrte lieber auf die Absätze ihrer hohen Schuhe. Die waren bestimmt teuer.

&&. GRÖSSE:
Etwa 176 Zentimeter, allerdings trägt Nephele eigentlich immer hohe Schuhe, die sie noch größer wirken lassen.

&&. GEWICHT:
Liegt um die 50 Kilogramm, mal etwas mehr, mal weniger. Sie ist tatsächlich entsetzlich dünn, und das nicht auf eine zierliche, feingliedrige Art und Weise, sondern auf eine, die an ein Skelett erinnert - abgemagert und ungesund.

&&. AUGENFARBE:
Braun.

&&. HAARFARBE:
Dunkles Braun, je nach lichteinfall auch mal heller oder rötlicher wirkend.

&&. BESONDERHEITEN:
Außer Acht gelassen, wie scheußlich dürr sie ist, wirkt Nephele immer sehr adrett. Sie kleidet sich in figurbetonten, aber sehr schlichten Sachen. Die allgemeine Armut, die nach Kriegsende eine kurze Zeit lang geherrscht hat, musste sie und ihre Familie irgendwie übergangen haben. Abgesehen von den vielen teuren Schuhen und Kleidern, die sie besitzt, trägt sie hier und da auch Schmuck - ein purer Luxusbeweis. Gerüchten zufolge ist sie verheiratet, da sie an der Ringhand immer einen kleinen, silbernen Ehering trägt. Andere Quellen behaupten, dass das gar nicht sein könnte, da Nephele noch immer den Mädchennamen ihrer Familie besitzt und noch seit längerem schon nicht mehr mit einem Mann an ihrer Seite gesehen wurde.


now i'm bound
by the life you left behind your face it haunts
my once pleasant dreams.



&&. CHARAKTER:
Als ich ihr schließlich gegenübersitze und die mit kritischem Blick meine Finanztabelle betrachtete, vertreibe ich mir die zeit damit, mich in ihrem Büro umzusehen. Die großen Fenster, durch die eigentlich viel Licht kommen sollte, sind von halbdurchlässigem Stoff verhüllt, die großen Möbel in glänzend dunklem Holz vollkommen ungeschmückt. Nirgends hängt oder steht ein Foto, offensichtlich ist sie nicht der Mensch, der so etwas braucht. Während sie mit einer sicheren Bewegung nach dem Umschlag greift, der Fotos von meinem Zuhause enthält, fällt mir das Mosaik hinter ihr auf. Es scheint handgemacht – genau wie sie, reinste Präzisionsarbeit. Hier ist alles aufgeräumt, aber es wirkt kalt, genau wie sie selbst. Plötzlich fühle ich mich wieder ziemlich unwohl, und von meinem Spott von vorhin ist nicht mehr viel zu bemerken. Diese Frau, die dort mir gegenüber sitzt und mir bald dabei helfen wird, mein Leben richtig zu leben – sie muss doch einfach perfekt sein. Natürlich, sie ist ziemlich oberflächlich, oder wirkt zumindest so, und scheint darüber hinaus nicht mal Anatzweise über Humor zu verfügen. Aber davon mal abgesehen – wie soll ein Mensch, der einem anderen dabei hilft, sein Leben zu leben, nicht perfekt sein? Was uns unterscheidet, ist nicht nur ihr glamouröses Auftreten und ihre – wie ich aus Zeitungen weiß – unvorstellbares Vermögen, sondern auch ihr Taktgefühl, ihre Selbstbeherrschung.  
„Auf jeden Fall müssen Sie weniger Geld für Essen ausgeben“, sagt sie aus heiterem Himmel, und ich zuckte zusammen, als hätte man mich geschlagen. Beinahe hätte ich gesagt, dass ihr das Gegenteil davon gut tun würde, aber ich lasse es bleiben. Stattdessen nicke ich unterwürfig und lasse sie mich dirigieren. So ist das eben mit Menschen, die fehlerlos sind – sie schüchtern einen ein.

Nachdem der Kunde die Tür hinter sich ins Schloss zieht, fährt sich Nephele durch die Haare und seufzt. Es dauert keine zwei Sekunden, da ertönt die Stimme ihrer Sekretärin, die ihr einen anzunehmenden Anruf ankündigt. Sie erbittet sich noch zwei Minuten und erhebt sich aus ihrem Stuhl, geht in langen Schritten hinüber zur Toilette und lässt sich, nachdem sie sich eingeschlossen hat, auf deren Deckel nieder. Es ist Nephele schon sehr oft viel zu leicht gefallen, der perfekte Mensch zu sein. Sie weiß, wie andere sie sehen – sie ist ja nicht auf den Kopf gefallen, ganz im Gegenteil. Sie genießt ihr Ansehen, auch wenn sie das nie zugeben würde, und sie mag es, wenn man sie bewundert. Trotzdem weiß sie, dass dies alles nur Schein ist. Langsam fängt sie an, sich auf ihrer Wange herumzukauen, gräbt die Zähne in ihr eigenes Fleisch, bis sie deutlich schmeckt, dass es blutet. Das ständige Gefragt- sein, dass ständige Da- sein nagt an ihr, muss sie doch zu hundert Prozent abrufbar sein. Ihr eigener Ehrgeiz lässt es nicht zu, dass sie den Job, der ihr so schadet, einfach hinwirft, aber gleichzeitig ist sie nicht selbstbeherrscht genug, an ihren Problemen zu arbeiten. Probleme. Ihr Blick fällt auf den silbernen Ring, den sie an ihrem Finger trägt, und für einen Moment scheint die ganze Welt wieder um sie einzubrechen – wieder und wieder, wenn sie daran denkt, was Gerry ihr angetan hatte, dass er sie benutzt, betrogen und verlassen hatte. Und dass sie ihm trotzdem noch nachtrauert, ihn vermisst, sogar mehr als ihren eigenen Vater. Der Gedanke an ihren Vater scheint aus dem Häufchen Elend, das sie eigentlich ist, wieder die adrette junge Frau zu machen – die trotz viel zu dünner Arme und Beine, samt hervorstehenden Rippen, trotzdem noch stark genug ist, ihr Leben zu führen. Vor dem Vorhang ist dieses Leben ordentlich, zweifellos, aus jedem Blickwinkel perfekt. Doch dahinter herrscht eine Ordnung, die vom Chaos übertrumpft wird, dahinter zwängt sie sich in eine Opferrolle, die ihr nur zu gewissen Teilen zustehen würde.
Probleme? Nephele hat keine Probleme. Sie steht auf, kommt aus der Toilette und nimmt einen Anruf entgegen, einen von einem Menschen, der sein Leben nicht geregelt bekommt und nun den Schritt macht, um sich von einem sorglosen Menschen helfen zu lassen.
Ihr Mund schmeckt nach Blut.

&&. STÄRKEN:
##. Aufgeräumt
##. Höflich
##. Taktvoll
##. Barmherzig
##. Perfektionistisch
##. Intelligent
##. Wohlhabend
##. Ehrgeizig
##. Konsequent
##. Feinfühlig
##. Einschüchternd
##. gute Lügnerin

&&. SCHWÄCHEN:
##. Humorlos
##. nur scheinbar Stressresistent
##. leicht Reizbar
##. Misstrauisch
##. hat ihre ganz eigene "Ordnung"
##. Trocken
##. ungesunder Perfektionismus
##. Isst und Schläft zu wenig
##. kann Beruf nicht von Privatleben trennen
##. Oberflächlich
##. Autoaggressiv
##. Verklemmt
##. nur scheinbar Selbstbeherrscht

&&. BESONDERHEITEN:
Nephele spielt oft den Menschen, der sie gerne sein würde - stark und perfekt auf andere, ein Glanzlicht unter den vielen farblosen, fast erloschenen Sternen. Sie, die das Leben anderer managed und ihnen hilft, alles auf die Reihe zu bekommen, wirkt nach außen hin so, als würde sie das perfekte Leben führen. Man bewundert sie dafür, dass sie mit dem ganzen Stress zurecht kommt und niemals den Faden verliert. Selbst, wenn sie jemanden zu sich nach Hause einlädt, wirkt das ausladene Apartement der jungen Dame bestechend perfekt. Und dennoch ist sie nicht das, was andere von ihr denken - eigentlich ist sie eine Art Wrack, das sich jeden Morgen selbst neu lackiert, um schön auszusehen. Man merkt es, wenn man länger mit Nephele zutun hat - wenn Dinge auf sie zukommen, die nicht eingeplant waren, und sie neu strukturieren muss, dann frisst das an ihren Nerven. Sie fängt dann an, sich selber zu beruhigen, also auch schon mal mit sich selbst zu sprechen, um sich daran zu erinnern, dass sie alles im Griff hat. Doch Nephele ist vermutlich die letzte, die alles unter ihrer Kontrolle hat - was man merkt, wenn man in die Räume ihrer Wohnung geht, die sonst nur sie betritt. Dort lebt Banehallow, der Seelenpartner der Katori. Abgesehen von ihrer Familie - also ihrem Vater und dessen persönliche Assistentin - weiß niemand um die Existenz des großen Tropenvogels. Er ist das Makel an ihr, etwas, das sie bestndig zu verstecken versucht. Aus diesem Grunde ist das Apartment der jungen Frau auch in zwei Teile eingeteilt - zwei Zimmer bewohnt sie gemeinsam mit Banehallow, zu den anderen hat dieser keinen Zutritt. Er hat schon oft versucht, auf sich aufmerksam zu machen, während Nephele Gäste hatte, aber sie hat dafür gesorgt, dass er ihr ewiges Geheimnis bleibt. Er ist derjenige, der sie wahnsinnig macht, er ist derjenige, der sie in die rasende Verzweiflung treibt - und dann ist sie alles andere als perfekt.



over your shoulder
stories unfold you're searching for
a sanctuary.



&&. TIERART:
Fischertukan.

&&. NAME:
Banehallow.

&&. GESCHLECHT:
Männlich.

&&. GRÖSSE:
Rumpflänge von 48 Zentimetern.

&&. GEWICHT:
Liegt bei einem Wechselgewicht von 400 bis 500 Gramm, je nach Jahreszeit und Wohlbefinden.

&&. FEDERFARBE:
Schwarz, gelber Kopf und vereinzelt weiße Schwanzfedern.

&&. AUGENFARBE:
Schwarz, grüne Hornhaut drumherum.

&&. CHARAKTER:
„Gha-ha-ha-ha-ha-ha!“
, ist das erste, was sie begrüßt, als die Tür hinter ihr ins Schloss fällt. Für einen kurzen Augenblick hält sie inne und kneift die Augen zusammen, atmet tiefer durch, als sie es normalerweise tun würde. Dann öffnet sie ein Auge- kann man der plötzlichen Stillen trauen? Kann man nicht.
„Gha-ha-ha-ha-ha-ha-ha-ha-ha!“, macht es wieder aus dem Raum, indem ER lebt. Einer der Räume, die sie ihm zur Verfügung stellt, einer der Räume, in dem ungezwungenen, verzweifelten Chaos herrscht. Sie fährt sich mit der Hand über die Stirn, als müsste sie Angstschweiß abwischen – und es stimmt schon ein bisschen, sie fürchtet sich jedes Mal etwas vor der Begegnung mit dem großen, schadenfrohen Vogel. Die hand wandert über die Stirn zu den vielen Nadeln, die ihre Haare zu einer anständigen Frisur bändigen, und sie zieht eine nach der anderen heraus, mit angestrengten Bewegungen, wie Kartoffeln aus dem Boden gerissen werden. Hier kann sie sie noch nicht einfach fallen lassen, dieser Raum ist die reinste Ordnung. Um diesen Schein weiterhin zu wahren schleppt sie sich zur ihrem ausladenden Schreibtisch, auf dem eine kleine Kristallschale einzig und allein für Haarnadeln vorgesehen ist. Mit kleinen, hohen „Pling“- Geräuschen fallen sie nacheinander hinein.  
„Beeil dich!“, krächzt eine Stimme lautstark in ihrem Kopf, und Nephele hält sich an der Kante des Tischs fest, um nicht glattweg umzukippen. Die Wucht der rauen, klotzigen Stimme ihres Seelenpartners haut sie fast jedes Mal wieder von den Füßen. Das lockige Haar, welches ihr nun ins Gesicht gefallen ist, wird mit einer fahrigen, aber routiniert wirkenden Bewegung hinter die Ohren gestrichen, sie schlüpft aus den hohen Schuhen, nimmt ihre Aktentasche wieder auf und geht langsam und mit bloßen Füßen auf die nächste Tür zu – eine große, schwere Tür, die mehr als uneinladend auf jeden wirkt, der sich ihr nähert. Dahinter wartet ER – Banehallow.
Mit leichter Anstrengung wuchtet Nephele die Tür auf und schiebt sich durch den geschaffenen Spalt.
„Wurde aber auch Zeit, gha- ha- ha- ha- ha!“, gackert der riesige Fischertukan, der mit halb ausgebreiteten Flügeln auf dem Rand eines Schranks sitzt und sie misstrauisch beäugt. Nephele und Banehallow verstehen sich nicht, haben sie noch nie wirklich. aber müsste man meinen, so viel Zeit wie sie miteinander verbracht haben, sollte ihnen irgendwie einander etwas geschenkt haben – aber leider ist es vom genauen Gegenteil der Fall. Der Tukan ist komplett durchgeknallt, er redet viel wirres, unverständliches Zeug, das selbst nach tagelangen darüber nachdenken noch keinen Sinn macht. Wie jetzt gerade, er flattert mit den Flügeln und kräht ununterbrochen vom Schrank zu ihr herunter: „Der Fisch wird kalt, Nephi, verfluchte Scheiße, dieser abartige Fisch wird kalt! Er wird kalt, du Nichtsnutz, kalt, kalt, kalter Fisch, wir kriegen nur noch kalten Fisch, er wird kalt, Nephi, jetzt mach doch mal was dagegen, verfluchte Scheiße, kalter Fisch!“ Sie schüttelt leicht den Kopf und murmelt, dass er verrückt sei, dann bahnt sie sich den Weg zwischen den Papier- und Bücherstapeln hin zu dem kleinen Bett, auf welches sie sich fallen lässt. Die Aktentasche steht vergessen an der Tür, sie braucht ihre Hände, um das Gesicht darin zu vergraben. „Ich bin nicht verrückt“, flüstert sie sich selbst zu, „Tiere können nicht sprechen.“ Doch das „KALT, KÄLTER, AM KÄLTESTEN, FISCH!“ ihres Partners kann sie damit nicht übertönen. Banehallow fängt jetzt an, mit wippendem Kopf hin und her zu hüpfen, ehe er sich von der Kante des Schranks abstößt und auf sie zuflattert. Sofort reißt Nephele die Arme nach oben. „BANE! Hau ab, ich warne dich, lass mich in Ruhe!“
Er macht einen Schlenker in der Luft und bricht lauthals in Gelächter aus. „Gha- ha- ha- ha- ha! Irgendwann splittern alle Fenster, Schätzchen, gha- ha- ha- ha- ha!“
Nephele und Banehallow haben ein Bündnis geschlossen, um nicht mehr einsam zu sein.
Manchmal denkt sich Nephele, dass sie lieber einsam wäre, als das hier ertragen zu müssen.


&&. EDELSTEIN:
Roter Turmalin.


i see a picture
isn't it strange how dreams shimmer
and fade.



&&. HERKUNFT:
Amerika, Memphis (Tennessee).

&&. VORGESCHICHTE:
„Da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll“
, gibt sie in mit ihrer angenehm leisen Stimme zu, und tatsächlich bekomme ich noch ein gewinnendes Lächeln von ihr geschenkt. Meine Mundwinkel wandern von selbst nach oben – wenn sie denn schon lächelt, möchte man ihr wenigstens darauf antworten. Es wäre schön, wenn sie das öfter machen würde, denke ich mir so im Stillen. Aber ihr das sagen? Um Himmels Willen, lieber nicht. Um zu verbergen, was ich gerade gedacht habe, falte ich die Hände im Schoß und lehne mich betont lässig zurück, den Blick mit unverhohlenem Interesse auf sie gerichtet. „Wie wär’s mit – ganz vorne?“, versuche ich zu witzeln, und, oh, damit scheine ich einen Fehler gemacht zu haben. Das Lächeln von ihr wird binnen Millisekunden kälter, man kann praktisch zusehen, wie die Temperaturen dem Nullpunkt entgegeneilen. Ich räuspere mich, als könnte ich meinen Fehler so überspielen, und es entsteht eine peinliche Pause. Gerade, als ich die Stille mit irgendwelchen Worten, über die ich nicht mal nachgedacht habe, brechen möchte, öffnet sie plötzlich die Lippen und beginnt zu erzählen.
„Ich wurde in Memphis geboren, das ist in Tennessee. Mein Vater ist, wie Sie vermutlich ja wissen, Geschäftsführer vieler riesiger Konzerne. Ich spare ihnen die Namen. Meine Mutter war Seargent Major bei der Army, sie ist im Krieg gestorben.“
Wow. Ich bin erst einmal ein wenig beeindruckt davon, wie so etwas Emotionales ohne Wimpernzucken runterrattern kann. Langsam lege ich den Kopf schief, und sie bemerkt mein Zögern in meiner sonst restlich auf sie gerichteten Aufmerksamkeit. Fragend hebt sie die Augenbrauen, was ich als Zeichen dafür sehe, dass ich eine Zwischenfrage stellen darf. „War das schwer für Sie?“
Sie blinzelt nicht einmal, als sie mir antwortet. Bisher wirkte sie immer extrem perfekt auf mich, geradezu makellos – und genau das sind ihre Antworten auch. Gut strukturiert und vermutlich schon hundert Mal gesagt worden. Mir scheint, es gibt keine Frage, auf die sie nicht schon einmal hätte etwas sagen müssen und deshalb darauf vorbereitet war.
„Wir kannten uns kaum. Ich habe sie kaum gesehen, und als ich dann etwas älter wurde, war sie bereits tot.“

Auch gut. Ich nicke, und sie fährt dort fort, wo sie aufgehört hat, als hätte ich sie niemals unterbrochen. Dabei blickt sie mich fest an, genau so, wie sie es von ihren Kunden immer erwartet. Der Blickkontakt, habe ich ihre Worte noch genau im Ohr, ist besonders wichtig um das Gegenüber von den reinen, aber standhaften Absichten zu überzeugen. Ein Blickduell zu verlieren bedeutet winselnd im Staub zu kriechen, merken Sie sich das.
Und ich habe es mir gemerkt.
„Nachdem ich die Schule frühzeitig beendet habe – ich hatte Privatunterricht – habe ich mich um meinen Vater gekümmert. Er ist… etwas unselbstständig, seit meine Mutter tot ist. In seinen Geschäften weiterhin unnachgiebig und geradlinig, wie es sich gehört, aber im privaten Leben ein unorganisiertes Chaos. Als ich älter wurde und meine eigenen Wege gehen wollte, bekam er eine andere Assistentin als mich. Wir haben sie gemeinsam ausgewählt, es konnte also nichts schief gehen.“

Ich verliere das Blickduell. Ich wälze mich gedanklich eine Weile vor ihr im Staub, während ich mich versuche, daran zu erinnern, was ich gemacht habe, während sie ihren verrückten Vater Malcom Luberie dazu brachte, auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben. Vermutlich habe ich Krieg mit meinen Freunden in der alten Lagerhalle gespielt oder anderen Blödsinn gemacht. Ich schlucke und winsle noch ein bisschen vor mich hin, bis ich es wage, sie wieder an zu sehen.
„Und nach ein paar Jahren harter Arbeit bin ich schließlich hier gelandet. Hanya. Sammelstelle von Menschen, die ihr Leben nicht auf die Reihe bekommen können oder wollen.“

Ein kaltes, beinahe höhnisches Lächeln zuckt um ihre Lippen. Das ist ein Ausdruck, den ich an ihr noch nie gesehen habe – und der mich deshalb einen Moment lang fasziniert. Dann wird mir klar, dass ich einer ihrer Klienten bin und damit praktisch in ihre Erwähnung dieser unfähigen Menschen eingeschlossen wurde. Ich räuspere mich, nicke.
„Ge-radlinige Karriere“
, bringe ich mit einem leichten Zittern in der Stimme hervor. Zu schade, dass ich meine Abfälligkeit ihr gegenüber nicht aufrecht erhalten konnte. Ich bin wirklich beeindruckt.
„Danke“
, antwortet sie schlicht und tonlos, dann holt sie geräuschvoll Luft und tippt auf den Papierstapel, der vor ihr auf dem Schreibtisch liegt. „Und nun zu Ihnen, Mister….“

GOTT, WENN ES DOCH NUR SO GEWESEN WÄRE.


Auf dem Papier ist ihr Lebenslauf perfekt. In ihrem Kopf ist er die Wahrheit.
Die ersten Zeilen mögen richtig sein – sie wuchs hauptsächlich bei ihrem Vater auf, war ihre Mutter doch stets für die Army unterwegs oder im Einsatz. Früher hatte sie geglaubt, die Mutter müsste das tun, damit sie weiterhin in dem Haus mit dem großen Garten wohnen dürften – heute weiß Nephele, dass allein das, was Malcom durch die Konzerne verdient, dafür reicht, dass sie ihren unermesslichen Reichtum auch noch in fünfzig Jahren hätten ausleben können. Ihre Mutter hätte nicht im Krieg sterben müssen – und war trotzdem bei der Army geblieben, immer bereit, ihrem Vaterland zu diesen, immer entschlossen, etwas aus Eigeninitiative heraus zu tun. Etwas, das dem Mädchen im Kopf geblieben war. Und obwohl ihre Mutter sich nie um sie gekümmert hatte, sondern stattdessen für das Land ihrer Geburt gestorben war, wurde sie für ihre Tochter zu einem Sinnbild der Freiheit.
Weiterhin ist es die Wahrheit, dass Nephele privat unterrichtet wurde und nun, letztendlich wohl deswegen, fünf Sprachen fließend spricht – Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch und das verhasste Deutsch. Es war bald klar geworden, dass niemand so gut mit ihrem Vater umgehen konnte, wie das anfangs noch so kleine Mädchen. Zuerst übernahm sie nur kleine Aufgaben – ihm beim Frisieren helfen, ihm die Zeitungen sortieren, seine Anrufe aufschreiben und katalogisieren, im Kaffee kochen und ihn bei öffentlichen Auftritten unterstützen. Zu dieser Zeit verbrachte das Mädchen – damals noch etwas zu jung, um bei allen Firmengesprächen dabei zu sein – ihre freie Zeit oft in dem Büro ihres Vaters. Dort lebte ein riesiger Vogel in einem schicken, kleinen Käfig, den Malcom „Banana“ nannte. Banana war der Vogel Nepheles Mutter gewesen – niemand wusste, wie alt er war, oder ob er noch etwas anderes konnte, als da zu sitzen und ab und zu kreischende Vogellaute auszustoßen. Mit Banana unterhielt sich Nephele immer, während sie auf ihren Vater wartete. Der Vogel schien anfangs nicht zu reagieren, doch nach zwei oder drei Jahren kam es dem Mädchen vor, als würde er sich freuen, wenn sie da wäre, da er immer anfing, mit den Flügeln zu flattern, sobald sie eintrat. Banana wurde unruhiger – warum, wusste sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Es kam der Zeitpunkt, dass Malcom aus beruflichen Gründen umziehen musste – von Memphis weg, nach Sacramento, Kalifornien. Nephele bestand darauf, dass auch Banana umziehen würde, und so lebte der Vogel von diesem Zeitpunkt an nicht mehr in dem Büro Malcoms, sondern im Hause der beiden Luberies. Er bekam einen sehr viel größeren Käfig, was dem jungen Mädchen allerdings nie gereicht hatte. Sie wollte, dass der Tukan frei leben durfte, und entschloss sich, Banana freizulassen.
Es kam zum ersten Kontakt zwischen den beiden – Nephele war etwa dreizehn – und sie schlossen ihr Bündnis, beseelt von dem Wunsch, dass die Käfighaltung, die Banana - der darauf bestand, dass sie ihn „Banehallow“ nannte – so lange hatte erleiden müssen, für alle Tiere aufgehoben werden sollte.
Es gab nur ein Problem an der gesamten Geschichte: Banehallow. Nephele weiß bis heute nicht, ob der Fischertukan nur so tut, oder ob es an der langen Zeit in dem kleinen Gitterkäfig gelegen hat, dass er ist, wie er ist. Eigentlich sollten sie ihre gegenseitige Einsamkeit lindern, hatten etwas bewegen wollen – doch der Vogel schein übergeschnappt zu sein. Die Freude über das Bündnis währte nicht lange, verstand Nephele auch überhaupt nicht, was da zwischen ihnen geschehen  war. Die Ahnung, die sie als eine Katori zwar deutlich verspürte, aber nicht deuten konnte, verdrängte sie rastlos. Die Stimme, die sie plötzlich hörte, verunsicherte und verwirrte das Mädchen. Vielleicht wäre es anders gelaufen, wenn Banehallow nicht nur zusammenhangsloses Zeug faseln würde. Jetzt allerdings kommt es ihr vor, als wäre sie eine Verrückte, als würde sie die Stimme eines Tieres hören, mit dem sie viel zu viel Zeit verbracht hatte.
Das Bündnis zwischen Nephele und Banehallow bestand – aber es war wackelig, unsicher, voller Missverständnisse.

Je älter, größer und auch fraulicher sie wurde, umso mehr Verantwortung wurde auf die Schultern der jungen Luberie geladen, bis sie schließlich den kompletten Haushalt alleine regelte und ihrem Vater als Assistentin zur Seite stand. Natürlich erregte das nicht nur die Aufmerksamkeit der Presse, sondern auch der Söhne von anderen reichen Unternehmern. Sie traf sich mit ein paar von ihnen, war aber von keinem so angetan, dass sie sich vorstellen würde können, länger an seiner Seite zu leben – die meisten waren sowieso nur darauf aus, Malcoms Firmen zu übernehmen, sobald dieser sprichwörtlich den Löffel abgeben würde. Banehallow spielte von dem Punkt an, an dem sie fünfzehn wurde, immer weniger eine Rolle.
Außerdem hatte sie sich ja um ihren Vater zu kümmern, der, seinerseits, dafür zu sorgen versuchte, dass seine so anspruchslose Tochter trotz der ganzen Arbeit, die sie mit ihm hatte, etwas Spaß bekam. Er schlug vor, dass sie sich in diversen Branchen ausprobieren sollte, und so wurde Nephele vorübergehend zu einem Mannequin.
Es gefiel ihr, einen Beruf auszuüben, bei dem sie, laut eigenen Worten „nicht so viel machen musste“. Für Nephele war es einfach, angekleidet zu werden, sich auf unterschiedliche Art und Wiese zu positionieren und dabei einfach nur gut auszusehen. Der Druck, der dadurch zusätzlich auf ihren Schultern lastete, wurde ihr erst mit dem Älterwerden bewusst. Mit siebzehn – schon 2 Jahre in der Branche – wuchsen die Ansprüche auf die junge Frau. Zusätzlich trieben sie die Worte des Fischertukans in den Wahnsinn, die sie immer noch nicht verstand. Sie traute sich nicht, mit irgendjemandem darüber zu reden, dass sie die Stimme Banehallows hörte und sich auf seltsame Weise mit dem Vogel verbunden fühlte – war sie doch von außen gesehen ein gefragtes Fotografenmodell und eine perfekte Assistentin ihres Vaters. Ihre Psyche suchte verzweifelt einen Ausweg aus dieser Lage – und trieb Nephele auf diesem Wege in die Ess- Brechsucht. Da sie sich schämte, zu versagen, steigerte sich das Mädchen in ihre Selbstwahrnehmung hinein: vor dem Schleier perfekt, hinter dem Schleier gestört. Sie entwickelte Ansätze autoaggressiven Verhaltens, hauptsächlich Wangenkauen und Ausreißen von Haaren. Die eigentliche Rettung trat in Form eines Fotografen auf, einem jungen Mann, der ganz anders war, als alle, die Nephele jemals vorher vorgestellt wurden. Gerry Morgan schien das zu haben, nach dem sich die mittlerweile Zwanzigjährige immer gesehnt hatte, und die beiden wurden ein Paar. Gerry half ihr, die Bulimie zu überwinden, was darin auslief, dass Nephele kaum noch aß, aus Angst, wieder in dass Völlerei- Brech- Raster zu rutschen. Trotzdem gab Gerry ihr die Sicherheit, die ihr über Jahre eigentlich Banehallow hätte geben sollen. Dieser fühlte sich zunehmend unwichtiger, was darin endete, dass er begann, das Zimmer seiner Katori zu verwüsten. An dieser Stelle schlich sich so langsam aber sicher auch die Angst vor dem Vogel auf Seiten Nepheles in das Bündnis.

Es kam der Tag, an dem Nephele dem psychischen Druck, der durch den Fischertukan auf ihr lastete, nicht mehr Stand halten konnte. Zwar schaffte sie es durch ihren Freund, sich immer wieder aufrecht zu halten, doch jeden Tag um ein neues einzuknicken, sobald sie die unverdrängbare Stimme eines Vogels in ihrem Kopf hörte, der kompletten Schwachsinn erzählte, machte sie einfach fertig. Nephele war 22, als Gerry Morgan vor Malcom Luberie um die Hand seiner Tochter anhielt. Verwirrt willigte der Vater der jungen Frau ein, und somit war sie mit dem Mann ihrer Träume verlobt. Das ging eine Weile gut, doch dann überkamen sie Gewissensbisse – was, wenn er herausfinden würde, dass seine Verlobte und baldige Frau die Stimme eines Tieres hören konnte? Aus Angst, dass er sie für verrückt halten würde, behielt sie es noch eine Weile für sich – konnte ab einem gewissen Punkt aber nicht anders, als sich im anzuvertrauen. Dabei verriet sie das Geheimnis der Katori instinktiv nicht, sondern erzählte Gerry vielmehr, dass sie sich vor dem Tukan fürchtete, aber ihn auch nicht weggeben wollte, und dass sie der Meinung war, er würde wirre Sachen zu ihr sagen. Der Fotograf reagierte leicht schockiert, doch er gab sich Mühe, seiner Verlobten Glauben zu schenken. Dennoch war es so gekommen, wie Nephele es schon vorher befürchtet hatte: ihr Geständnis hatte etwas in der Beziehung zwischen Gerry und ihr zerrüttet. Mit 23 verließ der Fotograf Nephele für ein siebzehnjähriges Mannequin, mit dem er gearbeitet hatte, ohne dass die Heiratspläne jemals an die Öffentlichkeit geraten waren. Nephele trägt ihren Verlobungsring immer noch, da sie Gerry mehr als allem anderem hinterher trauert. Nach einer langen Tiefphase, in der alles, was sie davon abhielt, erneut in Bulimie abzurutschen, das Kümmern um ihren Vater war, beschloss sie, sich ein Beispiel an ihrer Mutter zu nehmen. Auch wenn sie ihr eigenes Leben nicht auf die Reihe bekam, erkannte Nephele, dass sie das anderer ziemlich gut führen konnte. So wurde sie zur persönlichen Lebensberaterin und –managerin, erst einiger Kunden Malcoms und schließlich in einem eigenen kleinen Unternehmen. Sie fand gemeinsam mit ihrem Vater eine Assistentin, die ihren Platz an seiner Seite einnahm, damit sie sich auf ihre eigene Arbeit konzentrieren konnte. Nach dem Vorfall mit Gerry hörte sie auf, Modell für Fotos zu stehen.
Aus Nephele unerfindlichen Gründen zog es sie schließlich von Sacramento nach Hanya, wo es von Menschen mit gescheiterten Lebensläufen nur so wimmelte – Banehallow selbstverständlich mit dabei. Und so ist sie für ihre Klienten die etwas zu magere, aber sehr erfolgreiche und perfekt durchstrukturierte und –organisierte junge Frau. Es ist der offizielle Lebenslauf der Fünfundzwanzigjährigen. Doch der inoffizielle ist es, was sie eigentlich wirklich ist.



there's just
too much that time can not
erase.



 &&. AVATARPERSON:
Freja Beha Erichsen.

&&. SCHRIFTFARBE:
Turmalinrot - #84283c

&&. DEIN ALTER:
19 Jahre jung.

&&. BEI INAKTIVITÄT:
Sie besucht ihren Vater in Sacramento. Keine Weitergabe, es sei denn, ich behaupte noch mal etwas anderes.


Zuletzt von Endstation Sehnsucht am Fr Aug 08, 2014 10:16 pm bearbeitet; insgesamt 69-mal bearbeitet
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Endstation Sehnsucht
An der Endstation Angekommene
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BeitragThema: Re: [Nic] Revolution - Nephele Maryqueen Luberie   Do Apr 12, 2012 9:35 am





family
oh god but i want to let it go

&&. MALCOM CELLWYG LUBERIE [NPC].


&&. LEENI LUBERIE [NPC/†].


&&. CELLWYG ALASTOR LUBERIE [NPC].


&&. BANANA AKA BANEHALLOW [PET].



lithium
don't want to lock me up inside.


&&. LIAM CASEY [KAT].
Bilder + Text.

&&. SINECA [PET].
Bilder + Text.

&&. NAME [?].
Bilder + Text.

&&. NAME [?].
Bilder + Text.



darling
I forgive you...
after all.


&&. GERROLD MORGAN AKA GERRY [NPC].



forget
how it feels without.


&&. JASOELLA AINSWORTH AKA ELLA [NPC].


&&. PATRICIA CLAZBURRIE [NPC].


&&. DORIAN DICKSON AKA MISTER DAZZLE [NPC].

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[Nic] Revolution - Nephele Maryqueen Luberie

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